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Ersatz Simmerring (Getriebe/Motor) Porsche Spez. gesucht
Liebe Community
Ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen. Ich bin Carpi lebe in Zürich und bin seit 3 Jahren stolzer Besitzer eines Cayenne 3.0 Diesel (958/92a) Jahrgang 2012, 180‘000km.
Ich bin absolut zufrieden mit meiner Perle und würde ihn nicht mehr hergeben wollen.
Nur hat mein Brummi leider ein leiden. Er schwitzt/tropft
Öl zwischen Motor und Getriebe. Nach einer Untersuchung stellte sich heraus, dass der Simmerring undicht ist und ersetzt werden muss. Da für diese Arbeit das Getriebe entfernt werden muss, würde ich gleich die Steuerkette mit Spanner ersetzen lassen, da er gelegentlich beim Kaltstart für 1-2 Sekunden rasselt. Laut Garage nichts schlimmes aber wenn das Getriebe schon runter ist kann man dies auch gleich erledigen.
Nun das Problem ist, dass diese Arbeit in einem Porsche Zentrum in der Schweiz ungeheuer teuer ist und ich mich dann Frage ob der Wagen nicht gleich wirtschaftlich ein Totalschaden ist wenn ich das Geld hier ausgebe…. Wie gesagt der Wagen würde ich nicht hergeben wollen.
Da ich keinen unabhängigen Porsche Spezialist in der CH kenne ausser das PZ, stelle ich euch nun die Frage ob ihr eine Adresse für mich habt in der Nähe von der Schweiz, sei es Region Bodensee oder sonst wo.
Bin gespannt auf euer Antworten und Meinungen und danke euch.
Grüsse
Carpi
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29 Antworten
Die Frage ist nun ob es das selbe ist oder ob etwas „übersehen“ wurde und auch damals schon undicht war…
Bei meinem Fahrzeug exakt das gleiche Bild. Bisher habe ich es noch nicht beheben lassen. Laut meinem PZ ist die Thematik definitiv nach der neuen Abdichtung erledigt. Wurde hier eventuell nicht nach Vorgabe gearbeitet? Möglicherweise wird bei Porsche noch eine extra Dichtmasse verwendet.
Und wo denkst du wird zusätzlich abgedichtet? Gruss
Das ist die Tiefste Stelle, es sag nicht darüber aus wo er undicht ist.
Was ist denn von man von Oben guckt, Rücklaufleitung Turbolader undicht, sieht genau so aus.
Steuerkettengehäuse undicht, sieht auch so aus.
Konnte man nach Ausbau des Getriebes denn exakt bestimmen, das es der Simmering ist und definitiv nichts anders?
Wenn es tatsächlich der Simmering ist, dann gibt es evtl einen Macke oder Beschädigung an der Kurbelwelle oder am Gehäuse, welches den neuen Simmering bei einsetzten beschädigt.
So etwas kann passieren wenn man mit einen Schraubendreher und einem Hammer das alte Teil "raus kloppt"
Von oben sieht alles trocken aus, nichts zu sehen. Ich habe noch Fotos als das Getriebe ausgebaut war wo man angeblich sah, dass die Simmerringe undicht waren…
Und noch ein paar sonstige Fotos von der Arbeit, vielleicht erkennt ja ein Profi etwas anhand den Bildern was übersehen wurde..
Und noch ein paar Fotos
Das Öl auf der Getriebeseite beunruhigt mich nicht sehr. An der Stelle wird der Wandler auf die Verzahnung gesteckt.
Wenn man den Wandler zieht, tritt an der Stelle in der Regel Getriebeöl aus.
Nach Möglichkeit versucht man den Wandler stecken zu lassen und nicht auszubauen. Wenn man den Simmering an der Stelle neu machen will, muss der Wandler raus. Abschließend muss man ihn dann Vorsichtig wieder einführen, geht aber in der Regel, ist etwas fummelig.
Hier würde aber wie schon erwähnt Getriebeöl austreten.
Beim Kurbelwellensimmering gibt es auch ein paar Dinge zu beachten.
Alter Dichtring muss vorsichtig raus, ohne andere Bauteile zu schädigen. Die Dichtlippe des neuen KWS darf nicht berührt werden, vor Montage müssen alle Bauteile sauber, fett- und ölfrei sein. In der Regel wird der neue Dichtring mit einer Einbauhilfe geliefert, auf der der Dichtring sitzt. Dann mit Spezialwerkzeug gleichmäßig ohne zu verkanten auf richtiges Maß eintreiben.
Wenn das alles so eingehalten wurde, bleiben fast nur die Schrauben vom Schwungrad. Diese sind Mikroverkapselt, müssen nach jeder Montage erneuert werden und dürfen auf keinen Fall mit einem Schlagschrauber eingesetzt werden. Auch hier muss alles pingelig sauber und ölfrei gereinigt werden. Beim einschrauben der neuen Schraube, von Hand, bricht die Verkapselung auf und das trockene Dichtmittel wird aktiviert, dadurch wird das Gewinde aller Schrauben abgedichtet. Ich würde sogar noch zusätzlich etwas Schraubendichtmittel im hinteren Bereich des Gewindes auftragen, um 100%ig das ganze Gewinde abzudecken.
Du kannst auf deinem Bild gut erkennen, dass die Gewinde der Kurbelwelle nach hinten offen sind, es sind keine Sacklöcher. Daher sind die Enden der Schrauben permanent im Öl und ein Gewinde ist grundsätzlich erst Mal nicht Öldicht.
Wenn der Rest drumherum dicht ist, dann tippe ich auf die KW Schrauben.
Auf Bild 3 deiner zweiten Serie sieht man die zwei Zugankerschrauben vom Ölführungesgehäuse. Wenn dort Öl am Gewinde runter läuft, muss das Ölführungsgehäuse erneuert werden, es kann nicht neu abgedichtet werden..
Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Also so wie ich das verstehe, müssten beim damaligen Zusammenbau entweder die Schrauben des Schwungrades nicht richtig abgedichtet worden sein, oder der Simmerring auf der Motorenseite ist wieder undicht, verstehe ich das richtig? Kurze Frage, zwischen Motor und Getriebe ist keine Dichtung?
Nach deinen Schilderungen ist das zumindest nahe liegend. Das mit den Schrauben kann man schnell mal übergehen.
Zu 100% kann ich das natürlich nicht sagen.
Wenn außerhalb des Getriebes alles dicht ist und somit die Undichtigkeit "innerhalb" der Getriebeglocke entsteht, würde nun noch das Steuerkettengehäuse als Möglichkeit hinzukommen.
Motor und Getriebe haben keinen gemeinsamen Ölkreislauf, es sind zwei verschiedene Öle. Getriebeöl wird nur über die außen liegenden schwarzen Leitungen nach vorne zum Getriebeölkühler geführt.
Besten Dank. Ich werde in den kommenden Tagen mit dem Mechaniker der die Arbeit erledigt hatte nochmals Kontakt aufnehmen. Werde dann wieder berichten.
Hast du Golftyp81 oder sonst jemand eine alternative Adresse von einem Profi der die Arbeit erledigen könnte, falls Plan A mit dem ursprünglichen Mechaniker schief geht?
Leider komme ich aus einer komplett anderen Ecke, bin im Nord-Westlichen Teil von DE angesiedelt.
Aber selbst hier sind die wirklichen Fachleute abseits der PZs dünn angesiedelt.
Wenn der Wagen nach dieser „großen OP“ perfekt wieder läuft kann der Mechaniker nicht soooo schlecht sein !
Vielleicht wirklich nur von mehreren Köchen nicht die richtige Stelle „bekocht“ .
Also eine Firma, die sich exzellent mit den Motoren auskennt, ist Theimann in Lüdenscheid. Hatte da vor 2 Jahren meinen 997 Motor revidieren lassen.. vielleicht ist das ja nah genug für dich.
Besten Dank für eure Antworten. Gerne nehme ich alle anderen Adressen weiter entgegen.







