Erste Erfahrungen nach 1.500 km A6 - 50TDI
Bin jetzt 1.500 km in nur 5 Tagen gefahren und bin total begeistert von dem Auto. Der A6 - 50 TDI macht unwahrscheinlich viel Spaß. Aber der Reihe nach. Klar hat er die schon bekannte Anfahrtschwäche, und manchmal nervt das schon, aber ich fahre viel Autobahn und die Power die dieser Motor da entwickelt ist schon klasse.
Bedienung des MMI touch response finde ich persönlich sehr gut! Schon nach kurzer Zeit habe ich mich an die Bedienung gewöhnt und das so oft beklagte vielschichtige Menü und die somit komplizierte Bedienung kann ich nicht verstehen. Komme vom 530er BMW den ich 4 Wochen fahren durfte und fand das viel komplizierter .... ist aber Geschmacksache. In den 5 Tagen haben sich aber auch einige Fragen ergeben, die ich mal in einem anderen Post dokumentieren werde. Hier aber meine Erfahrungen in der Zusammenfassung:
+ super verarbeitet
+ viel Power
+ tolles MMI
+ extrem leise (Akustikverglasung)
+ sehr gutes Sportfahrwerk
+ sehr schickes Design
+ sehr bequeme Sportsitze
+ Umgebungskamera finde ich persönlich sehr gut dargestellt
+ Adaptiver Geschwindigkeitsassistent arbeitet sehr gut und lässt sich auch gut justieren.
- Anfahrtschwäche ( Stört mich wenig da ich viel Autobahn fahre)
- Spurassistent ist mir zu hektisch , gerade in Baustellen oder wenig gut markierten Straßen. Schalte ihn regelmäßig aus.
- Memorysitze , aber keine elektrische Verstellung der Sitzauflage
- Ablageflächen sind wirklich Mangelware trotz Ablagepaket.
Aber wie oben geschrieben ich bin nach 5 Tagen und 1.500 km total begeistert. Update folgt
LG
Beste Antwort im Thema
So, melde mich jetzt noch mal, nachdem ich vor 10 Tagen meinen 50 TDI im Werk abholen durfte. In der Zwischenzeit habe ich mehr als 2.200 km mit dem Wagen zurückgelegt und habe nichts, aber auch gar nichts zu meckern. Bin ich falsch hier? Die vielzitierte "Anfahrschwäche" empfinde ich nicht als solche. Wer (innerhalb der ersten 50 km) lernt, mit dem Fahrpedal umzugehen, kann's dann eben. Alle anderen Probleme, die hier in diversen Foren geschildert wurden, kann ich bei meinem Auto nicht nachvollziehen. Nachdem ich wirklich gezweifelt habe, ob ich mich für das richtige Auto entschieden habe, kann ich jetzt nur sagen: ja, richtig gemacht!
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342 Antworten
Ich denke da nur an den, der eine Colaflasche in seine Lenkrad geklemmt hat, damit der Fahrassistent denkt ein Mensch hält das Lenkrad und er andere Sachen machen konnte.
Lässt uns zum eigentlichen thema zurueckkommen! Das nimmt gerade eine Richtung die ich gar nicht beabsichtigt hatte, ich habe auch Kinder. Mir ging es eigentlich nur darum das andere Hersteller das aktuell besser umgesetzt haben. Btw: ich arbeite in einer Firma und dort im Bereich der sich sehr mit autonomen Fahren auseinandersetzt. Und nun gut mit den Thema und zurueck zu den Erfahrungen mit dem klasse A6
ich denke das zusammenspiel zwischen spurführung und notfallassistenz ist der schmale grad den der hersteller hier gehen muss.
Na ja, ich hatte den 40 TDI als Vorführer. Teilweise stand die Spurführung nicht zur Verfügung (Wetter Sonnenschein) obwohl da keine Baustelle oder ähnliches war.
Fahrzeug fuhr auch nicht mittig in der Spur, sondern pendelte immer in Richtung rechte Linie und dann wieder zur linken Linie und umgekehrt, wenn man das Auto es machen ließ, mit Händen locker am Lenkrad. Das ist für mich kein entspanntes Fahren.
Ich will ja nicht autonom fahren, aber es sollte doch ungefähr erkennen wo die Mitte der Spur ist und nicht immer bis knapp an die Fahrbahnmarkierung driften um dann ruckartig zu reagieren.
Ich könnte jetzt noch den Volvo PA2 ins Rennen führen, der sehr gut unterstützend fuhr, und genau so wie man selbst die Linie wählen würde. Der hatte auch eine sehr starke Lenkkraftunterstützung was bei der sehr guten Linienwahl auch nie negativ aufgefallen ist. Volvo hat allerdings den Radar auch oben in der Scheibe mit der Stereokamera. Irgendwie scheint da jede Umsetzung so seine Stärken und Schwächen zu haben.
Zitat:
@Benz- schrieb am 7. April 2019 um 14:24:21 Uhr:
Na ja, ich hatte den 40 TDI als Vorführer. Teilweise stand die Spurführung nicht zur Verfügung (Wetter Sonnenschein) obwohl da keine Baustelle oder ähnliches war.
Fahrzeug fuhr auch nicht mittig in der Spur, sondern pendelte immer in Richtung rechte Linie und dann wieder zur linken Linie und umgekehrt, wenn man das Auto es machen ließ, mit Händen locker am Lenkrad. Das ist für mich kein entspanntes Fahren.
Ich will ja nicht autonom fahren, aber es sollte doch ungefähr erkennen wo die Mitte der Spur ist und nicht immer bis knapp an die Fahrbahnmarkierung driften um dann ruckartig zu reagieren.
Da hast du aber doch was falsch verstanden. Du als Fahrer solltest den Wagen mittig in der Spur halten. Der Assistent assistiert nur, wenn du es doch nicht machst.
das linien pingpong hatte ich am anfang auch aber da war nur der spurverlassenswarner an und nicht die spurführung ...
Übrigens bin ich letzt ganz entspannt über eine Landstraße gefahren. Es ging lange geradeaus und ich hatte keine Lenkassis an und plötzlich fängt das Fahrzeug an den Notruf zu wählen. Mir fällt der genaue Warnhinweis nicht mehr ein aber sowas wie „..keine Fahrer/Bewegungen erkannt...Notruf wird gewählt..“ oder so. Habe erstmal meinen Puls gefühlt, war alles in Ordnung.
Na lieber so als andersrum.
Das sehe ich auch wie @maxxsavant. Das hatte ich auch, bis ich gecheckt habe, dass da die „kleinen grünen Pfeile“ fehlen.
Der Sinn ist meiner Ansicht aber trotzdem extrem beschrenkt, wenn man keine Sensoren zur Handerkennung verbaut!
Alle 15-20 Sekunden manuell auf einer Geraden eiern, nur dass der Assistent nicht abschaltet bzw. eine Bremsung einleitet, ist nicht der Weisheit letzter Schluss.
Für 20 Sekunden funktioniert es allerdings meistens sehr gut.
Ja, und das reicht dann, um etwa zu trinken. Mehr habe ich auch nicht erwartet.
Bei mir funktioniert das sehr gut, solange die Spuren gut gezogen sind.
Hatte am Anfang auch mehr erwartet, bin aber mittlerweile zufrieden mit dem Grad der Unterstützung ... nachdem ich mich reingefühlt habe bleibt aber die erkenntnis - in baustellen oder auf der landstrasse immer reaktionsfähig sein ... da ist alles möglich
@maxxsavant hast du noch die Laserausstattung?
ich denke schon - EZ 12/18
Ist das Lenkrad beim A6 nicht kapazitiv? Das bekommt ja jetzt sogar der Passat, daher würde mich das sehr überraschen
Zitat:
@KrayZeaM schrieb am 8. April 2019 um 18:56:09 Uhr:
Ist das Lenkrad beim A6 nicht kapazitiv? Das bekommt ja jetzt sogar der Passat, daher würde mich das sehr überraschen
Zumindest auf meiner Probefahrt hatte ich genau das: Schnurgerade Strecke, mit Assistent gefahren, Hände waren immer am Lenkrad. Und regelmäßig kam die Aufforderung, zu lenken. Dann kurze Lenkbewegung und alles wieder ok. Aber kapazitativ ist das glaube ich nix. Die Spurführung selbst fand ich eigentlich - auch auf kurviger Strecke - ganz gelungen.


