Eure Erfahrungen mit Händlern in Sachen Probefahrt und Neukauf
Hallo !
Ich lese ja schon seit einiger Zeit hier begeistert mit. Und langsam wächst der Wunsch nach dem schönen A6 in mir immer mehr, nicht zuletzt, nachdem ich neulich meine
erste Probefahrt mit dem A6 2,4 TT Avant gemacht habe.
Was mich mal interessieren würde:
Wie wurdet ihr denn im Vorfeld des Kaufs so behandelt ?
Musstet ihr (wie ich) das Benzin für die Probefahren zahlen?
Musstet ihr bezahlen (wie ich das soll), wenn der Händler
euch ein bestimmtes Modell kommen lässt ?
Waren verschiedene Wagen zur Auswahl verfügbar ?
Und überhaupt: Wie war euer Gefühl: Fühltet ihr euch
"willkommen" beim Händler oder hattet ihr eher das
Gefühl, dass ich sagen müsst:
"Entschuldigung, ich möchte einen Audi A6 kaufen,
dürfte ich evt. auch eine Probefahrt damit machen" ?
Wie lange stand euch der Wagen zur Verfügung ?
Auch mal ein Wochenende oder nur 1 Stunde ?
Fragen über Fragen...
Danke im voraus für jede Antwort
Spieler
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78 Antworten
Moin
also dann hier meine (recht interessante) Erfahrung:
Mein :) ist 5 km von uns entfernt. Ich hab per telefon nachgefragt ob ich nen 3.0 TDI probefahrn könnte und das war spontan für ein Tag gar kein Problem, "leider" mit s-line Fahrwerk (einfach zu hart, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache)
Als ich den Wagen zurück gebracht habe und Probleme hatte mit dem Fahrwerk, war der Chef höchstpersönlich zugegen und drängte mir quasi den 2,7er mit Handschaltung für´s Wochenende auf!! (alles gratis wohl verstanden)
Soweit, so gut! Aber sein Armanigekleideter VerkäuferLackaffe hat den Bock dann abgeschossen:
Ich hab nen A4 2.0 Avant mit 4 Jahren / 28000km. Der wollte mir vollen Ernstes 13000€ für die Karre geben und keine Ermässigung!
Daraufhin bin ich zu nem anderen Händler, da bin ich dann 4500 € besser weggekommen als beim "direkten Nachbar"! Und das ohne lange zu Zocken! Der Preis stimmte einfach sofort
Mein Fazit: 4500 sind 4500 Euronen! Wenn der Lackaffe nichts verkaufen möchte, dann soll er´s bleiben lassen.
Ich jedenfalls habe an Ort und Stelle unterschrieben, bei dem 2ten wohl verstanden.
In 3 Jahren ist ein Audi Cabrio fällig, ich bin mal gespannt was mein Freundlicher dazu sagt wenn ich´s mal wiede bei ihm versuche. Die Geschichte von vor 6 Wochen werde ich ihm auf jedenfall erzählen :)
grüsse aus Luxemburg
uhjeen :D:D
Zitat:
Original geschrieben von uhjeen
Soweit, so gut! Aber sein Armanigekleideter VerkäuferLackaffe hat den Bock dann abgeschossen:
Ich hab nen A4 2.0 Avant mit 4 Jahren / 28000km. Der wollte mir vollen Ernstes 13000€ für die Karre geben und keine Ermässigung!
Daraufhin bin ich zu nem anderen Händler, da bin ich dann 4500 € besser weggekommen als beim "direkten Nachbar"! Und das ohne lange zu Zocken! Der Preis stimmte einfach sofort
Mein Fazit: 4500 sind 4500 Euronen! Wenn der Lackaffe nichts verkaufen möchte, dann soll er´s bleiben lassen.
Ich jedenfalls habe an Ort und Stelle unterschrieben, bei dem 2ten wohl verstanden.
uhjeen :D:D
nun gut, als "Lackaffe" würde ich keinen Verkäufer bezeichnen, eher als nicht erfahren oder sagen wir nicht ganz kompetent.
Meine Erfahrung mit der Inzahlungnahme von Gebrauchten war allerdings bei dem :) auch mehr als negativ, heisst 3 Tsd. Euro unter Schwacke EK. Begründung, kein marktgängiges Model (BMW), der KD ist jetzt auch bald fällig etc. etc. und das, obwohl sicher "Fangprämien" für Wechsler bei den Händlern ausgelobt sind.
Wenn ich es nicht unbedingt muss, würde ich n i e einen Gebrauchten dem Händler in Zahlung geben. Leichter gesagt als getan bei den momentanen Gebrauchtwagenpreisen. Auch wenn das Leasing für den privaten Käufer immer als die teurerste Variante angesehen wird, ist die Abwälzung des kalkulatorischen Risikos des Restwertes auf den Händler eine Überlegung wert. Zu dem Thema möchte ich jetzt aber keine Grundsatzdiskussion führen, da bereits hier oft genug schon geführt und auch nicht adhoc für jeden Fall zu beantworten ist.
mfG
"nicht-erfahren" würde ich es nicht nennen, sondern überheblich! Was will der "Jüngling" (ich seh nicht aus als hätt ich 36, wohl eher 28) denn hier kaufen, soll er sich doch nen golf zulegen! So kam es rüber.
Naja, is auch egal, der 2te hat mir ein Angebot gemacht wie es sein soll, und das mit einem ausführlichen Gutachten von Schwacke!
uhjeen :D:D
Zitat:
Original geschrieben von 4Fahrer
3. Die Probefahrt ist bei einem neuen Auto nicht so wichtig, da sowieso jeder seine individuelle Ausstattung bestellt. Wenn also jemand nur darauf aus ist, stellt sich die Frage, ob er kaufwillig ist, oder nicht.
Das kann ich überhaupt nicht bestätigen und ich warne regelrecht davor ... ich komme zurück auf die Andeutung in meinem obigen Erlebnis:
Der damalige Beetle war der motorenmäßig Fehlkauf ... probegefahren hatte ich ihn mit nem Benziner, gekauft nen Diesel (denn der nette Verkäufer hatte keinen Diesel zur Probe und sagte, daß der Unterschied nicht so eklatant sei) ... na meine Herrn, war das ein Unterschied: Fahrleistungsmäßig hielt sich das alles in Grenzen, aber der Benziner war ein schnurrendes Kätzchen und der Diesel ein alter knurrender Kater....aber man lernt ja dazu (und die Dieseltechnik hat sich inzwischen wesentlich verbessert).