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Erste Erfahrungen mit dem Mazda 3 (BM) 120 PS-Benziner, 6-Gang
Um das Forum etwas zu beleben, stelle ich hier mal meine ersten Erfahrungen ein:
Ausstattung:
Center Line mit Touring- und Lichtpaket, womit dann auch Bi-Xenon, Licht- und Regensensor, abgedunkelte Scheiben hinten, beheizbare Sitze vorn, Einparkhilfe hinten (akustische Sensoren), Tempomat, Spurwechsel- und Notbremsassistent enthalten sind. Im Grunde also eine solide und ausreichende Ausstattung.
Um dies vorweg zu nehmen, die im Touring-Paket enthaltene Einparkhilfe ist unbedingt zu empfehlen, da die Sicht nach hinten doch sehr eingeschränkt ist – ein Tribut an das moderne Design, wenngleich ich mich doch schon nach kurzer Zeit daran gewöhnt habe, indem man durchaus auch mal den Blick nach hinten wenden muss, was verständlicherweise einer kleinen Verrenkung bedarf. Um auch das vorweg zu nehmen: vordere „Parkpiepser“ vermisse ich nicht, denn die Übersicht nach vorn ist trotz der längeren Motorhaube besser, als in einigen Kompaktfahrzeugen anderer Hersteller, bei denen man trotz Verrenkungen nach vorn das Ende der Motorhaube nicht mehr einsehen kann. Klarer Pluspunkt für Mazda.
Zur Ausstattung kommen noch vordere Einstiegsleisten aus Edelstahl und Textilfußmatten „Luxury“ (beides sollte Mazda heutzutage allerdings serienmäßig anbieten) und Metallic.
Dazu kommen noch Winterreifen in der Größe 205/60 R16 H auf Stahlfelge.
In Summe entsteht somit ein, wohlgemerkt, unverhandelter Listenpreis in Höhe
von 23.668,00 EUR (ohne Überführung, Zulassung, Kfz-Brief).
Mazda gewährt 3 Jahre Garantie, die sich aber durch einen einmaligen Betrag in Höhe von 599,- EUR auf 8 Jahre erweitern lässt (60 Monate Anschlußgarantie/Laufzeit bis 150.000
km). Auf 8 Jahre gerechnet ergibt dies eine jährliche Laufleistung von 18.750 km für die Dauer von 8 Jahren Garantie. Das ist Spitze.
Nach meiner Ansicht ist das im Vergleich zu vielen anderen Kompaktwagenanbietern ein
sehr attraktives Angebot.
Trotzdem bleibt unverständlich, warum man in der Ausstattungslinie Centerline 120 PS-Benziner die Bremsenergierückgewinnung iLoop nicht anbietet, beheizbare Außenspiegel nicht verfügbar sind und Lederausstattung ausschließlich an die Variante Sports-Line geknüpft wird.
Leidiges Thema Unterbodenschutz/Hohlraumkonservierung:
Wie in Foren festzustellen, sind zahlreiche Mazda-Fahrer wegen diesem Thema verunsichert, aus Sorge um den langen Erhalt ihres Fahrzeugs. Hier ist zweifelsfrei der Hersteller und sein Händlernetz gefragt, einerseits Lösungen bzw. Servicepakete für einen verbesserten Unterbodenschutz/Hohlraumversiegelung gemäß den klimatischen Anforderungen in den skandinavischen Ländern anzubieten und andererseits den Unterboden in die Garantie aufzunehmen.
Das im Mazda 3 angebotene Konnektivity-Paket mit aufrecht stehendem, nicht versenkbarem
7“-Display kann optional mit einer Navigationssoftware (600,- € in der Preisliste als Software) nachgerüstet werden, was man als fair bezeichnen kann, nicht jeder aber auch sofort braucht. Auf jeden Fall ist diese Nachrüstmöglichkeit weitaus günstiger und flexibler, als mit dem Neuerwerb bei anderen Herstellern sofort ein teures Festeinbaugerät ordern zu müssen.
Der Zigarettenanzünder liegt versteckt in der vorderen Mittelablage – der sichert somit den Betrieb preiswerter mobiler Navis.
Allerdings drängt sich auch die Frage auf, wenn ich ein festes Navi und den Anschluß eines Smart-Phones nicht brauche, bräuchte ich zur Radio-Bedienung auch kein 7“-Display. Aber es ist halt Serie und die Bedienung über den Einstellknopf im Mitteltunnel immerhin selbsterklärend.
Innenraum:
Überwiegend in schwarz gehalten, macht einen aufgeräumten, sauber verarbeiteten Eindruck.
Die Sitze empfinde ich vorn, wie auch hinten bequem und langstreckentauglich. Der Fahrersitz hat übrigens eine Lendenwirbelstütze. Die Einstell- und Verstellmöglichkeiten der Sitze wie auch des Lenkrads sind gut. Große, wie auch kleinere Fahrer dürften damit klarkommen und eine optimale Einstellung finden. Der lange Radstand ermöglicht einen doch recht großen, komfortablen Innenraum. Allerdings fehlen größere Ablagen, vor allem in den Türen.
Dass man sich mit der Bedienung der einzelnen Schalter und der Ablesung der Instrumente (der digitalen Tachoanzeige und des 7“-Displays) umstellen muss, ist bei einem Fabrikatswechsel verständlicherweise gewöhnungsbedürftig, geht aber unkompliziert von statten.
Klima/Automatik
Die dual einstellbare Automatik hinterlässt bei sommerlichen Temperaturen einen sehr wirkungvollen Eindruck. Subjektiv auch, dass sich der Innenraum vermutlich auch angesichts der dunkleren hinteren Scheiben, die zu dem vor allem hinten kleiner ausfallen als vorne, weniger aufheizt.
Erfahrungen im Winterbetrieb liegen noch nicht vor. Insofern bin ich gespannt, wie sich hier die Wintertauglichkeit insgesamt zeigt.
Kofferraum:
Der Kofferraum wird mit einem Volumen von 364 l angegeben. Der dürfte für viele, die den Wagen ohnehin meist nur zu zweit nutzen, völlig ausreichen. Unter dem Ladedeckel des Kofferraums liefert Mazda ein Reparaturset. Platz für ein schmales Notrad, was ganz offensichtlich in anderen ausländischen Märkten aber angeboten wird, findet sich dort nicht. Wer häufig im Ausland und dort fern örtlicher Service-/Reifendienste unterwegs ist wird dieses Notrad als beruhigendes Gefühl der schnellen Behebung einer möglichen Panne vermissen, ohne erst auf die Mazda-Hotline angewiesen zu sein.
Fahrverhalten/Verbrauch:
120 PS aus 2 l Hubraum klingt wenig, angesichts zahlreicher am Markt existierender Turbomotoren. Aber die Leistung reicht in der Praxis völlig aus. Der hoch verdichtete Sauger-
Motor läuft leise, auch bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn und erreicht auch im Kurzstreckenverkehr (nach ca. 1-2 km) schnell seine Betriebstemperatur, bei wohlgemerkt sommerlichen und herbstlichen Außentemperaturen. Zudem verspricht diese Bauart Langlebig- und Zuverlässigkeit.
Stimmig ist aus meiner Sicht auch der Federungskomfort.
Vordere, an der Karosserie- bzw. dem Fahrwerk unten angebrachte Bleche, die offensichtlich die Unterströmung und damit den cw-Wert verbessern sollen, verringern die Bodenfreiheit im vorderen Bereich. Vorsicht ist also bei höheren Bordsteinkanten oder Hindernissen geboten. Hier ist ein Aufsetzen schnell möglich.
Die Angabe von 119 g/km CO2-Emission klingt optimistisch, was den Benzinverbrauch betrifft. Die NEFZ-Verbrauchsangaben innerorts von 6,5 l, außerorts von 4,3 l, kombiniert 5,1 l allerdings auch, wobei der Motor wohl erst nach ca. 5000 km eingefahren sein soll und sich
erst dann ein praxisgerechter Verbrauch ermitteln lässt. Zur Zeit ist ein Durchschnittsverbrauch innerorts von ca. 6,7-6.8 l festzustellen, außerorts (Land- und Bundesstrassen) im günstigsten Fall von 6,5 l, auf der Autobahn bei einem Schnitt von 130-150 km/h allerdings auch ein Durchnittsverbrauch von 6,7 l. Damit kann man leben. Und es zeigt, dass die Mazda-Ingenieure nicht zu unrecht bei ihrem Motorenkonzept darauf hingewiesen haben, günstige Verbrauchswerte auch bei höheren Geschwindigkeiten erzielt zu haben – im Gegensatz zum Verbrauch von downsizing-Turbo-Motoren bei höheren Geschwindigkeiten.
Die Lenkung ist leichtgängig, in der Mittellage, also bei Geradeausfahrt, etwas zu leichtgängig. Hier wäre etwas Feinabstimmung nötig, um nervöse Lenkbewegungen auszugleichen und eine ruhigere Geradeausfahrt gerade bei zunehmender Geschwindigkeit zu ermöglichen.
Insgesamt gesehen hinterlässt der Mazda 3 im Kurzstreckenverkehr, noch mehr aber auf der Landstrasse und Autobahn einen rund um positiven Eindruck.
Beste Antwort im Thema
Um das Forum etwas zu beleben, stelle ich hier mal meine ersten Erfahrungen ein:
Ausstattung:
Center Line mit Touring- und Lichtpaket, womit dann auch Bi-Xenon, Licht- und Regensensor, abgedunkelte Scheiben hinten, beheizbare Sitze vorn, Einparkhilfe hinten (akustische Sensoren), Tempomat, Spurwechsel- und Notbremsassistent enthalten sind. Im Grunde also eine solide und ausreichende Ausstattung.
Um dies vorweg zu nehmen, die im Touring-Paket enthaltene Einparkhilfe ist unbedingt zu empfehlen, da die Sicht nach hinten doch sehr eingeschränkt ist – ein Tribut an das moderne Design, wenngleich ich mich doch schon nach kurzer Zeit daran gewöhnt habe, indem man durchaus auch mal den Blick nach hinten wenden muss, was verständlicherweise einer kleinen Verrenkung bedarf. Um auch das vorweg zu nehmen: vordere „Parkpiepser“ vermisse ich nicht, denn die Übersicht nach vorn ist trotz der längeren Motorhaube besser, als in einigen Kompaktfahrzeugen anderer Hersteller, bei denen man trotz Verrenkungen nach vorn das Ende der Motorhaube nicht mehr einsehen kann. Klarer Pluspunkt für Mazda.
Zur Ausstattung kommen noch vordere Einstiegsleisten aus Edelstahl und Textilfußmatten „Luxury“ (beides sollte Mazda heutzutage allerdings serienmäßig anbieten) und Metallic.
Dazu kommen noch Winterreifen in der Größe 205/60 R16 H auf Stahlfelge.
In Summe entsteht somit ein, wohlgemerkt, unverhandelter Listenpreis in Höhe
von 23.668,00 EUR (ohne Überführung, Zulassung, Kfz-Brief).
Mazda gewährt 3 Jahre Garantie, die sich aber durch einen einmaligen Betrag in Höhe von 599,- EUR auf 8 Jahre erweitern lässt (60 Monate Anschlußgarantie/Laufzeit bis 150.000
km). Auf 8 Jahre gerechnet ergibt dies eine jährliche Laufleistung von 18.750 km für die Dauer von 8 Jahren Garantie. Das ist Spitze.
Nach meiner Ansicht ist das im Vergleich zu vielen anderen Kompaktwagenanbietern ein
sehr attraktives Angebot.
Trotzdem bleibt unverständlich, warum man in der Ausstattungslinie Centerline 120 PS-Benziner die Bremsenergierückgewinnung iLoop nicht anbietet, beheizbare Außenspiegel nicht verfügbar sind und Lederausstattung ausschließlich an die Variante Sports-Line geknüpft wird.
Leidiges Thema Unterbodenschutz/Hohlraumkonservierung:
Wie in Foren festzustellen, sind zahlreiche Mazda-Fahrer wegen diesem Thema verunsichert, aus Sorge um den langen Erhalt ihres Fahrzeugs. Hier ist zweifelsfrei der Hersteller und sein Händlernetz gefragt, einerseits Lösungen bzw. Servicepakete für einen verbesserten Unterbodenschutz/Hohlraumversiegelung gemäß den klimatischen Anforderungen in den skandinavischen Ländern anzubieten und andererseits den Unterboden in die Garantie aufzunehmen.
Das im Mazda 3 angebotene Konnektivity-Paket mit aufrecht stehendem, nicht versenkbarem
7“-Display kann optional mit einer Navigationssoftware (600,- € in der Preisliste als Software) nachgerüstet werden, was man als fair bezeichnen kann, nicht jeder aber auch sofort braucht. Auf jeden Fall ist diese Nachrüstmöglichkeit weitaus günstiger und flexibler, als mit dem Neuerwerb bei anderen Herstellern sofort ein teures Festeinbaugerät ordern zu müssen.
Der Zigarettenanzünder liegt versteckt in der vorderen Mittelablage – der sichert somit den Betrieb preiswerter mobiler Navis.
Allerdings drängt sich auch die Frage auf, wenn ich ein festes Navi und den Anschluß eines Smart-Phones nicht brauche, bräuchte ich zur Radio-Bedienung auch kein 7“-Display. Aber es ist halt Serie und die Bedienung über den Einstellknopf im Mitteltunnel immerhin selbsterklärend.
Innenraum:
Überwiegend in schwarz gehalten, macht einen aufgeräumten, sauber verarbeiteten Eindruck.
Die Sitze empfinde ich vorn, wie auch hinten bequem und langstreckentauglich. Der Fahrersitz hat übrigens eine Lendenwirbelstütze. Die Einstell- und Verstellmöglichkeiten der Sitze wie auch des Lenkrads sind gut. Große, wie auch kleinere Fahrer dürften damit klarkommen und eine optimale Einstellung finden. Der lange Radstand ermöglicht einen doch recht großen, komfortablen Innenraum. Allerdings fehlen größere Ablagen, vor allem in den Türen.
Dass man sich mit der Bedienung der einzelnen Schalter und der Ablesung der Instrumente (der digitalen Tachoanzeige und des 7“-Displays) umstellen muss, ist bei einem Fabrikatswechsel verständlicherweise gewöhnungsbedürftig, geht aber unkompliziert von statten.
Klima/Automatik
Die dual einstellbare Automatik hinterlässt bei sommerlichen Temperaturen einen sehr wirkungvollen Eindruck. Subjektiv auch, dass sich der Innenraum vermutlich auch angesichts der dunkleren hinteren Scheiben, die zu dem vor allem hinten kleiner ausfallen als vorne, weniger aufheizt.
Erfahrungen im Winterbetrieb liegen noch nicht vor. Insofern bin ich gespannt, wie sich hier die Wintertauglichkeit insgesamt zeigt.
Kofferraum:
Der Kofferraum wird mit einem Volumen von 364 l angegeben. Der dürfte für viele, die den Wagen ohnehin meist nur zu zweit nutzen, völlig ausreichen. Unter dem Ladedeckel des Kofferraums liefert Mazda ein Reparaturset. Platz für ein schmales Notrad, was ganz offensichtlich in anderen ausländischen Märkten aber angeboten wird, findet sich dort nicht. Wer häufig im Ausland und dort fern örtlicher Service-/Reifendienste unterwegs ist wird dieses Notrad als beruhigendes Gefühl der schnellen Behebung einer möglichen Panne vermissen, ohne erst auf die Mazda-Hotline angewiesen zu sein.
Fahrverhalten/Verbrauch:
120 PS aus 2 l Hubraum klingt wenig, angesichts zahlreicher am Markt existierender Turbomotoren. Aber die Leistung reicht in der Praxis völlig aus. Der hoch verdichtete Sauger-
Motor läuft leise, auch bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn und erreicht auch im Kurzstreckenverkehr (nach ca. 1-2 km) schnell seine Betriebstemperatur, bei wohlgemerkt sommerlichen und herbstlichen Außentemperaturen. Zudem verspricht diese Bauart Langlebig- und Zuverlässigkeit.
Stimmig ist aus meiner Sicht auch der Federungskomfort.
Vordere, an der Karosserie- bzw. dem Fahrwerk unten angebrachte Bleche, die offensichtlich die Unterströmung und damit den cw-Wert verbessern sollen, verringern die Bodenfreiheit im vorderen Bereich. Vorsicht ist also bei höheren Bordsteinkanten oder Hindernissen geboten. Hier ist ein Aufsetzen schnell möglich.
Die Angabe von 119 g/km CO2-Emission klingt optimistisch, was den Benzinverbrauch betrifft. Die NEFZ-Verbrauchsangaben innerorts von 6,5 l, außerorts von 4,3 l, kombiniert 5,1 l allerdings auch, wobei der Motor wohl erst nach ca. 5000 km eingefahren sein soll und sich
erst dann ein praxisgerechter Verbrauch ermitteln lässt. Zur Zeit ist ein Durchschnittsverbrauch innerorts von ca. 6,7-6.8 l festzustellen, außerorts (Land- und Bundesstrassen) im günstigsten Fall von 6,5 l, auf der Autobahn bei einem Schnitt von 130-150 km/h allerdings auch ein Durchnittsverbrauch von 6,7 l. Damit kann man leben. Und es zeigt, dass die Mazda-Ingenieure nicht zu unrecht bei ihrem Motorenkonzept darauf hingewiesen haben, günstige Verbrauchswerte auch bei höheren Geschwindigkeiten erzielt zu haben – im Gegensatz zum Verbrauch von downsizing-Turbo-Motoren bei höheren Geschwindigkeiten.
Die Lenkung ist leichtgängig, in der Mittellage, also bei Geradeausfahrt, etwas zu leichtgängig. Hier wäre etwas Feinabstimmung nötig, um nervöse Lenkbewegungen auszugleichen und eine ruhigere Geradeausfahrt gerade bei zunehmender Geschwindigkeit zu ermöglichen.
Insgesamt gesehen hinterlässt der Mazda 3 im Kurzstreckenverkehr, noch mehr aber auf der Landstrasse und Autobahn einen rund um positiven Eindruck.
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601 Antworten
Es ist eine Prognose von Schwacke, nicht mehr und nicht weniger.
Ob die jetzt eintrifft, steht auf einem anderen Blatt. Du musst jetzt nicht hinter jedem Baum, einen Räuber vermuten. Logischerweise sind auch Prognosen bisweilen gefaked oder unseriös. Es gibt womöglich einen Tip über Geldverbrennungs-Modelle oder Wertmeister. Dies kann man dann persönlich gerne verifizieren und mit seinen Vorlieben abgleichen. Das einige Porsche recht wertstabil sind oder der Mini oder ein Dacia oder .... ist kein Betriebsgeheimnis der Branche. Manche zweifeln ja selbst Zulassungszahlen des KBA an oder Wahlergebnisse in NRW. Jeder, wie er mag.
Die Presse ist halt ein Vehikel des Transport von Informationen. Ein gesunder Menschenverstand hilft bei der Interpretation und bei der Verwertung dieser Information. Ich traue dir dies selbstverständlich zu. ;-)
Zitat:
@Alfons007 schrieb am 27. Mai 2017 um 10:47:29 Uhr:
Der Artikel ist peinlich, zum fremdschämen, fake news.
Ob sowas auch im Fokus von Heiko Maas' Netzwerkdurchsetzungsgesetz stehen wird? :D
Zitat:
@JeanLuc69 schrieb am 27. Mai 2017 um 12:42:56 Uhr:
Zitat:
@Alfons007 schrieb am 27. Mai 2017 um 10:47:29 Uhr:
Der Artikel ist peinlich, zum fremdschämen, fake news.
Ob sowas auch im Fokus von Heiko Maas' Netzwerkdurchsetzungsgesetz stehen wird? :D
Ganz bestimmt. Dann lichtet sich auch hier jeder kritische Beitrag :D
Zitat:
@Alfons007 schrieb am 27. Mai 2017 um 12:50:27 Uhr:
Ganz bestimmt. Dann lichtet sich auch hier jeder kritische Beitrag :D
Ich sehe den Tag herbei, wo hier nur noch positiv über deutsche Hersteller und gar nicht mehr über ausländische Produkte geschrieben werden darf :D
Zitat:
@JeanLuc69 schrieb am 27. Mai 2017 um 12:52:52 Uhr:
Zitat:
@Alfons007 schrieb am 27. Mai 2017 um 12:50:27 Uhr:
Ganz bestimmt. Dann lichtet sich auch hier jeder kritische Beitrag :D
Ich sehe den Tag herbei, wo hier nur noch positiv über deutsche Hersteller und gar nicht mehr über ausländische Produkte geschrieben werden darf :D
Genau. Jegliche negative Bewertungen im Internet werden verboten. Egal, um was es geht.
Gehirnwäsche.
Lies mal den Artikel dort im link. Sehr aufschlußreich.
https://www.motor-talk.de/.../...8-weltweit-die-nr-1-t1558449.html?...
Ich denke, die Frage passt durchaus hier rein!
Hat jemand einen zusätzlichen Ölwechsel nach ca. 1500 km (sog. Einfahrzeit) machen lassen?
Ich weiß, es soll nicht notwendig sein aber ich habe es immer so gehandhabt.
Und wenn ja, kann ich den z.B. wo anders als bei Mazda machen lassen, ohne dass die Garantieansprüche verloren gehen?
Gruß aus Berlin
Nimm doch einfach das originale Mazda Öl und mach es selbst oder lass es halt machen. In beiden Fällen wird man es eh nicht sehen, außer die zerwürgen die Ablassschraube. Warum sollten die Garantieansprüche verfallen, wenn du mehr Ölwechsel als nötig machst?
Zu deiner Frage: Nein, habe ich nicht machen lassen bzw. werde ich nicht machen. Ich habe bei meinen Opel die Erfahrung gemacht, je mehr man dran macht desto mehr geht kaputt. Ich hatte teilweise alle 7.500 km einen Ölwechsel machen lassen und trotzdem flossen die Euro vom Arbeitgeber direkt in die Werkstatt.
Jetzt will es mal wie bei allen anderen Versuchen: Service und sonst nichts. Komischerweise scheint das zu funktionieren.
Zitat:
@Ralf 35i schrieb am 31. Mai 2017 um 10:39:55 Uhr:
Hat jemand einen zusätzlichen Ölwechsel nach ca. 1500 km (sog. Einfahrzeit) machen lassen?
Ich weiß, es soll nicht notwendig sein aber ich habe es immer so gehandhabt.
Und wenn ja, kann ich den z.B. wo anders als bei Mazda machen lassen, ohne dass die Garantieansprüche verloren gehen?
Ich habe nach knapp 1400 km das Werksöl abgelassen und mit Filter gewechselt. Ich habe mir vorher das "originale" Mazda Ultra 5W-30 gekauft (eigentlich handelt es sich dabei um das Total Quartz Future NFC 5W-30), bei Mazda einen Original-Ölfilter nebst Dichtring gekauft (Ölfilterschlüssel ist ein 14-kant mit Durchmesser 66 mm, den man bei Amazon für ein paar Euro bekommt, z.B. den Mann LS 6/2 oder Mahle OCS4) und in der Mietwerkstatt selbst einen Ölwechsel durchgeführt. Ist sehr einfach, da in der unteren Motorabdeckung eine kleine Wartungsluke eingebaut ist, unter der man den Filter und die Ablaßschraube findet.
Garantieverlust ist natürlich möglich, wenn man dabei einen Fehler macht, der zu einem Motorschaden führt oder nicht freigegebenes Öl einfüllt. Ansonsten: wo kein Kläger, da kein Richter.
Der Besuch einer freien Meisterwerkstatt, die nach Herstellervorgaben arbeitet und das bestätigt, führt auch nicht zum Garantieverlust. Aber eventuell zu unnötigen Diskussionen im Falle eines Schadens.
Interessant: der originale Ölfilter war bei mir mit einem blauen Lackstift in Form eines "L" markiert.
Auch sehr interessant: der Ausbau des Ölfilters ist eine Riesensauerei. Selbst wenn man den Wagen komplett ausbluten lässt und dann erst den Filter abschraubt, sifft entlang des Filters überall das restlich verbleibende Öl heraus.
Ist denn durch die Luke genug Platz damit man mit einem universalen Schlüssel rankommt? So einen habe ich nämlich noch liegen (diese Dinger mit dem Riemen den man dann spannt). Das mit der Sauerei ist normal bei dieser Art von Filter. Deswegen gehen viele Hersteller auf wechselbare Patronen-Papier-Filter die man nach oben raus nimmt.
Frage am Rande: was passiert dann mit dem Altöl ?
Zitat:
@Alfons007 schrieb am 31. Mai 2017 um 18:57:00 Uhr:
Frage am Rande: was passiert dann mit dem Altöl ?
In der Mietwerkstatt wird das durch den Inhaber fachgerecht entsorgt. Ist in der Miete für Bühne und Altölsammler mit inbegriffen.
Zitat:
@draine schrieb am 31. Mai 2017 um 18:49:00 Uhr:
Ist denn durch die Luke genug Platz damit man mit einem universalen Schlüssel rankommt? So einen habe ich nämlich noch liegen (diese Dinger mit dem Riemen den man dann spannt). Das mit der Sauerei ist normal bei dieser Art von Filter. Deswegen gehen viele Hersteller auf wechselbare Patronen-Papier-Filter die man nach oben raus nimmt.
Für einen Riemenschlüssel ist kaum Platz da, die Luke hat vielleicht 10cm x 10cm Man sollte schon einen Ölfilterschlüssel benutzen. Oder die alte Variante: Schraubendreher 'reinrammen und lösen :D
Bei meinem 3er (knapp 20Tkm) kommt es mir vor, dass bei leichten Bodenunebenheiten oder wenn sich das Auto verwindet, es "vorn" knackt. Klingt etwas ungesund und fast wie lockere Räder. Ist aber alles fest und tritt nicht 100%-ig reproduzierbar auf. Ich fahre relativ selten mit dem Auto, aber das fällt mir immer wieder auf - ebenso wie die hakelige Schaltung (vor allem vom 3. zum 4.).
Zitat:
@campr schrieb am 1. Juni 2017 um 21:20:26 Uhr:
Bei meinem 3er (knapp 20Tkm) kommt es mir vor, dass bei leichten Bodenunebenheiten oder wenn sich das Auto verwindet, es "vorn" knackt. Klingt etwas ungesund und fast wie lockere Räder. Ist aber alles fest und tritt nicht 100%-ig reproduzierbar auf. Ich fahre relativ selten mit dem Auto, aber das fällt mir immer wieder auf - ebenso wie die hakelige Schaltung (vor allem vom 3. zum 4.).
Könnte ein Domlager sein, wenn es nur während der Fahrt unabhängig vom Lenkeinschlag auftritt.
Hallo,
lasse mal die Radnabenmutter auf Anzug kontrollieren, das soll auch schon vereinzelt vorgekommen sein!
Grüße rzz
Zitat:
@campr schrieb am 1. Juni 2017 um 21:20:26 Uhr:
Bei meinem 3er (knapp 20Tkm) kommt es mir vor, dass bei leichten Bodenunebenheiten oder wenn sich das Auto verwindet, es "vorn" knackt. Klingt etwas ungesund und fast wie lockere Räder. Ist aber alles fest und tritt nicht 100%-ig reproduzierbar auf. Ich fahre relativ selten mit dem Auto, aber das fällt mir immer wieder auf - ebenso wie die hakelige Schaltung (vor allem vom 3. zum 4.).