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Eure Erfahrungen mit Händlern in Sachen Probefahrt und Neukauf

Audi A6 C6/4F
Themenstarteram 15. Februar 2006 um 15:58

Hallo !

Ich lese ja schon seit einiger Zeit hier begeistert mit. Und langsam wächst der Wunsch nach dem schönen A6 in mir immer mehr, nicht zuletzt, nachdem ich neulich meine

erste Probefahrt mit dem A6 2,4 TT Avant gemacht habe.

Was mich mal interessieren würde:

Wie wurdet ihr denn im Vorfeld des Kaufs so behandelt ?

Musstet ihr (wie ich) das Benzin für die Probefahren zahlen?

Musstet ihr bezahlen (wie ich das soll), wenn der Händler

euch ein bestimmtes Modell kommen lässt ?

Waren verschiedene Wagen zur Auswahl verfügbar ?

Und überhaupt: Wie war euer Gefühl: Fühltet ihr euch

"willkommen" beim Händler oder hattet ihr eher das

Gefühl, dass ich sagen müsst:

"Entschuldigung, ich möchte einen Audi A6 kaufen,

dürfte ich evt. auch eine Probefahrt damit machen" ?

Wie lange stand euch der Wagen zur Verfügung ?

Auch mal ein Wochenende oder nur 1 Stunde ?

Fragen über Fragen...

Danke im voraus für jede Antwort

Spieler

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78 Antworten
am 15. Februar 2006 um 22:50

Zitat:

Original geschrieben von genne

Professionelles verkaufen scheinen Autoverkäufer nicht zu kennen, die verdienen vermutlich alle Festgehalt und haben es nicht nötig. Andererseits ist somit automatisch eine gewisse Art von Verbraucherschutz gewährleistet, weil wer als Verkäufer nicht aktiv ist, hat auch keine Art von "Drückermethoden, like z.B. ADAC Mitgliedswerbung vorm Supermarkt".

Und als langer BMW und neuer Audi Kunde muss ich sagen: Also die beiden Hersteller liefern hier dieselbe (schlechte) Qualität!

aber im Moment jedenfalls immer noch bessere als DC ;)

wie auch immer jedenfalls bekommen die Verkäufer in grossen Häusern schon auch einen Provisionsanteil neben dem Festgehalt, aber ob die dann deswegen unbedingt besser sind sei mal dahingestellt, obwohl es auch da sicher mal Ausnahmen gibt.

zumindest bei den verschiedenen Sitzpolster- und Farbkombinationen kennen die sich immer alle hervorragend aus und nach mehr frage ich erst gar nicht, neben den Rabatten natürlich :D

Zitat:

Original geschrieben von genne

Professionelles verkaufen scheinen Autoverkäufer nicht zu kennen,

Die Erfahrung habe ich leider auch machen müssen. Da ich selbst im Vertrieb tätig bin, glaube ich, mir ein Urteil über die verkäuferischen Fähigkeiten der Audi-Verkäufer bilden zu können. Da scheinen bei manchen die einfachsten Regeln des Verkaufens (Erstkontakt, Bedarfsermittlung, Angebot, Abschluß..etc) komplett unbekannt zu sein. Ich hab`mich manchmal gefragt "..nehmen die da eigentlich Jeden ??

Kann mich noch gut an einen Auto-Bild - Verkaufstest bei Audi vor einigen Jahren erinnern.

Fazit damals (sinngemäß): "Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein 80.000 DM- Auto kaufen und niemanden interessiert`s....!!

Gruß Baldi

am 16. Februar 2006 um 8:33

Verkäufer hin, Verkäufer her,

der eine hat Lust, der andere nicht- ist doch in jedem Beruf so.

 

In den Kaufhäusern war es vor ein paar Jahren noch üblich, dass die Verkäufer beisammen gestanden haben und sich unterhielten. Wenn man eine Frage stellte: wo finde ich ...

wurde gesagt: da hinten.. mitgegangen ist keiner und hat etwas verkaufen wollen.

Wie ich in der letzten Zeit bemerke, so haben sich diese "Leute" selbst wegrationalisiert.

So wird es dann auch wohl bald in den Autohäusern sein, das Internet hilft hier natürlich kräftig mit.

Vor dem Kauf erst selbst ein wenig schlau machen, Auto im net konfigurieren, Zettel abgeben, Preisverhandlung und fertig.

Verkäufer, egal in welcher Branche, die keine Weiterbildung machen, haben eh schon verloren, bei Neuprodukten überhaupt.

Gruß Wolfgang

Zitat:

Original geschrieben von OpiW

Verkäufer hin, Verkäufer her,

der eine hat Lust, der andere nicht- ist doch in jedem Beruf so.

 

In den Kaufhäusern war es vor ein paar Jahren noch üblich, dass die Verkäufer beisammen gestanden haben und sich unterhielten. Wenn man eine Frage stellte: wo finde ich ...

wurde gesagt: da hinten.. mitgegangen ist keiner und hat etwas verkaufen wollen.

Wie ich in der letzten Zeit bemerke, so haben sich diese "Leute" selbst wegrationalisiert.

So wird es dann auch wohl bald in den Autohäusern sein, das Internet hilft hier natürlich kräftig mit.

Vor dem Kauf erst selbst ein wenig schlau machen, Auto im net konfigurieren, Zettel abgeben, Preisverhandlung und fertig.

Verkäufer, egal in welcher Branche, die keine Weiterbildung machen, haben eh schon verloren, bei Neuprodukten überhaupt.

Gruß Wolfgang

dazu noch eine off-topic-episode: im Höffner gibt es jetzt "Provisions-Verkäufer": Ich gucke mir mal so die Spannbettbezüge an, kommt eine Dame und fragt, ob sie mir die gerade entnommenen abnehmen kann (???), wirft noch ein, dass die doch Übergröße sind (210x100, dewegen haben andere Menschen das ja an Regal und Laken draufgeschrieben denke ich mir so...) und als ich dann losgehen will zum bezahlen, schreibt sie schnell einen Zettel aus, den ich doch bitte an der Kasse mit abgeben soll. Das war mir ehrlich gesagt schon zu lästig.

 

Nach ein wenig rumsuchen habe ich meinen "Traum-Verkäufer" gefunden, im AZ waren jahrelang nur Pappnasen (da wurden mir unter Zeugen vom "AUDI-Chefverkäufer" solche Falschauskünfte gegeben, dass ich nicht wusste, ob ich heulen oder lachen sollte über sowiel Inkompetenz (zum Dämmglas im 4B im Jahre 2002: "Ist das Dämmglas nicht eine Doppelverglasung?"-"Nein, aber man hat dann eine Frontscheibenheizung, Doppelglas hat nur der A8" (will mir das am Ausstellungsfahrzeug zeigen, findet aber auch nach 5 Minuten den Schlüssel nirgendwo, um ihn zu entriegeln) "Aber im A6 Detail-Prospket sieht das doch deutlich so aus, als wenn da 2 einzelne Scheiben mit einer Folie dazwischen sind" - "Ein Detail-Prospekt zum A6 gibt es nicht" - "Kommen Sie mal bitte hier her - ist das nicht ihr Prospektständer? - steht hier nicht "A6 Detials" drauf?" - "Na gut, aber das ist schlecht gezeichnet, das ist trotzdem nur eine Scheibe"...).

Mittlerweile haben die auch ein/zwei kompetente Menschen, sind aber dort trotz mehr Spielraum beim Preisnachlass mir gegenüber nicht flexibel genug (>10%).

Bei "meinem" Verkäufer habe ich jetzt schon mein 3. Fahrzeug geleast, obwohl ich immer ca. 7 Autohäuser bundesweit um Angebote nachfrage, ist er stets beim "Bestprice" dabei, hat enorme technische Kompetenz, kümmert sich um "alles" und (jetzt kommts): lädt mich zu Probefahrten / Fahrzeugpräsentationen ein; da muss man nicht drum betteln, er "ahnt" oder erfragt eben, was man wünscht... bringt mir persönlich einen Jahreskalender des Autohauses vorbei usw. - ein Traum. Wenn er weiterhin günstige Preise bieten kann (bei den vielen Vorteilen darf er bei meiner internen Bewertung 1% über dem besten bundesweiten Angebot liegen), fragt sich nur, wer eher in Rente geht :-).

ich war bei meinem A6-kauf auch in mehreren autohäusern und habe mich mit der teilweisen inkompetenz der verkäufer herumschlagen müssen. es waren jedoch auch äußerst kompetente und engagierte dabei. arrogant war keiner. unfreundlich schon garnicht.

probefahrten wurden mir von allen angeboten, auch mehrere, wenn das eine fahrzeug zB. den gewünschten 3.0TDI motor hatte, ein anderes zwar einen anderen motor, dafür jedoch die helle innenausstattung usw.. ein touareg als alternative war auch dabei. lol. hat spaß gemacht.

jeweils entweder 24h oder über's wochenende. kürzer gab's nicht. verlangt hat auch niemand etwas dafür, das verfahrene benzin habe ich jedoch wenn es etwas mehr KM wurden selbstverständlich von mir aus wieder nachgetankt.

 

habe dann dort gekauft, wo ich vom chef persönlich betreut wurde - er konnte mir dann auch entsprechende konditionen machen. meine freundin, die kurz darauf "nur" einen polo gekauft hatte, wurde dadurch ebenfalls allerfreundlichst von ihm betreut und erhielt genausogute konditionen und mehrere probefahrten. ausserdem ein absolut kostenloses leihfahrzeug für 3 wochen als übergangslösung.

er hat uns übrigens zusätzlich dann zur werksabholung mit seinem auto die paar hundert km hingefahren(!!)

 

nur die werkstatt ist jetzt im nachhinein nicht gerade die beste - um es mal höflich zu formulieren. da geht nur immer erst dann wirklich aktiv was vorwärts, wenn ich den chef des hauses informiert habe.. :rolleyes:

Konditionen

 

Hallo rluhde,

habe mit großer Neugier Deine Zeilen gelesen und würde gern Deinen Superhändler kontaktieren um ein Angebot zu bekommen. Kannst Du mir das AH nennen und vielleicht noch Deinen Verkäufer, um mich auf Dich zu berufen?

Habe vor paar Tagen feststellen müssen, das man bei e-sixt auch Fahrzeuge Leasen kann.

Das Lustige daran, man registriert sich dort unter einer email adresse und konfiguriert sich einen Wagen seiner Wahl, den, wenn er fertig ist, man seine Konditionswünsche anklickt und unter einen persönlichen Parkplatz abspeichert.

Nun kommt das eigentliche!

Man hat in der Tabelle (Laufzeit/Kilometer) nicht alle Versionen zur Verfügung und meldet sich per email an den Kundendienst dort um seine privaten Wünsche zu äußern.

Wenn man dort auch noch ein wenig um Nachlass bittet, bekommt ihr ein Angebot, was mir bisher noch kein Händler gemacht hat.

Hat jemand die Erfahrung dort schon gemacht?

Was soll ich davon halten?

Vielen Dank für eure Antworten im voraus.

am 16. Februar 2006 um 18:02

Tach allesammen,

meine Erfahrung mit Autoverkäufern ist insgesamt positiv. Grund hierfür ist weniger die Qualifikation der entsprechenden Damen und Herren (Ein Vertriebsprofi hat vorhin schon einige Fachbegriffe in die Runde geworfen), sondern meine Stimme, die ich vernehmlich erhebe, wenn ich was haben möchte. Die von Spieler0815 genannten "Bedingungen" für eine Probefahrt halte ich für etwas überzogen. Zwar bin ich kein Autoverkäufer, arbeite aber auch in der "Auftragsabwehr" (=Vertrieb) einer großen Firma. Es gibt Kunden, die mag man einfach nicht und läßt sich dann dazu verleiten die einfachsten Höflichkeitsregeln zu vergessen (von Verkaufstaktik ganz zu schweigen). Ob das bei dir zutrifft, dich der örtliche Audi-Verkäufer also nicht mag, kann ich nicht beurteilen. Die seltsamen Konditionen, welche du angeführt hast, lassen mich jedoch sowas in der Art vermuten. Darf ich fragen, ob du in der Vergangenheit schon 27 Probefahrten bei Händlern im Umkreis gemacht hast, ohne letztlich zu kaufen? Hast du selbst je was gekauft? Du erwähntest, dass du "für deine Freunde" eingekauft hast, bzw. Probe gefahren bist, wenn ich es richtig verstanden habe. Das erscheint mir alles etwas diffus.

Meine Erfahrung (du hattest ja danach gefragt) sieht so aus: Verkäufer fragt mich nach ungefährer Fahrzeit und Strecke, trägt diese in ein Papier ein und lässt mich irgendwo unterschreiben. Kosten tuts nix, tanken muss ich nicht, aber es wäre nett, wenn ich was nachfülle, soviel erfahre ich noch im Nebensatz. So isses bei bei meinem freundlichen Audi-Partner. Bei den anderen Autohändlern (ich habe schon so einige Autos gefahren) ist es ähnlich. Im Oberklassebereich verhält es sich etwas anders, da wird man schriftlich eingeladen, bekommt voher noch Häppchen, hinterher ein Glas Sekt und es kostet auch nix und es ist auch keiner böse, wenn man nichts nachtankt. Die Info vom BMW Händler über den neuen Dreier habe ich übrigens bekommen, und Audi versorgt mich auch reichlich mit Infos. Wer hier Defizite verspürt, sollte bei seinem Händler einfach mal die Datenbank checken lassen, oft ist nur was am Namen falsch geschrieben und schon funktioniert der ganze Automatismus nicht mehr...

Anmerken möchte ich noch, dass man es halt nicht übertreiben sollte, denn diese Probefahrten kosten eine Menge Geld, die beim Verkauf schließlich wieder verdient werden muss, wenn die Firma nicht pleite gehen will. Wer sich daran stört, kann natürlich ausgiebig beim Fachhändler Probe fahren und hinterher beim Discounter oder EU-Importeur kaufen, Geiz ist schließlich geil, nöch?

Und was die Fachkompetenz von Verkäufern betrifft, sollte man nicht zuviel erwarten. Mich stört es nicht, wenn jemand mal was nicht weiss und sich erkundigen muss, die Zeit habe ich. Wenn ich es besser weiss (und den Verkäufer nur auf die Probe stellen wollte), sage ich ihm das und bestehe darauf, dass er sich entsprechend informiert. So können wir beide was lernen. Entweder er/sie das was ich schon weiss, oder aber ich, weil ich falsch lag. Ist doch prima, oder?

Freundliche Grüße, Chris

am 16. Februar 2006 um 18:17

Dem kann ich nur zustimmen....

Na gut, niemand ist perfekt und weiß alles.

Aber grundsätzlich erwarte ich schon, dass mir jemand mit Fachkompetenz gegenüber sitzt. Ich habe es nicht nur bei Audi erlebt, dass ich mehr als der Verkäufer wusste.

Wer will denn hier die Ware verkaufen?

Statt immer nur über die unliebsame Konkurrenz zu schimpfen, muss man sich halt bewegen.

Es ist doch eigentlich Schulwissen, dass es grundsätzlich über den Preis läuft. Der private Haushalt verhält sich doch nach dem Minimalprinzip = gegebenes Produkt zum minimalsten Einsatz zu erwerben (wollte auch mal klugscheißen).

Is klar, das ist nicht alles. Guten Service kann gar nicht hoch genug honorieren. Aber wenn der fehlt? Tja, dann gehts eben doch über die Billigschiene.

Mein Motorradhändler, zu dem ich immer meine Scooter hinbringe, leiht Maschinen zur Probefahrt gegen Gebühr aus.

Die wird dann bei Geschäftsabschluss verrechnet. das finde ich eigentlich auch fair.

Also ich kann zum Thema auch nur sagen das ein Händler relativ schnell merkt im Gespräch ob ein Kunde überhaupt infrage kommt solch ein Auto wie den a6 oder a8 zukaufen und wird sich jenachdem auch verhalten.

Dann hat man natürlich vorteile wenn man zu einem Autohbaus geht wo man bereits Kunde ist.

Und nochmal Vorteile hat man wenn der Händler weiss das man ganz gut verdient und gerne mal Geld ausgibt dann werden einen die Probefahrten schon fast aufgedrängt.

Also ich denke die Leute die ernsthaft das Gewünschte Auto kaufen wollen und können werden meist positiv behandelt.

Die aber die mal gerne ein WE auf dickehose machen wollen werden gerne mal zurückgewiesen oder es gibt halt eben eine kurze Probefahrt mit Händler.

Wer aber ein guter Schauspieler ist dem sollten alle Türen offen stehen ;)

 

Der a6 ist jedenfalls auch eines der schönsten Autos z.z gerade der Avant ist ein echter Traum.

Zitat:

Original geschrieben von rufux

...jedenfalls bekommen die Verkäufer in grossen Häusern schon auch einen Provisionsanteil neben dem Festgehalt, aber ob die dann deswegen unbedingt besser sind sei mal dahingestellt...

Ob der Provisionsanteil als Leistungsanreiz taugt, hängt davon ab, in welchem Verhältnis er zum Festgehalt steht.

Themenstarteram 16. Februar 2006 um 21:15

@Chris

Hallo Chris,

ich kann dich beruhigen: Ich bin das erste Mal in meinem

Leben bei einem Audi-Händler gewesen, habe neulich meine erste Probefahrt gemacht mit einem Audi. Und bin auch ansonsten nicht für exzessive Probefahrten bekannt.

Beispiel: Kauf VW Golf 4, zuvor einen Benziner und einen Diesel probegefahren, jeweils eine Stunde, gekauft bei einem 3.Händler vor Ort, der letztlich die besten Konditionen hatte.

BMW für Bekannten sogar ohne Probefahrt als Neuwagen bestellt.

Was für dich diffus klingt, war lediglich Hilfe beim Verhandeln, wo das Auto an sich aber feststand...

Ich habe auch überhaupt kein Problem damit, das Benzin zu bezahlen. Aber es ist das allgemeine Verhalten der Händler, das ausdrückt: Hey, wir haben es überhaupt nicht nötig.

Und da frage ich mich: Welche Berechtigung hat der Händler um die Ecke noch?

Auch als Käufer eines Händlers vor Ort habe ich noch nie von irgendwelchen Kulanzleistungen profitiert, ganz im Gegenteil.

Vielleicht trete ich ZU freundlich auf...

Vielleicht brauchen die kaltschnäuzige, großkotzige Arroganz ?

Was ich in diversen Werkstätten bei VW erlebt habe, würde hier den Rahmen sprechen, lässt sich aber mit einem einzigen, nicht zitierfähigen Wort umschreiben:

Der Kund wird absolut

vera........

und zwar teuer und nach Strich und Faden!

Spieler

Zitat:

Original geschrieben von Spieler0815

Auch als Käufer eines Händlers vor Ort habe ich noch nie von irgendwelchen Kulanzleistungen profitiert, ganz im Gegenteil.

Vielleicht trete ich ZU freundlich auf...

Vielleicht brauchen die kaltschnäuzige, großkotzige Arroganz ?

In solchen Fällen muß die eigene Position schon knallhart vertreten werden. Ansonsten läuft man Gefahr, vom Händler nicht ernst genommen zu werden.

am 17. Februar 2006 um 1:07

Lieber AN400,

zuerst möchte ich auf deinen Beitrag eingehen. Wenn du schlechte Erfahrung mit Autoverkäufern gemacht hast, tut es mir leid und ich weiss keinen besseren Rat, als ebennt ein anderes Autohaus aufzusuchen, wo du hoffentlich besser beraten wirst. Ein Schlagwort, nämlich das "Minimalprinzip", das du in die Diskussion eingeführt hast, möchte ich aber auf das schärfste zurück weisen. Diese Formel "Ware+minimaler Preis=Kauf" kann ich nicht akzeptieren. Dass viele Leute sie inzwischen zum Handlungsprinzip verinnerlicht haben, ist mit einer der Gründe für unsere schlechte Binnenkonjunktur und den allgemeinen Katzenjammer in Deutschland. Leider haben Mediamarkt & Co. mit ihrer aggresiven Werbung die "Geiz ist geil" Parole so in unsere Köpfe gemeisselt, dass selbst hellere Naturen sich inzwischen nichts besseres mehr vorstellen können als pausenlos auf Schnäppchenjagd zu gehen. Die grenzenlose Blödheit dieser Vorgehensweise erschliesst sich leider erst bei längerem Nachdenken und Abwägen. Bei Unterhaltungselektronik und Computern mag es ja noch verständlich sein, dass sich mancher einen drauf runterholt, wenn er die Kiste 50,- EUR billiger kriegt als beim Fachhändler. Dass dieser einem den Fernseher vielleicht nach Hause bringt und ihn womöglich noch einstellt, fällt dabei ebenso unter den Tisch, wie die nervigen Parkschlachten samstags beim Discounter, von den sattsam bekannten Hotlines im Reparaturfall ganz zu schweigen. Zum Fachhändlerk konnte man bisher meist zu Fuß gehen, aber bald sind se ja ausgestorben, dann entfällt der lästige Vergleich. In Nürnberg werden 1.750 Menschen auf die Strasse gesetzt, weil die Waschmaschinen Made in Germany 63,- EUR teurer sind als türkische oder polnische Importware. Wegen verfickten 63 Euro! Bei 10 Jahren Nutzungsdauer sind das weniger als 50 Cent im Monat, von besserer Energie-Effizienz oder Funktionalität ganz zu schweigen. Und eine AEG hält länger als 10 Jahre, das weiss ich genau. Diese momentan grassierende Mentalität auch noch den letzten Euro runter zu handeln, macht mich fassungslos. Damit zurück zu deinem Audi. Was hilt es mir denn, wenn ich den Wagen an der holländischen Grenze, in Mittelfranken oder der Oberlausitz für 500,- EUR weniger bekomme, weil der dortige Händler noch diese 1-2% mehr Spielraum beim Preis hat, als meiner im Ort? Wenn ich dafür 500km fahren muss? Einen ganzen Tag Zeit aufwenden? Tage, Wochen, Monate dafür aufwenden, den wirklich allerbilligsten herauszufinden? In der Zeit kannst du ein paar Überstunden schieben oder schwarz kellnern oder deiner Patentante ein Gedicht aufsagen und du hast es mehr als kompensiert. Ein Auto ist schließlich ein Investitionsgut, was üblicherweise auf mehrere Jahre Nutzungsdauer angeschafft wird und es lohnt durchaus über die Zeit NACH dem Kauf etwas mehr nachzudenken. Wie ist der Service? Welche Kosten entstehen mir, wenn ich einen weiter entfernten Vertragspartner wähle etc. etc. Sparen beim Preis - gerne, sparen um jeden Preis? Am Ende meist teurer. Sorry, aber das musste einfach mal raus.

Nun zu dir, Spieler,

danke für deine Klarstellung, ich verstehe deine Situation jetzt besser. Es scheint sich einfach um einen schlechten Händler zu drehen, eine andere Idee hab ich dazu nicht. Da wird wohl nur ein Wechsel, sei es Ort oder Marke infrage kommen. Du könntest den Händler allenfalls noch ansprechen, WARUM er solch seltsames Betragen an den Tag legt. Manchmal hilft es ja, mit den Leuten zu reden, viele sind sachlichen Argumenten durchaus zugänglich. Ich wünsch dir jedenfalls viel Glück damit.

Freundliche Grüße, Chris

am 17. Februar 2006 um 10:02

Zitat:

Original geschrieben von Speedbird SSC

Ein Schlagwort, nämlich das "Minimalprinzip", das du in die Diskussion eingeführt hast, möchte ich aber auf das schärfste zurück weisen. Diese Formel "Ware+minimaler Preis=Kauf" kann ich nicht akzeptieren. Dass viele Leute sie inzwischen zum Handlungsprinzip verinnerlicht haben, ist mit einer der Gründe für unsere schlechte Binnenkonjunktur und den allgemeinen Katzenjammer in Deutschland. Leider haben Mediamarkt & Co. mit ihrer aggresiven Werbung die "Geiz ist geil" Parole so in unsere Köpfe gemeisselt, dass selbst hellere Naturen sich inzwischen nichts besseres mehr vorstellen können als pausenlos auf Schnäppchenjagd zu gehen. Die grenzenlose Blödheit dieser Vorgehensweise erschliesst sich leider erst bei längerem Nachdenken und Abwägen. Bei Unterhaltungselektronik und Computern mag es ja noch verständlich sein, dass sich mancher einen drauf runterholt, wenn er die Kiste 50,- EUR billiger kriegt als beim Fachhändler. Dass dieser einem den Fernseher vielleicht nach Hause bringt und ihn womöglich noch einstellt, fällt dabei ebenso unter den Tisch, wie die nervigen Parkschlachten samstags beim Discounter, von den sattsam bekannten Hotlines im Reparaturfall ganz zu schweigen. Zum Fachhändlerk konnte man bisher meist zu Fuß gehen, aber bald sind se ja ausgestorben, dann entfällt der lästige Vergleich. In Nürnberg werden 1.750 Menschen auf die Strasse gesetzt, weil die Waschmaschinen Made in Germany 63,- EUR teurer sind als türkische oder polnische Importware. Wegen verfickten 63 Euro! Bei 10 Jahren Nutzungsdauer sind das weniger als 50 Cent im Monat, von besserer Energie-Effizienz oder Funktionalität ganz zu schweigen. Und eine AEG hält länger als 10 Jahre, das weiss ich genau. Diese momentan grassierende Mentalität auch noch den letzten Euro runter zu handeln, macht mich fassungslos. Freundliche Grüße, Chris

Lieber Chris, Deine OT-Anmerkung macht mich nachdenklich und ich kann Dir nur beipflichten!

Das ist auch der Grund, weshalb ich vor einigen Jahren als passionierter Fahrer diverser Hondas und Mazdas dann erstmals einen Passat kaufte. Ebenso werden meine Sony- oder Panasonic-Geräte immer weniger und es häufen sich Miele und AEG-Gerätschaften bei mir im Haus.

Natürlich verhandle ich auch jetzt noch beim Fachhändler - überschreite jedoch keine Schmerzgrenzen. Bin aber dankbar für den Service vor Ort und liebe es, in den Läden beim Namen angesprochen zu werden.

"Wir" sind Deutschland! :p

 

Gruß - Jörg

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