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Etwas enttäuscht von Qualität und Service

VW Passat B8
Themenstarteram 23. März 2016 um 1:37

Hallo

habe vor knapp 3 Monaten einen Passat 2.0TDI Jahreswagen gekauft. Entgegen der hochgejubelten Qualität in der Presse (dachte, damit kann man nichts falsch machen), gibt es doch einige Mängel die zum Teil behoben wurden. Bei den anderen Dingen heißt es natürlich beim Händler wieder "Das ist normal" - ich möchte aber versuchen mithilfe von Erfahrungsaustausch meine eventuell berechtigten Beanstandungen vor Ablauf der Garantie durchzusetzen. Vielleicht sind meine Ansprüche aber auch zu hoch an diesen "an der Oberklasse kratzenden" Mittelklassewagen.

1.

Das Panoramadach war undicht. Als ich das Auto an einer Steigung bei nächtlichem Regen abstellte, hatte ich einen Wassereinbruch im Kofferraum. Meine Aktentasche stellte ich zum Schutz vor Diebstahl genau an die Stelle wo das Wasser reinlief. Komplett durchnässt inklusive Notebook. Bei der Werkstatt haben sie das Problem zum Glück gleich gefunden. Eine umlaufende Dichtung musste erneuert werden. Die Teile wurden bestellt und ich war ein paar Tage wieder bei Regen unterwegs (Beim Waschen und auch bei Regenfahrten trat bisher kein Wasser ein). Als ich in die Autobahnausfahrt einfuhr und einlenkte ergoss sich ein Schwall über meinen Schoß und die Schaltkonsole.

Zwei Tage benötigten die für die Reparatur. Ersatzwagen gab es natürlich keinen (war ein Händler bei dem ich das Auto nicht gekauft hatte) kostenlos. Mobilitätsgarantie greift nicht, da das Auto ja noch fahrbar war.

Beim VW Kundenservice beißt man sich da die Zähne aus.

Regendichte Autos können ja sogar Franzosen und Koreaner bauen. Bei dieser Peinlichkeit dem Kunden mal entgegenkommen um die Verärgerung zu lindern - dafür ist VW anscheinend zu kurzsichtig.

Nun gut, das ist nun erledigt. Geregnet hat es leider seitdem nicht mehr.

2.

Knacken, Rascheln, Knarzen, zirpen in Verkleidungen und deutliche Verwindungsgeräusche

Gut, ich habe das mal bei einem Ausstellungsfahrzeug verglichen. Wenn man da die Türverkleidungen drückt, knistert nichts. Bei meinem erheblich. Zierstreifen in den Türen, Resonanzen durch die Lautsprecher. Der Anschein von Qualität wird bei meinem Exemplar nur auf den ersten Blick geweckt.

Wenn ich rückwärts aus meiner Einfahrt setze, quietschen die Dichtungen erheblich. Deutliche Verwindungsgeräusche. Das fühlt sich sehr minderwertig an.

In der Werkstatt habe ich auch das beanstandet. Vor allem die Türverkleidungen im Zusammenspiel mit den Lautsprechern. Bei tiefen Stimmen oder Musikpassagen bei denen die Höhen fehlen, ist das wirklich kein Hörgenuss mehr. Obwohl die Standard Anlage gar nicht mal so schlecht klingt.

Nachdem ich das Auto abholte knarzten die Zierleisten in den Türen kaum mehr und insgesamt scheint auch das Schnarren der Lautsprecher (wohlgemerkt bei Lautstärken im unteren Drittel) geringer geworden zu sein. Aber immer noch lange nicht, wie ich das von einem deutschen Hersteller in der heutigen Zeit erwarte.

Kann denn so was nach 35.000 km und einem Jahr schon eine Alterserscheinung sein?

Auch die Lüftung vorne macht 20 Sekunden lang rumpelnde, knarzende Geräusche wenn man das Auto kurz abgestellt hat und wieder losfährt. Auch das sei normal, wurde mir gesagt. Das seien die Stellmotoren die in Nullstellung gehen etc. Hatte ich aber so deutlich noch bei keinem anderen Auto.

3. Fahrwerk

Das Fahrwerk ist auf der Autobahn/Landstraße wirklich komfortabel. Aber bestimmte Stöße mag es überhaupt nicht. Dazu gehören vor allem eingelassene Gullideckel. Da knallt es so sehr, dass es durch Mark und Bein geht. Und laut ist das auch noch. Die DCC Einstellung ändert daran überhaupt nichts. Auch auf Comfort hat man das Gefühl, man sitzt in einem tiefergelegten 2er Golf. Schlechtes Ansprechverhalten nennt man so was glaub ich. Gut, davon habe ich bereits gelesen. Das lässt sich wohl nicht ändern. Trotzdem ist das sehr auffällig und ich frage mich, warum so etwas bei der Entwicklung, die hunderte Millionen kostet bei einem eher komfortabel ausgelegten Fahrzeug nicht auffällt.

Dazu kommen noch einige Kleinigkeiten, wie der oft eher unangenehme und nicht mal zuverlässig funktionierende Spurhalteassistent, die unzuverlässige Verkehrszeichenerkennung, eine übereifrige Start/Stopp-Automatik, die häufig schon beim Ausrollen den Motor abstellt. Dann fällt plötzlich einfach die Servounterstützung weg was schon mal irritierend wirkt. Bediene die nun meist manuell - aber dann kann man sich so was ja gleich sparen und den Anlassknopf drücken.

Sobald 3 Schneeflocken vom Himmel kommen, sind die ganzen Assistenten ohnehin gleich ausser Betrieb, da das VW Logo (wo wohl die Sensoren untergebracht sind) die Dinger anzieht wie ein Fliegenfänger.

Habe das kürzlich noch kontrolliert nach einer kurzen Fahrt. Die ganze Front frei nur das Logo mit Schnee bedeckt. Gerade bei schlechten Wetterverhältnissen könnten die Assistenzsysteme zusätzliche Sicherheit bieten (ACC) aber ausgerechnet dann versagen die.

Also insgesamt geht mir das Auto manchmal ziemlich auf den Geist. Auch wenn er sich ansonsten recht gut fährt.

Wichtig ist mir jetzt erst mal das Knacken der Lüftung vorne, die Beseitigung von knistern der Türverkleidungen und der Resonanzen durch die Lautsprecher.

Kennt das sonst noch jemand hier von seinem B8 und wie sind die Chancen, dass VW das anständig behebt?

Frage mich auch ob der Dachhimmel durch das Wasser keinen Schaden genommen hat. Das ist doch irgend so ein Spanplattenmaterial? Die Werkstatt sagte mir, man habe das gecheckt und hätte den Himmel getauscht wenn es nötig gewesen wäre. Ich traue dem Braten aber nicht wirklich, denn wenn sich ein Glas Wasser aus der Verkleidung der Innenbeleuchtung ergiesst, muss sich da ja schon was angesammelt haben.

Mein Fazit: Für mich ist das eher ein aufgeblasener Golf als ein Auto was sich an Fünfer BMW oder E-Klasse orientiert. Dann noch dieses unkulante Verhalten von Volkswagen.

Ich bin davor mehrere Jahre BMW gefahren. Ein Fünfer liegt natürlich preislich deutlich über dem Passat. Aber in kürzester Zeit habe ich deutlich zu spüren bekommen, dass sich der Aufpreis dicke lohnt.

Da fühlt man sich als Kunde wenigstens ernst genommen und wenn hier mal was im Argen liegt, setzen die alle Hebel in Bewegung um den Kunden zufrieden zu stellen. VW versucht eher, sich mit Hinweis auf Vertragsbedingungen so weit wie möglich aus der Verantwortung zu ziehen.

So auch bei den hinteren Bremsscheiben, welche tiefe Riefen aufweisen und beim Bremsen bei Rückwärtsfahrt quietschen wie eine alte Kutsche. Aussage von VW hier: Bremsscheiben/Beläge wird eine Lebensdauer von 6 Monaten/10.000 km zugeschrieben. Also wenn dann Austausch auf eigene Kosten.

Bei dem Vertrauen in das eigene Material kann man ja wahrscheinlich davon ausgehen, dass der Passat nach 150.000 und 5 Jahren seine Lebensdauer erreicht hat und reif für den Schrott ist.

Echt schade, optisch gefällt mir das Auto wirklich gut und ansonsten fährt er sich recht angenehm.

 

 

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 23. März 2016 um 1:37

Hallo

habe vor knapp 3 Monaten einen Passat 2.0TDI Jahreswagen gekauft. Entgegen der hochgejubelten Qualität in der Presse (dachte, damit kann man nichts falsch machen), gibt es doch einige Mängel die zum Teil behoben wurden. Bei den anderen Dingen heißt es natürlich beim Händler wieder "Das ist normal" - ich möchte aber versuchen mithilfe von Erfahrungsaustausch meine eventuell berechtigten Beanstandungen vor Ablauf der Garantie durchzusetzen. Vielleicht sind meine Ansprüche aber auch zu hoch an diesen "an der Oberklasse kratzenden" Mittelklassewagen.

1.

Das Panoramadach war undicht. Als ich das Auto an einer Steigung bei nächtlichem Regen abstellte, hatte ich einen Wassereinbruch im Kofferraum. Meine Aktentasche stellte ich zum Schutz vor Diebstahl genau an die Stelle wo das Wasser reinlief. Komplett durchnässt inklusive Notebook. Bei der Werkstatt haben sie das Problem zum Glück gleich gefunden. Eine umlaufende Dichtung musste erneuert werden. Die Teile wurden bestellt und ich war ein paar Tage wieder bei Regen unterwegs (Beim Waschen und auch bei Regenfahrten trat bisher kein Wasser ein). Als ich in die Autobahnausfahrt einfuhr und einlenkte ergoss sich ein Schwall über meinen Schoß und die Schaltkonsole.

Zwei Tage benötigten die für die Reparatur. Ersatzwagen gab es natürlich keinen (war ein Händler bei dem ich das Auto nicht gekauft hatte) kostenlos. Mobilitätsgarantie greift nicht, da das Auto ja noch fahrbar war.

Beim VW Kundenservice beißt man sich da die Zähne aus.

Regendichte Autos können ja sogar Franzosen und Koreaner bauen. Bei dieser Peinlichkeit dem Kunden mal entgegenkommen um die Verärgerung zu lindern - dafür ist VW anscheinend zu kurzsichtig.

Nun gut, das ist nun erledigt. Geregnet hat es leider seitdem nicht mehr.

2.

Knacken, Rascheln, Knarzen, zirpen in Verkleidungen und deutliche Verwindungsgeräusche

Gut, ich habe das mal bei einem Ausstellungsfahrzeug verglichen. Wenn man da die Türverkleidungen drückt, knistert nichts. Bei meinem erheblich. Zierstreifen in den Türen, Resonanzen durch die Lautsprecher. Der Anschein von Qualität wird bei meinem Exemplar nur auf den ersten Blick geweckt.

Wenn ich rückwärts aus meiner Einfahrt setze, quietschen die Dichtungen erheblich. Deutliche Verwindungsgeräusche. Das fühlt sich sehr minderwertig an.

In der Werkstatt habe ich auch das beanstandet. Vor allem die Türverkleidungen im Zusammenspiel mit den Lautsprechern. Bei tiefen Stimmen oder Musikpassagen bei denen die Höhen fehlen, ist das wirklich kein Hörgenuss mehr. Obwohl die Standard Anlage gar nicht mal so schlecht klingt.

Nachdem ich das Auto abholte knarzten die Zierleisten in den Türen kaum mehr und insgesamt scheint auch das Schnarren der Lautsprecher (wohlgemerkt bei Lautstärken im unteren Drittel) geringer geworden zu sein. Aber immer noch lange nicht, wie ich das von einem deutschen Hersteller in der heutigen Zeit erwarte.

Kann denn so was nach 35.000 km und einem Jahr schon eine Alterserscheinung sein?

Auch die Lüftung vorne macht 20 Sekunden lang rumpelnde, knarzende Geräusche wenn man das Auto kurz abgestellt hat und wieder losfährt. Auch das sei normal, wurde mir gesagt. Das seien die Stellmotoren die in Nullstellung gehen etc. Hatte ich aber so deutlich noch bei keinem anderen Auto.

3. Fahrwerk

Das Fahrwerk ist auf der Autobahn/Landstraße wirklich komfortabel. Aber bestimmte Stöße mag es überhaupt nicht. Dazu gehören vor allem eingelassene Gullideckel. Da knallt es so sehr, dass es durch Mark und Bein geht. Und laut ist das auch noch. Die DCC Einstellung ändert daran überhaupt nichts. Auch auf Comfort hat man das Gefühl, man sitzt in einem tiefergelegten 2er Golf. Schlechtes Ansprechverhalten nennt man so was glaub ich. Gut, davon habe ich bereits gelesen. Das lässt sich wohl nicht ändern. Trotzdem ist das sehr auffällig und ich frage mich, warum so etwas bei der Entwicklung, die hunderte Millionen kostet bei einem eher komfortabel ausgelegten Fahrzeug nicht auffällt.

Dazu kommen noch einige Kleinigkeiten, wie der oft eher unangenehme und nicht mal zuverlässig funktionierende Spurhalteassistent, die unzuverlässige Verkehrszeichenerkennung, eine übereifrige Start/Stopp-Automatik, die häufig schon beim Ausrollen den Motor abstellt. Dann fällt plötzlich einfach die Servounterstützung weg was schon mal irritierend wirkt. Bediene die nun meist manuell - aber dann kann man sich so was ja gleich sparen und den Anlassknopf drücken.

Sobald 3 Schneeflocken vom Himmel kommen, sind die ganzen Assistenten ohnehin gleich ausser Betrieb, da das VW Logo (wo wohl die Sensoren untergebracht sind) die Dinger anzieht wie ein Fliegenfänger.

Habe das kürzlich noch kontrolliert nach einer kurzen Fahrt. Die ganze Front frei nur das Logo mit Schnee bedeckt. Gerade bei schlechten Wetterverhältnissen könnten die Assistenzsysteme zusätzliche Sicherheit bieten (ACC) aber ausgerechnet dann versagen die.

Also insgesamt geht mir das Auto manchmal ziemlich auf den Geist. Auch wenn er sich ansonsten recht gut fährt.

Wichtig ist mir jetzt erst mal das Knacken der Lüftung vorne, die Beseitigung von knistern der Türverkleidungen und der Resonanzen durch die Lautsprecher.

Kennt das sonst noch jemand hier von seinem B8 und wie sind die Chancen, dass VW das anständig behebt?

Frage mich auch ob der Dachhimmel durch das Wasser keinen Schaden genommen hat. Das ist doch irgend so ein Spanplattenmaterial? Die Werkstatt sagte mir, man habe das gecheckt und hätte den Himmel getauscht wenn es nötig gewesen wäre. Ich traue dem Braten aber nicht wirklich, denn wenn sich ein Glas Wasser aus der Verkleidung der Innenbeleuchtung ergiesst, muss sich da ja schon was angesammelt haben.

Mein Fazit: Für mich ist das eher ein aufgeblasener Golf als ein Auto was sich an Fünfer BMW oder E-Klasse orientiert. Dann noch dieses unkulante Verhalten von Volkswagen.

Ich bin davor mehrere Jahre BMW gefahren. Ein Fünfer liegt natürlich preislich deutlich über dem Passat. Aber in kürzester Zeit habe ich deutlich zu spüren bekommen, dass sich der Aufpreis dicke lohnt.

Da fühlt man sich als Kunde wenigstens ernst genommen und wenn hier mal was im Argen liegt, setzen die alle Hebel in Bewegung um den Kunden zufrieden zu stellen. VW versucht eher, sich mit Hinweis auf Vertragsbedingungen so weit wie möglich aus der Verantwortung zu ziehen.

So auch bei den hinteren Bremsscheiben, welche tiefe Riefen aufweisen und beim Bremsen bei Rückwärtsfahrt quietschen wie eine alte Kutsche. Aussage von VW hier: Bremsscheiben/Beläge wird eine Lebensdauer von 6 Monaten/10.000 km zugeschrieben. Also wenn dann Austausch auf eigene Kosten.

Bei dem Vertrauen in das eigene Material kann man ja wahrscheinlich davon ausgehen, dass der Passat nach 150.000 und 5 Jahren seine Lebensdauer erreicht hat und reif für den Schrott ist.

Echt schade, optisch gefällt mir das Auto wirklich gut und ansonsten fährt er sich recht angenehm.

 

 

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ja ist mir auch schon paar mal passiert.

kaum meckert man ein wenig über den doch so allheiligen vw wird man mit weihwasser gejagt als sei man der Teufel.

Anfangs war es noch so, dass ich versucht habe diese Einstellung zu verstehen, mitlerweile sind mir diese Provokateure schier egal.

Zitat:

@SCR_190iger schrieb am 23. Februar 2019 um 21:40:29 Uhr:

ja ist mir auch schon paar mal passiert.

kaum meckert man ein wenig über den doch so allheiligen vw wird man mit weihwasser gejagt als sei man der Teufel.

Anfangs war es noch so, dass ich versucht habe diese Einstellung zu verstehen, mitlerweile sind mir diese Provokateure schier egal.

Ist ja auch richtig deine Einstellung.

Ich denk mir die Probleme ja auch nicht aus, das Forum ist ja voll davon.

Es gibt halt nur unterschiedliche Lösungen von manchen Usern hier,

es gibt diejenigen die einfach damit Leben und es gibt die Leute die das nicht Aktzeptieren.

Wie schon oft erwähnt, mein Geld war auch frei von Mängeln.

Ich habe auch nicht 10% Falschgeld an VW gezahlt.

Aber das werden hier einige nicht verstehen.

Zitat:

@dk_1102 schrieb am 23. Februar 2019 um 21:11:43 Uhr:

Nur weil einige Leute hier scheinbar nicht mit den Systemen umgehen können, sind sie nicht automatisch schlecht.

Wie gehst du denn mit ACC um, wenn er wg. 3 Schneeflöckchen mal wieder meckert "keine Sensorsicht".

Ich bin mit dem Karren wirklich weigehend zufrieden, ACC stört mich in seiner Regelei halt prinzipiell, die ständigen Ausfälle bei Schneefall tun ihr übriges, ist aber meine Meinung, und schlecht ist daran lediglich, das ACC als Sonderausstattung beim Passat a) ab Comfortline unvermeidlich und b) nicht zum Tempomat (den ich haben will) degradierbar ist. Muss auch zugeben, dass mir dieser Umstand bei der Bestellung nicht klar war.

Ansonsten rollt die Kiste. Insofern habe ich, vom ACC abgesehen, keinen Grund mich wirklich zu beschweren. Hab aber auch keine irgendwie emotionale Bindung zu irgendwas mit 4 Rädern ... das Ding muss mich und mein Gerümpel trocken und einigermaßen komfortabel von A nach B bringen.

Das einzige was mich, aller voraussicht nach, beim Superb wirklich stören wird, ist das (wg. Allrad) unvermeidliche DSG, aber einen Tod muss man ja sterben.

Man soll nichts negatives über VW oder den B8 sagen. Wenn man die Klimaautomatik unbrauchbar findet, soll man halt alles manuell einstellen. Ja, genau darum zahlt man auch für die Automatik. Wenn man nicht zufrieden ist mit dem Navi, dass Radwege und Forstwege vorschlägt, heisst es, dass das bekannt sei und man mit dem Handy navigieren soll. Ja, genau deswegen verkauft es VW auch als Navi.

Wenn man mit dem DSG und dem extrem frühen Hochschalten und grenzwertig mit 1100 Umdrehungen rumgurken nicht einverstanden ist, soll man manuell fahren. Ja, genau darum kauft man ein Automatikgetriebe. Oder man bekommt zu hören, dass man falsch fährt. Ja, genau, es gibt mehrere Arten, 50 km/h zu fahren. Beschleunigen zwecklos ohne ruckartiges Runterschalten.

Zitat:

 

Ich bin mit dem Karren wirklich weigehend zufrieden, ACC stört mich in seiner Regelei halt prinzipiell, die ständigen Ausfälle bei Schneefall tun ihr übriges, ist aber meine Meinung, und schlecht ist daran lediglich, das ACC als Sonderausstattung beim Passat a) ab Comfortline unvermeidlich und b) nicht zum Tempomat (den ich haben will) degradierbar ist. Muss auch zugeben, dass mir dieser Umstand bei der Bestellung nicht klar war.

Lässt sich denn beim B8 der Tempomat wirklich nicht nutzen wenn ACC ausfällt? Ich glaube mich erinnern zu können, dass das bei meinem Superb 3V, den ich vor zwei Jahren mal hatte, möglich war. Hatte ACC eine Störung (Schneefall o.ä.), dann konnte man den Tempomat trotzdem nutzen, indem man ca. 5 Sekunden lang den Tempomat-Hebel zu sich zog.

 

Grüße

Zitat:

@Schieri68 schrieb am 23. Februar 2019 um 22:08:49 Uhr:

Zitat:

 

Ich bin mit dem Karren wirklich weigehend zufrieden, ACC stört mich in seiner Regelei halt prinzipiell, die ständigen Ausfälle bei Schneefall tun ihr übriges, ist aber meine Meinung, und schlecht ist daran lediglich, das ACC als Sonderausstattung beim Passat a) ab Comfortline unvermeidlich und b) nicht zum Tempomat (den ich haben will) degradierbar ist. Muss auch zugeben, dass mir dieser Umstand bei der Bestellung nicht klar war.

Lässt sich denn beim B8 der Tempomat wirklich nicht nutzen wenn ACC ausfällt? Ich glaube mich erinnern zu können, dass das bei meinem Superb 3V, den ich vor zwei Jahren mal hatte, möglich war. Hatte ACC eine Störung (Schneefall o.ä.), dann konnte man den Tempomat trotzdem nutzen, indem man ca. 5 Sekunden lang den Tempomat-Hebel zu sich zog.

Grüße

Geht beim Passat nicht.

Das Problem sind auch die Werkstätten bzw die Abwicklung durch VW.

Den Werkstätten werden die Hände gebunden und diese dürfen sich dann mit dem Kunden rum ärgern.

Hab ich schon erwähnt das ich wegen einer defekten Batterie 5 Tage im Hotel (auf VW Kosten) schlafen durfte. Nach den 5 Tagen wurde dann die Batterie getauscht. Ich will nicht wissen was das alles gekostet hat.

War aber eine super Aktion, schön 5 Tage verspätet zu Frau und Kindern. VW vielen DANK.

Also ACC nehm ich bei Schnee nicht, aber ok da reagiert es beim B8 schlimmer als beim B7.

Aber ich hab extra beim BMW auch ACC bestellt weil ich einen normalen Tempomat für ein Unding halte.

@ nebutzename

Hier extra für dich ein Video was das hochdrehen betrifft. Das kann ich da ganz gut wiederlegen. Wie gern und sauber der BiTDi hoch dreht, der Motor mag es zwischen 2500 und 4500 am liebsten. Auch siehst du egal ob S oder D , der schalte sehr schnell vom siebten in den vierten. Der hätte auch sauber weiter hochgezogen , aber ich musste auch mal vom Gas war 120km/h max.

Zitat:

@Schieri68 schrieb am 23. Februar 2019 um 22:08:49 Uhr:

Zitat:

 

Ich bin mit dem Karren wirklich weigehend zufrieden, ACC stört mich in seiner Regelei halt prinzipiell, die ständigen Ausfälle bei Schneefall tun ihr übriges, ist aber meine Meinung, und schlecht ist daran lediglich, das ACC als Sonderausstattung beim Passat a) ab Comfortline unvermeidlich und b) nicht zum Tempomat (den ich haben will) degradierbar ist. Muss auch zugeben, dass mir dieser Umstand bei der Bestellung nicht klar war.

Lässt sich denn beim B8 der Tempomat wirklich nicht nutzen wenn ACC ausfällt? Ich glaube mich erinnern zu können, dass das bei meinem Superb 3V, den ich vor zwei Jahren mal hatte, möglich war. Hatte ACC eine Störung (Schneefall o.ä.), dann konnte man den Tempomat trotzdem nutzen, indem man ca. 5 Sekunden lang den Tempomat-Hebel zu sich zog.

Grüße

im Passat geht es nicht. Vielleicht lässt sich das irgendwie freicodieren. Das wäre mal interessant. Denke aber eher net.

Ob es im Skoda geht weiß ich net. So dem ersten googlen nach aber eher nicht.

Ich weiß dass in den ersten Phaeton (find das VFL immernoch göttlich) der Tempomat aktiv blieb beim (nicht manuell) deaktiverten ACC.

Haben Sie aber mit der Zeit verändert. Warum bleibt fraglich.

Die einzeige vernünftige Argumentation wäre eine potentielle Verwechselungsgefahr. Aber auch das Argument halte ich für extrem schwach. Ich würde ihm nicht wirklich folgen.

Bei BMW kann man m.W. z.B. durch langes Drücken (wenn ich es richtig im Kopf hab) den ACC zur GRA degenerieren.

Meiner dümpelte heute innerorts im Sportmodus im sechsten Gang mit 50 Km/h mit 1100 Umdrehungen rum. Keine Chance, dass ohne verzögertes Zurückschalten beschleunigt werden kann. 1100 Umdrehungen klingen schon richtig übel.

Ich habe das Gefühl, dass die S-Gasse extrem intelligent auf das Fahrverhalten reagiert. Wenn man länger "ruhig" fährt, unterscheidet sich m.E. die S-Gasse nicht wesentlich vom normalen Fahrmodi. Er dreht nur weiter aus.

Bisher wusste mein Auto immer warum ich in S Schalte. Kann die Kritik nur wenig nachvollziehen. Die S-Gasse ist ein Fahrmodus und kein Programm, dass nur sturr die Schaltpunkte verändern soll.

Für alles bleibt nur das manuelle Schalten.

Korrekt, in meinem Phaeton kann ich ACC deaktiveren ohne das der Tempomat davon betroffen ist.

Im BMW ebenfalls. Aber hilft ja alles nix, im Passat geht es nicht.

Die Probleme beim schalten hab ich nicht, selbst auf E, fährt er schön ruhig bei 50kmh.

Werd morgen mal schauen in welchen Gang er das macht.

Das ist doch auch nicht ganz logisch, aber zumindest ist es von VW nicht zu Ende gedacht. Nehmen wir den Berufspendler, der unter der Woche seinen 20 minütigen Arbeitsweg mit dem Auto zurücklegt. Dessen Auto lernt dann, dass man immer mit 40 km/h im zähen Verkehr rumfährt und, sobald es dann besser vorwärtsgeht, eine lange gerade Strecke mit 50-Begrenzung kommt. Dann nehmen wir einen Berufspendler, der zudem darauf achtet, dass der Motor nicht im kalten Zustand mit Kickdowns gequält wird. Dieses Auto würde nach dieser Logik durch die Schuld des Besitzers zu einer Gurke, die immer direkt in den sechsten Gang schaltet. Der Besitzer ist dann am Wochenende so angepisst davon, dass er gar nicht mehr aufs Gas steigt. Das werdet ihr wohl nicht ernst meinen, dass das Auto durch ungünstige Verkehrssituationen, die man sich nicht aussuchen kann, darin trainiert wird, nur noch nach ruckartigen Runterschauten zu beschleunigen und dabei laut (nicht schön laut, wie ein wohlklingender Motor, sondern gequält laut) zu werden.

Wie lange müsste ich das Auto durch ständiges jeden Gang bis an den Begrenzer Knüppeln "richtig einfahren", damit der Motor agil, spontan und drehfreudig wird? Oder kann der Intelligenz des System sonst beigebracht werden, dass ich das nicht will?

Zitat:

@ThomasV6TDI schrieb am 23. Februar 2019 um 23:03:29 Uhr:

Korrekt, in meinem Phaeton kann ich ACC deaktiveren ohne das der Tempomat davon betroffen ist.

Im BMW ebenfalls. Aber hilft ja alles nix, im Passat geht es nicht.

Die Probleme beim schalten hab ich nicht, selbst auf E, fährt er schön ruhig bei 50kmh.

Werd morgen mal schauen in welchen Gang er das macht.

Bitte schau auch die Drehzahl an. Jeder hat seine eigenen Sachen, die ihn nerven. Du hast deine, ich habe meine. Aber ist ja auch Banane - wir haben gelernt, dass ich falsch fahre.

Die Kiste sollte lieber so intelligent sein, dass sie mitbekommt, dass ich jedes Mal die automatisch bei gestarteter Zielführung auf das AID gespiegelt Karte sofort wieder durch von mir gewählte Ansicht ersetze.

Wie gesagt ich hab keine Ahnung was du machst, aber am Auto liegt das glaube ich nicht mehr. Ich hab schon den zweiten BiTDi und beide drehen willig hoch. Und richtig im S lernt er das fahren , meiner bleibt auch vor Kurven lange bei 3000 U/min was auch gut ist , dann hat man gleich Druck in der Kurve. Vielleicht hätten dir 150 PS gereicht.

Deine Erklärung ist schlicht weg gesagt Müll. Denn so schlau war VW schon, dass er im kalten Zustand früher schaltet.

Und klar ein Motor der , wei meiner viel Autobahn läuft mit Vollast der mag das dann auch , bei jeder Marke so. Auch bei BMW lernt das Getriebe und schalte nach der Fahrweise.

Ich kann ja einige deiner Kritikpunkte verstehen was das Navi betrifft , aber beim Motor absolut nicht. Der dreht schön hoch mit für einen Diesel sogar gutem Klang und hart runterschalten tut er nicht , siehst du ja im Video. Er reagiert sehr spontan auf Gaspedal Befehle.

Ich denke entweder ist was faul bei dir am Auto , oder du hast kein Verständnis für das Fahrzeug. Denn was du beschreibst ist einfach nicht normal so.

PS: Handgeschaltet lass ich den auch bis 5000 drehen im 6ten gang auf der Bahn , dann passt der Anschluss zum 7ten besser. Dann maschiert der auch schön seine 260

Welche Erklärung meinst du? Ich wusste bis vorhin ja nicht, dass es meine Schuld ist, dass er 50 Km/h im sechsten gang fährt. Leider habe ich keine Stirnhalterung, um meinen Tacho zu filmen, wenn ich auf innerorts unterwegs bin und dann auf 80 beschleunigen soll.

Wie reagiert deiner, wenn du 50 km/h fährst und beschleunigst? Meiner bekommt bei 1100 Umdrehungen einen Schock und überlegt sich, wie viele Gänge er runterschauten soll? Bis das geschehen ist, ist mir die Lust am Überholen bereits vergangen.

Was kann ich denn dafür, dass ich jeden Morgen und jeden Abend in den zähfliessenden Verkehr muss? Wieso lernt er das und nicht das Fahren am Wochenende? Also lernt nur der Fahrmodus Sport oder tun es die anderen auch?

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