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Erste Erfahrungen mit dem Mazda 3 (BM) 120 PS-Benziner, 6-Gang

Mazda 3 (BM)
Themenstarteram 22. September 2014 um 13:24

Um das Forum etwas zu beleben, stelle ich hier mal meine ersten Erfahrungen ein:

Ausstattung:

Center Line mit Touring- und Lichtpaket, womit dann auch Bi-Xenon, Licht- und Regensensor, abgedunkelte Scheiben hinten, beheizbare Sitze vorn, Einparkhilfe hinten (akustische Sensoren), Tempomat, Spurwechsel- und Notbremsassistent enthalten sind. Im Grunde also eine solide und ausreichende Ausstattung.

Um dies vorweg zu nehmen, die im Touring-Paket enthaltene Einparkhilfe ist unbedingt zu empfehlen, da die Sicht nach hinten doch sehr eingeschränkt ist – ein Tribut an das moderne Design, wenngleich ich mich doch schon nach kurzer Zeit daran gewöhnt habe, indem man durchaus auch mal den Blick nach hinten wenden muss, was verständlicherweise einer kleinen Verrenkung bedarf. Um auch das vorweg zu nehmen: vordere „Parkpiepser“ vermisse ich nicht, denn die Übersicht nach vorn ist trotz der längeren Motorhaube besser, als in einigen Kompaktfahrzeugen anderer Hersteller, bei denen man trotz Verrenkungen nach vorn das Ende der Motorhaube nicht mehr einsehen kann. Klarer Pluspunkt für Mazda.

Zur Ausstattung kommen noch vordere Einstiegsleisten aus Edelstahl und Textilfußmatten „Luxury“ (beides sollte Mazda heutzutage allerdings serienmäßig anbieten) und Metallic.

Dazu kommen noch Winterreifen in der Größe 205/60 R16 H auf Stahlfelge.

In Summe entsteht somit ein, wohlgemerkt, unverhandelter Listenpreis in Höhe

von 23.668,00 EUR (ohne Überführung, Zulassung, Kfz-Brief).

Mazda gewährt 3 Jahre Garantie, die sich aber durch einen einmaligen Betrag in Höhe von 599,- EUR auf 8 Jahre erweitern lässt (60 Monate Anschlußgarantie/Laufzeit bis 150.000

km). Auf 8 Jahre gerechnet ergibt dies eine jährliche Laufleistung von 18.750 km für die Dauer von 8 Jahren Garantie. Das ist Spitze.

Nach meiner Ansicht ist das im Vergleich zu vielen anderen Kompaktwagenanbietern ein

sehr attraktives Angebot.

Trotzdem bleibt unverständlich, warum man in der Ausstattungslinie Centerline 120 PS-Benziner die Bremsenergierückgewinnung iLoop nicht anbietet, beheizbare Außenspiegel nicht verfügbar sind und Lederausstattung ausschließlich an die Variante Sports-Line geknüpft wird.

Leidiges Thema Unterbodenschutz/Hohlraumkonservierung:

Wie in Foren festzustellen, sind zahlreiche Mazda-Fahrer wegen diesem Thema verunsichert, aus Sorge um den langen Erhalt ihres Fahrzeugs. Hier ist zweifelsfrei der Hersteller und sein Händlernetz gefragt, einerseits Lösungen bzw. Servicepakete für einen verbesserten Unterbodenschutz/Hohlraumversiegelung gemäß den klimatischen Anforderungen in den skandinavischen Ländern anzubieten und andererseits den Unterboden in die Garantie aufzunehmen.

Das im Mazda 3 angebotene Konnektivity-Paket mit aufrecht stehendem, nicht versenkbarem

7“-Display kann optional mit einer Navigationssoftware (600,- € in der Preisliste als Software) nachgerüstet werden, was man als fair bezeichnen kann, nicht jeder aber auch sofort braucht. Auf jeden Fall ist diese Nachrüstmöglichkeit weitaus günstiger und flexibler, als mit dem Neuerwerb bei anderen Herstellern sofort ein teures Festeinbaugerät ordern zu müssen.

Der Zigarettenanzünder liegt versteckt in der vorderen Mittelablage – der sichert somit den Betrieb preiswerter mobiler Navis.

Allerdings drängt sich auch die Frage auf, wenn ich ein festes Navi und den Anschluß eines Smart-Phones nicht brauche, bräuchte ich zur Radio-Bedienung auch kein 7“-Display. Aber es ist halt Serie und die Bedienung über den Einstellknopf im Mitteltunnel immerhin selbsterklärend.

Innenraum:

Überwiegend in schwarz gehalten, macht einen aufgeräumten, sauber verarbeiteten Eindruck.

Die Sitze empfinde ich vorn, wie auch hinten bequem und langstreckentauglich. Der Fahrersitz hat übrigens eine Lendenwirbelstütze. Die Einstell- und Verstellmöglichkeiten der Sitze wie auch des Lenkrads sind gut. Große, wie auch kleinere Fahrer dürften damit klarkommen und eine optimale Einstellung finden. Der lange Radstand ermöglicht einen doch recht großen, komfortablen Innenraum. Allerdings fehlen größere Ablagen, vor allem in den Türen.

Dass man sich mit der Bedienung der einzelnen Schalter und der Ablesung der Instrumente (der digitalen Tachoanzeige und des 7“-Displays) umstellen muss, ist bei einem Fabrikatswechsel verständlicherweise gewöhnungsbedürftig, geht aber unkompliziert von statten.

Klima/Automatik

Die dual einstellbare Automatik hinterlässt bei sommerlichen Temperaturen einen sehr wirkungvollen Eindruck. Subjektiv auch, dass sich der Innenraum vermutlich auch angesichts der dunkleren hinteren Scheiben, die zu dem vor allem hinten kleiner ausfallen als vorne, weniger aufheizt.

Erfahrungen im Winterbetrieb liegen noch nicht vor. Insofern bin ich gespannt, wie sich hier die Wintertauglichkeit insgesamt zeigt.

Kofferraum:

Der Kofferraum wird mit einem Volumen von 364 l angegeben. Der dürfte für viele, die den Wagen ohnehin meist nur zu zweit nutzen, völlig ausreichen. Unter dem Ladedeckel des Kofferraums liefert Mazda ein Reparaturset. Platz für ein schmales Notrad, was ganz offensichtlich in anderen ausländischen Märkten aber angeboten wird, findet sich dort nicht. Wer häufig im Ausland und dort fern örtlicher Service-/Reifendienste unterwegs ist wird dieses Notrad als beruhigendes Gefühl der schnellen Behebung einer möglichen Panne vermissen, ohne erst auf die Mazda-Hotline angewiesen zu sein.

Fahrverhalten/Verbrauch:

120 PS aus 2 l Hubraum klingt wenig, angesichts zahlreicher am Markt existierender Turbomotoren. Aber die Leistung reicht in der Praxis völlig aus. Der hoch verdichtete Sauger-

Motor läuft leise, auch bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn und erreicht auch im Kurzstreckenverkehr (nach ca. 1-2 km) schnell seine Betriebstemperatur, bei wohlgemerkt sommerlichen und herbstlichen Außentemperaturen. Zudem verspricht diese Bauart Langlebig- und Zuverlässigkeit.

Stimmig ist aus meiner Sicht auch der Federungskomfort.

Vordere, an der Karosserie- bzw. dem Fahrwerk unten angebrachte Bleche, die offensichtlich die Unterströmung und damit den cw-Wert verbessern sollen, verringern die Bodenfreiheit im vorderen Bereich. Vorsicht ist also bei höheren Bordsteinkanten oder Hindernissen geboten. Hier ist ein Aufsetzen schnell möglich.

Die Angabe von 119 g/km CO2-Emission klingt optimistisch, was den Benzinverbrauch betrifft. Die NEFZ-Verbrauchsangaben innerorts von 6,5 l, außerorts von 4,3 l, kombiniert 5,1 l allerdings auch, wobei der Motor wohl erst nach ca. 5000 km eingefahren sein soll und sich

erst dann ein praxisgerechter Verbrauch ermitteln lässt. Zur Zeit ist ein Durchschnittsverbrauch innerorts von ca. 6,7-6.8 l festzustellen, außerorts (Land- und Bundesstrassen) im günstigsten Fall von 6,5 l, auf der Autobahn bei einem Schnitt von 130-150 km/h allerdings auch ein Durchnittsverbrauch von 6,7 l. Damit kann man leben. Und es zeigt, dass die Mazda-Ingenieure nicht zu unrecht bei ihrem Motorenkonzept darauf hingewiesen haben, günstige Verbrauchswerte auch bei höheren Geschwindigkeiten erzielt zu haben – im Gegensatz zum Verbrauch von downsizing-Turbo-Motoren bei höheren Geschwindigkeiten.

Die Lenkung ist leichtgängig, in der Mittellage, also bei Geradeausfahrt, etwas zu leichtgängig. Hier wäre etwas Feinabstimmung nötig, um nervöse Lenkbewegungen auszugleichen und eine ruhigere Geradeausfahrt gerade bei zunehmender Geschwindigkeit zu ermöglichen.

Insgesamt gesehen hinterlässt der Mazda 3 im Kurzstreckenverkehr, noch mehr aber auf der Landstrasse und Autobahn einen rund um positiven Eindruck.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 22. September 2014 um 13:24

Um das Forum etwas zu beleben, stelle ich hier mal meine ersten Erfahrungen ein:

Ausstattung:

Center Line mit Touring- und Lichtpaket, womit dann auch Bi-Xenon, Licht- und Regensensor, abgedunkelte Scheiben hinten, beheizbare Sitze vorn, Einparkhilfe hinten (akustische Sensoren), Tempomat, Spurwechsel- und Notbremsassistent enthalten sind. Im Grunde also eine solide und ausreichende Ausstattung.

Um dies vorweg zu nehmen, die im Touring-Paket enthaltene Einparkhilfe ist unbedingt zu empfehlen, da die Sicht nach hinten doch sehr eingeschränkt ist – ein Tribut an das moderne Design, wenngleich ich mich doch schon nach kurzer Zeit daran gewöhnt habe, indem man durchaus auch mal den Blick nach hinten wenden muss, was verständlicherweise einer kleinen Verrenkung bedarf. Um auch das vorweg zu nehmen: vordere „Parkpiepser“ vermisse ich nicht, denn die Übersicht nach vorn ist trotz der längeren Motorhaube besser, als in einigen Kompaktfahrzeugen anderer Hersteller, bei denen man trotz Verrenkungen nach vorn das Ende der Motorhaube nicht mehr einsehen kann. Klarer Pluspunkt für Mazda.

Zur Ausstattung kommen noch vordere Einstiegsleisten aus Edelstahl und Textilfußmatten „Luxury“ (beides sollte Mazda heutzutage allerdings serienmäßig anbieten) und Metallic.

Dazu kommen noch Winterreifen in der Größe 205/60 R16 H auf Stahlfelge.

In Summe entsteht somit ein, wohlgemerkt, unverhandelter Listenpreis in Höhe

von 23.668,00 EUR (ohne Überführung, Zulassung, Kfz-Brief).

Mazda gewährt 3 Jahre Garantie, die sich aber durch einen einmaligen Betrag in Höhe von 599,- EUR auf 8 Jahre erweitern lässt (60 Monate Anschlußgarantie/Laufzeit bis 150.000

km). Auf 8 Jahre gerechnet ergibt dies eine jährliche Laufleistung von 18.750 km für die Dauer von 8 Jahren Garantie. Das ist Spitze.

Nach meiner Ansicht ist das im Vergleich zu vielen anderen Kompaktwagenanbietern ein

sehr attraktives Angebot.

Trotzdem bleibt unverständlich, warum man in der Ausstattungslinie Centerline 120 PS-Benziner die Bremsenergierückgewinnung iLoop nicht anbietet, beheizbare Außenspiegel nicht verfügbar sind und Lederausstattung ausschließlich an die Variante Sports-Line geknüpft wird.

Leidiges Thema Unterbodenschutz/Hohlraumkonservierung:

Wie in Foren festzustellen, sind zahlreiche Mazda-Fahrer wegen diesem Thema verunsichert, aus Sorge um den langen Erhalt ihres Fahrzeugs. Hier ist zweifelsfrei der Hersteller und sein Händlernetz gefragt, einerseits Lösungen bzw. Servicepakete für einen verbesserten Unterbodenschutz/Hohlraumversiegelung gemäß den klimatischen Anforderungen in den skandinavischen Ländern anzubieten und andererseits den Unterboden in die Garantie aufzunehmen.

Das im Mazda 3 angebotene Konnektivity-Paket mit aufrecht stehendem, nicht versenkbarem

7“-Display kann optional mit einer Navigationssoftware (600,- € in der Preisliste als Software) nachgerüstet werden, was man als fair bezeichnen kann, nicht jeder aber auch sofort braucht. Auf jeden Fall ist diese Nachrüstmöglichkeit weitaus günstiger und flexibler, als mit dem Neuerwerb bei anderen Herstellern sofort ein teures Festeinbaugerät ordern zu müssen.

Der Zigarettenanzünder liegt versteckt in der vorderen Mittelablage – der sichert somit den Betrieb preiswerter mobiler Navis.

Allerdings drängt sich auch die Frage auf, wenn ich ein festes Navi und den Anschluß eines Smart-Phones nicht brauche, bräuchte ich zur Radio-Bedienung auch kein 7“-Display. Aber es ist halt Serie und die Bedienung über den Einstellknopf im Mitteltunnel immerhin selbsterklärend.

Innenraum:

Überwiegend in schwarz gehalten, macht einen aufgeräumten, sauber verarbeiteten Eindruck.

Die Sitze empfinde ich vorn, wie auch hinten bequem und langstreckentauglich. Der Fahrersitz hat übrigens eine Lendenwirbelstütze. Die Einstell- und Verstellmöglichkeiten der Sitze wie auch des Lenkrads sind gut. Große, wie auch kleinere Fahrer dürften damit klarkommen und eine optimale Einstellung finden. Der lange Radstand ermöglicht einen doch recht großen, komfortablen Innenraum. Allerdings fehlen größere Ablagen, vor allem in den Türen.

Dass man sich mit der Bedienung der einzelnen Schalter und der Ablesung der Instrumente (der digitalen Tachoanzeige und des 7“-Displays) umstellen muss, ist bei einem Fabrikatswechsel verständlicherweise gewöhnungsbedürftig, geht aber unkompliziert von statten.

Klima/Automatik

Die dual einstellbare Automatik hinterlässt bei sommerlichen Temperaturen einen sehr wirkungvollen Eindruck. Subjektiv auch, dass sich der Innenraum vermutlich auch angesichts der dunkleren hinteren Scheiben, die zu dem vor allem hinten kleiner ausfallen als vorne, weniger aufheizt.

Erfahrungen im Winterbetrieb liegen noch nicht vor. Insofern bin ich gespannt, wie sich hier die Wintertauglichkeit insgesamt zeigt.

Kofferraum:

Der Kofferraum wird mit einem Volumen von 364 l angegeben. Der dürfte für viele, die den Wagen ohnehin meist nur zu zweit nutzen, völlig ausreichen. Unter dem Ladedeckel des Kofferraums liefert Mazda ein Reparaturset. Platz für ein schmales Notrad, was ganz offensichtlich in anderen ausländischen Märkten aber angeboten wird, findet sich dort nicht. Wer häufig im Ausland und dort fern örtlicher Service-/Reifendienste unterwegs ist wird dieses Notrad als beruhigendes Gefühl der schnellen Behebung einer möglichen Panne vermissen, ohne erst auf die Mazda-Hotline angewiesen zu sein.

Fahrverhalten/Verbrauch:

120 PS aus 2 l Hubraum klingt wenig, angesichts zahlreicher am Markt existierender Turbomotoren. Aber die Leistung reicht in der Praxis völlig aus. Der hoch verdichtete Sauger-

Motor läuft leise, auch bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn und erreicht auch im Kurzstreckenverkehr (nach ca. 1-2 km) schnell seine Betriebstemperatur, bei wohlgemerkt sommerlichen und herbstlichen Außentemperaturen. Zudem verspricht diese Bauart Langlebig- und Zuverlässigkeit.

Stimmig ist aus meiner Sicht auch der Federungskomfort.

Vordere, an der Karosserie- bzw. dem Fahrwerk unten angebrachte Bleche, die offensichtlich die Unterströmung und damit den cw-Wert verbessern sollen, verringern die Bodenfreiheit im vorderen Bereich. Vorsicht ist also bei höheren Bordsteinkanten oder Hindernissen geboten. Hier ist ein Aufsetzen schnell möglich.

Die Angabe von 119 g/km CO2-Emission klingt optimistisch, was den Benzinverbrauch betrifft. Die NEFZ-Verbrauchsangaben innerorts von 6,5 l, außerorts von 4,3 l, kombiniert 5,1 l allerdings auch, wobei der Motor wohl erst nach ca. 5000 km eingefahren sein soll und sich

erst dann ein praxisgerechter Verbrauch ermitteln lässt. Zur Zeit ist ein Durchschnittsverbrauch innerorts von ca. 6,7-6.8 l festzustellen, außerorts (Land- und Bundesstrassen) im günstigsten Fall von 6,5 l, auf der Autobahn bei einem Schnitt von 130-150 km/h allerdings auch ein Durchnittsverbrauch von 6,7 l. Damit kann man leben. Und es zeigt, dass die Mazda-Ingenieure nicht zu unrecht bei ihrem Motorenkonzept darauf hingewiesen haben, günstige Verbrauchswerte auch bei höheren Geschwindigkeiten erzielt zu haben – im Gegensatz zum Verbrauch von downsizing-Turbo-Motoren bei höheren Geschwindigkeiten.

Die Lenkung ist leichtgängig, in der Mittellage, also bei Geradeausfahrt, etwas zu leichtgängig. Hier wäre etwas Feinabstimmung nötig, um nervöse Lenkbewegungen auszugleichen und eine ruhigere Geradeausfahrt gerade bei zunehmender Geschwindigkeit zu ermöglichen.

Insgesamt gesehen hinterlässt der Mazda 3 im Kurzstreckenverkehr, noch mehr aber auf der Landstrasse und Autobahn einen rund um positiven Eindruck.

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Ich hab mein Baby "Nakama" gestern erhalten und ich muss sagen, das Auto ist eine Wucht. Von außen sehr aggressiv und sportlich. Mit der Farbe Onyxschwarz bin ich mehr als zufrieden und die titangrauen 18 Zöller unterstreichen dies. Von der Innenraumqualität bin ich umgehauen worden. Das ist schon "fast" Premium. Kann vielleicht auch sein, dass ich noch nie so ein tolles Auto hatte. Leder + Alcantara-Sitze, sowie auf der Armablage und an den Seiten der Türen vermitteln eine sehr hohe Qualität und die Standardanlage, die verbaut wurde ist mehr als gut. Ich bin sehr überrascht was die Anlage für einen guten Klang und Bass rüberbringt. Mein Dad hat gemeint, dass Mazda Pioneer-Systeme in die normalen Anlagen verbaut. Vielleicht weiß das einer von euch. Also wer sich für einen Mazda 3 interessiert soll sich einen Nakama holen. Da gibt es wirklich alles! Außer vordere Parksensoren und das Bose-System. Doch die Standardanlage ist sehr sehr gut. Ps. Ich hab mich in das Auto verliebt!

Themenstarteram 28. Mai 2016 um 7:26

Zitat:

@MiisterPii schrieb am 28. Mai 2016 um 07:36:53 Uhr:

Ich hab mein Baby "Nakama" gestern erhalten und ich muss sagen, das Auto ist eine Wucht. Von außen sehr aggressiv und sportlich. Mit der Farbe Onyxschwarz bin ich mehr als zufrieden und die titangrauen 18 Zöller unterstreichen dies. Von der Innenraumqualität bin ich umgehauen worden. Das ist schon "fast" Premium. Kann vielleicht auch sein, dass ich noch nie so ein tolles Auto hatte. Leder + Alcantara-Sitze, sowie auf der Armablage und an den Seiten der Türen vermitteln eine sehr hohe Qualität und die Standardanlage, die verbaut wurde ist mehr als gut. Ich bin sehr überrascht was die Anlage für einen guten Klang und Bass rüberbringt. Mein Dad hat gemeint, dass Mazda Pioneer-Systeme in die normalen Anlagen verbaut. Vielleicht weiß das einer von euch. Also wer sich für einen Mazda 3 interessiert soll sich einen Nakama holen. Da gibt es wirklich alles! Außer vordere Parksensoren und das Bose-System. Doch die Standardanlage ist sehr sehr gut. Ps. Ich hab mich in das Auto verliebt!

Herzlichen Glückwunsch, viel Freude und knitterfreie Fahrt.

am 28. Mai 2016 um 7:27

Zitat:

@MiisterPii schrieb am 28. Mai 2016 um 07:36:53 Uhr:

Ich hab mich in das Auto verliebt!

So soll's sein. Und lass' die Liebe lange anhalten. Und regelmäßige Wartung nicht vergessen :)

Ich habe mal eine Frage an die, die ihr Auto schon haben. In der Bedienungsanleitung steht was von DVD Video. Liest die Audioanlage auch Video DVDs?

am 28. Mai 2016 um 11:42

Zitat:

@Dan007 schrieb am 28. Mai 2016 um 13:29:00 Uhr:

Ich habe mal eine Frage an die, die ihr Auto schon haben. In der Bedienungsanleitung steht was von DVD Video. Liest die Audioanlage auch Video DVDs?

In Japan ja ... hier wohl leider nicht.

Wir haben uns (für die Frau) einen gebrauchten g120 sportsline mit Leder und Technikpaket gekauft, also relativ komplett.

Erste Eindrücke: das Leder ist sehr hart, das von meinem 6er oder zuvor von BMW oder Volvo deutlich angenehmer. Elektrische Sitzverstellung ohne Memory (was soll der Quatsch). Sehr viel Plastik verbaut. Front PDC muss jedesmal manuell aktiviert werden (wer denkt sich diesen Schwachsinn aus?). Bei meinem 6er schalte ich es an oder aus und dann bleibt es dauerhaft so. Keine gleichzeitige Anzeige von Gesamtkilometer und Trip, muss man wechseln. Platz wäre genug da für parallele Anzeige.

Ansonsten schönes Auto, insbesondere der Motor ist eine echte Überraschung. Der läuft sehr kultiviert und macht niedertourig keine Mucken. Dazu die sehr schöne kurze Schaltung. Sehr gut gemacht Mazda!

am 3. September 2016 um 11:49

Bin vorgestern einen Nakama mit 120 Pferdchen probegefahren. Ein tolles Auto, sehr stimmig designt und super im Verhältnis von Preis zu Gebotenem.

Das Fahrwerk ist für die Leistung top, die Bremsen sind schön dosierbar, die Schaltung ist mit kurzen Wegen und präziser Führung 1a, dabei nur ganz wenig knochig. Letzteres könnte daran liegen, dass der Wagen aber auch erst 45km auf der Uhr hatte.

Der Sitzkomfort ist absolut OK, zumindest für die kurze Dauer. das Raumangebot ist klassenüblich vorne gut, im Fond etwas eingeschränkt und über die Kopffreiheit würden sich Fahrer über 1,90 wahrscheinlich etwas beschweren. Für mich jedoch irrelevant. Das Cockpit ist fast schon BMW-typisch auf den Fahrer orientiert, alle Schalter und Knöpfe lassen sich gut erreichen. Kofferraum ist OK, nicht wirklich tief aber von der Fläche her für fast alle Anforderungen des Alltags geeignet.

Leistung wollte ich bei dem Neuwagen noch nicht die volle abrufen, aber so vom ersten Gefühl her scheinen die 120PS doch zu reichen. Klar, der zieht aus niedrigen Drehzahlen im hohen Gang jetzt nicht wirklich souverän durch, aber man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, untermotorisiert zu sein.

Die Lenkung fühlte sich ein wenig synthetisch an und vermittelte etwas weniger Fahrbahnkotakt, als ich das vom Golf her kenne. Aber das muss nicht schlecht sein, Antriebseinflüsse waren auch sehr wenig zu spüren und der Wagen lenkt willig ein. Auch wirkt der BM gegenüber meinem Golf deutlich weniger kopflastig, trotz schwererer Maschine (2,0l gegen 1,4l), was der handlichkeit entgegenkommt. Das Geräuschniveau im Innenraum ist oberes Klassenniveau, auf jeden Fall locker auf dem Level meines VIers.

Im Innenraum hat er - wie jeder andere Kompakte - recht viel Kunststoff, im Nakama zusätzlich mit Karbondekor und ein wenig Softlack. Der Armaturenträger ist mit weicher Oberfläche ausgeführt. Das Zentraldisplay auf dem Armaturenträger liegt recht gut im Blickfeld und ist auch bei Sonnenschein gut ablesbar.

Der Dreh-Drücksteller für das Infotainmentsystem funktioniert gut, mit schön definierten Druckpunkten in allen Achsen. Der Klang der Standardanlage ist bescheiden (ich habe ab Werk Dynaudio im Golf, was soll ich sagen), also sollten Klangfetischisten besser zum Bose-System greifen. Die Rückfahrkamera bietet ein gut zu erkennendes Bild mit festen Hilflinien.

Ein paar kleine Dinge sind mir jedoch ein wenig negativ aufgefallen:

  • die Mittelarmlehne bietet keine Höhenverstellung, passt für mich aber erstmal zur Höhe des Schalthebels und des Dreh-Drückstellers,
  • eine Lock-Funktion zum vollständigen Öffnen des Fensterhebers gibt es nur für die Fahrerseite
  • die Anzeigen im Cockpit (speziell der digitale Drehzahlmesser und die Kraftstoffanzeige) sind im Vergleich zum Tacho zu klein. Der Tacho selbst ist zwar groß, aber durch die verspielt wirkende Silberfarbe bei Tageslicht nicht wirklich gut ablesbar.
  • es gibt keine Anzeige von Kühlmittel- oder Öltemperatur, nur eine blau leuchtende Kühlwasser-Kontrolleuchte für den nicht betriebswarmen Motor
  • am Innenspiegel sieht man je nach Blickwinkel das Kabel
  • die Sicht nach hinten ist der Karosserieform geschuldet und sehr stark eingeschränkt. Dies wird durch die hinteren Kopfstützen noch verstärkt.
  • in den Türen haben keine großen Getränkeflaschen (1,5l) Platz. Auch da kann man sich anpassen, außerdem wird das beim Facelift behoben.

Alles in allem hat mich der Wagen voll überzeugt und ich hätte sofort bestellt. Aber da ich den 4-Türer als Sportsline will und das Facelift demnächst erst mit Preisen und Bestellcodes zu den Händlern kommt, muss ich mich noch ein wenig gedulden.

Themenstarteram 3. September 2016 um 13:11

Zitat:

@JeanLuc69 schrieb am 3. September 2016 um 13:49:27 Uhr:

Leistung wollte ich bei dem Neuwagen noch nicht die volle abrufen, aber so vom ersten Gefühl her scheinen die 120PS doch zu reichen. Klar, der zieht aus niedrigen Drehzahlen im hohen Gang jetzt nicht wirklich souverän durch, aber man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, untermotorisiert zu sein.

Ein paar kleine Dinge sind mir jedoch ein wenig negativ aufgefallen:

  • die Mittelarmlehne bietet keine Höhenverstellung, passt für mich aber erstmal zur Höhe des Schalthebels und des Dreh-Drückstellers,
  • eine Lock-Funktion zum vollständigen Öffnen des Fensterhebers gibt es nur für die Fahrerseite
  • die Anzeigen im Cockpit (speziell der digitale Drehzahlmesser und die Kraftstoffanzeige) sind im Vergleich zum Tacho zu klein. Der Tacho selbst ist zwar groß, aber durch die verspielt wirkende Silberfarbe bei Tageslicht nicht wirklich gut ablesbar.
  • es gibt keine Anzeige von Kühlmittel- oder Öltemperatur, nur eine blau leuchtende Kühlwasser-Kontrolleuchte für den nicht betriebswarmen Motor
  • am Innenspiegel sieht man je nach Blickwinkel das Kabel
  • die Sicht nach hinten ist der Karosserieform geschuldet und sehr stark eingeschränkt. Dies wird durch die hinteren Kopfstützen noch verstärkt.
  • in den Türen haben keine großen Getränkeflaschen (1,5l) Platz. Auch da kann man sich anpassen, außerdem wird das beim Facelift behoben.

Alles in allem hat mich der Wagen voll überzeugt und ich hätte sofort bestellt. Aber da ich den 4-Türer als Sportsline will und das Facelift demnächst erst mit Preisen und Bestellcodes zu den Händlern kommt, muss ich mich noch ein wenig gedulden.

Also, das ist ist eine richtig gute, sachliche Bewertung.:)

Wenn der Motor eingefahren ist, kommt Freude auf. Der macht viel Spaß, trotz der "nur" 120 PS und reicht aus.

Meiner ist jetzt genau 2 Jahre alt. Bis jetzt: nicht ein einziges Problem.

Hallo jeanluc,

genau die gleichen erfahrungen haben wir mit unserem 3er 120 / AT auch gemacht! Der Wagen ist super verarbeitet und war nach 18 Monaten nicht ein einziges Mal wegen Garantiemängeln in der Werkstatt! Das wird uns fast unheimlich :-) Unser Audi war damals in den ersten 12 Monaten 10 mal in der Werkstatt mit insgesamt 3 Monaten Werkstattaufenthalt. Aber das Audi Thema haben wir dann danach beendet ;-)

Ich kann Mazda nur empfehlen, die halten das was in den Schmonzetten immer (fälschlicherweise!) über deutsche Autos geschrieben steht: Qualität!

rzz

Mich wundert, dass in JeanLuc69's sehr detailliertem und gut geschriebenem Testbericht nicht bemängelt wurde, dass die Motorhaube noch einen manuellen Aufsteller hat, wo ihm doch sonst viele kleine Dinge aufgefallen sind. ;)

Nachdem ich jetzt meinen Yaris seit Anfang Juni schätzen und lieben gelernt habe und im Urlaub wieder mit dem Mazda fahren "durfte", fielen mir die relativ unkultivierten Langsamfahreigenschaften auf, vor allem im kalten Zustand (wenn im Leerlauf recht hoch getourt wird). Sie erinnern etwas an das Einfädeln eines Fadens in eine Nadel mit angezogenen Fausthandschuhen. Wo er auf der Landstraße oder Autobahn richtig Spaß vermittelt - bei geringen Geschwindigkeiten hält sich der Spaß (im Verhältnis zum stufenlosen Hybrid) in Grenzen. Ein Handschalter (oder jedes andere Stufengetriebe) ist halt nicht mehr zeitgemäß und vermittelt etwas den Charme eines Oldtimers.

Meine Bitte an Mazda: beim nächsten Modell bitte ungedingt (optional) das HSD von Toyota (mit euren SkyActive-Motoren) einbauen (und den HV-Akku nicht störend unterbringen).

@campr: Die hydralischen Haubenlifter kannst du für 110.- Euro nachkaufen und selbst einbauen, wir haben die schon, nur noch nicht eingebaut .

rzz

Themenstarteram 4. September 2016 um 6:34

Die fehlenden Haubenlifter fehlen mir nicht. Wie oft schaut man denn in den Motorraum. Wenn, dann doch zum Nachfüllen des Scheibenreinigerbehälters. Motoröl mußte ich bis jetzt zwischendurch nie auffüllen.

Wenn der Motor kalt ist, dann fährt man mit etwas erhöhter Drehzahl los, die aber sehr schnell wieder auf normale Drehzahl zurück geregelt wird, wenn der Motor etwas Betriebstemperatur erreicht. Ist Gewöhnungssache.

Nachteile im Langsamfahren fielen mir bisher nicht auf.

Das HSD von Toyota kann ich nicht beurteilen. Ob Mazda das einführen soll, ich weiß nicht, ob das viele wirklich haben wollen.

Immerhin kann man den M3 ja auch mit Automatik wählen. Und diese, was man überall aus Foren so ableiten kann, zeichnet sich ja auch durch hohe Zuverlässigkeit aus.

am 4. September 2016 um 9:08

Ich hab rein garnichts gegen einen manuellen Haubenlifter. Manchmal ist low-tech sinnvoller als high-tech (musste ich erst die letzten Jahre lernen). Wer hat den Smiley gesehen?

Nochmal zum Langsamfahren: wenn ich aus unserer Tiefgarage mit Kurve in der Rampe raus fahren will, geht das mit der Leerlaufdrehzahl nur mit schleifender Kupplung. Nachdem ich meinen Yaris habe, nehm ich den lieber für kurze Alltagsstrecken als den Mazda. Auf längere Strecken, vor allem mit ganzer Familie, ist natürlich der Mazda erste Wahl.

Da meine Frau die Rückfahrkamera in meinem Yaris so cool fand, bestand sie darauf, dass auch der Mazda eine bekam. Naja, mit ca. 500 EUR war ich in der Werkstatt dabei (ich weiß, dass es billiger geht).

Themenstarteram 4. September 2016 um 9:14

Zitat:

@campr schrieb am 4. September 2016 um 11:08:51 Uhr:

Ich hab rein garnichts gegen einen manuellen Haubenlifter. Manchmal ist low-tech sinnvoller als high-tech (musste ich erst die letzten Jahre lernen). Wer hat den Smiley gesehen?

Nochmal zum Langsamfahren: wenn ich aus unserer Tiefgarage mit Kurve in der Rampe raus fahren will, geht das mit der Leerlaufdrehzahl nur mit schleifender Kupplung. Nachdem ich meinen Yaris habe, nehm ich den lieber für kurze Alltagsstrecken als den Mazda. Auf längere Strecken, vor allem mit ganzer Familie, ist natürlich der Mazda erste Wahl.

Da meine Frau die Rückfahrkamera in meinem Yaris so cool fand, bestand sie darauf, dass auch der Mazda eine bekam. Naja, mit ca. 500 EUR war ich in der Werkstatt dabei (ich weiß, dass es billiger geht).

...langsam fahren mit schleifender Kupplung, das stimmt natürlich. Rückfahrkamera zieht ja nun auch serienmäßig ein. Sehr gut.

Im übrigen: ich hatte mal vor 25 Jahren den ersten Yaris, damals noch als Starlet. War ein tolles Auto. Die reine Zuverlässigkeit. Danach wurde der Kleinwagen eigentlich jahrelang verschlimmbessert. Auch der in der Mitte platzierte Tacho war nicht der Hit.

Mit der heutigen Version des Yaris hat Toyota endlich wieder auch optisch (technisch sowieso) ein attraktives Teil. Aber das nur nebenbei.

Allein schon der Wendekreis impliziert, dass der Mazda nicht vorrangig für die Stadt konzipiert wurde.

Aber auf Langstrecken macht er trotz der zugegebenermaßen nicht nur leichten und kleinen, sondern sicherlich auch "billigen" Sitze eine gute Figur. Wenn man es auf der AB nicht übertreibt steht bei mir eine 5 vor dem Komma und das bei eingeschalteter Klimaautomatik. Nicht einmal Kleinwagen bekommen das ökonomischer hin.

OK, von Hybriden mal abgesehen ;)

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