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erster Oldtimer

Themenstarteram 9. März 2009 um 21:10

HI

ich wollt mal wissen wie viel Geld man berappen muss für nen fahrbereiten Oldtimer?

muss nichts großartiges sein. Ich würd mir nur als mein erstes einenes Auto nur am liebsten ein Oldie zulegen, hat einfach mehr Klasse.

Auf was muss ich beim Kauf achten und wo kauft man so einen am besten?

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26 Antworten

Der Volvo Amazon mit dem soliden Blech und dem, bei den Super-Sports-Cars oft verwendetem B19 Motor, wäre eine lohnende Anschaffung. Abzuraten ist von allen deutschen Autos, die nach dem Mercedes 170 gebaut worden sind. Entweder ist das Blech marrode oder die Motoren zu großvolumig. Morris Minor scheint unverwüstlich zu sein und hat in NL eine große Fan-Gemeinde. Exoten, wie RR sind mit ihren 4,9L Motoren nur beim Kauf zur Zeit günstig. Die E-Teile sind unverschämt teuer. Gleiches gilt für MG/T-Modelle. Aus Frankreich, der CV 4, soweit erhältlich, sehr gut. Alle anderen Franzosen mit Ausnahme von Matra, rosteten schon im Katalog. Italien - selbst ein Ferrari Dino rostet leise vor sich hin und das Plastik-Innenleben verliert den Weichmacher.

Nach über 40 Jahren Praxis weiß ich, einen billigen Oldy gibt es nicht. Oder, man muß vom Fach sein, viel Zeit und Geld parat haben. Es gibt die speziellen Zeitschriften mit einer Vielzahl von Angeboten. Hier sollte man immer einen Fachmann zur Seite haben, der mit geübten Blick und Gefühl das Objekt vor Ort prüfen kann.

Good luck.

Moin,

Das kommt ganz drauf an, welches Auto dir so vorschwebt.

Es soll schon für 1500 Euro brauchbare japanische Oldies geben, die in durchaus verlässlichem Zustand sind. Auch noch eher ungeliebte Italiener wie ein 128er Fiat gibt es für dieses Geld.

Du musst dir zuerst einmal klar darüber werden:

Was willst Du haben? Etwas gemütliches, etwas sportliches, welche Leistung schwebt dir so vor? Aber logischerweise auch: Wieviel Geld kannst du ausgeben.

Erst dann kann man genauere Angaben machen und DANN gilt: Such dir erst ein Autotypen aus, dann informiere dich AUSFÜHRLICH über das Modell, dann fang an zu suchen. Dabei würde ich dir empfehlen, entweder nach etwas geläufigem zu suchen, oder dir 2 oder 3 weniger geläufige Fahrzeuge rauszupicken, die du dann gleichwertig suchst.

MFG Kester

Hallo,

Diese Frage hört man in letzter Zeit immer öfter, oder kommt mir das nur so vor?

Da fahrbereit+H-Kennzeichen für die meisten Verkäufer schon ein Grund ist 2000-3000 Euro mehr zu verlangen als die Kiste wert ist würde ich das Budget mindestens auf 5000 Euro ansetzten, wobei es natürlich sicher auch etwas billigeres gibt, aber ich denke das ist schon einigermassen realistisch, oder besser, so realistisch wie es eben geht mit so wenig Input.

Du solltest uns wie Rotherbach schon bemerkt hat schon noch etwas mehr mit Informationen füttern in welche Richtung es denn so grob gehen soll.

Allderings hier schon die erste kleine Warnung, die muss man einfach bringen, bringt ja auch nichts Dir hier nur die Vorteile eines Oldies darzulegen...

Die Kombination "Altes Auto + wenig Geld + wenig Ahnung von der Mechanik" ist garnicht gut, muss ja aber bei Dir nicht der Fall sein.

 

Grüsse

Delanye

Das erste eigene Auto, soso aha aha. Und hat mehr Klasse, mhm.

Dass ein Oldtimer immer viel mehr Unterhaltsaufwand als ein neues Auto verlangt ist Dir dabei klar? Den Aufwand erbringst Du entweder über Eigenleistung (hoffentlich hast Du da wenigstens Basis-Ahnung) oder in Euros (das sind die die sog. "Scheckbuchrestaurierer" und setzt die Existenz eines leistungsfähigen Scheckbuchs voraus). Und dass Ersatzteile u.U. nicht so billig sind wie für zeitgenössische Autos ist Dir hoffentlich auch klar (wenn es die Teile überhaupt noch gibt).

Ich würde Dir raten, dass Du Dich eine Zeitlang mit der Zeitschrift Oldtimermarkt beschäftigst, da findest Du in jeder Ausgabe eine Kaufberatung zu den verschiedensten Modellen in den verschiedensten Preiskategorien - vom Jaguar bis zum Opel. Dort werden auch Hinweise zur Ersatzreilsituation gegeben - dieses Thema solltest Du nicht vernachlässigen, wenn der Oldtimer Dein einziges Auto ist! Daneben findest Du in der Motor Klassik regelmäßig einen Preisspiegel, der gewisse Anhaltspunkte für Preisspannen von Oldtimern gibt.

Darüber hinaus solltest Du Dir klarwerden, was "fahrbereit" heißen kann: Das kann ein gerade noch vorhandener Zustand 4 sein (verschlissen, aber fahrbereit), fahrbereit ist aber auch ein Fahrzeug der Zustandsnote 1 (besser als neu). Meist, und das gerade bei "jüngeren" Oldtimern, ist es sinnvoll, ein Fahrzeug in gutem bis sehr gutem Zustand (für etwas mehr Geld) zu erwerben, weil das auf Dauer billiger als eine vergammelte Kiste ist. Abgesehen davon: Ein Blech in einen Maybach einzuschweißen ist genauso teuer wie eines in einen 70er-Jahre Ford. Nur: Das Geld siehst Du bei einem Ford i.d.R. nie wieder, ein Maybach ist eine Vollrestauration wert (sagt der Besitzer eines 55er Käfers und einer 58er Isetta - ich weiß also, von was ich hier rede:().

Ansonsten: Willkommen im Club! (oder sollte ich treffender sagen: in der Anstalt?!:rolleyes:)

mach dir erstmal klar WAS du willst! welches auto bzw welcher typ von auto. und DANN les dich durch die diversen fahrzeugspezifischen foren.

einen oldtimer KANN man zwar im netz (mobile und co) oder in diversen "fachzeitschriften" kaufen, aber die sind in den meisten fällen relativ "teuer" und auch so mancher blender ist dabei. siehe auch immer den "kaufbericht" in der oldtimer classic ;)

ich persönlich würde mir einen oldi NUR in diversen foren kaufen. da gibts die ganzen autos und die ganzen teile noch zum besten preis.

btw meinen letzten oldi einen passat 32 von 78 hab ich im sommer 2008 für schlappe 500euros gekauft. ohne was zu machen hat der im dezember 2008 das h kennzeichen bekommen (ohne mängel versteht sich!):

http://www.porno-karre.com/garbage/76/760034/7105384.jpg

http://www.porno-karre.com/garbage/76/760034/7105475.jpg

man KANN also wirklich auch für seeeeeeeeehr wenig geld einen oldi bekommen. ABER wer keine werkstatt zum selbstschrauben und keinerlei schrauber erfahrung hat wird nicht viel freude dran haben. es gibt da immer was zu tun dran.

als absolutes anfängerauto würde ich einen käfer empfehlen. den gibts schon günstig, mit teilen wirst du erschlagen (solange es keine wirklichen exoten teile sind), und die technik ist auch für einen absoluten laien ganz einfach erklähr und reparierbar.

@roboprof

n 55er käfer ist aber mitlerweile auch mehr als ne kiste bier wert ;)

Nachdem ich jetzt nen bisschen mitgelesen habe muss ich auch mal meinen Senf dazu geben.

Ich war auf der Suche nach nem Restaurierbaren Oldtimer LKW und hab bei Mobile ausversehen nicht auf die Suchfunktion geachtet und bin bei PKW gelandet, nagut gucken kann man ja mal, und da fällt mir nen ´54 Opel Kapitän ins Auge, Zustand 2- mit H-Kennzeichen für 1500€.

anderseits nen Stück tiefer dann nen Mini Cooper von ´56 gefühlter Zustand 4-5 für 7500€.

Selbst angeguckt habe ich mir keinen von beiden, aber selbst wenn der Opel nen Blender wäre mit Note 3-4 würde ich diesen dem Mini vorziehen, aufgrund des besseren Eindrucks und der besseren Bilder. für die gesparten 6000€ kann man nämlich wiederum viel am Opel machen um den Zustand zu verbessern.

also ein opel kapitän für 1500lappen? da MUSS was faul sein! entweder wird der nur noch von farbe zusammen gehalten oder wieder so ne nigeria conection ;)

fakt ist aber das autos bei denen es keinerlei grossartigen nachfrage gibt -> die sind relativ günstig. wen man das wort "oldtimer" in den mund nimmt meinen warscheinlich gleich 75% porsche 911er oder daimler strich achter oder sl flügeltürer. diese extrem langweiligen autos gibts dann auch für ein schweinegeld. weil eben jeder meint sowas haben zu müssen. wer am wochenende auf die retro classica nach stuttgart geht sollte mal nachdenken in welchem verhälltniss die beiden oben genannten wagen zu z.b. einem 1er golf oder scirocco stehen. warscheinlich kommen auf 100 911er ein rocco.

mein geschäftskollege hat sich einen opel kadett c aus den 70ger gekauft. renterwagen, 2. hand, original zustand und wie geleckt. kostenpunkt -> 2500euros. diese "brot und butter" autos die nur eine kleine aber feine fangemeinde haben gibts sehr günstig auch in brauchbarem zustand.

was ist mit einem escort mk1? einem 1er golf? einem fiat ritmo? einem alfa spider? einem ford granada? alles wunderschöne oldies die eine relativ geringe nachfrage haben und deshalb relativ billig sind. angebot und nachfrage eben (von diversen nischenmodelle mal abgesehen).

von meinen passat gibts z.b. in deutschland mehr zugelassene sl flügeltürer, also in diesem sinne ein relativ "seltenes" auto. warscheinlich gibts sogar mehr 911er die in einem monat gebaut wurden als von meinem überhaupt. das gleiche mit dem fiat x1/9. ist das deshalb ein richtig teurer exote?

ich persönlich würde lieber die vermeintlich "kleineren" autos erhalten und sammel. weil es die eben weniger gibt. da wird dann auch ein erhalten zur herausforderung allein schon wegen der teile. wen man sich schon aus verfügbarer ersatzteilen einen KOMPLETTEN NEUEN bmw zusammenbauen kann dann wird es ja schon eine herausforderung für ein anderes auto einen guten kotflügel aufzutreiben ;)

aber das muss jetzt jeder selber für sich entscheiden.

Die Frage ist auch: Was ist in diesem Kontext ein Oldie? Es gibt z.B. viele Wagen (Breite, nicht Tiefe, des Angebots) aus den frühen 80ern, die ich schon so einstufen würde und die auch kein größeres Problem haben, die 30 Jahre und damit die H-Nummer zu erreichen.

Ich überlege ja selbst, einen VW Passat 32B von 1983 mit 75 PS, Automatik und Servo zu kaufen.

Darf ich mal etwas provokativ sagen: Alles was keine freien Scheinwerfer, keine richtigen Kotflügel und nach hinten zu öffnenden Türen hat, sind schlichte Alt-Autos aber keine Oldtimer. BOING !

Nichts gegen einen gepflegten 12m/TS, eine Ford Badewanne oder einen Fiat 850 SP, aber richtig schön sind m.E. nur die alten Automobile, bei denen das Armaturenbrett noch tatsächlich aus Holz ist und das gesammte Interieur im Stil einer Fokker DR III gestaltet wurde. Falls es jemals wieder Sommer werden sollte, wird die Frontscheibe heruntergeklappt und dann formt der Wind die Gesichtszüge. Diese Freiheit hat kein Motorradfahrer und kein Fahrer von neumodischen Autos. Das ist das wahre feeling von born to be free. Gleichwohl gibt es Zeitgenossen, die dann den puren Neid rauslassen. Was ich an doofen Bemerkungen in den letzten 41 Jahren hören mußte, man hält es nicht für möglich. Allerdings nur auf deutschen Strassen. In (B) und (NL) sieht das völlig anders aus. Wer in (D) ein älteres Auto fährt, gilt als Stinker, Umweltsau usw. Somit ist der Kauf eines "oldtimers" auch mit etlichen Risiken verbunden. Allein der Hantier mit dem H-Kennzeichen, alles nur bürokratische Abzocke. Ich bin mit meinem MG/TD nach (B) ausgewandert. Man vertraut hier auf Eigenverantwortung und Sachkenntnis der Fahrer über 30. Unter 30 Jahren(Fahrer) und 25 Jahren(Auto) bekommt man nicht das O-Kennzeichen. 1X zum TÜV und dann nie wieder. Pauschale Steuer 30,00/Jahr. In (NL) 0,00. Na ja, der Deutsche hat es gerne kompliziert und teuer. Und machen die was dagegen - nie! Demnächst wird in (D) die Rente wohl erst ab 75 gezahlt und H-Kennzeichen nur dann ausgegeben, wenn die Farbe des Anlassers (nach Untersuchung eines Labors) auch mit der Originalfarbe identisch ist.

Wie gesagt, Beitrag ist provokatorisch, soll aber auch zum Nachdenken anregen.

Salutations madmax

mein tip: ein exote.

mein kumpel hätte da nen seat 1200 od 1430 sport bocanegra, zu bestaunen auf der retro klassik jetz am weekend. extrem selten! als führerscheinneuling hätt ich mir so ein auto gewünscht...

preis : verhandelbar... 

gruss

Zitat:

Original geschrieben von meehster

 

Ich überlege ja selbst, einen VW Passat 32B von 1983 mit 75 PS, Automatik und Servo zu kaufen.

gute wahl....aber das is n absolutes rostnest. türen und tankstutzen checken! ansonsten is die automatik ein absoluter punkz das auto NICHT zu kaufen! vw konnte und kann bis heute keine automatigetriebe konstruieren und bauen. es gibt nix schlimmeres wie ein vw mit automatik! vorallem gibts keine teile weil die dinger nicht ohne grund so selten verbaut wurden ;)

@madmax

seeeeeehr gewagte aussage ;)

aber bei einem muss ich energisch dir wiedersprechen! was ist das problem bei einer h untersuchung? hinfahren, einmal tüv und au machen lassen, 10 taler mehr aufn tisch legen und gut is. hat bei mir 30 min gedauert, hin aufs amt, kennzeichen (sogar das 07er ooooooh schauder!) beantragt, 15 euros aufn tisch gelegt und feddich. keine 5min hats gedauert. und zur originalität verkneif ich mir jetzt einen weiteren kommentar, den das artet wieder aus ;)

Zitat:

Original geschrieben von Anti-Neutrino

Ich würd mir nur als mein erstes einenes Auto nur am liebsten ein Oldie zulegen...

Wenn es Dein einziges Auto sein soll, dann wird das mit dem H-Kennzeichen problematisch, da der Oldtimer nicht Dein Altagsauto sein darf, d.h. Du benötigst ein vorher angemeldetes Auto.

Alternativ steht es Dir natürlich auch frei auf das H-Kennzeichen erst einmal zu verzichten, könntest demnach auch einen 'Klassiker' der 80ger Jahre zulegen der noch keine ganze 30 Jährchen alt ist.

Mit dem VW-Käfer oder dem VW-Santana sollte man keine Ersatzteilprobleme bekommen, da beide Modelle bis letztens noch gebaut wurden. Opel Ascona, Manta, Ford Capri, Audi 90 Coupe ... alles schöne Wagen m.M.n.

Ich habe letztens bei meinem Audi 80 BJ'85 die Kofferraumplatte und den Heckabschluß tauschen müssen, Audi hatte die Blechteile sogar noch auf Lager. Waren wohl sauteuer, der Einbau eine Heidenarbeit und die abschließenden Lackierarbeiten auch nicht gerade billig. Nur die Kofferraumdeckelabdichtung war günstig, weil Baumarktmeterware.

Beim Kauf eines Youngtimers gibt es unglaublich viel zu beachten. Was sind/waren die Schwachstellen des jeweiligen KFZ. Wo rosteten die Karosserien? Muss der Motor evtl. Generalüberholt werden? Wie erkenne ich ob Unterboden, Holme und andere Hohlräume rostfrei sind?

Wenn man wenig Erfahrung mitbringt kann man zwischen einem Schätzchen in das man in den nächsten Jahren kaum € stecken muss und einer €-fressenden Gurke kaum unterscheiden.

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA

Zitat:

Original geschrieben von Anti-Neutrino

Ich würd mir nur als mein erstes einenes Auto nur am liebsten ein Oldie zulegen...

Wenn es Dein einziges Auto sein soll, dann wird das mit dem H-Kennzeichen problematisch, da der Oldtimer nicht Dein Altagsauto sein darf, d.h. Du benötigst ein vorher angemeldetes Auto.

Das mit dem Altagsauto hat nix mit dem H-Kennzeichen zu tun. Ist nur eine Klausel bei Versicherungen!

falsche aussage. alltagskiste braucht man nur beim 07er. die h-nummern dürfen im alltag gefahren werden, dafür sind sie gedacht. punkt. 

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