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Erste Erfahrungen mit Heckantrieb auf Schnee bei Steigung & Anfahrt aus Stand => Schneekettenhilfe
Hallo zusammen,
bei uns hatte es heute (wie fast überall wohl :-)) geschneit. Ich fahre zum ersten Mal ein heckgetriebenes Auto (316d). Das Fahrverhalten auf Schnee finde ich ganz gut, solange man bei Steigungen nicht stehenbleiben muss. Ich bin auch etliche größere und kleinere Steigungen gefahren, alles kein Problem.
ABER:
Wenn ich zu meiner Freundin fahre, muss ich eine steile, ca. 300 m lange Steigung überwinden. Hier gibt es leider folgende Probleme:
- Ich kann die Steigung nicht mit Schwung nehmen, da ich von der Hauptstrasse in eine sehr sehr enge Nebenstrasse einbiege (ca. 5 km/h).
- Die Strasse wird nur einmal am Tag geräumt.
Heute lagen dort ca. 7cm Schnee. Ich bin diese bescheidene Steigung nicht raufgekommen. Ich habe es dann später probiert, als der Winterdienst die Strasse geräumt hatte, dann ging es. (Mit Fronttriebler hatte ich hier nie Probleme)
Da ich aber wohl öfters das Problem haben werde, dass die Strasse nicht geräumt ist, überlege ich mir, Schneeketten zu kaufen.
Was mir hier wichtig ist, ist eine einfache Montage und eine gute Traktion (Haltbarkeit und Verhalten bei Geschwindigkeit um 50 km/h sind mir nur zweitrangig, ich fahre mit den Ketten nicht viele km und auch von mir aus nur 15 km/h, bis der Berg zu Ende ist.
Was sagt ihr zur Rud Comfort Centrax? Wenn die Montage so wie in den Videos beschrieben, klappt, dann wäre das perfekt :-) Nur bei der Traktion habe ich in Testberichten gelesen, ist diese Kette schlecht...
Noch was dazu: Ich habe auf meinen 16 Zoll Winterreifen Original BMW Radkappen drauf. Die Radschrauben sind hier allerdings verdekct. Kann ich hier unter den Radkappen den Adapter für die Schneeketten einbringen, oder ist dieser zu dick für die Radkappen?
Danke!
Viele Grüße
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Mane123 schrieb am 27. Dezember 2014 um 23:54:30 Uhr:
Hallo,
ja, habe es auch schon so probiert und die DSC Taste gedrückt und versucht, gefühlvoll anzufahren. Leider hat auch das nicht geklappt. Wenn ich mehr gasgegben habe, hat das Heck dann immer versucht, links oder rechts auszubrechen. Da habe ich dann aufgehört, weil der Weg nur ca. 2,50 m breit ist und links und rechts Zäune bzw. Säulen sind. Das war mir zu riskant.
Viele Grüße
Tja, kacke, dann bitte die Freundin wechseln :D
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268 Antworten
Zitat:
@Noris123 schrieb am 1. Januar 2015 um 15:42:00 Uhr:
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 1. Januar 2015 um 15:26:57 Uhr:
Moeglicher weise dreht sich das rad mit grip garnicht und das rad ohne grip dreht frei und wird gebremst ohne das vortrieb entsteht. Gleichzeitig wird die leistung (des motors) reduziert am ende steckst du fest. Ein mechanisches sperrdiff kann das besser.
Sobald ein Rad gebremst wird wird die exakt gleiche Leistung (bzw. Drehmoment) auf das andere Rad übertragen.
Ich hatte nicht geschrieben dass ein Sperrdifferential nicht besser wäre, in Extremfällen ist das natürlich so.
Das ist richtig, aber deswegen bewegt sich das auto noch lange nicht nach vorne.
In der theorie gebe ich dir sogar recht, das "muesste" helfen und im extram fall das eine rad ganz anhalten und alle kraft auf das rad mit grip uebertragen. Das funktioniert aber nicht, die motorleistung wird gedrosselt und man bleibt stecken.
willy
wer glaubt dass frontantrieb im winter besser ist denkt auch dass die erde eine scheibe ist.
frontfahrzeuge drehen sich doch vorne seitlich weg sobald die räder durchdrehen.
Zitat:
@Blow_by schrieb am 1. Januar 2015 um 15:08:43 Uhr:
Zusatzgewichte nehmen Einfluss auf die Gewichtsverteilung, das kannst du doch nicht trennen? :D
DU hast aber ein kurzes Gedächtnis, deine Frage lautete:
Zitat:
@Blow_by schrieb am 1. Januar 2015 um 14:57:30 Uhr:
Dann erklär mir doch bitte mal Jemand, warum das prozentual höhere Gewicht auf der Frontachse beim Fronttriebler was bringt und beim Hinterradantrieb soll es sinnlos sein?
Gibts dafür eine physikalische Erklärung jenseits von "habs probiert, bringt nix"? Denn es gibt auch mehr genug Leute die sagen "Habs probiert, bringt was..."
Im Kontext des Fronttrieblers redet man über die Gewichtsverteilung (also bei gegebenem fixen Gewicht). Oder hast du schonmal jemanden gehört der empfohlen hat sich Bleiplatten/Sandsäcke auf dem motor zu packen?
im Kontext des Hecktrieblers ging es um die Diskussion das Zusatzgewichte (die das Gesamtgewicht vergrößern) unterm Strich nachteilig sein für das Fahrverhalten im Winter, selbst wenn sie die Anfahrtsaktion verbessern.
Diese beiden Aussagen gehen wunderbar zusammen. Du hattest nur ein Problem damit sie zusammenzubringen, weil du nicht unterschieden hast zwischen Gewichtsverteilung und Mehrgewichten. Es gab also keine widersprüchlichen Aussagen. Du hattest nur Verständnisprobleme. Du musst dich schon ein wenig bemühen die Aussagen im Kontext zu lesen und zu verstehen. Und nicht einfach die Aussagen verdrehen und diskutieren um des diskutierens willen.
Zitat:
@Sencer schrieb am 1. Januar 2015 um 16:09:17 Uhr:
im Kontext des Hecktrieblers ging es um die Diskussion das Zusatzgewichte (die das Gesamtgewicht vergrößern) unterm Strich nachteilig sein für das Fahrverhalten im Winter, selbst wenn sie die Anfahrtsaktion verbessern.
Nein, es geht nicht NUR um Zusatzgewichte, denn die Zusatzgewichte beeinflussen nicht nur das Gesamtgewicht, sondern selbstverständlich auch die Gewichtsverteilung. Eine Trennung ist nicht möglich.
Nachteilig mag es sein. Aber nachteilig ist es auch, wenn ich ohnehin mit vollem Kofferraum unterwegs bin, weil ich nunmal als Außendienstler im Service Werkzeug brauche oder mein Auto mit 4 Personen und Gepäck vollpacke.
Insofern sehe ich da keinerlei "Nachteil". Ich betreibe das Fahrzeug mit 200 kg im Kofferraum innerhalb seiner Spezifikation. Ist doch völlig egal, ob das Bleiplatten sind oder 2 Werkzeugkoffer und Messgeräte?
@Noris123
Wenn 50% der eingehenden Antriebsleistung in Bremsstaub und Wärme verwandelt werden, ist es ein für mich kein geringer Teil mehr. Und wenn die Motorleistung massiv gedrosselt werden muss, der Motor also außerhalb seines effizienten Bereiches arbeitet, ist es auch keine wirklich gute Lösung.
Unstreitig dürfte sicherlich auch sein, dass bei aktiver Traktionskontrolle ein Vorankommen durchaus auch mal gänzlich verhindert werden kann. Die dann noch "vorhandene" elektronische Sperre bei manchen Modellen wirkt aber wie zuvor. Nur dass zunächst der Kraftfluss (Weg des geringsten Widerstandes) durch das offene Diff. ermöglicht wird, um es anschließend wieder massiv abzubremsen. Nur damit das Rad mit mehr Traktionswiderstand kurzzeitig etwas mehr Leistung abbekommen kann. Effektive Leistungsnutzung ist für mich daher etwas anderes.
Allerdings garantiert auch ein echtes Sperrdifferential nicht, dass kein Rad mehr durchdreht und dass es nur noch vorangeht. Das wäre ebenso Illusion. Aber man hat damit deutliche Vorteile gegenüber dem offenen Diff. inkl. Elektronik - selbst wenn dann tatsächlich beide Räder durchdrehen sollten.
Im Übrigen wirkt sich die elektronische Unterstützung bei einem mechnischen, drehmomentfühlenden Sperrdifferential auch positiv aus. Denn hier bringt das Bremsmoment tatsächlich eine um den Sperrfaktor gesteigerte Drehmomentsteigerung an der anderen Seite.
Dem TE wäre damit auch geholfen, wenn er sich dafür entscheiden würde, ein Sperrdifferential nachzurüsten. Bei einem BMW 316d wäre es aber wohl absolut unsinnig/unverhältnismäßig, da dieser wirklich nur bei Glätte und massiver Nässe Traktionsprobleme haben wird. Da ist dann wohl wirklich laufen oder Schneeketten die Preis-Leistungs-günstigere Alternative.
Zitat:
@Blow_by schrieb am 1. Januar 2015 um 16:14:39 Uhr:
Nein, es geht nicht NUR um Zusatzgewichte, denn die Zusatzgewichte beeinflussen nicht nur das Gesamtgewicht, sondern selbstverständlich auch die Gewichtsverteilung. Eine Trennung ist nicht möglich.
Natürlich wird bei der Variante der Gesamteinfluss bewertet, hat auch keiner gesagt dass man das trennen soll. Es entsteht der Eindruck, dass du es absichtlich immer wieder verdrehst.So schwer ist es doch wirklich nicht - es ging darum, dass du einen vermeintlichen Widerspruch angesprochen hast, der aber keiner war - weil im Fronttriebler-Fall das Gesamtwgewicht nicht erhöht wird. Jetzt klar?
Zitat:
Nachteilig mag es sein. Aber nachteilig ist es auch, wenn ich ohnehin mit vollem Kofferraum unterwegs bin, weil ich nunmal als Außendienstler im Service Werkzeug brauche oder mein Auto mit 4 Personen und Gepäck vollpacke.
Insofern sehe ich da keinerlei "Nachteil".
Es ist nachteilig, aber du siehst keinen Nachteil? :confused::D Du brauchst einen Grundkurs in Logik.
Schnallst du dir auch das ganze Jahr über eine Dachbox aufs Auto, wenn du sie nur 2 mal im Jahr brauchst? Warum wohl nicht? Wenn man sie nicht braucht, dann spart man sich die Nachteile. :eek::D
Wenn man den Nutzwert benötigt (Sachen transportiert), nimmt man den Nachteil in Kauf.
Wenn aber der einzige Zweck das verbessern des Fahrverhaltens im Schnee ist, dann nutze ich dafür keine Maßnahme, welche unterm Strich das Fahrverhalten im Schnee verschlechtert.
Die effizienz,oder leistungsverluste sind irrelvant. Wichtig ist das man den berg hochkommt. Es ist ja nicht so das man grosse strecken auf diese weise zuruecklegt. Obwohl die schlupfkontrolle schon sehr heftig arbeiten kann, nicht nur beim anfahren. Das steht dennoch auf einem anderem blatt.
Richtig ist das ihm ein nachruesten einer sperre helfen wuerde. Das ist zudem leichter als ein allrad nachzuruesten (was eher garnicht geht). Dennoch ein teurer rat, den wer wohl kaum befolgen wird. Verstaendlicher weise.
Zitat:
@Sencer schrieb am 1. Januar 2015 um 16:40:06 Uhr:
Wenn aber der einzige Zweck das verbessern des Fahrverhaltens im Schnee ist, dann nutze ich dafür keine Maßnahme, welche unterm Strich das Fahrverhalten im Schnee verschlechtert.
Wenn ich die eine oder andere Straße bei Schnee nicht mehr raufkomme und das beheben kann, indem ich das Auto gemäß seiner Spezifikation belade, dann tue ich das selbstverständlich?
Da ist es mir dann ziemlich egal, ob ich einer Kurve dann statt 50 km/h nur noch 47 km/h fahren kann. Auf Schnee fahre ich im Zweifel in der Kurve ohnehin nur 30.
Wer natürlich meint sich auch im Schnee stets im Grenzbereich bewegen zu müssen, der darf seinen PKW im Winter nicht beladen. Aber mal im Ernst. Wer bewegt seinen PKW allen Ernstes nach diesen Motorsport-Kriterien?
Zitat:
@3L-auto-ja schrieb am 1. Januar 2015 um 16:42:03 Uhr:
Die effizienz,oder leistungsverluste sind irrelvant. Wichtig ist das man den berg hochkommt. Es ist ja nicht so das man grosse strecken auf diese weise zuruecklegt. Obwohl die schlupfkontrolle schon sehr heftig arbeiten kann, nicht nur beim anfahren. Das steht dennoch auf einem anderem blatt.
Richtig ist das ihm ein nachruesten einer sperre helfen wuerde. Das ist zudem leichter als ein allrad nachzuruesten (was eher garnicht geht). Dennoch ein teurer rat, den wer wohl kaum befolgen wird. Verstaendlicher weise.
Ganz irrelevant ist es nicht, mit der Leistungseinbuße. Denn ohne Leistung kommt kein Auto den Berg hoch.
Für den Rest hat der TE genug Empfehlungen bekommen, wie er dem "Problem" entgegenwirken kann. Bin kostenfrei (Laufen) bis mechanische Sperre (etwas kostspieliger :D) bekommen. Da wird wohl auch was für ihn dabei sein. ;)
Zitat:
@Kuppiy schrieb am 1. Januar 2015 um 16:01:08 Uhr:
wer glaubt dass frontantrieb im winter besser ist denkt auch dass die erde eine scheibe ist.
frontfahrzeuge drehen sich doch vorne seitlich weg sobald die räder durchdrehen.
Oh mann, Internet halt....
Nen 0815 Frontkratzer ist einem normalen BMW, Mercedes... haushoch überlegen, ist (leider) so
Egal ob mein alter 5er oder ein nagelneuer W212, sobald es heftig wird geht nix mehr, da nutzt auch kein Gewicht, Luftdruck oder sonstiges einen Dreck!
Mim fronttriebler fährste zur not noch rückwärts hoch, dann geht er richtig heftig.
Dann erklär mir doch mal jemand physikalisch, warum ein Hinterradantrieb, den ich mit Zusatzgewichten im Kofferraum auf dieselbe Gewichfsverteilung bzw. dasselbe Gewicht auf die Antriebsachse bringe, wie beim Fronttriebler, trotzdem noch schlechter durch den Schnee kommen soll?
Also zum Beispiel A4 Vorderachse 950 kg. Wenn ich den 3er nun auf der Hinterachse auch mit 950kg belaste, kommt er gleich gut durch den Schnee? Wenn, nein warum nicht?
Das ist der unterschied zwischen Theoretikern und Praktikern.
Der Architekt weiß nur wie man ein Haus baut, der Maurer baut es dir!
Zitat:
@Blow_by schrieb am 1. Januar 2015 um 21:48:44 Uhr:
Dann erklär mir doch mal jemand physikalisch, warum ein Hinterradantrieb, den ich mit Zusatzgewichten im Kofferraum auf dieselbe Gewichfsverteilung bzw. dasselbe Gewicht auf die Antriebsachse bringe, wie beim Fronttriebler, trotzdem noch schlechter durch den Schnee kommen soll?
Na weil der Hinterradler noch den Rest des Wagens vor sich her schieben muss und weil beim Fronttriebler die Antriebsräder auch die gelenkten Räder sind.
Gruss, tourio.
Ob ich den Wagen schiebe oder ziehe spielt für die Bodenhaftung bei gleichem Achsgewicht keine Rolle. Und wo ich lenke, schon gar nicht.
Also? ;)
Hm, könntest du dir vorstellen, dass du falsch liegst?