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Erste Erfahrungen mit dem Mazda 3 (BM) 120 PS-Benziner, 6-Gang
Um das Forum etwas zu beleben, stelle ich hier mal meine ersten Erfahrungen ein:
Ausstattung:
Center Line mit Touring- und Lichtpaket, womit dann auch Bi-Xenon, Licht- und Regensensor, abgedunkelte Scheiben hinten, beheizbare Sitze vorn, Einparkhilfe hinten (akustische Sensoren), Tempomat, Spurwechsel- und Notbremsassistent enthalten sind. Im Grunde also eine solide und ausreichende Ausstattung.
Um dies vorweg zu nehmen, die im Touring-Paket enthaltene Einparkhilfe ist unbedingt zu empfehlen, da die Sicht nach hinten doch sehr eingeschränkt ist – ein Tribut an das moderne Design, wenngleich ich mich doch schon nach kurzer Zeit daran gewöhnt habe, indem man durchaus auch mal den Blick nach hinten wenden muss, was verständlicherweise einer kleinen Verrenkung bedarf. Um auch das vorweg zu nehmen: vordere „Parkpiepser“ vermisse ich nicht, denn die Übersicht nach vorn ist trotz der längeren Motorhaube besser, als in einigen Kompaktfahrzeugen anderer Hersteller, bei denen man trotz Verrenkungen nach vorn das Ende der Motorhaube nicht mehr einsehen kann. Klarer Pluspunkt für Mazda.
Zur Ausstattung kommen noch vordere Einstiegsleisten aus Edelstahl und Textilfußmatten „Luxury“ (beides sollte Mazda heutzutage allerdings serienmäßig anbieten) und Metallic.
Dazu kommen noch Winterreifen in der Größe 205/60 R16 H auf Stahlfelge.
In Summe entsteht somit ein, wohlgemerkt, unverhandelter Listenpreis in Höhe
von 23.668,00 EUR (ohne Überführung, Zulassung, Kfz-Brief).
Mazda gewährt 3 Jahre Garantie, die sich aber durch einen einmaligen Betrag in Höhe von 599,- EUR auf 8 Jahre erweitern lässt (60 Monate Anschlußgarantie/Laufzeit bis 150.000
km). Auf 8 Jahre gerechnet ergibt dies eine jährliche Laufleistung von 18.750 km für die Dauer von 8 Jahren Garantie. Das ist Spitze.
Nach meiner Ansicht ist das im Vergleich zu vielen anderen Kompaktwagenanbietern ein
sehr attraktives Angebot.
Trotzdem bleibt unverständlich, warum man in der Ausstattungslinie Centerline 120 PS-Benziner die Bremsenergierückgewinnung iLoop nicht anbietet, beheizbare Außenspiegel nicht verfügbar sind und Lederausstattung ausschließlich an die Variante Sports-Line geknüpft wird.
Leidiges Thema Unterbodenschutz/Hohlraumkonservierung:
Wie in Foren festzustellen, sind zahlreiche Mazda-Fahrer wegen diesem Thema verunsichert, aus Sorge um den langen Erhalt ihres Fahrzeugs. Hier ist zweifelsfrei der Hersteller und sein Händlernetz gefragt, einerseits Lösungen bzw. Servicepakete für einen verbesserten Unterbodenschutz/Hohlraumversiegelung gemäß den klimatischen Anforderungen in den skandinavischen Ländern anzubieten und andererseits den Unterboden in die Garantie aufzunehmen.
Das im Mazda 3 angebotene Konnektivity-Paket mit aufrecht stehendem, nicht versenkbarem
7“-Display kann optional mit einer Navigationssoftware (600,- € in der Preisliste als Software) nachgerüstet werden, was man als fair bezeichnen kann, nicht jeder aber auch sofort braucht. Auf jeden Fall ist diese Nachrüstmöglichkeit weitaus günstiger und flexibler, als mit dem Neuerwerb bei anderen Herstellern sofort ein teures Festeinbaugerät ordern zu müssen.
Der Zigarettenanzünder liegt versteckt in der vorderen Mittelablage – der sichert somit den Betrieb preiswerter mobiler Navis.
Allerdings drängt sich auch die Frage auf, wenn ich ein festes Navi und den Anschluß eines Smart-Phones nicht brauche, bräuchte ich zur Radio-Bedienung auch kein 7“-Display. Aber es ist halt Serie und die Bedienung über den Einstellknopf im Mitteltunnel immerhin selbsterklärend.
Innenraum:
Überwiegend in schwarz gehalten, macht einen aufgeräumten, sauber verarbeiteten Eindruck.
Die Sitze empfinde ich vorn, wie auch hinten bequem und langstreckentauglich. Der Fahrersitz hat übrigens eine Lendenwirbelstütze. Die Einstell- und Verstellmöglichkeiten der Sitze wie auch des Lenkrads sind gut. Große, wie auch kleinere Fahrer dürften damit klarkommen und eine optimale Einstellung finden. Der lange Radstand ermöglicht einen doch recht großen, komfortablen Innenraum. Allerdings fehlen größere Ablagen, vor allem in den Türen.
Dass man sich mit der Bedienung der einzelnen Schalter und der Ablesung der Instrumente (der digitalen Tachoanzeige und des 7“-Displays) umstellen muss, ist bei einem Fabrikatswechsel verständlicherweise gewöhnungsbedürftig, geht aber unkompliziert von statten.
Klima/Automatik
Die dual einstellbare Automatik hinterlässt bei sommerlichen Temperaturen einen sehr wirkungvollen Eindruck. Subjektiv auch, dass sich der Innenraum vermutlich auch angesichts der dunkleren hinteren Scheiben, die zu dem vor allem hinten kleiner ausfallen als vorne, weniger aufheizt.
Erfahrungen im Winterbetrieb liegen noch nicht vor. Insofern bin ich gespannt, wie sich hier die Wintertauglichkeit insgesamt zeigt.
Kofferraum:
Der Kofferraum wird mit einem Volumen von 364 l angegeben. Der dürfte für viele, die den Wagen ohnehin meist nur zu zweit nutzen, völlig ausreichen. Unter dem Ladedeckel des Kofferraums liefert Mazda ein Reparaturset. Platz für ein schmales Notrad, was ganz offensichtlich in anderen ausländischen Märkten aber angeboten wird, findet sich dort nicht. Wer häufig im Ausland und dort fern örtlicher Service-/Reifendienste unterwegs ist wird dieses Notrad als beruhigendes Gefühl der schnellen Behebung einer möglichen Panne vermissen, ohne erst auf die Mazda-Hotline angewiesen zu sein.
Fahrverhalten/Verbrauch:
120 PS aus 2 l Hubraum klingt wenig, angesichts zahlreicher am Markt existierender Turbomotoren. Aber die Leistung reicht in der Praxis völlig aus. Der hoch verdichtete Sauger-
Motor läuft leise, auch bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn und erreicht auch im Kurzstreckenverkehr (nach ca. 1-2 km) schnell seine Betriebstemperatur, bei wohlgemerkt sommerlichen und herbstlichen Außentemperaturen. Zudem verspricht diese Bauart Langlebig- und Zuverlässigkeit.
Stimmig ist aus meiner Sicht auch der Federungskomfort.
Vordere, an der Karosserie- bzw. dem Fahrwerk unten angebrachte Bleche, die offensichtlich die Unterströmung und damit den cw-Wert verbessern sollen, verringern die Bodenfreiheit im vorderen Bereich. Vorsicht ist also bei höheren Bordsteinkanten oder Hindernissen geboten. Hier ist ein Aufsetzen schnell möglich.
Die Angabe von 119 g/km CO2-Emission klingt optimistisch, was den Benzinverbrauch betrifft. Die NEFZ-Verbrauchsangaben innerorts von 6,5 l, außerorts von 4,3 l, kombiniert 5,1 l allerdings auch, wobei der Motor wohl erst nach ca. 5000 km eingefahren sein soll und sich
erst dann ein praxisgerechter Verbrauch ermitteln lässt. Zur Zeit ist ein Durchschnittsverbrauch innerorts von ca. 6,7-6.8 l festzustellen, außerorts (Land- und Bundesstrassen) im günstigsten Fall von 6,5 l, auf der Autobahn bei einem Schnitt von 130-150 km/h allerdings auch ein Durchnittsverbrauch von 6,7 l. Damit kann man leben. Und es zeigt, dass die Mazda-Ingenieure nicht zu unrecht bei ihrem Motorenkonzept darauf hingewiesen haben, günstige Verbrauchswerte auch bei höheren Geschwindigkeiten erzielt zu haben – im Gegensatz zum Verbrauch von downsizing-Turbo-Motoren bei höheren Geschwindigkeiten.
Die Lenkung ist leichtgängig, in der Mittellage, also bei Geradeausfahrt, etwas zu leichtgängig. Hier wäre etwas Feinabstimmung nötig, um nervöse Lenkbewegungen auszugleichen und eine ruhigere Geradeausfahrt gerade bei zunehmender Geschwindigkeit zu ermöglichen.
Insgesamt gesehen hinterlässt der Mazda 3 im Kurzstreckenverkehr, noch mehr aber auf der Landstrasse und Autobahn einen rund um positiven Eindruck.
Beste Antwort im Thema
Um das Forum etwas zu beleben, stelle ich hier mal meine ersten Erfahrungen ein:
Ausstattung:
Center Line mit Touring- und Lichtpaket, womit dann auch Bi-Xenon, Licht- und Regensensor, abgedunkelte Scheiben hinten, beheizbare Sitze vorn, Einparkhilfe hinten (akustische Sensoren), Tempomat, Spurwechsel- und Notbremsassistent enthalten sind. Im Grunde also eine solide und ausreichende Ausstattung.
Um dies vorweg zu nehmen, die im Touring-Paket enthaltene Einparkhilfe ist unbedingt zu empfehlen, da die Sicht nach hinten doch sehr eingeschränkt ist – ein Tribut an das moderne Design, wenngleich ich mich doch schon nach kurzer Zeit daran gewöhnt habe, indem man durchaus auch mal den Blick nach hinten wenden muss, was verständlicherweise einer kleinen Verrenkung bedarf. Um auch das vorweg zu nehmen: vordere „Parkpiepser“ vermisse ich nicht, denn die Übersicht nach vorn ist trotz der längeren Motorhaube besser, als in einigen Kompaktfahrzeugen anderer Hersteller, bei denen man trotz Verrenkungen nach vorn das Ende der Motorhaube nicht mehr einsehen kann. Klarer Pluspunkt für Mazda.
Zur Ausstattung kommen noch vordere Einstiegsleisten aus Edelstahl und Textilfußmatten „Luxury“ (beides sollte Mazda heutzutage allerdings serienmäßig anbieten) und Metallic.
Dazu kommen noch Winterreifen in der Größe 205/60 R16 H auf Stahlfelge.
In Summe entsteht somit ein, wohlgemerkt, unverhandelter Listenpreis in Höhe
von 23.668,00 EUR (ohne Überführung, Zulassung, Kfz-Brief).
Mazda gewährt 3 Jahre Garantie, die sich aber durch einen einmaligen Betrag in Höhe von 599,- EUR auf 8 Jahre erweitern lässt (60 Monate Anschlußgarantie/Laufzeit bis 150.000
km). Auf 8 Jahre gerechnet ergibt dies eine jährliche Laufleistung von 18.750 km für die Dauer von 8 Jahren Garantie. Das ist Spitze.
Nach meiner Ansicht ist das im Vergleich zu vielen anderen Kompaktwagenanbietern ein
sehr attraktives Angebot.
Trotzdem bleibt unverständlich, warum man in der Ausstattungslinie Centerline 120 PS-Benziner die Bremsenergierückgewinnung iLoop nicht anbietet, beheizbare Außenspiegel nicht verfügbar sind und Lederausstattung ausschließlich an die Variante Sports-Line geknüpft wird.
Leidiges Thema Unterbodenschutz/Hohlraumkonservierung:
Wie in Foren festzustellen, sind zahlreiche Mazda-Fahrer wegen diesem Thema verunsichert, aus Sorge um den langen Erhalt ihres Fahrzeugs. Hier ist zweifelsfrei der Hersteller und sein Händlernetz gefragt, einerseits Lösungen bzw. Servicepakete für einen verbesserten Unterbodenschutz/Hohlraumversiegelung gemäß den klimatischen Anforderungen in den skandinavischen Ländern anzubieten und andererseits den Unterboden in die Garantie aufzunehmen.
Das im Mazda 3 angebotene Konnektivity-Paket mit aufrecht stehendem, nicht versenkbarem
7“-Display kann optional mit einer Navigationssoftware (600,- € in der Preisliste als Software) nachgerüstet werden, was man als fair bezeichnen kann, nicht jeder aber auch sofort braucht. Auf jeden Fall ist diese Nachrüstmöglichkeit weitaus günstiger und flexibler, als mit dem Neuerwerb bei anderen Herstellern sofort ein teures Festeinbaugerät ordern zu müssen.
Der Zigarettenanzünder liegt versteckt in der vorderen Mittelablage – der sichert somit den Betrieb preiswerter mobiler Navis.
Allerdings drängt sich auch die Frage auf, wenn ich ein festes Navi und den Anschluß eines Smart-Phones nicht brauche, bräuchte ich zur Radio-Bedienung auch kein 7“-Display. Aber es ist halt Serie und die Bedienung über den Einstellknopf im Mitteltunnel immerhin selbsterklärend.
Innenraum:
Überwiegend in schwarz gehalten, macht einen aufgeräumten, sauber verarbeiteten Eindruck.
Die Sitze empfinde ich vorn, wie auch hinten bequem und langstreckentauglich. Der Fahrersitz hat übrigens eine Lendenwirbelstütze. Die Einstell- und Verstellmöglichkeiten der Sitze wie auch des Lenkrads sind gut. Große, wie auch kleinere Fahrer dürften damit klarkommen und eine optimale Einstellung finden. Der lange Radstand ermöglicht einen doch recht großen, komfortablen Innenraum. Allerdings fehlen größere Ablagen, vor allem in den Türen.
Dass man sich mit der Bedienung der einzelnen Schalter und der Ablesung der Instrumente (der digitalen Tachoanzeige und des 7“-Displays) umstellen muss, ist bei einem Fabrikatswechsel verständlicherweise gewöhnungsbedürftig, geht aber unkompliziert von statten.
Klima/Automatik
Die dual einstellbare Automatik hinterlässt bei sommerlichen Temperaturen einen sehr wirkungvollen Eindruck. Subjektiv auch, dass sich der Innenraum vermutlich auch angesichts der dunkleren hinteren Scheiben, die zu dem vor allem hinten kleiner ausfallen als vorne, weniger aufheizt.
Erfahrungen im Winterbetrieb liegen noch nicht vor. Insofern bin ich gespannt, wie sich hier die Wintertauglichkeit insgesamt zeigt.
Kofferraum:
Der Kofferraum wird mit einem Volumen von 364 l angegeben. Der dürfte für viele, die den Wagen ohnehin meist nur zu zweit nutzen, völlig ausreichen. Unter dem Ladedeckel des Kofferraums liefert Mazda ein Reparaturset. Platz für ein schmales Notrad, was ganz offensichtlich in anderen ausländischen Märkten aber angeboten wird, findet sich dort nicht. Wer häufig im Ausland und dort fern örtlicher Service-/Reifendienste unterwegs ist wird dieses Notrad als beruhigendes Gefühl der schnellen Behebung einer möglichen Panne vermissen, ohne erst auf die Mazda-Hotline angewiesen zu sein.
Fahrverhalten/Verbrauch:
120 PS aus 2 l Hubraum klingt wenig, angesichts zahlreicher am Markt existierender Turbomotoren. Aber die Leistung reicht in der Praxis völlig aus. Der hoch verdichtete Sauger-
Motor läuft leise, auch bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn und erreicht auch im Kurzstreckenverkehr (nach ca. 1-2 km) schnell seine Betriebstemperatur, bei wohlgemerkt sommerlichen und herbstlichen Außentemperaturen. Zudem verspricht diese Bauart Langlebig- und Zuverlässigkeit.
Stimmig ist aus meiner Sicht auch der Federungskomfort.
Vordere, an der Karosserie- bzw. dem Fahrwerk unten angebrachte Bleche, die offensichtlich die Unterströmung und damit den cw-Wert verbessern sollen, verringern die Bodenfreiheit im vorderen Bereich. Vorsicht ist also bei höheren Bordsteinkanten oder Hindernissen geboten. Hier ist ein Aufsetzen schnell möglich.
Die Angabe von 119 g/km CO2-Emission klingt optimistisch, was den Benzinverbrauch betrifft. Die NEFZ-Verbrauchsangaben innerorts von 6,5 l, außerorts von 4,3 l, kombiniert 5,1 l allerdings auch, wobei der Motor wohl erst nach ca. 5000 km eingefahren sein soll und sich
erst dann ein praxisgerechter Verbrauch ermitteln lässt. Zur Zeit ist ein Durchschnittsverbrauch innerorts von ca. 6,7-6.8 l festzustellen, außerorts (Land- und Bundesstrassen) im günstigsten Fall von 6,5 l, auf der Autobahn bei einem Schnitt von 130-150 km/h allerdings auch ein Durchnittsverbrauch von 6,7 l. Damit kann man leben. Und es zeigt, dass die Mazda-Ingenieure nicht zu unrecht bei ihrem Motorenkonzept darauf hingewiesen haben, günstige Verbrauchswerte auch bei höheren Geschwindigkeiten erzielt zu haben – im Gegensatz zum Verbrauch von downsizing-Turbo-Motoren bei höheren Geschwindigkeiten.
Die Lenkung ist leichtgängig, in der Mittellage, also bei Geradeausfahrt, etwas zu leichtgängig. Hier wäre etwas Feinabstimmung nötig, um nervöse Lenkbewegungen auszugleichen und eine ruhigere Geradeausfahrt gerade bei zunehmender Geschwindigkeit zu ermöglichen.
Insgesamt gesehen hinterlässt der Mazda 3 im Kurzstreckenverkehr, noch mehr aber auf der Landstrasse und Autobahn einen rund um positiven Eindruck.
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601 Antworten
Hallo,
warum habt ihr denn Bedenken, das 0 W - 20 in eure Skyactiv-Benzin-Motoren einzufüllen??
Klar, das muß nicht zwingend rein, aber wenn Mazda schon so einen edlen Saft von Total entwickeln läßt, der speziell für die neue Motorengeneration gedacht ist, sollte man sich dem Fortschritt auch nicht verweigern. Diese dünne Viskosität ist mit Sicherheit bis zur Kotzgrenze getestet, und Bedenken hinsichtlich der Schmierfilmstabilität sind Unsinn. Es kommt doch nicht auf die Viskosität an, dann wären ja nie "Leichtlauföle" entwickelt worden. Ich finde, da kann man ganz beruhigt sein, denn eine offizielle Entwicklung und Freigabe beinhaltet mörderische Tests, die im Alltag (auch bei Vollgas usw.) überhaupt nicht vorkommen. Kleine Information:
MAZDA ORIGINAL OIL SUPRA 0W-20
Neueste Motorenölgeneration auf Synthesebasis, speziell für SKYACTIV Benzinmotoren entwickelt. Bietet höchste Kraftstoffersparnis bei gleichzeitig bestem Verschleißschutz bei hohen und extrem tiefen Temperaturen.
MAZDA ORIGINAL OIL SUPRA DPF 0W-30
Neueste Motorenölgeneration auf Basis der „low SAPS*"-Synthesetechnologie, speziell für SKYACTIV Dieselmotoren. Das hohe Fließvermögen bei niedrigen Temperaturen und optimierte Reibeigenschaften ermöglichen einen leichten Kaltstart und Verringerung des Kraftstoffverbrauchs.
MAZDA ORIGINAL OIL SUPRA 0W-30
Überragendes Motorenöl auf Synthesebasis, reduziert die Reibung im Motor, sorgt so für möglichst niedrigen Kraftstoffverbrauch und damit auch für die Verringerung der CO2-Emission. Empfohlen für alle Benzin- und Dieselmotoren ohne Partikelfilter (auch MPS-Motoren).
MAZDA ORIGINAL OIL ULTRA DPF 5W-30
Hochleistungs-Leichtlaufmotorenöl auf Basis der „low SAPS*"- Synthesetechnologie mit verstärktem Verschleißschutz. Empfohlen für den Einsatz in Mazda Dieselmotoren mit Rußpartikelfiltern (NICHT für 1,4-Liter und 1,6-Liter MZ-CD Diesel mit Rußpartikelfilter). Unterstützt die Funktion und sorgt für eine lange Lebensdauer des Rußpartikelfilters.
MAZDA ORIGINAL OIL ULTRA 5W-30
Modernes Leichtlaufmotorenöl auf Basis der Synthesetechnologie. Ermöglicht hohe Kraftstoffeinsparungen und bietet exzellenten Verschleißschutz für eine lange Motorenlebensdauer. Empfohlen für Mazda Otto- und Dieselmotoren ohne Rußpartikelfilter, insbesondere RENESIS-Motoren sowie für 1,4-Liter und 1,6-Liter MZ-CD Diesel mit Rußpartikelfilter.
MAZDA ORIGINAL OIL 10W-40
Synthetisch optimiertes Leichtlaufmotorenöl für Mazda Otto- und Dieselmotoren ohne Rußpartikelfilter. Nicht geeignet für SKYACTIV Motoren.
*Niedriger Sulfatasche-, Phosphor- und Schwefelgehalt
Es wird also zwischen SUPRA und ULTRA unterschieden. Dann mal viel Spaß beim Aussuchen.
Gruß Jüppken
Da habe ich ja was angefangen :D
Zitat:
@jueppken schrieb am 26. Mai 2017 um 13:26:17 Uhr:
Bedenken hinsichtlich der Schmierfilmstabilität sind Unsinn.
Das Supra 0W-20 kann keinen ausreichenden Öldruck unter Extrembedingungen aufbauen. Und speziell im Skyactiv-Motor, der seine Öltemperatur nicht misst, sondern nur errechnet, ist ausreichende Ölkühlung so ein Thema. Bei hoher Außentemperatur und höchster Last (Vollgas auf Autobahn, Passfahrten) fehlt mir gegenüber dem Ultra 5W30 einfach die Heißreserve. Und das ist IMO der Grund, warum Mazda das 0W20 bevorzugt in den USA verwendet.
Für den Winter ist es aber ein Spitzenöl. Identisch zum Supra 0W20 ist übrigens das Total Quartz Future GF5.
Zitat:
@jueppken schrieb am 26. Mai 2017 um 13:26:17 Uhr:
Es kommt doch nicht auf die Viskosität an, dann wären ja nie "Leichtlauföle" entwickelt worden.
Leichtlauföle können auch eine 40er-Heißviskosität aufweisen. Der Begriff an sich besitzt keinerlei Aussagekraft.
Lieber JeanLuc69,
du weißt doch selbst sehr gut, daß die Entwicklung eines modernen und leistungsfähigen Motorenöls mit Herstellerfreigaben einen immensen Aufwand erfordert und überaus zeitaufwendig, kompliziert und kostspielig ist. Schon vor Jahren hat einmal Shell veröffentlicht, daß für die Helix Ultra - Reihe 36 unterschiedliche standardisierte Motorenprüfungen, Prüfstandsteste mit bis zu 600 Stunden Laufzeit sowie 176 weitere Tests erforderlich waren, um die gewünschten Klassifikationen, Spezifikationen und Normen der verschiedensten Motorenhersteller zu erfüllen. Darüber hinaus werden Flottentests mit insgesamt Millionen von Kilometern im praktischen Straßenbetrieb durchgeführt, bevor ein neues Produkt auf den Markt kommt. Das Gleiche wird TOTAL natürlich auch machen. Wenn du da so sicher bist, "daß beim Supra 0 W - 20 kein ausreichender Öldruck unter Extrembedingungen aufgebaut werden kann", erkläre das doch mal den Ölentwicklern bei den Herstellerfirmen - die sind vermutlich für jeden Nachweis dankbar. Und daß 0 W - 20 schon seit längerem in den USA und z.B. Japan eingesetzt wird, hängt nicht, wie viele meinen, mit der Geschwindigkeitsbegrenzung zusammen, sondern mit Abgasvorschriften und Flottenverbrauch. Du kannst bei dieser Viskosität ruhig Vollgas geben, auch die möglichen Probleme mit Kraftstoffverdünnung bei Kaltstarts werden genauso beherrscht wie mit höherviskosen Ölen. Zur Verschleißfestigkeit: Meines Wissens werden in der Formel 1 sogar W 20 Einbereichsöle verwendet (oder inzwischen noch dünner), die allen mechanischen und thermischen Belastungen in einem Rennen (auch bei "Hitzeschlachten") gewachsen sind. Klar, der Motor wird nach dem Rennen auseinandergebaut, aber nicht, weil das Öl nichts taugt.
Ich will mich mit dir nicht streiten, bin aber der Meinung, daß man in einem modernen Motor auch ein "empfohlenes" niedrigviskoses Öl ohne irgendwelche Probleme verwenden kann und sollte. Wer wie du Zweifel hat, kann ja getrost und ohne Nachteile ein 0/5 W - 30 oder höher verwenden.
Gruß Jüppken
Könnt ihr eure Öldiskussion bitte in einen anderen Thread legen?
In den USA wird es aber auch sehr heiß. Zum Beispiel in Nevada oder Kalifornien. Die Motoren brauchen da ebenso eine Heißreserve, zumal die Amis ihre Motoren gerne laufen lassen (im Stand bei 40 Grad im Schatten sicher toll). Ich denke, da sind unsere Breiten viel harmloser. Und im Endeffekt, wie viele rasen denn 3h Vmax auf der Bahn? Wenn ich 140 km/h fahre, kann ich fast links bleiben.
Ist ja nur ein freundschaftlicher Meinungsaustausch, der ja beendet werden kann. JeanLuc69 hat doch überall schöne und fundierte Beiträge verfaßt, daher verstehe ich seine Bedenken hinsichtlich der "Dünnfließer" nicht; die setzen sich aber immer mehr und öfter durch.
Also, nichts für ungut und liebe Grüße von
Jüppken
Für mich gibt es nur einen Grund das 0w20 nicht zu verwenden... es ist schlicht wesentlich teuerer als ein 0w30. Darum 0w30 und es hat auch etwas mehr Temperaturreserve aber braucht event etwas mehr Sprit...
Zitat:
@campr schrieb am 26. Mai 2017 um 16:48:00 Uhr:
Könnt ihr eure Öldiskussion bitte in einen anderen Thread legen?
ich schließe mich diesem Wunsch auch an ;)
http://www.autobild.de/artikel/wertmeister-2017-11632771.html
Der Mazda 3 G120 ist Wertmeister 2017 im Segment der Kompaktwagen.
Und trotzdem wird jeder enttäuscht sein, was er beim Verkauf seines 3ers noch angeboten bekommen wird.
Zitat:
@campr schrieb am 27. Mai 2017 um 09:37:43 Uhr:
Und trotzdem wird jeder enttäuscht sein, was er beim Verkauf seines 3ers noch angeboten bekommen wird.
Von derartigen Gedanken sollte man sich als Neuwagenkäufer sowieso verabschieden.
Zitat:
@campr schrieb am 27. Mai 2017 um 09:37:43 Uhr:
Und trotzdem wird jeder enttäuscht sein, was er beim Verkauf seines 3ers noch angeboten bekommen wird.
Mit passender Erwartungshaltung, tritt auch keine Enttäuschung ein.
Zitat:
@JeanLuc69 schrieb am 27. Mai 2017 um 09:46:37 Uhr:
Zitat:
@campr schrieb am 27. Mai 2017 um 09:37:43 Uhr:
Und trotzdem wird jeder enttäuscht sein, was er beim Verkauf seines 3ers noch angeboten bekommen wird.
Von derartigen Gedanken sollte man sich als Neuwagenkäufer sowieso verabschieden.
Sehe ich auch so.
Außerdem gibt es viele, die ihren Mazda solange fahren, bis der TÜV oder die Höhe der Reparaturkosten eine Scheidung hervorruft.
Und wer etwas Geld übrig hat, gibt seinen 3-Jahre alten für einen neuen in Zahlung.
Zitat:
@bobbymotsch schrieb am 27. Mai 2017 um 08:52:05 Uhr:
http://www.autobild.de/artikel/wertmeister-2017-11632771.html
Der Mazda 3 G120 ist Wertmeister 2017 im Segment der Kompaktwagen.
Ich bin prinzipiell sehr skeptisch, wenn in der AB was über Mazda geschrieben wird. Die können Mazda nicht.
Als ich vor kurzem den folgenden unlängst erschienenden Artikel online gelesen habe, war das die erneute Bestätigung, warum ich inzwischen schon jahrelang dieses Blatt nicht mehr kaufe.
http://www.autobild.de/.../...ten-2017-2018-2019-und-2020-9002531.html
Der Artikel ist peinlich, zum fremdschämen, fake news.