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Erste Erfahrungen mit dem Mazda 3 (BM) 120 PS-Benziner, 6-Gang

Mazda 3 (BM)
Themenstarteram 22. September 2014 um 13:24

Um das Forum etwas zu beleben, stelle ich hier mal meine ersten Erfahrungen ein:

Ausstattung:

Center Line mit Touring- und Lichtpaket, womit dann auch Bi-Xenon, Licht- und Regensensor, abgedunkelte Scheiben hinten, beheizbare Sitze vorn, Einparkhilfe hinten (akustische Sensoren), Tempomat, Spurwechsel- und Notbremsassistent enthalten sind. Im Grunde also eine solide und ausreichende Ausstattung.

Um dies vorweg zu nehmen, die im Touring-Paket enthaltene Einparkhilfe ist unbedingt zu empfehlen, da die Sicht nach hinten doch sehr eingeschränkt ist – ein Tribut an das moderne Design, wenngleich ich mich doch schon nach kurzer Zeit daran gewöhnt habe, indem man durchaus auch mal den Blick nach hinten wenden muss, was verständlicherweise einer kleinen Verrenkung bedarf. Um auch das vorweg zu nehmen: vordere „Parkpiepser“ vermisse ich nicht, denn die Übersicht nach vorn ist trotz der längeren Motorhaube besser, als in einigen Kompaktfahrzeugen anderer Hersteller, bei denen man trotz Verrenkungen nach vorn das Ende der Motorhaube nicht mehr einsehen kann. Klarer Pluspunkt für Mazda.

Zur Ausstattung kommen noch vordere Einstiegsleisten aus Edelstahl und Textilfußmatten „Luxury“ (beides sollte Mazda heutzutage allerdings serienmäßig anbieten) und Metallic.

Dazu kommen noch Winterreifen in der Größe 205/60 R16 H auf Stahlfelge.

In Summe entsteht somit ein, wohlgemerkt, unverhandelter Listenpreis in Höhe

von 23.668,00 EUR (ohne Überführung, Zulassung, Kfz-Brief).

Mazda gewährt 3 Jahre Garantie, die sich aber durch einen einmaligen Betrag in Höhe von 599,- EUR auf 8 Jahre erweitern lässt (60 Monate Anschlußgarantie/Laufzeit bis 150.000

km). Auf 8 Jahre gerechnet ergibt dies eine jährliche Laufleistung von 18.750 km für die Dauer von 8 Jahren Garantie. Das ist Spitze.

Nach meiner Ansicht ist das im Vergleich zu vielen anderen Kompaktwagenanbietern ein

sehr attraktives Angebot.

Trotzdem bleibt unverständlich, warum man in der Ausstattungslinie Centerline 120 PS-Benziner die Bremsenergierückgewinnung iLoop nicht anbietet, beheizbare Außenspiegel nicht verfügbar sind und Lederausstattung ausschließlich an die Variante Sports-Line geknüpft wird.

Leidiges Thema Unterbodenschutz/Hohlraumkonservierung:

Wie in Foren festzustellen, sind zahlreiche Mazda-Fahrer wegen diesem Thema verunsichert, aus Sorge um den langen Erhalt ihres Fahrzeugs. Hier ist zweifelsfrei der Hersteller und sein Händlernetz gefragt, einerseits Lösungen bzw. Servicepakete für einen verbesserten Unterbodenschutz/Hohlraumversiegelung gemäß den klimatischen Anforderungen in den skandinavischen Ländern anzubieten und andererseits den Unterboden in die Garantie aufzunehmen.

Das im Mazda 3 angebotene Konnektivity-Paket mit aufrecht stehendem, nicht versenkbarem

7“-Display kann optional mit einer Navigationssoftware (600,- € in der Preisliste als Software) nachgerüstet werden, was man als fair bezeichnen kann, nicht jeder aber auch sofort braucht. Auf jeden Fall ist diese Nachrüstmöglichkeit weitaus günstiger und flexibler, als mit dem Neuerwerb bei anderen Herstellern sofort ein teures Festeinbaugerät ordern zu müssen.

Der Zigarettenanzünder liegt versteckt in der vorderen Mittelablage – der sichert somit den Betrieb preiswerter mobiler Navis.

Allerdings drängt sich auch die Frage auf, wenn ich ein festes Navi und den Anschluß eines Smart-Phones nicht brauche, bräuchte ich zur Radio-Bedienung auch kein 7“-Display. Aber es ist halt Serie und die Bedienung über den Einstellknopf im Mitteltunnel immerhin selbsterklärend.

Innenraum:

Überwiegend in schwarz gehalten, macht einen aufgeräumten, sauber verarbeiteten Eindruck.

Die Sitze empfinde ich vorn, wie auch hinten bequem und langstreckentauglich. Der Fahrersitz hat übrigens eine Lendenwirbelstütze. Die Einstell- und Verstellmöglichkeiten der Sitze wie auch des Lenkrads sind gut. Große, wie auch kleinere Fahrer dürften damit klarkommen und eine optimale Einstellung finden. Der lange Radstand ermöglicht einen doch recht großen, komfortablen Innenraum. Allerdings fehlen größere Ablagen, vor allem in den Türen.

Dass man sich mit der Bedienung der einzelnen Schalter und der Ablesung der Instrumente (der digitalen Tachoanzeige und des 7“-Displays) umstellen muss, ist bei einem Fabrikatswechsel verständlicherweise gewöhnungsbedürftig, geht aber unkompliziert von statten.

Klima/Automatik

Die dual einstellbare Automatik hinterlässt bei sommerlichen Temperaturen einen sehr wirkungvollen Eindruck. Subjektiv auch, dass sich der Innenraum vermutlich auch angesichts der dunkleren hinteren Scheiben, die zu dem vor allem hinten kleiner ausfallen als vorne, weniger aufheizt.

Erfahrungen im Winterbetrieb liegen noch nicht vor. Insofern bin ich gespannt, wie sich hier die Wintertauglichkeit insgesamt zeigt.

Kofferraum:

Der Kofferraum wird mit einem Volumen von 364 l angegeben. Der dürfte für viele, die den Wagen ohnehin meist nur zu zweit nutzen, völlig ausreichen. Unter dem Ladedeckel des Kofferraums liefert Mazda ein Reparaturset. Platz für ein schmales Notrad, was ganz offensichtlich in anderen ausländischen Märkten aber angeboten wird, findet sich dort nicht. Wer häufig im Ausland und dort fern örtlicher Service-/Reifendienste unterwegs ist wird dieses Notrad als beruhigendes Gefühl der schnellen Behebung einer möglichen Panne vermissen, ohne erst auf die Mazda-Hotline angewiesen zu sein.

Fahrverhalten/Verbrauch:

120 PS aus 2 l Hubraum klingt wenig, angesichts zahlreicher am Markt existierender Turbomotoren. Aber die Leistung reicht in der Praxis völlig aus. Der hoch verdichtete Sauger-

Motor läuft leise, auch bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn und erreicht auch im Kurzstreckenverkehr (nach ca. 1-2 km) schnell seine Betriebstemperatur, bei wohlgemerkt sommerlichen und herbstlichen Außentemperaturen. Zudem verspricht diese Bauart Langlebig- und Zuverlässigkeit.

Stimmig ist aus meiner Sicht auch der Federungskomfort.

Vordere, an der Karosserie- bzw. dem Fahrwerk unten angebrachte Bleche, die offensichtlich die Unterströmung und damit den cw-Wert verbessern sollen, verringern die Bodenfreiheit im vorderen Bereich. Vorsicht ist also bei höheren Bordsteinkanten oder Hindernissen geboten. Hier ist ein Aufsetzen schnell möglich.

Die Angabe von 119 g/km CO2-Emission klingt optimistisch, was den Benzinverbrauch betrifft. Die NEFZ-Verbrauchsangaben innerorts von 6,5 l, außerorts von 4,3 l, kombiniert 5,1 l allerdings auch, wobei der Motor wohl erst nach ca. 5000 km eingefahren sein soll und sich

erst dann ein praxisgerechter Verbrauch ermitteln lässt. Zur Zeit ist ein Durchschnittsverbrauch innerorts von ca. 6,7-6.8 l festzustellen, außerorts (Land- und Bundesstrassen) im günstigsten Fall von 6,5 l, auf der Autobahn bei einem Schnitt von 130-150 km/h allerdings auch ein Durchnittsverbrauch von 6,7 l. Damit kann man leben. Und es zeigt, dass die Mazda-Ingenieure nicht zu unrecht bei ihrem Motorenkonzept darauf hingewiesen haben, günstige Verbrauchswerte auch bei höheren Geschwindigkeiten erzielt zu haben – im Gegensatz zum Verbrauch von downsizing-Turbo-Motoren bei höheren Geschwindigkeiten.

Die Lenkung ist leichtgängig, in der Mittellage, also bei Geradeausfahrt, etwas zu leichtgängig. Hier wäre etwas Feinabstimmung nötig, um nervöse Lenkbewegungen auszugleichen und eine ruhigere Geradeausfahrt gerade bei zunehmender Geschwindigkeit zu ermöglichen.

Insgesamt gesehen hinterlässt der Mazda 3 im Kurzstreckenverkehr, noch mehr aber auf der Landstrasse und Autobahn einen rund um positiven Eindruck.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 22. September 2014 um 13:24

Um das Forum etwas zu beleben, stelle ich hier mal meine ersten Erfahrungen ein:

Ausstattung:

Center Line mit Touring- und Lichtpaket, womit dann auch Bi-Xenon, Licht- und Regensensor, abgedunkelte Scheiben hinten, beheizbare Sitze vorn, Einparkhilfe hinten (akustische Sensoren), Tempomat, Spurwechsel- und Notbremsassistent enthalten sind. Im Grunde also eine solide und ausreichende Ausstattung.

Um dies vorweg zu nehmen, die im Touring-Paket enthaltene Einparkhilfe ist unbedingt zu empfehlen, da die Sicht nach hinten doch sehr eingeschränkt ist – ein Tribut an das moderne Design, wenngleich ich mich doch schon nach kurzer Zeit daran gewöhnt habe, indem man durchaus auch mal den Blick nach hinten wenden muss, was verständlicherweise einer kleinen Verrenkung bedarf. Um auch das vorweg zu nehmen: vordere „Parkpiepser“ vermisse ich nicht, denn die Übersicht nach vorn ist trotz der längeren Motorhaube besser, als in einigen Kompaktfahrzeugen anderer Hersteller, bei denen man trotz Verrenkungen nach vorn das Ende der Motorhaube nicht mehr einsehen kann. Klarer Pluspunkt für Mazda.

Zur Ausstattung kommen noch vordere Einstiegsleisten aus Edelstahl und Textilfußmatten „Luxury“ (beides sollte Mazda heutzutage allerdings serienmäßig anbieten) und Metallic.

Dazu kommen noch Winterreifen in der Größe 205/60 R16 H auf Stahlfelge.

In Summe entsteht somit ein, wohlgemerkt, unverhandelter Listenpreis in Höhe

von 23.668,00 EUR (ohne Überführung, Zulassung, Kfz-Brief).

Mazda gewährt 3 Jahre Garantie, die sich aber durch einen einmaligen Betrag in Höhe von 599,- EUR auf 8 Jahre erweitern lässt (60 Monate Anschlußgarantie/Laufzeit bis 150.000

km). Auf 8 Jahre gerechnet ergibt dies eine jährliche Laufleistung von 18.750 km für die Dauer von 8 Jahren Garantie. Das ist Spitze.

Nach meiner Ansicht ist das im Vergleich zu vielen anderen Kompaktwagenanbietern ein

sehr attraktives Angebot.

Trotzdem bleibt unverständlich, warum man in der Ausstattungslinie Centerline 120 PS-Benziner die Bremsenergierückgewinnung iLoop nicht anbietet, beheizbare Außenspiegel nicht verfügbar sind und Lederausstattung ausschließlich an die Variante Sports-Line geknüpft wird.

Leidiges Thema Unterbodenschutz/Hohlraumkonservierung:

Wie in Foren festzustellen, sind zahlreiche Mazda-Fahrer wegen diesem Thema verunsichert, aus Sorge um den langen Erhalt ihres Fahrzeugs. Hier ist zweifelsfrei der Hersteller und sein Händlernetz gefragt, einerseits Lösungen bzw. Servicepakete für einen verbesserten Unterbodenschutz/Hohlraumversiegelung gemäß den klimatischen Anforderungen in den skandinavischen Ländern anzubieten und andererseits den Unterboden in die Garantie aufzunehmen.

Das im Mazda 3 angebotene Konnektivity-Paket mit aufrecht stehendem, nicht versenkbarem

7“-Display kann optional mit einer Navigationssoftware (600,- € in der Preisliste als Software) nachgerüstet werden, was man als fair bezeichnen kann, nicht jeder aber auch sofort braucht. Auf jeden Fall ist diese Nachrüstmöglichkeit weitaus günstiger und flexibler, als mit dem Neuerwerb bei anderen Herstellern sofort ein teures Festeinbaugerät ordern zu müssen.

Der Zigarettenanzünder liegt versteckt in der vorderen Mittelablage – der sichert somit den Betrieb preiswerter mobiler Navis.

Allerdings drängt sich auch die Frage auf, wenn ich ein festes Navi und den Anschluß eines Smart-Phones nicht brauche, bräuchte ich zur Radio-Bedienung auch kein 7“-Display. Aber es ist halt Serie und die Bedienung über den Einstellknopf im Mitteltunnel immerhin selbsterklärend.

Innenraum:

Überwiegend in schwarz gehalten, macht einen aufgeräumten, sauber verarbeiteten Eindruck.

Die Sitze empfinde ich vorn, wie auch hinten bequem und langstreckentauglich. Der Fahrersitz hat übrigens eine Lendenwirbelstütze. Die Einstell- und Verstellmöglichkeiten der Sitze wie auch des Lenkrads sind gut. Große, wie auch kleinere Fahrer dürften damit klarkommen und eine optimale Einstellung finden. Der lange Radstand ermöglicht einen doch recht großen, komfortablen Innenraum. Allerdings fehlen größere Ablagen, vor allem in den Türen.

Dass man sich mit der Bedienung der einzelnen Schalter und der Ablesung der Instrumente (der digitalen Tachoanzeige und des 7“-Displays) umstellen muss, ist bei einem Fabrikatswechsel verständlicherweise gewöhnungsbedürftig, geht aber unkompliziert von statten.

Klima/Automatik

Die dual einstellbare Automatik hinterlässt bei sommerlichen Temperaturen einen sehr wirkungvollen Eindruck. Subjektiv auch, dass sich der Innenraum vermutlich auch angesichts der dunkleren hinteren Scheiben, die zu dem vor allem hinten kleiner ausfallen als vorne, weniger aufheizt.

Erfahrungen im Winterbetrieb liegen noch nicht vor. Insofern bin ich gespannt, wie sich hier die Wintertauglichkeit insgesamt zeigt.

Kofferraum:

Der Kofferraum wird mit einem Volumen von 364 l angegeben. Der dürfte für viele, die den Wagen ohnehin meist nur zu zweit nutzen, völlig ausreichen. Unter dem Ladedeckel des Kofferraums liefert Mazda ein Reparaturset. Platz für ein schmales Notrad, was ganz offensichtlich in anderen ausländischen Märkten aber angeboten wird, findet sich dort nicht. Wer häufig im Ausland und dort fern örtlicher Service-/Reifendienste unterwegs ist wird dieses Notrad als beruhigendes Gefühl der schnellen Behebung einer möglichen Panne vermissen, ohne erst auf die Mazda-Hotline angewiesen zu sein.

Fahrverhalten/Verbrauch:

120 PS aus 2 l Hubraum klingt wenig, angesichts zahlreicher am Markt existierender Turbomotoren. Aber die Leistung reicht in der Praxis völlig aus. Der hoch verdichtete Sauger-

Motor läuft leise, auch bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn und erreicht auch im Kurzstreckenverkehr (nach ca. 1-2 km) schnell seine Betriebstemperatur, bei wohlgemerkt sommerlichen und herbstlichen Außentemperaturen. Zudem verspricht diese Bauart Langlebig- und Zuverlässigkeit.

Stimmig ist aus meiner Sicht auch der Federungskomfort.

Vordere, an der Karosserie- bzw. dem Fahrwerk unten angebrachte Bleche, die offensichtlich die Unterströmung und damit den cw-Wert verbessern sollen, verringern die Bodenfreiheit im vorderen Bereich. Vorsicht ist also bei höheren Bordsteinkanten oder Hindernissen geboten. Hier ist ein Aufsetzen schnell möglich.

Die Angabe von 119 g/km CO2-Emission klingt optimistisch, was den Benzinverbrauch betrifft. Die NEFZ-Verbrauchsangaben innerorts von 6,5 l, außerorts von 4,3 l, kombiniert 5,1 l allerdings auch, wobei der Motor wohl erst nach ca. 5000 km eingefahren sein soll und sich

erst dann ein praxisgerechter Verbrauch ermitteln lässt. Zur Zeit ist ein Durchschnittsverbrauch innerorts von ca. 6,7-6.8 l festzustellen, außerorts (Land- und Bundesstrassen) im günstigsten Fall von 6,5 l, auf der Autobahn bei einem Schnitt von 130-150 km/h allerdings auch ein Durchnittsverbrauch von 6,7 l. Damit kann man leben. Und es zeigt, dass die Mazda-Ingenieure nicht zu unrecht bei ihrem Motorenkonzept darauf hingewiesen haben, günstige Verbrauchswerte auch bei höheren Geschwindigkeiten erzielt zu haben – im Gegensatz zum Verbrauch von downsizing-Turbo-Motoren bei höheren Geschwindigkeiten.

Die Lenkung ist leichtgängig, in der Mittellage, also bei Geradeausfahrt, etwas zu leichtgängig. Hier wäre etwas Feinabstimmung nötig, um nervöse Lenkbewegungen auszugleichen und eine ruhigere Geradeausfahrt gerade bei zunehmender Geschwindigkeit zu ermöglichen.

Insgesamt gesehen hinterlässt der Mazda 3 im Kurzstreckenverkehr, noch mehr aber auf der Landstrasse und Autobahn einen rund um positiven Eindruck.

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Jo hatte Anfangs mich auch immer gewundert warum das Tagfahrlich manschmal an ist und manchmal nicht.

Liegt an der Handbremse :)

am 15. November 2015 um 7:51

Zitat:

@Golfinator schrieb am 14. November 2015 um 20:49:29 Uhr:

Zitat:

Als der Händler den Wagen aus dem Verkaufsraum rückwärts rausfuhr, fiel mir auf, dass das Tagfahrlicht nicht ging. Heute wollte meine Frau mal schauen wie es aussieht, aber auch durch das 2x Anschalten (volle Zündung, ohne Motor), blieb die Front allerdings dunkel. In den Einstellungen hatte ich bisher nichts dergleichen gefunden.

Ist die Handbremse angezogen ist es aus.

Ja, das hab ich gelesen und ausprobiert. Ich glaube allerdings kaum, dass die Handbremse beim Rausfahren aus dem Verkaufsraum angezogen war. Morgen geht es zum Mazda-Händler - vermutlich muss das TFL erst programmiert werden. Blöd, dass dies nicht im BC einstellbar ist.

Während der Fahrt sind mir noch die recht dicken A-Säulen etwas negativ aufgefallen. Kenn ich zwar noch aus dem Altea, aber der hatte wenigstens steilere A-Säulen, sodass sie weiter weg von meinen Augen waren und folglich nicht so viel Sicht versperrt haben.

Der Tacho ist optimal positioniert, aber für mich nur mittelmäßig ablesbar, da war/ist der im Golf und im BMW klarer erkennbar.

Richtig zufrieden bin ich mit dem leisen, durchzugsstarken Motor, der leichtgängigen Kupplung und dem Getriebe. Letzteres ist lang übersetzt, dass er bei hohen Geschwindigkeiten noch angenehm niedrig dreht. Bei ~55km/h im Ort schlägt er oft den 4. Gang vor, nur bergab den 5 - bei anderen Autos hab ich da schon teilweise den höchsten genommen. Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, aber manchmal geht der eine oder andere Gang (noch?) nicht richtig rein, vor allem der 4. Vielleicht zieh ich aber den Hebel nur nicht gerade genug zurück.

Themenstarteram 15. November 2015 um 9:24

Die Schaltung muss sich ein bißchen einspielen. Mit der Zeit gibt sich das. Wie ich gelesen habe, ist das bei einigen auch recht unterschiedlich mit den einzelnen Gängen.

Erst wenn das dauernd hakt, sollte man das in der Werkstatt monieren.

Ja die Schaltung war bei mir ersz nach 2000 km so richtig schön eingespielt. Alos wenns nicht zu schlimm ist, warte da mal noch nen bissl ab :)

Zum Tacho kann ich nicht viel sagen, fahre fast nur noch nach HUD ... will ich nie wieder missen ^^

Zitat:

 

Ja, das hab ich gelesen und ausprobiert. Ich glaube allerdings kaum, dass die Handbremse beim Rausfahren aus dem Verkaufsraum angezogen war. Morgen geht es zum Mazda-Händler - vermutlich muss das TFL erst programmiert werden. Blöd, dass dies nicht im BC einstellbar ist.

Hab ich neulich mit meinem fMH diskutert. Habe selbst auf meinem Arbeitsweg 2 Tunnel oder einen dunklen Wald, wo ich gerne aktivierte Rückleuten hätte. Jedes Mal springt kurz der Xenonbrenner an, was ich eigentlich gerne vermeiden möchte, wegen der Haltbarkeit. Meine Abhilfe bisher ist, mit Standlicht zu fahren. Jedenfalls sagte mein fMH, dass das nicht ohne Weiteres in der Werkstatt machbar ist, da ein zu tief greifender Eingriff in das System sei und der Händler (EmilFrey-Gruppe) dafür keinen OP hat. Allerdings war die Aussage, dass die Nachfrage schon häufiger da war und dass Mazda dran sei, das in einem Werksintervall nachzureichen.

So long.

Die Xenonbrenner von heute halten derartige Belastungen deutlich besser aus, als die der ersten Generationen. Mein Vater hat einen Octavia 2 mit Xenon und ist viel im Berliner Stadtverkehr unterwegs. Durch Tunnel und bestimmte Straßenführungen reagiert der Lichtsensor nicht gerade selten und das Licht schaltet sich an. Der Octavia hat bereits um die 120 000 Kilometer auf der Uhr und bis jetzt musste kein Brenner ausgetauscht werden. Auch bei der Leuchtstärke kann man nicht meckern.

@SpecialDefcon

naja.. wenn's nicht gebraucht wird soll's nich nicht einschalten. Im beleuchteten Tunnel sehe ich keinen sinnvollen Grund. Und auch wenn VW prinzipiell nen Hänger in der Lampenelektronik hat, für ein 800€ Bauteil, das im Ersatz nur 10€ (Halogenbirne) kosten dürfte sind 120.000 km keine Reichweite.

@campr

Congrats! und viel Spaß mit dem Neuen! Btw. Verkehrsfunk heißt im MZD "TA" und ist auf der Radioanzeige unten in der Leiste mittig angeordnet. Das mit der A-Säule ist generelles Problem. Selbst beim Zafira ist die mir regelmäßig in der Sicht. Bissl blöd in Linkskurven und im Kreisverkehr. Man gewöhnt sich aber dran.

@Barbarti

HUD isch beschde! Die regulären Instrumente ignorier ich auch gekonnt ;)

Zitat:

naja.. wenn's nicht gebraucht wird soll's nich nicht einschalten. Im beleuchteten Tunnel sehe ich keinen sinnvollen Grund. Und auch wenn VW prinzipiell nen Hänger in der Lampenelektronik hat, für ein 800€ Bauteil, das im Ersatz nur 10€ (Halogenbirne) kosten dürfte sind 120.000 km keine Reichweite.

Ich hab da auch so meine Bedenken und finde einen Lichtsensor überflüssig. Kann man den Lichtsensor einfach wegprogrammieren lassen?

Zitat:

Btw. Verkehrsfunk heißt im MZD "TA" und ist auf der Radioanzeige unten in der Leiste mittig angeordnet.

Weiß ich. Das Problem ist, wenn gerade eine Verkehrdurchsage kommt und man TA abschaltet, dann wird nur die aktuelle Durchsage leise geschaltet und nicht TA komplett abgeschaltet - obwohl das Symbol nicht mehr rot ist. Wenn die Durchsage bei USB-Wiedergabe kommt, hat man 3 Auswahlmöglichkeiten, wobei mir unklar ist, was die eine oder andere wirklich macht. Ich werde mal English ausprobieren - vielleicht ist das da besser. Da besteht noch Optimierungsbedarf - wie auch bei den diversen Menüpunkten am unteren Bildschirmrand, wo ein kleiner zusätzlicher Text sinnvoll wäre.

Zitat:

@campr schrieb am 16. November 2015 um 17:48:12 Uhr:

Zitat:

naja.. wenn's nicht gebraucht wird soll's nich nicht einschalten. Im beleuchteten Tunnel sehe ich keinen sinnvollen Grund. Und auch wenn VW prinzipiell nen Hänger in der Lampenelektronik hat, für ein 800€ Bauteil, das im Ersatz nur 10€ (Halogenbirne) kosten dürfte sind 120.000 km keine Reichweite.

Ich hab da auch so meine Bedenken und finde einen Lichtsensor überflüssig. Kann man den Lichtsensor einfach wegprogrammieren lassen?

Einfach nicht auf Auto stellen sondern Licht immer Manuell schalten, wenn euch das stört.

Man kann auch die Hemmschwelle ab wann das Licht erst angeht einstellen. Beim Standwert geht er ja bei jeder kleinen Wolke an .... hab meinen Glaube auf Dunkel gestellt.

Zitat:

 

Einfach nicht auf Auto stellen sondern Licht immer Manuell schalten, wenn euch das stört.

Man kann auch die Hemmschwelle ab wann das Licht erst angeht einstellen. Beim Standwert geht er ja bei jeder kleinen Wolke an .... hab meinen Glaube auf Dunkel gestellt.

Hab ich auch gemacht und grad in dem besagten Wald, schaltet's dann doch den Xenon zu. Wie gesagt.. fahre mit Standlicht bis das Update da ist, dass wenn das TFL angeht auch die Rückleuchten mit angehen. Sollte eigentlich keinem wehtun...

Themenstarteram 17. November 2015 um 12:12

Wenn sich im Tunnel oder auch in Parketagen das Xenon einschaltet, empfinde ich das als Sicherheitsgewinn. Man sieht andere beleuchtete Fahrzeuge an unübersichtlichen Stellen schneller und wird auch selbst schneller gesehen. Sehe das immer wieder beim Einkaufen in einer Parketage.

Wenn viele diese Einschaltautomatik nicht hätten, würde es mit Sicherheit zu häufigeren kleinen Rempeleien kommen, die auch ihr Geld kosten.

Ist jedenfalls meine Meinung. Im übrigen ist bei mir seit nunmehr über ein Jahr nicht ein einziges klitzekleines Lämpchen ausgefallen.

Ich liebe den Motor! Der Verbrauch scheint laut BC auch im Rahmen zu bleiben (wie groß ist eure Abweichung beim Tanken?). Schön, dass das Display sich die letzte Einstellung (bei mir Verbrauchshistorie) auch über das Ausschalten hinweg merkt.

Folgende, mehr oder weniger störende Dinge sind mir noch aufgefallen:

  1. das Lenkrad lässt sich für meinen Geschmack nicht weit genug herausziehen
  2. die Armlehne in der Tür ist mir zu weit unten, besonders in Kombination mit Punkt 1
  3. das Lenkrad ist mir bei höheren Geschwindigkeiten etwas zu leichtgängig
  4. das Lenkrad hat eine blöde Hardplastikschräge hintendran genau dort, wo ich es gewohnt bin hinzufassen

Mein Verbrauch nach BC ist sogar 0,1l bis 0,2l zu Hoch. Also weiß jetzt nicht ob das eine Ausnahme oder immer so ist.

Bei mir ging der Verbrauch nach 3000 km auch noch etwas nach unten .... Entweder weil der Motor eingefahren ist, oder weil ich mich ans Auto entgültig gewöhnt hatte.

Themenstarteram 19. November 2015 um 16:15

@campr

Ja, der Motor hat was. Man merkt, den haben absolute Benzinerfans entwickelt. Der läuft wirklich gut. Am besten, je länger die Strecke.

Zur Verbrauchsabweichung kann ich bisher eigentlich nur feststellen: auf Kurzstrecken in der Stadt erhöht sich der Durchschnittsverbrauch. Fährt man dann eine längere Strecke geruhsam, sinkt auch die Anzeige des Durchschnittsverbrauchs wieder. Wenn man die Anzeige mit Fahrantritt zurücksetzt, wird eigentlich ein realistischer Durchschnittswert der dann gefahrenen Strecke angezeigt. Bisher hat sich das auch bestätigt an Hand des manuell errechneten Verbrauchs nach km. Insofern kann ich nicht klagen. Legt man also auf eine realistische Anzeige wert, sollte man die Anzeige vor Fahrantritt immer zurück setzen.

Was mich eher nervt ist die Anzeige der Restreichweite und Tankanzeige. Hier soll bewußt zum rechtzeitigen Nachtanken animiert werden, auch wenn in Wirklichkeit noch über 12 l Reserve vorhanden ist. Na, ja, muss man einfach wissen und ignorieren als Fakt.

Die Dinge mit dem Lenkrad kann ich persönlich nicht kritisieren.

@campr

bei mir liegt der BC 0,1 bis 0,3 unter dem Realverbrauch, siehe Spritmonitor. Die App erlaubt erst seit dem Update BC-Werte einzutragen, daher nicht vollständig dokumentiert.

@Alfons007

Finde auch, dass die Tankleuchte zu früh anspringt. Wie viele km unter Nullreichweite fährst da noch? Wollte das nie ausprobieren, da das nicht unbedingt auf der Autobahn passieren sollte.

Ohne Licht kann man in dem Wagen gar nicht unterwegs sein, fahre auch nie unbeleuchtet. Das TFL wäre von morgens bis abends für fast alle Eventualitäten ausreichend. Mir fehlt nur, dass das Rücklicht mit angeht. Xenon ist imho nur noch dazu da, wenn ich was sehen möchte..

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