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Etwas enttäuscht von Qualität und Service
Hallo
habe vor knapp 3 Monaten einen Passat 2.0TDI Jahreswagen gekauft. Entgegen der hochgejubelten Qualität in der Presse (dachte, damit kann man nichts falsch machen), gibt es doch einige Mängel die zum Teil behoben wurden. Bei den anderen Dingen heißt es natürlich beim Händler wieder "Das ist normal" - ich möchte aber versuchen mithilfe von Erfahrungsaustausch meine eventuell berechtigten Beanstandungen vor Ablauf der Garantie durchzusetzen. Vielleicht sind meine Ansprüche aber auch zu hoch an diesen "an der Oberklasse kratzenden" Mittelklassewagen.
1.
Das Panoramadach war undicht. Als ich das Auto an einer Steigung bei nächtlichem Regen abstellte, hatte ich einen Wassereinbruch im Kofferraum. Meine Aktentasche stellte ich zum Schutz vor Diebstahl genau an die Stelle wo das Wasser reinlief. Komplett durchnässt inklusive Notebook. Bei der Werkstatt haben sie das Problem zum Glück gleich gefunden. Eine umlaufende Dichtung musste erneuert werden. Die Teile wurden bestellt und ich war ein paar Tage wieder bei Regen unterwegs (Beim Waschen und auch bei Regenfahrten trat bisher kein Wasser ein). Als ich in die Autobahnausfahrt einfuhr und einlenkte ergoss sich ein Schwall über meinen Schoß und die Schaltkonsole.
Zwei Tage benötigten die für die Reparatur. Ersatzwagen gab es natürlich keinen (war ein Händler bei dem ich das Auto nicht gekauft hatte) kostenlos. Mobilitätsgarantie greift nicht, da das Auto ja noch fahrbar war.
Beim VW Kundenservice beißt man sich da die Zähne aus.
Regendichte Autos können ja sogar Franzosen und Koreaner bauen. Bei dieser Peinlichkeit dem Kunden mal entgegenkommen um die Verärgerung zu lindern - dafür ist VW anscheinend zu kurzsichtig.
Nun gut, das ist nun erledigt. Geregnet hat es leider seitdem nicht mehr.
2.
Knacken, Rascheln, Knarzen, zirpen in Verkleidungen und deutliche Verwindungsgeräusche
Gut, ich habe das mal bei einem Ausstellungsfahrzeug verglichen. Wenn man da die Türverkleidungen drückt, knistert nichts. Bei meinem erheblich. Zierstreifen in den Türen, Resonanzen durch die Lautsprecher. Der Anschein von Qualität wird bei meinem Exemplar nur auf den ersten Blick geweckt.
Wenn ich rückwärts aus meiner Einfahrt setze, quietschen die Dichtungen erheblich. Deutliche Verwindungsgeräusche. Das fühlt sich sehr minderwertig an.
In der Werkstatt habe ich auch das beanstandet. Vor allem die Türverkleidungen im Zusammenspiel mit den Lautsprechern. Bei tiefen Stimmen oder Musikpassagen bei denen die Höhen fehlen, ist das wirklich kein Hörgenuss mehr. Obwohl die Standard Anlage gar nicht mal so schlecht klingt.
Nachdem ich das Auto abholte knarzten die Zierleisten in den Türen kaum mehr und insgesamt scheint auch das Schnarren der Lautsprecher (wohlgemerkt bei Lautstärken im unteren Drittel) geringer geworden zu sein. Aber immer noch lange nicht, wie ich das von einem deutschen Hersteller in der heutigen Zeit erwarte.
Kann denn so was nach 35.000 km und einem Jahr schon eine Alterserscheinung sein?
Auch die Lüftung vorne macht 20 Sekunden lang rumpelnde, knarzende Geräusche wenn man das Auto kurz abgestellt hat und wieder losfährt. Auch das sei normal, wurde mir gesagt. Das seien die Stellmotoren die in Nullstellung gehen etc. Hatte ich aber so deutlich noch bei keinem anderen Auto.
3. Fahrwerk
Das Fahrwerk ist auf der Autobahn/Landstraße wirklich komfortabel. Aber bestimmte Stöße mag es überhaupt nicht. Dazu gehören vor allem eingelassene Gullideckel. Da knallt es so sehr, dass es durch Mark und Bein geht. Und laut ist das auch noch. Die DCC Einstellung ändert daran überhaupt nichts. Auch auf Comfort hat man das Gefühl, man sitzt in einem tiefergelegten 2er Golf. Schlechtes Ansprechverhalten nennt man so was glaub ich. Gut, davon habe ich bereits gelesen. Das lässt sich wohl nicht ändern. Trotzdem ist das sehr auffällig und ich frage mich, warum so etwas bei der Entwicklung, die hunderte Millionen kostet bei einem eher komfortabel ausgelegten Fahrzeug nicht auffällt.
Dazu kommen noch einige Kleinigkeiten, wie der oft eher unangenehme und nicht mal zuverlässig funktionierende Spurhalteassistent, die unzuverlässige Verkehrszeichenerkennung, eine übereifrige Start/Stopp-Automatik, die häufig schon beim Ausrollen den Motor abstellt. Dann fällt plötzlich einfach die Servounterstützung weg was schon mal irritierend wirkt. Bediene die nun meist manuell - aber dann kann man sich so was ja gleich sparen und den Anlassknopf drücken.
Sobald 3 Schneeflocken vom Himmel kommen, sind die ganzen Assistenten ohnehin gleich ausser Betrieb, da das VW Logo (wo wohl die Sensoren untergebracht sind) die Dinger anzieht wie ein Fliegenfänger.
Habe das kürzlich noch kontrolliert nach einer kurzen Fahrt. Die ganze Front frei nur das Logo mit Schnee bedeckt. Gerade bei schlechten Wetterverhältnissen könnten die Assistenzsysteme zusätzliche Sicherheit bieten (ACC) aber ausgerechnet dann versagen die.
Also insgesamt geht mir das Auto manchmal ziemlich auf den Geist. Auch wenn er sich ansonsten recht gut fährt.
Wichtig ist mir jetzt erst mal das Knacken der Lüftung vorne, die Beseitigung von knistern der Türverkleidungen und der Resonanzen durch die Lautsprecher.
Kennt das sonst noch jemand hier von seinem B8 und wie sind die Chancen, dass VW das anständig behebt?
Frage mich auch ob der Dachhimmel durch das Wasser keinen Schaden genommen hat. Das ist doch irgend so ein Spanplattenmaterial? Die Werkstatt sagte mir, man habe das gecheckt und hätte den Himmel getauscht wenn es nötig gewesen wäre. Ich traue dem Braten aber nicht wirklich, denn wenn sich ein Glas Wasser aus der Verkleidung der Innenbeleuchtung ergiesst, muss sich da ja schon was angesammelt haben.
Mein Fazit: Für mich ist das eher ein aufgeblasener Golf als ein Auto was sich an Fünfer BMW oder E-Klasse orientiert. Dann noch dieses unkulante Verhalten von Volkswagen.
Ich bin davor mehrere Jahre BMW gefahren. Ein Fünfer liegt natürlich preislich deutlich über dem Passat. Aber in kürzester Zeit habe ich deutlich zu spüren bekommen, dass sich der Aufpreis dicke lohnt.
Da fühlt man sich als Kunde wenigstens ernst genommen und wenn hier mal was im Argen liegt, setzen die alle Hebel in Bewegung um den Kunden zufrieden zu stellen. VW versucht eher, sich mit Hinweis auf Vertragsbedingungen so weit wie möglich aus der Verantwortung zu ziehen.
So auch bei den hinteren Bremsscheiben, welche tiefe Riefen aufweisen und beim Bremsen bei Rückwärtsfahrt quietschen wie eine alte Kutsche. Aussage von VW hier: Bremsscheiben/Beläge wird eine Lebensdauer von 6 Monaten/10.000 km zugeschrieben. Also wenn dann Austausch auf eigene Kosten.
Bei dem Vertrauen in das eigene Material kann man ja wahrscheinlich davon ausgehen, dass der Passat nach 150.000 und 5 Jahren seine Lebensdauer erreicht hat und reif für den Schrott ist.
Echt schade, optisch gefällt mir das Auto wirklich gut und ansonsten fährt er sich recht angenehm.
Beste Antwort im Thema
Hallo
habe vor knapp 3 Monaten einen Passat 2.0TDI Jahreswagen gekauft. Entgegen der hochgejubelten Qualität in der Presse (dachte, damit kann man nichts falsch machen), gibt es doch einige Mängel die zum Teil behoben wurden. Bei den anderen Dingen heißt es natürlich beim Händler wieder "Das ist normal" - ich möchte aber versuchen mithilfe von Erfahrungsaustausch meine eventuell berechtigten Beanstandungen vor Ablauf der Garantie durchzusetzen. Vielleicht sind meine Ansprüche aber auch zu hoch an diesen "an der Oberklasse kratzenden" Mittelklassewagen.
1.
Das Panoramadach war undicht. Als ich das Auto an einer Steigung bei nächtlichem Regen abstellte, hatte ich einen Wassereinbruch im Kofferraum. Meine Aktentasche stellte ich zum Schutz vor Diebstahl genau an die Stelle wo das Wasser reinlief. Komplett durchnässt inklusive Notebook. Bei der Werkstatt haben sie das Problem zum Glück gleich gefunden. Eine umlaufende Dichtung musste erneuert werden. Die Teile wurden bestellt und ich war ein paar Tage wieder bei Regen unterwegs (Beim Waschen und auch bei Regenfahrten trat bisher kein Wasser ein). Als ich in die Autobahnausfahrt einfuhr und einlenkte ergoss sich ein Schwall über meinen Schoß und die Schaltkonsole.
Zwei Tage benötigten die für die Reparatur. Ersatzwagen gab es natürlich keinen (war ein Händler bei dem ich das Auto nicht gekauft hatte) kostenlos. Mobilitätsgarantie greift nicht, da das Auto ja noch fahrbar war.
Beim VW Kundenservice beißt man sich da die Zähne aus.
Regendichte Autos können ja sogar Franzosen und Koreaner bauen. Bei dieser Peinlichkeit dem Kunden mal entgegenkommen um die Verärgerung zu lindern - dafür ist VW anscheinend zu kurzsichtig.
Nun gut, das ist nun erledigt. Geregnet hat es leider seitdem nicht mehr.
2.
Knacken, Rascheln, Knarzen, zirpen in Verkleidungen und deutliche Verwindungsgeräusche
Gut, ich habe das mal bei einem Ausstellungsfahrzeug verglichen. Wenn man da die Türverkleidungen drückt, knistert nichts. Bei meinem erheblich. Zierstreifen in den Türen, Resonanzen durch die Lautsprecher. Der Anschein von Qualität wird bei meinem Exemplar nur auf den ersten Blick geweckt.
Wenn ich rückwärts aus meiner Einfahrt setze, quietschen die Dichtungen erheblich. Deutliche Verwindungsgeräusche. Das fühlt sich sehr minderwertig an.
In der Werkstatt habe ich auch das beanstandet. Vor allem die Türverkleidungen im Zusammenspiel mit den Lautsprechern. Bei tiefen Stimmen oder Musikpassagen bei denen die Höhen fehlen, ist das wirklich kein Hörgenuss mehr. Obwohl die Standard Anlage gar nicht mal so schlecht klingt.
Nachdem ich das Auto abholte knarzten die Zierleisten in den Türen kaum mehr und insgesamt scheint auch das Schnarren der Lautsprecher (wohlgemerkt bei Lautstärken im unteren Drittel) geringer geworden zu sein. Aber immer noch lange nicht, wie ich das von einem deutschen Hersteller in der heutigen Zeit erwarte.
Kann denn so was nach 35.000 km und einem Jahr schon eine Alterserscheinung sein?
Auch die Lüftung vorne macht 20 Sekunden lang rumpelnde, knarzende Geräusche wenn man das Auto kurz abgestellt hat und wieder losfährt. Auch das sei normal, wurde mir gesagt. Das seien die Stellmotoren die in Nullstellung gehen etc. Hatte ich aber so deutlich noch bei keinem anderen Auto.
3. Fahrwerk
Das Fahrwerk ist auf der Autobahn/Landstraße wirklich komfortabel. Aber bestimmte Stöße mag es überhaupt nicht. Dazu gehören vor allem eingelassene Gullideckel. Da knallt es so sehr, dass es durch Mark und Bein geht. Und laut ist das auch noch. Die DCC Einstellung ändert daran überhaupt nichts. Auch auf Comfort hat man das Gefühl, man sitzt in einem tiefergelegten 2er Golf. Schlechtes Ansprechverhalten nennt man so was glaub ich. Gut, davon habe ich bereits gelesen. Das lässt sich wohl nicht ändern. Trotzdem ist das sehr auffällig und ich frage mich, warum so etwas bei der Entwicklung, die hunderte Millionen kostet bei einem eher komfortabel ausgelegten Fahrzeug nicht auffällt.
Dazu kommen noch einige Kleinigkeiten, wie der oft eher unangenehme und nicht mal zuverlässig funktionierende Spurhalteassistent, die unzuverlässige Verkehrszeichenerkennung, eine übereifrige Start/Stopp-Automatik, die häufig schon beim Ausrollen den Motor abstellt. Dann fällt plötzlich einfach die Servounterstützung weg was schon mal irritierend wirkt. Bediene die nun meist manuell - aber dann kann man sich so was ja gleich sparen und den Anlassknopf drücken.
Sobald 3 Schneeflocken vom Himmel kommen, sind die ganzen Assistenten ohnehin gleich ausser Betrieb, da das VW Logo (wo wohl die Sensoren untergebracht sind) die Dinger anzieht wie ein Fliegenfänger.
Habe das kürzlich noch kontrolliert nach einer kurzen Fahrt. Die ganze Front frei nur das Logo mit Schnee bedeckt. Gerade bei schlechten Wetterverhältnissen könnten die Assistenzsysteme zusätzliche Sicherheit bieten (ACC) aber ausgerechnet dann versagen die.
Also insgesamt geht mir das Auto manchmal ziemlich auf den Geist. Auch wenn er sich ansonsten recht gut fährt.
Wichtig ist mir jetzt erst mal das Knacken der Lüftung vorne, die Beseitigung von knistern der Türverkleidungen und der Resonanzen durch die Lautsprecher.
Kennt das sonst noch jemand hier von seinem B8 und wie sind die Chancen, dass VW das anständig behebt?
Frage mich auch ob der Dachhimmel durch das Wasser keinen Schaden genommen hat. Das ist doch irgend so ein Spanplattenmaterial? Die Werkstatt sagte mir, man habe das gecheckt und hätte den Himmel getauscht wenn es nötig gewesen wäre. Ich traue dem Braten aber nicht wirklich, denn wenn sich ein Glas Wasser aus der Verkleidung der Innenbeleuchtung ergiesst, muss sich da ja schon was angesammelt haben.
Mein Fazit: Für mich ist das eher ein aufgeblasener Golf als ein Auto was sich an Fünfer BMW oder E-Klasse orientiert. Dann noch dieses unkulante Verhalten von Volkswagen.
Ich bin davor mehrere Jahre BMW gefahren. Ein Fünfer liegt natürlich preislich deutlich über dem Passat. Aber in kürzester Zeit habe ich deutlich zu spüren bekommen, dass sich der Aufpreis dicke lohnt.
Da fühlt man sich als Kunde wenigstens ernst genommen und wenn hier mal was im Argen liegt, setzen die alle Hebel in Bewegung um den Kunden zufrieden zu stellen. VW versucht eher, sich mit Hinweis auf Vertragsbedingungen so weit wie möglich aus der Verantwortung zu ziehen.
So auch bei den hinteren Bremsscheiben, welche tiefe Riefen aufweisen und beim Bremsen bei Rückwärtsfahrt quietschen wie eine alte Kutsche. Aussage von VW hier: Bremsscheiben/Beläge wird eine Lebensdauer von 6 Monaten/10.000 km zugeschrieben. Also wenn dann Austausch auf eigene Kosten.
Bei dem Vertrauen in das eigene Material kann man ja wahrscheinlich davon ausgehen, dass der Passat nach 150.000 und 5 Jahren seine Lebensdauer erreicht hat und reif für den Schrott ist.
Echt schade, optisch gefällt mir das Auto wirklich gut und ansonsten fährt er sich recht angenehm.
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409 Antworten
Jetzt sind wir wieder dabei, beim Verkehr oder bei den Autobahnen den Schuldigen zu suchen.
Aber ist der Umstand, dass ACC kein einfaches Lupfen kennt, VW diese Funktion anbietet, sogar den normalen Tempomaten aussortiert zugunsten von ACC, die Schuld des Kunden, der erstens mehr Unterhaltskosten zu tragen hat und zweitens das Auto häufiger in die Werkstatt karrt?
Weder die Autobahn noch der Käufer noch ein eingewachsener Zehennagel sind dafür verantwortlich, dass die Kombination aus Bremsen, ACC und weiteren potenziellen Faktoren (Gewichtsverteilung usw.) die Bremsen früher verschleissen lassen, als es normal ist.
Du kennst aber schon die verschiedenen Level des Autonomen Fahren? Anders formuliert - es steht dir frei auf jegliche modernen Assistenzsysteme zu verzichten und damit auch direkt Einfluss auf deinen Bremsenverschleiss, Spritverbrauch etc. nehmen
Zitat:
@SCR_190iger schrieb am 3. März 2019 um 19:45:23 Uhr:
Zitat:
@Nebutzermane schrieb am 3. März 2019 um 19:03:53 Uhr:
Autobahnkilometer werden immer als schonender als Stadt/Überlandkilometer bezeichnet.
das stimmt......., wenn du mit tempomat bzw acc 120 sonntags auf der rechten spur vor dich herjuggelst.
Das heisst ja fast, dass mit allen Autos, deren Bremsen halten, maximal 120 gefahren wird. Nur die Passat fahren schnell und deren Bremsen dürfen nach 20‘000 reif zum tauschen sein.
Irgendwo liest man, dass VW selbst schon den Missstand eingeräumt hat. Ihr verteidigt also jemand, der sich bereits schuldig bekannt hat
Zitat:
@Texas_Lightning schrieb am 3. März 2019 um 19:55:19 Uhr:
Du kennst aber schon die verschiedenen Level des Autonomen Fahren? Anders formuliert - es steht dir frei auf jegliche modernen Assistenzsysteme zu verzichten und damit auch direkt Einfluss auf deinen Bremsenverschleiss, Spritverbrauch etc. nehmen
Ergo, alle, die die Assistenten nutzen, sind selbst schuld, wenn Bremsen bei 80‘000 das dritte Mal hinüber sind? Also mit solchen Aussagen disqualifizierst du dich selbst. Jetzt ist der Käufer schuld, wenn er die von ihm bezahlten Features, die VW bewusst beworben und verkauft hat, nutzt.
Im Handbuch warnt VW vor allerhand teilweisen theoretischer Gefahren und Risiken. Ich nehme gern alles zurück, wenn mir die Seite des Handbuch angegeben wird, wo es heisst, dass ACC die Lebensdauer der Bremsen stark verkürzt.
Zitat:
@Nebutzermane schrieb am 3. März 2019 um 19:57:33 Uhr:
......
Irgendwo liest man, dass VW selbst schon den Missstand eingeräumt hat. Ihr verteidigt also jemand, der sich bereits schuldig bekannt hat
Dann wirst du sicherlich diese Quelle zeitnah benennen können - schon deiner Glaubwürdigkeit wegen und um deine offensichtliche Abrechnung verstehen zu können
Zitat:
@Nebutzermane schrieb am 3. März 2019 um 19:57:33 Uhr:
Zitat:
@SCR_190iger schrieb am 3. März 2019 um 19:45:23 Uhr:
das stimmt......., wenn du mit tempomat bzw acc 120 sonntags auf der rechten spur vor dich herjuggelst.
Das heisst ja fast, dass mit allen Autos, deren Bremsen halten, maximal 120 gefahren wird. Nur die Passat fahren schnell und deren Bremsen dürfen nach 20‘000 reif zum tauschen sein.
Irgendwo liest man, dass VW selbst schon den Missstand eingeräumt hat. Ihr verteidigt also jemand, der sich bereits schuldig bekannt hat
Sei mir nicht böse, aber liest du die anderen Post auch. Ich hab doch nu zwei mal schon erwähnt, dass es hier zu den Bremsen der Hinterachse zwei einschlägige Threads gibt, aus denen sich wohl ergibt, dass es teilweise Probleme mit den hinteren Bremsen gibt. Vorne ist ja alles ok.
Hier wird nichts verteidigt! Ich prangere nur diese unsinnige Statistik an.
SCR_190iger, nix für ungut. Ich bin sachlich, halte mich so kurz wie möglich und greife niemanden persönlich an. Ich wehre mich einfach dagegen, dass die Bremsenproblematik verniedlicht wird, den Fahrern die Schuld gegeben wird, gesagt wird, dass man falsch bremst, und, und, und.
Zitat:
@Nebutzermane schrieb am 3. März 2019 um 20:13:53 Uhr:
Ich wehre mich einfach dagegen, dass die Bremsenproblematik verniedlicht wird,
wo?
Wo sie verniedlicht wird?
Dort, wo es heisst, dass es doch egal sei, wie rostig die Scheiben sind. Dort , wo es heisst, dass es egal ist, wenn es beim Bremsen ächzt und poltert.
Nein, das ich nicht egal.
naja ich finds nicht, was du meinst.
Na, dann lassen wirs. Es bräuchte noch zig Posts, bis wir vom selben reden.
stimmt, obwohl dagibt es so n zitierfunktion. ;)
Ich weiss leider nicht, was zu zitieren wäre, weil ich offenbar nicht raffe, was ich dir liefern/zitieren soll.
Nachtrag: zum Beispiel hast du am 2.3. um 14:01:59 im anderen Thread (bremsscheiben hinten - ist das normaler verschleiss) ausgeführt, dass es ja nur 200 bis 250€ koste, die Scheiben einmal mehr zu wechseln. Es seien ausserdem nur 30 bis 40 Betroffene. Das habe ich dann in Abrede gestellt, sofern schlechte Zulieferchargen die Gründe für die ungenügende Haltbarkeit sind.
ja, damit habe ich aber doch nichts verniedlicht?
Ich habe zwei sachen klar gestellt:
- Sicher wissen wir das ca. 40 Leute davon betroffen sind. Alles andere ist Spekulation
- Wir reden über 250€ Austauschkosten, welche aus meiner Sicht im Verhältnis zu den Gesamtkosten des Fahrzeuges eher Peanuts sind. Damit wollte ich zum Ausdruck bringen, überwas man sich eigentlich gerade unterhält. Ist aber im Thread nicht wirklich verstanden worden. Das stimmt. Insofern gut das Du nachfragst.
Du darfst nicht immer einzelne Sätze nehmen. Erst im Kontext gewinnen sie an Bedeutung.
Das Verniedlichen war nicht das Hauptargument, gegen das ich mich wehre. Mieser finde ich, wenn gesagt wird, dass man falsch bremst oder dass man selbst schuld ist, wenn man ACC nutzt.
250 Euro sind für eine Reparatur/Instandsetzung nicht zu unterschätzen. Denn man muss sich vorstellen: Es kann sein, dass VW bei der Herstellung ein paar Euro sparte und diese Einsparung nun um ein Vielfaches vom Käufer hingelegt werden muss. 250 Euro sind immerhin drei Tankfüllungen, mit denen man im Normalfall 2700 Kilometer fahren kann. Für 250 Euro gehe ich einen Monat Mittag essen.