ForumA6 C8/4K
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Audi
  5. A6
  6. A6 C8/4K
  7. Erste Erfahrungen: Vergleich A6 mit Mercedes E-Klasse

Erste Erfahrungen: Vergleich A6 mit Mercedes E-Klasse

Audi A6 C8/4K
Themenstarteram 25. März 2019 um 12:41

Liebe Community,

ich habe nun seit einem Monat einen A6 40TDI als neuen Geschäftswagen, vorher hatte ich den Mercedes E220d (W213) und möchte euch an meinen Erfahrungen beider Fahrzeuge teilhaben lassen.

Hier in Kurzform meine subjektiven Eindrücke:

1) Multibeam in meinen Augen heller als Matrix LED.

2) Mercedes gefühlt spritziger in der Beschleunigung, auch Durchzug bis 200 wesentlich besser, trotz 10 PS weniger.

3) Hatte mehrfach Elektronik-Probleme beim Benz durch wahrscheinlich nicht voll aufgeladene Batterie. Dadurch fielen vermehrt Assistenzsysteme aus, auch Blinker hinten funktionierten dann temporär nicht mehr, was auf Autobahnen sehr gefährlich war. Wagen war dann öfters beim Freundlichen (sehr nett und kompetent), aber ganz abstellen ließen sich die Fehler leider nie.

4) Audi ist, was die Geräuschkulisse (Motor) betrifft, wesentlich leiser und angenehmer, auch bei hohen Geschwindigkeiten. Jedoch habe ich hier immer das Gefühl, die Seitenscheibe sei nicht ganz geschlossen. Da muss ich wohl den Audi-Service konsultieren.

5) Ich persönlich finde beide, was die Innenausstattung betrifft, sehr gelungen. Der Benz (Bj 2016) war 3 Jahre älter, daher ist der Audi technisch natürlich auf dem neueren Stand.

6) MMI deutlich besser und schneller als das Command-Online. Hier sind wesentlich mehr -für mich nützliche- Funktionen verfügbar. Command war ein Graus. Auch die Sprachsteuerung ist nach wenigen Sekunden nutzbar, beim Command dauerte es gefühlt Minuten.

7) Beide verfügen über ein souveränes Fahrwerk, welches alle Unregelmäßigkeiten ausbügelt. Vorteil beim Audi ist, dass innen bis jetzt nicht klappert, was mich beim Benz mehr als gestört hat.

Als Fazit komme ich zu dem Schluss, dass beide Fahrzeuge sehr gut konzipiert sind und einen Riesenspass bereiten. Die Mäkeleien sind in meinen Augen Jammern auf hohem Niveau (jedoch sollten die Kleinigkeiten bei einem Preis von 70k EURO nicht wirklich auftreten dürfen).

Mal schauen, wie mein Empfinden in nächster Zeit sein wird, wenn der Audi mehr KM aud "dem Buckel hat".

Viele Grüße euch allen,

Oli

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 25. März 2019 um 12:41

Liebe Community,

ich habe nun seit einem Monat einen A6 40TDI als neuen Geschäftswagen, vorher hatte ich den Mercedes E220d (W213) und möchte euch an meinen Erfahrungen beider Fahrzeuge teilhaben lassen.

Hier in Kurzform meine subjektiven Eindrücke:

1) Multibeam in meinen Augen heller als Matrix LED.

2) Mercedes gefühlt spritziger in der Beschleunigung, auch Durchzug bis 200 wesentlich besser, trotz 10 PS weniger.

3) Hatte mehrfach Elektronik-Probleme beim Benz durch wahrscheinlich nicht voll aufgeladene Batterie. Dadurch fielen vermehrt Assistenzsysteme aus, auch Blinker hinten funktionierten dann temporär nicht mehr, was auf Autobahnen sehr gefährlich war. Wagen war dann öfters beim Freundlichen (sehr nett und kompetent), aber ganz abstellen ließen sich die Fehler leider nie.

4) Audi ist, was die Geräuschkulisse (Motor) betrifft, wesentlich leiser und angenehmer, auch bei hohen Geschwindigkeiten. Jedoch habe ich hier immer das Gefühl, die Seitenscheibe sei nicht ganz geschlossen. Da muss ich wohl den Audi-Service konsultieren.

5) Ich persönlich finde beide, was die Innenausstattung betrifft, sehr gelungen. Der Benz (Bj 2016) war 3 Jahre älter, daher ist der Audi technisch natürlich auf dem neueren Stand.

6) MMI deutlich besser und schneller als das Command-Online. Hier sind wesentlich mehr -für mich nützliche- Funktionen verfügbar. Command war ein Graus. Auch die Sprachsteuerung ist nach wenigen Sekunden nutzbar, beim Command dauerte es gefühlt Minuten.

7) Beide verfügen über ein souveränes Fahrwerk, welches alle Unregelmäßigkeiten ausbügelt. Vorteil beim Audi ist, dass innen bis jetzt nicht klappert, was mich beim Benz mehr als gestört hat.

Als Fazit komme ich zu dem Schluss, dass beide Fahrzeuge sehr gut konzipiert sind und einen Riesenspass bereiten. Die Mäkeleien sind in meinen Augen Jammern auf hohem Niveau (jedoch sollten die Kleinigkeiten bei einem Preis von 70k EURO nicht wirklich auftreten dürfen).

Mal schauen, wie mein Empfinden in nächster Zeit sein wird, wenn der Audi mehr KM aud "dem Buckel hat".

Viele Grüße euch allen,

Oli

43 weitere Antworten
Ähnliche Themen
43 Antworten

Ist wirklich sehr kurios.

Wie gesagt, hatte noch diese Woche kontakt mit meinem Verkäufer. Es ist keine Verkaufsförderung beim A6/7 auch nur in Sicht, weil eben die Zahlen extrem gut sind. Denn darauf warte ich eigentlich, damit ich es mir "vernünftig" rechnen kann ;)

J.

Zitat:

@Hrothgar schrieb am 27. März 2019 um 18:11:40 Uhr:

Was mich am meisten verwunderte war die spürbar schlechtere Verarbeitung. Teils billiger, harter Kunststoff, wirrer Materialmix, vor allem aber unsaubere Verarbeitung mit wackeligen Plastikschaltern und heftigen Fugen.

Bitte nicht falsch verstehen, das spielt sich alles auf hohem Niveau ab, eine EKlasse ist gewiss kein Dacia. Aber das die Unterschiede im wörtlichen Sinn so mit Händen zu greifen sind hat mich dann doch überrascht.

Dann war es ein Taxi oder eine vergleichbare Nullminus-Ausstattung.

Ich habe schon lang keine E-Klasse mehr gesehen, bei der ich in einer der höheren Ausstattungslinien auch nur den Hauch einer Kritik an den Materialien hätte.

Meine Frau fährt den 238, das E-Klasse Cabrio, das bis auf ein paar Details identisch zum 213 ist, da kenne ich in der Klasse nichts, das in der Qualität von Material und Verarbeitung mithalten kann. Mein BMW G31 kommt fast ran, mein damaliger Audi 4G kam auch in die Nähe, beim 4K ist der Abstand allerdings schon ziemlich deutlich.

Habe bis Januar 2019 auch ein C238 (Coupe E400) gefahren mit ziemlich voller Huette, habe seit 5 Tagen nun einen A7 und meiner Meinung nach ist der A7 von der Verarbeitung und der Materialanmutung weit oberhalb des C238, besonders beim Spaltmass. Nur mein persoenliches Empfinden.

Gestern hatte mich ein Kunde vom Flughafen abgeholt und somit fuhr ich in einem S213 220d mit. Der Wagen hatte am Armaturenbrett und an den Türen ein Holzdekor dass nach Nussbaum aussah und schwarze Ledersitze mit Stoffmittelbahnen.

Mir gefiel das Interieur nicht besonders gut und die Haptik hat mich auch nicht besonders beeindruckt. Ich saß auch zeitweise hinten und die Mittelkonsole mit den Lüftungsdüsen war aus Hartplastik.

Insgesamt war der Wagen sicherlich sehr gut, aber ich empfand ihn nicht besser als ein Audi A6 oder A7. Natürlich ist das nur mein subjektives Empfinden.

Das ging mir genauso, als ich eine Probefahrt mit dem e 400d gemacht habe. Danach konnte ich wieder sehr gut mit den Audi Armaturen leben.

Habe mich nach Jahrzehnten E-Klasse für den A6 entschieden, da mir einige Dinge nicht mehr gefielen:

Schlechte Rundumsicht, besonders durch die A-Säule und die großen Außenspiegel kann man beim Abbiegen schnell Fußgänger übersehen.

Kleine Scheiben mit hoher Gürtellinie. Beim Einsteigen muss man daran denken den Kopf einzuziehen, sonst stößt man gegen die Sonnenblende. Stellt man den Sitz nicht hoch versinkt man gefühlt in einer Schüssel.

Der Innenraum ist vorne wie hinten einengend, Sitze sind für mich unbequem.

Das Armaturenbrett sieht tatsächlich aus wie ein aufgesetztes "Brett".

Materialien im Innenraum machen keinen wertigen Eindruck, alles ist auch irgendwie mit großen Spaltmaßen zusammen gesetzt.

Diesel wie Benziner recht laut beim Beschleunigen und im Stand. (Die kleinen Motoren)

Getriebe schaltet nicht harmonisch (ebenfalls mit den kleinen Motoren)

Der 213er hat in meinen Augen keine Wohlfühlatmosphäre mehr, man steigt ein und fühlt sich irgendwie nicht mehr zu Hause (mein subjektives Empfinden)

Gut beschrieben, die alte Wohlfühlaura ist innen weg. Den Eindruck hatte ich auch. Konnte nur einen 220d testen, der natürlich nicht recht mit einem 45TDI zu vergleichen ist. Sparsamer, aber schon Taxi Feeling.

Der Mercedes hatte früher immer einen "Willkommen Zuhause Effekt", dieser ist dem

sehr modischen Look gewichen. Früher galt bei Mercedes das Funktion Vorrang hat, dies ist dem Design gewichen. Für mich zu schrill und bunt. Manches erinnert an den guten alten D&W-Katalog.

Seit ihr mal den neuen E400D gefahren?

Da sollte sich das Thema beim Motor/Getriebe/ Lautstärke schnell zu Gunsten des MB verschieben. Da spielt der MB schon in einer ganz anderen Liga. Und das völlig unaufgeregt im Hintergrund.

Das schwarze offenporige Holz fand ich sehr schön. Einzig allein das barocke geschwungene wollte mir tatsächlich auch nicht gefallen. Leider gibt es aktuell beim Audi kein Beaufort schwarz mehr. Das war mittlerweile gegenüber dem echt langweiligen Alulook eine sehr schöne Alternative bei schwarzer Innenausstattung. Beim Holz könnte Audi schon gern noch nachlegen. Kunststoff schwarz hochglanz mit Alu habe ich mir einfach satt gesehen.

Was bei Audi allerdings sehr schön ist, das man Alcantara in den Türen hat. Fand ich etwas gemütlicher als die Belederung bei den anderen.

Die Sitze in W213 sind schrecklich. Ich habe den Sportsitz in meinem A6 und sie sind weniger aufdringlich als die Sitze im W213. Die Seitenbolster sind im Mercedes zu eng und man spürt, dass dich jemand von hinten umarmt. Ich bin normal groß, aber wie sitzen Menschen mit Übergewicht in diesen Autos?

Der Rest des Innenraums des W213 ist in Ordnung, aber die von Benz- geschreiben A-Säule ist zu dick.

W213 ist nicht so schlecht wie der BMW G30, der den berüchtigten "Mittelbrötchen" hat. Mittelbrötchen ist was man normalerweise in sehr billigen Autos sieht, bei denen sich die Bedienelemente auf eine runde Form in der Mitte konzentrieren. Premium-Marken sollten alles tun, um das Mittelbrötchen zu vermeiden.

Zitat:

@Saicis schrieb am 28. März 2019 um 15:41:29 Uhr:

Der Mercedes hatte früher immer einen "Willkommen Zuhause Effekt", dieser ist dem

sehr modischen Look gewichen.

Bei Dir zu Hause hast Du es also nicht so besonders modern, wie?! *duck und weg*

 

Um noch etwas zum Thema beizutragen: Ich konnte mich noch nie mit Mercedes anfreunden, weder innen noch außen. Daran hat sich bisher eigentlich nichts geändert...Audi hat mit dem neuen Interieur einen neuen Maßstab gesetzt, zumindest optisch. Ob’s im Alltag taugt werde ich ab Sommer zu beurteilen wissen...

Bisschen billig wenn man so subjektiv auf dem Thema Innendesign rumreitet. Ist halt komplett faktenlos und reine Meinung.

 

Allein beim Motor setzt MB einen Standard.

 

Ist halt die Frage was für ein Auto man will. Dass nur gut aussieht, oder das auch was kann. ;)

 

Zitat:

@hnk24211 schrieb am 28. März 2019 um 22:52:59 Uhr:

Zitat:

@Saicis schrieb am 28. März 2019 um 15:41:29 Uhr:

Der Mercedes hatte früher immer einen "Willkommen Zuhause Effekt", dieser ist dem

sehr modischen Look gewichen.

Bei Dir zu Hause hast Du es also nicht so besonders modern, wie?! *duck und weg*

 

Um noch etwas zum Thema beizutragen: Ich konnte mich noch nie mit Mercedes anfreunden, weder innen noch außen. Daran hat sich bisher eigentlich nichts geändert...Audi hat mit dem neuen Interieur einen neuen Maßstab gesetzt, zumindest optisch. Ob’s im Alltag taugt werde ich ab Sommer zu beurteilen wissen...

[/quote

 

Haha, ob modern oder nicht sollen gerne andere entscheiden. Meine Familie und ich fühlen uns wohl.

@Skinny

Es wird schwierig sein zu behaupten dass ein Mercedes W213 ein schlechtes Auto sei.

Rein faktenbasiert ein top Auto

mit wenigen Schwächen.

 

Das Design innen sowie außen ist halt nur subjektiv zu beurteilen.

Für mich gab es einen Wandel in der Philosophie des Hauses Mercedes. Es wird sehr viel mehr Wert auf die Show gelegt und weniger auf die Funktion.

Da sich die Fahrzeuge aber gut verkaufen und die Kunden das somit auch wollen oder akzeptieren hat Mercedes nicht viel falsch gemacht.

Nur mein Geschmack ist es nicht.

Mir hat das Innendesign auch nicht gefallen, das gebe ich auch zu. Aber MB konnte auf vielen technischen Leveln überzeugen.

 

1. Bei den Assistenzsystemen: Fahr mit der E-Klasse mal auf die Standspur einer AB. Das Auto bremst ab, als wäre man in einen Luftsack gefahren, nicht nur ein Vibrieren am Lenkrad. Nach dem dritten Mal hintereinander ist dann auch die Warnblinkanlage mit angefangen.

 

2. Motor. Der OM656 ist einfach technisch eine Hausnummer. Drehmoment ohne Ende bei jeder Drehzahl!

 

3. Licht. Das Multibeam hat sehr gut funktioniert und da hat MB gegenüber Audi sehr gut aufgeholt, nach dem Audi die Technik als erster im Markt hatte.

 

4. Thema Sitze. Das ist jetzt ein leidiges Thema das quer durch alle Markenforen diskutiert wird und auch viele verunsichert. Man muss beachten dass jeder Mensch ein Individuum ist. Bzgl Größe, Gewicht und bevorzugte Weichigkeits kann für jeden was anderes in Frage kommen. Bei BMW schreiben die Leute mittlerweile größte und Gewicht dazu, dass man die Aussage besser beurteilen kann. Es macht kein Sinn wenn sich ein 200kg Mensch über die engen Sportsitze beschwert, und die 50kg Frau somit einen völlig falschen Eindruck erhält. Deswegen ist es dann auch sehr polemisch zu behaupten, die Sitze wären bei ABM so schlecht, ohne die jeweilige Ausgangssituation zu benennen.

 

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Audi
  5. A6
  6. A6 C8/4K
  7. Erste Erfahrungen: Vergleich A6 mit Mercedes E-Klasse