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Etwas enttäuscht von Qualität und Service
Hallo
habe vor knapp 3 Monaten einen Passat 2.0TDI Jahreswagen gekauft. Entgegen der hochgejubelten Qualität in der Presse (dachte, damit kann man nichts falsch machen), gibt es doch einige Mängel die zum Teil behoben wurden. Bei den anderen Dingen heißt es natürlich beim Händler wieder "Das ist normal" - ich möchte aber versuchen mithilfe von Erfahrungsaustausch meine eventuell berechtigten Beanstandungen vor Ablauf der Garantie durchzusetzen. Vielleicht sind meine Ansprüche aber auch zu hoch an diesen "an der Oberklasse kratzenden" Mittelklassewagen.
1.
Das Panoramadach war undicht. Als ich das Auto an einer Steigung bei nächtlichem Regen abstellte, hatte ich einen Wassereinbruch im Kofferraum. Meine Aktentasche stellte ich zum Schutz vor Diebstahl genau an die Stelle wo das Wasser reinlief. Komplett durchnässt inklusive Notebook. Bei der Werkstatt haben sie das Problem zum Glück gleich gefunden. Eine umlaufende Dichtung musste erneuert werden. Die Teile wurden bestellt und ich war ein paar Tage wieder bei Regen unterwegs (Beim Waschen und auch bei Regenfahrten trat bisher kein Wasser ein). Als ich in die Autobahnausfahrt einfuhr und einlenkte ergoss sich ein Schwall über meinen Schoß und die Schaltkonsole.
Zwei Tage benötigten die für die Reparatur. Ersatzwagen gab es natürlich keinen (war ein Händler bei dem ich das Auto nicht gekauft hatte) kostenlos. Mobilitätsgarantie greift nicht, da das Auto ja noch fahrbar war.
Beim VW Kundenservice beißt man sich da die Zähne aus.
Regendichte Autos können ja sogar Franzosen und Koreaner bauen. Bei dieser Peinlichkeit dem Kunden mal entgegenkommen um die Verärgerung zu lindern - dafür ist VW anscheinend zu kurzsichtig.
Nun gut, das ist nun erledigt. Geregnet hat es leider seitdem nicht mehr.
2.
Knacken, Rascheln, Knarzen, zirpen in Verkleidungen und deutliche Verwindungsgeräusche
Gut, ich habe das mal bei einem Ausstellungsfahrzeug verglichen. Wenn man da die Türverkleidungen drückt, knistert nichts. Bei meinem erheblich. Zierstreifen in den Türen, Resonanzen durch die Lautsprecher. Der Anschein von Qualität wird bei meinem Exemplar nur auf den ersten Blick geweckt.
Wenn ich rückwärts aus meiner Einfahrt setze, quietschen die Dichtungen erheblich. Deutliche Verwindungsgeräusche. Das fühlt sich sehr minderwertig an.
In der Werkstatt habe ich auch das beanstandet. Vor allem die Türverkleidungen im Zusammenspiel mit den Lautsprechern. Bei tiefen Stimmen oder Musikpassagen bei denen die Höhen fehlen, ist das wirklich kein Hörgenuss mehr. Obwohl die Standard Anlage gar nicht mal so schlecht klingt.
Nachdem ich das Auto abholte knarzten die Zierleisten in den Türen kaum mehr und insgesamt scheint auch das Schnarren der Lautsprecher (wohlgemerkt bei Lautstärken im unteren Drittel) geringer geworden zu sein. Aber immer noch lange nicht, wie ich das von einem deutschen Hersteller in der heutigen Zeit erwarte.
Kann denn so was nach 35.000 km und einem Jahr schon eine Alterserscheinung sein?
Auch die Lüftung vorne macht 20 Sekunden lang rumpelnde, knarzende Geräusche wenn man das Auto kurz abgestellt hat und wieder losfährt. Auch das sei normal, wurde mir gesagt. Das seien die Stellmotoren die in Nullstellung gehen etc. Hatte ich aber so deutlich noch bei keinem anderen Auto.
3. Fahrwerk
Das Fahrwerk ist auf der Autobahn/Landstraße wirklich komfortabel. Aber bestimmte Stöße mag es überhaupt nicht. Dazu gehören vor allem eingelassene Gullideckel. Da knallt es so sehr, dass es durch Mark und Bein geht. Und laut ist das auch noch. Die DCC Einstellung ändert daran überhaupt nichts. Auch auf Comfort hat man das Gefühl, man sitzt in einem tiefergelegten 2er Golf. Schlechtes Ansprechverhalten nennt man so was glaub ich. Gut, davon habe ich bereits gelesen. Das lässt sich wohl nicht ändern. Trotzdem ist das sehr auffällig und ich frage mich, warum so etwas bei der Entwicklung, die hunderte Millionen kostet bei einem eher komfortabel ausgelegten Fahrzeug nicht auffällt.
Dazu kommen noch einige Kleinigkeiten, wie der oft eher unangenehme und nicht mal zuverlässig funktionierende Spurhalteassistent, die unzuverlässige Verkehrszeichenerkennung, eine übereifrige Start/Stopp-Automatik, die häufig schon beim Ausrollen den Motor abstellt. Dann fällt plötzlich einfach die Servounterstützung weg was schon mal irritierend wirkt. Bediene die nun meist manuell - aber dann kann man sich so was ja gleich sparen und den Anlassknopf drücken.
Sobald 3 Schneeflocken vom Himmel kommen, sind die ganzen Assistenten ohnehin gleich ausser Betrieb, da das VW Logo (wo wohl die Sensoren untergebracht sind) die Dinger anzieht wie ein Fliegenfänger.
Habe das kürzlich noch kontrolliert nach einer kurzen Fahrt. Die ganze Front frei nur das Logo mit Schnee bedeckt. Gerade bei schlechten Wetterverhältnissen könnten die Assistenzsysteme zusätzliche Sicherheit bieten (ACC) aber ausgerechnet dann versagen die.
Also insgesamt geht mir das Auto manchmal ziemlich auf den Geist. Auch wenn er sich ansonsten recht gut fährt.
Wichtig ist mir jetzt erst mal das Knacken der Lüftung vorne, die Beseitigung von knistern der Türverkleidungen und der Resonanzen durch die Lautsprecher.
Kennt das sonst noch jemand hier von seinem B8 und wie sind die Chancen, dass VW das anständig behebt?
Frage mich auch ob der Dachhimmel durch das Wasser keinen Schaden genommen hat. Das ist doch irgend so ein Spanplattenmaterial? Die Werkstatt sagte mir, man habe das gecheckt und hätte den Himmel getauscht wenn es nötig gewesen wäre. Ich traue dem Braten aber nicht wirklich, denn wenn sich ein Glas Wasser aus der Verkleidung der Innenbeleuchtung ergiesst, muss sich da ja schon was angesammelt haben.
Mein Fazit: Für mich ist das eher ein aufgeblasener Golf als ein Auto was sich an Fünfer BMW oder E-Klasse orientiert. Dann noch dieses unkulante Verhalten von Volkswagen.
Ich bin davor mehrere Jahre BMW gefahren. Ein Fünfer liegt natürlich preislich deutlich über dem Passat. Aber in kürzester Zeit habe ich deutlich zu spüren bekommen, dass sich der Aufpreis dicke lohnt.
Da fühlt man sich als Kunde wenigstens ernst genommen und wenn hier mal was im Argen liegt, setzen die alle Hebel in Bewegung um den Kunden zufrieden zu stellen. VW versucht eher, sich mit Hinweis auf Vertragsbedingungen so weit wie möglich aus der Verantwortung zu ziehen.
So auch bei den hinteren Bremsscheiben, welche tiefe Riefen aufweisen und beim Bremsen bei Rückwärtsfahrt quietschen wie eine alte Kutsche. Aussage von VW hier: Bremsscheiben/Beläge wird eine Lebensdauer von 6 Monaten/10.000 km zugeschrieben. Also wenn dann Austausch auf eigene Kosten.
Bei dem Vertrauen in das eigene Material kann man ja wahrscheinlich davon ausgehen, dass der Passat nach 150.000 und 5 Jahren seine Lebensdauer erreicht hat und reif für den Schrott ist.
Echt schade, optisch gefällt mir das Auto wirklich gut und ansonsten fährt er sich recht angenehm.
Beste Antwort im Thema
Hallo
habe vor knapp 3 Monaten einen Passat 2.0TDI Jahreswagen gekauft. Entgegen der hochgejubelten Qualität in der Presse (dachte, damit kann man nichts falsch machen), gibt es doch einige Mängel die zum Teil behoben wurden. Bei den anderen Dingen heißt es natürlich beim Händler wieder "Das ist normal" - ich möchte aber versuchen mithilfe von Erfahrungsaustausch meine eventuell berechtigten Beanstandungen vor Ablauf der Garantie durchzusetzen. Vielleicht sind meine Ansprüche aber auch zu hoch an diesen "an der Oberklasse kratzenden" Mittelklassewagen.
1.
Das Panoramadach war undicht. Als ich das Auto an einer Steigung bei nächtlichem Regen abstellte, hatte ich einen Wassereinbruch im Kofferraum. Meine Aktentasche stellte ich zum Schutz vor Diebstahl genau an die Stelle wo das Wasser reinlief. Komplett durchnässt inklusive Notebook. Bei der Werkstatt haben sie das Problem zum Glück gleich gefunden. Eine umlaufende Dichtung musste erneuert werden. Die Teile wurden bestellt und ich war ein paar Tage wieder bei Regen unterwegs (Beim Waschen und auch bei Regenfahrten trat bisher kein Wasser ein). Als ich in die Autobahnausfahrt einfuhr und einlenkte ergoss sich ein Schwall über meinen Schoß und die Schaltkonsole.
Zwei Tage benötigten die für die Reparatur. Ersatzwagen gab es natürlich keinen (war ein Händler bei dem ich das Auto nicht gekauft hatte) kostenlos. Mobilitätsgarantie greift nicht, da das Auto ja noch fahrbar war.
Beim VW Kundenservice beißt man sich da die Zähne aus.
Regendichte Autos können ja sogar Franzosen und Koreaner bauen. Bei dieser Peinlichkeit dem Kunden mal entgegenkommen um die Verärgerung zu lindern - dafür ist VW anscheinend zu kurzsichtig.
Nun gut, das ist nun erledigt. Geregnet hat es leider seitdem nicht mehr.
2.
Knacken, Rascheln, Knarzen, zirpen in Verkleidungen und deutliche Verwindungsgeräusche
Gut, ich habe das mal bei einem Ausstellungsfahrzeug verglichen. Wenn man da die Türverkleidungen drückt, knistert nichts. Bei meinem erheblich. Zierstreifen in den Türen, Resonanzen durch die Lautsprecher. Der Anschein von Qualität wird bei meinem Exemplar nur auf den ersten Blick geweckt.
Wenn ich rückwärts aus meiner Einfahrt setze, quietschen die Dichtungen erheblich. Deutliche Verwindungsgeräusche. Das fühlt sich sehr minderwertig an.
In der Werkstatt habe ich auch das beanstandet. Vor allem die Türverkleidungen im Zusammenspiel mit den Lautsprechern. Bei tiefen Stimmen oder Musikpassagen bei denen die Höhen fehlen, ist das wirklich kein Hörgenuss mehr. Obwohl die Standard Anlage gar nicht mal so schlecht klingt.
Nachdem ich das Auto abholte knarzten die Zierleisten in den Türen kaum mehr und insgesamt scheint auch das Schnarren der Lautsprecher (wohlgemerkt bei Lautstärken im unteren Drittel) geringer geworden zu sein. Aber immer noch lange nicht, wie ich das von einem deutschen Hersteller in der heutigen Zeit erwarte.
Kann denn so was nach 35.000 km und einem Jahr schon eine Alterserscheinung sein?
Auch die Lüftung vorne macht 20 Sekunden lang rumpelnde, knarzende Geräusche wenn man das Auto kurz abgestellt hat und wieder losfährt. Auch das sei normal, wurde mir gesagt. Das seien die Stellmotoren die in Nullstellung gehen etc. Hatte ich aber so deutlich noch bei keinem anderen Auto.
3. Fahrwerk
Das Fahrwerk ist auf der Autobahn/Landstraße wirklich komfortabel. Aber bestimmte Stöße mag es überhaupt nicht. Dazu gehören vor allem eingelassene Gullideckel. Da knallt es so sehr, dass es durch Mark und Bein geht. Und laut ist das auch noch. Die DCC Einstellung ändert daran überhaupt nichts. Auch auf Comfort hat man das Gefühl, man sitzt in einem tiefergelegten 2er Golf. Schlechtes Ansprechverhalten nennt man so was glaub ich. Gut, davon habe ich bereits gelesen. Das lässt sich wohl nicht ändern. Trotzdem ist das sehr auffällig und ich frage mich, warum so etwas bei der Entwicklung, die hunderte Millionen kostet bei einem eher komfortabel ausgelegten Fahrzeug nicht auffällt.
Dazu kommen noch einige Kleinigkeiten, wie der oft eher unangenehme und nicht mal zuverlässig funktionierende Spurhalteassistent, die unzuverlässige Verkehrszeichenerkennung, eine übereifrige Start/Stopp-Automatik, die häufig schon beim Ausrollen den Motor abstellt. Dann fällt plötzlich einfach die Servounterstützung weg was schon mal irritierend wirkt. Bediene die nun meist manuell - aber dann kann man sich so was ja gleich sparen und den Anlassknopf drücken.
Sobald 3 Schneeflocken vom Himmel kommen, sind die ganzen Assistenten ohnehin gleich ausser Betrieb, da das VW Logo (wo wohl die Sensoren untergebracht sind) die Dinger anzieht wie ein Fliegenfänger.
Habe das kürzlich noch kontrolliert nach einer kurzen Fahrt. Die ganze Front frei nur das Logo mit Schnee bedeckt. Gerade bei schlechten Wetterverhältnissen könnten die Assistenzsysteme zusätzliche Sicherheit bieten (ACC) aber ausgerechnet dann versagen die.
Also insgesamt geht mir das Auto manchmal ziemlich auf den Geist. Auch wenn er sich ansonsten recht gut fährt.
Wichtig ist mir jetzt erst mal das Knacken der Lüftung vorne, die Beseitigung von knistern der Türverkleidungen und der Resonanzen durch die Lautsprecher.
Kennt das sonst noch jemand hier von seinem B8 und wie sind die Chancen, dass VW das anständig behebt?
Frage mich auch ob der Dachhimmel durch das Wasser keinen Schaden genommen hat. Das ist doch irgend so ein Spanplattenmaterial? Die Werkstatt sagte mir, man habe das gecheckt und hätte den Himmel getauscht wenn es nötig gewesen wäre. Ich traue dem Braten aber nicht wirklich, denn wenn sich ein Glas Wasser aus der Verkleidung der Innenbeleuchtung ergiesst, muss sich da ja schon was angesammelt haben.
Mein Fazit: Für mich ist das eher ein aufgeblasener Golf als ein Auto was sich an Fünfer BMW oder E-Klasse orientiert. Dann noch dieses unkulante Verhalten von Volkswagen.
Ich bin davor mehrere Jahre BMW gefahren. Ein Fünfer liegt natürlich preislich deutlich über dem Passat. Aber in kürzester Zeit habe ich deutlich zu spüren bekommen, dass sich der Aufpreis dicke lohnt.
Da fühlt man sich als Kunde wenigstens ernst genommen und wenn hier mal was im Argen liegt, setzen die alle Hebel in Bewegung um den Kunden zufrieden zu stellen. VW versucht eher, sich mit Hinweis auf Vertragsbedingungen so weit wie möglich aus der Verantwortung zu ziehen.
So auch bei den hinteren Bremsscheiben, welche tiefe Riefen aufweisen und beim Bremsen bei Rückwärtsfahrt quietschen wie eine alte Kutsche. Aussage von VW hier: Bremsscheiben/Beläge wird eine Lebensdauer von 6 Monaten/10.000 km zugeschrieben. Also wenn dann Austausch auf eigene Kosten.
Bei dem Vertrauen in das eigene Material kann man ja wahrscheinlich davon ausgehen, dass der Passat nach 150.000 und 5 Jahren seine Lebensdauer erreicht hat und reif für den Schrott ist.
Echt schade, optisch gefällt mir das Auto wirklich gut und ansonsten fährt er sich recht angenehm.
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409 Antworten
Meiner läuft bei 50 bei 1400 U/min weil ich in der Stadt immer in S fahre . Ok auch weil das ZMS kaputt ist und er darunter vibriert. Aber der zieht auch ab 1100 U/min sofort los schaltet sofort sauber runter und hat auch Leistung.
Wenn ich morgen mal Zeit habe mach ich dir davon auch ein Video. Aber im Prinzip ist es wie bei 100 auch , nur dass er dann vom 6ten in den 3ten geht oder zweiten je nachdem wie ich drauflatsche. Gut ich hab mich am Anfang mit dem DSG auch etwas schwer getan. Aber man lernt das mit dem Gaspedal zu steuern , oder mit dem Schalthebel S oder D und wenns wirklich flott gehen soll dann mit dem Wippen. Ich hab sogar den Eindruck in dem manuelle Gasse schalte das DSG noch einen Tuck schneller . Aber vor allem kannst du dann schon vor dem Überholen Z.B schon den richtigen Gang einlegen. Alle Automatik Getriebe haben ja einen Fehler , sie können nicht Vorrausdenken.
Mir passt das Verhalten einfach nicht. Wie du sagst, die Automatik weiss nicht, was der Fahrer plant, und sieht den Verkehr nicht. Genauso unsicher ist es, wie viele Gänge das DSG zurückschaltet. Besonders auf Kurzstrecken überlegt man sich schon zweimal, ob man es riskiert, dass es ruckartig auf 3000 Umdrehungen geht, nur weil man zügig von 50 auf 80 beschleunigen will. Man soll ja kalte Motoren nicht quälen.
Da mach dir mal keine Gedanken. Der hält das schon aus. Ab 50 Grad Öl ist alles ok. Meine sind nie eingefahren worden , abgeholt 400km auf der Bahn mit Vollast dann passt es schon. Einzig was ich immer gemacht habe ist nach 3000km das erste Öl raus. Alle min 170t Km ohne Probleme. Vom B6 angefangen.
Das weis aber KEINE Automatik , dafür gibts ja die Peddels, Aber man kann das DSG schon mit dem Gasfuß steuern wie weit er runterschaltet
Dein Wort in Gottes Ohr bezüglich Öltemperatur. Die 3000 habe ich bereits verpasst. Nach einem starken (sportlichen) Auto ist wohl der Wechsel auf den B8 nicht geglückt. Das DSG hatte ich vom Golf V GTI noch in positiver Erinnerung. Gut, dass war mein zweites Auto. Da ist man mit vielem zufrieden.
Dafür hat er einen grossen Kofferraum ...
Naja aber mal ganz ehrlich, wieso schaltet ein BiTDI Diesel mit richtig Drehmoment, hecktisch 2 oder 3 Gänge runter.
Wenn ich da an meinen 535D (übrigens auch ein BiTDI), der hat auch nicht viel mehr Drehmoment, schiebt aber selbst aus dem Drehzahlkeller an wie ein Panzer. Da schaltet nix 3 Gänge runter und lässt die Drehzahl an den Begrenzer schnellen. Bei meinem hab ich manchmal das Gefühl VW hat eine Benziner Software auf dem Getriebe.
Dieses Schaltverhalten wird der übertriebenen "Sportlichkeit" geschuldet sein.
Aber wie Goldengloves schon schreibt, man kann das gut mit dem Gasfuss steuern.
Gerade vom Dienst heim.
Ich konnte es kaum glauben, auf gerader Strecke in der Stadt bei 50km/h den Tempomat rein gemacht.
Egal ob D/S/E , er fährt stumpf im 6ten gang bei 1100Umdrehungen.
Fühlt sich an als ob er bald ausgeht beim fahren.
Ist mir vorher noch nie aufgefallen, fahre sonst vermutlich deutlich schneller. ;-)
Genau wie bei mir. Das gefällt dem Auto. Daher sage ich ja, dass ihm das andere, sportlich hochdrehen, nicht passt
Mit Elektro hat man diese "Probleme" nicht)
Ist doch klar und selbstverständlich dass moderne Motoren und Getrieben auf Verbrauch appliziert sind. Und wenn es geht 50 konstant mit 1100 U/min, why not? Moderne 4Zyl schalten heute schon einfach 2 Zylinder ab und fahren auf restlichen 2. Wie fühlt sich das an?
Ich habe einen 150 DSG 7 Variant. Tempo 200 vollgeladen schafft der VW mit 3000 U/min. Mein alter 520d war an der Stelle bei 4000. Ich find's gut.
Ja, und um alles auf einmal abzufrühstücken: Bremsbeläge kleben nicht, lediglich hintere Schebien sehen nicht so blank aus wie gewünscht. Scheibenwischer schlagen nicht an der A Säule an. Dynaudio habe ich nicht. Mit dem Standard Sound zufrieden. ACC benutze ich selten, nur wenn es richtig frei ist, ansonsten kann ich selber besser vorausschauend fahren als das System.
Wo ich eher meine Problemchen habe ist die hohe Sitzposition im Vergleich zu BMW, diese komische VW Lösung bei der Seitenspiegel Heizung. Und MFA die nach dem Telefonat mir Name meines Handys anzeigt..
So das war es aktuell.) Gerne kann der Post in "Dinge, die nerven" kopiert werden)
ist doch logisch.
Der Sportmodus ist nicht dafür da sturr bestimmte Mindestdrehzahlen zu halten, damit der Wagen besser klingt und sich für Dein Gefühl besser fährt. Er verändert das Schaltverhalten in Abhängigkeit des Fahrerverhaltens.
Impliziert was? Genau, es reagiert. Und wenn Du nun kein Anstalten machst sportlich zu fahren, warum sollte der Wagen unnötig hochdrehen. Ist doch völliger quatsch.
Durch Antippen des Gaspedals kannst Du dem S-Programm übrigens einen Tipp geben.
Und klar ist, dass es wenn man von 1100 Umdrehungen im 6 Gang bei irgendetwas zwischen abgerufenen 10-15kw liegt plötzlich volle Lotte macht, dass sich das nicht anfühlt wie als wenn man dir gerade mit 6-lagigen Toilettenpapier über den Poppes fährt. Auch im 535d nicht.
Das liegt vermutlich daran, dass du von 1100 auf 2500 drehen willst, aber auch daran, dass Du ja Gänge über bzw. untersprichst. Das heißt mit "Pseudo"-Zugfreiheit ist dann auch nichts mehr, da das DSG ja so nicht die Gänge überspringen kann. Sind ja immer zwei eingelegt.
Und ja ne Milli-Gedenksekunde hast Du. Und wenn Du von knapp über 1000 Umdrehen schlagartig auf 2.000 - 2500 springst passiert das auch net Rückfrei.
Alles völlig normal.
Zitat:
@ThomasV6TDI schrieb am 24. Februar 2019 um 08:39:07 Uhr:
Ich konnte es kaum glauben, auf gerader Strecke in der Stadt bei 50km/h den Tempomat rein gemacht.
Egal ob D/S/E , er fährt stumpf im 6ten gang bei 1100Umdrehungen.
Fühlt sich an als ob er bald ausgeht beim fahren.
Also ich hätte auch nichts dagegen, wenn er mit 600U/min vor sich hinfährt.
Der Passat ist - wie schon gesagt - ein Vernunftsauto. Dieses Vernunftsauto soll unter anderem wenig verbrauchen. Maßgeblich zum niedrigen Verbrauch tragen niedrige Drehzahlen bei. Insofern ist vom Zweck des Passat doch alles schick, wenn er seine 60km/h mit 1100U/min schafft.
Wenn man jedoch 4000U/min im Standgas braucht, vielleicht wegen des Sounds oder weil man jederzeit mit durchdrehenden Rädern davonpreschen können muss, dann muss man auf ein anderes Auto setzen. Vieleicht ein Sportwagen. Aber in den passt wieder nichts rein. Man kann halt nicht alles haben.
Hallo zusammen,
nachdem ich den Eingangstext und einige Kommentare dazu gelesen habe, schreibe ich mal meine Erfahrung und Sicht:
Hab den Wagen 2016 als Jahreswagen vom VW-Händler übernommen. 2,0 TDI (ohne Harnstoffzusatz), 14.000 km auf dem Tacho. 46k Neupreis, als Jahreswagen 30k, meiner Meinung nach ein gutes Angebot mit guter Ausstattung. Optisch macht er was her.
Das Auto ist wirklich praktisch, der Nutzwert ist hoch, das Auto ist groß und verbraucht sehr wenig (5l bei Tempomat 120 km/h, 7-8l wenn ich ihn fliegen lasse auf der Autobahn). Service- und Wartungskosten sind sehr erträglich, Steuer und Versicherung sehr niedrig (Vollkasko um die 600€; zum Vergleich: bei meinem A8 zahle ich jetzt > 2.000€). In der Hinsicht ist das Auto bei jetzt 80.000km regelrecht eine Sparbüchse. Bis auf zwei Marderbisse bin ich bisher auch nie liegen geblieben. Springt zuverlässig an bei jedem Wetter und fährt.
Aber ich habe noch nie, noch NIE, ein Auto besessen, das SO viele Knarz-, Klapper-, Raschel- und Quietschgeräusche gemacht hat. Kein Clio, kein Corsa, keine 18 Jahre alte E-Klasse, kein 13 Jahre alter Oldsmobile.. nix davon hat jemals so viele Geräusche gemacht.
Gestern zum Einkaufen gefahren: Ich starte den Motor und aus dem Motorraum zwitschert es periodisch. Wurde in der Garantie mal behoben (Zahnriemenspanner, glaub ich), jetzt zwitschert es wieder (und Garantie ist um). Von links klappert es aus der Tür (als ob die Scheibe nicht richtig sitzt) - in der Garantiezeit vergeblich versucht zu beheben; ein Reparaturversuch hat für ein halbes Jahr Ruhe gebracht, nun ist es wieder da (und die Garantie ist um). Aus der Mittelkonsole knarzt es *permanent*, weil billigster Plastikmüll auf billigstem Plastikmüll reibt. Behebung in der Garantiezeit wurde nicht vorgenommen. Von rechts klappert es in der Kurve beim Beschleunigen aus der Lüftung. Momentan knarzt es dann noch manchmal beim Langsamfahren aus dem rechten Federdom o.ä. - aber so deutlich hörbar, dass ich schon überlegt habe, das Auto lieber stehen zu lassen. Manchmal ist es aber auch nicht hörbar. Seit jeher gibt es im vierten Gang (manuelles Getriebe) auch ein Jaulen. Werkstatt hört nix bzw. hält es für normal, aber diese partielle Taubheit von Werkstätten ist mir bereits bekannt und offenbar markenunabhängig.
Dazu ist das Auto auf der Autobahn unsagbar laut (Motor-, Wind- und Abrollgeräusche). Ist egal, wenn ich durch die Stadt oder die 20 km auf der Landstraße zur Arbeit fahre, dafür ist er ideal. Aber ich fahr auch mal längere Strecken auf der Autobahn und dafür ist das Auto leider nicht geeignet, was ich schockierend finde in Anbetracht des Preises und der Aufhängung in der (unfassbar naiven oder korrupten, bin nicht sicher) Motor-Journaille.
Sorry, nach keinem mir bekannten Qualitätsstandard ist dies alles akzeptabel. Nicht einzeln und schon gar nicht in Kombination. Im Juni läuft die Finanzierung aus und ich werde das Auto zurückgeben. Bei keinem Auto, das ich bisher besessen habe, war ich nach drei Jahren froh, dass ich es loswerde. Dies war bisher dahin mein teuerstes und von der Verarbeitung das mit Abstand schlechteste. Ich hätte ihn so gern behalten, weil er so prakisch ist, der Passat, aber bei jeder Fahrt wieder denke ich mir: nee, hat keinen Sinn. Weg damit. Sehr schade und sehr enttäuschend.
Viele Grüße
ES
Das Thema Knarz-, Klapper-, Raschel- und Quietschgeräusche ist ja fast so alt wie der Passat selbst.
Wohnt einer von Euch zufällig in der nähe von Wiesbaden? Mich würde es unheimlich interessieren, ob ich einfach nur ignoranz bzw. abgestumpft bin. Ich fahre seit 8 Jahre Passat (B6, B8, B8) und hab absolut nix zu meckern.
Würde mich echt mal interessieren woran es liegt.
Und gerade jetzt mit dem Alltrack fliege ich auch mal gerne über einen abgesenkten Boardstein rüber. Nix, null knarz und knittergeräusche...
Hab ich einfach nur Glück.
Einzige Erklärung wäre, dass die Geräusche erst bei hohen Laufleistungen auftretreten. Meinen B6 hatte ich bis 120, den ersten B8 bis ca. 40' und mein jetziger hat ca. 30' drauf.
Zitat:
@Micha_M6 schrieb am 24. Februar 2019 um 09:10:33 Uhr:
Mit Elektro hat man diese "Probleme" nicht)
Ist doch klar und selbstverständlich dass moderne Motoren und Getrieben auf Verbrauch appliziert sind. Und wenn es geht 50 konstant mit 1100 U/min, why not? Moderne 4Zyl schalten heute schon einfach 2 Zylinder ab und fahren auf restlichen 2. Wie fühlt sich das an?
Ich habe einen 150 DSG 7 Variant. Tempo 200 vollgeladen schafft der VW mit 3000 U/min. Mein alter 520d war an der Stelle bei 4000. Ich find's gut.
Von mir aus könnte auch Drehzahl 600 Anliegen.
Aber nur wenn dadurch nicht alles klappert und dröhnt. Und genau das macht es eben im 6 Gang bei 1100umdrehungen.
Also die 3000 bei 2000kmh Zweifel ich mal stark an. Ich meine der bitdi dreht bei 200 höher.
Kann mich auch irren.
Ich mach beim nächsten Mal ein Foto) der 7er Gang im DQ381 macht es auch möglich. War selbst überrascht. Das Auto voll beladen und trotzdem hat der Motor wenig Probleme den Karren nach vorne zu ziehen. E61 520d hatte da seine Probleme..




