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Erfahrungsbericht Motorschaden...

Themenstarteram 12. Dezember 2008 um 15:26

Hallo,

 

mal ein Erfahrungsbericht, was so alles ohne eigenes Zutun geschehen kann:

 

OMEGA MV6 CARAVAN gekauft mit 207000km für 3700 Euro, danach sofortige große Inspektion durchgeführt.

 

Bei 209000km Verabschiedung zweier "Zähne" an einer Spann/Umlenkrolle des Zahnriemens -> Steuerzeiten verstellt, etc.

-> Zahnriementausch inkl. aller "Rollen", usw. -> Motor läuft wieder 1A.

Regulärer Zahnriementausch lt. OPEL-Intervall wäre bei 220000km erforderlich gewesen...demnach ein einschneidender, wenn auch glimplich verlaufener (aber teurer)  (Motor-)Schaden 11000km vor dem Termin...

 

KM-Stand 219000: 3 Auslassventile verabschieden sich mitten in der Nacht auf freier Strecke (ADAC-Mensch vermutet Ventile). Motor aus -> Abschleppdienst -> Werkstatt. Motor wird komplett bis auf die kleinste Schraube zerlegt; dabei stellt sich heraus, daß auch die ZKD aussieht wie ein Schweizer Käse und eben 3 Auslassventile krumm sind (sonst keinerlei weitere Beschädigungen!!). -> Tausch aller Motordichtungen, Tausch aller Auslassventile, wieder kompletter Zahnriementausch (inkl. aller "Rollen"), Zündkerzen, Zündkabel, Filter usw. alles neu -> Motorzusammenbau -> Ergebnis: Motor läuft nur auf 3 Zylindern, 1 Bank (Blickrichtung links Fahrerseite) komplett ohne Funktion! Vermutlich hat sich mal zwischenzeitlich bzw. mal so nebenbei auch noch das Zündmodul verabschiedet. Weitere Tests laufen noch bzw. werden durchgeführt (Kompressionstest, etc.).

 

Sichergestellt ist, daß alle Teile beim Motorzusammenbau korrekt und akribisch ein- bzw. aus- bzw. zusammengbaut wurden.

 

Bisheriger Kostenaufwand (inkl. dem erstmaligen Zahnriementausch bei 209000km): 1500 Euro (wobei der Arbeitslohn für Motoraus- und einbau noch aussteht).

 

Austauschmotor wurde nicht in Erwägung gezogen, da nicht feststand, welcher Schaden vorliegt und es ja auch nur "etwas kleines/kleineres" hätte sein können.

 

Fazit: Fahrzeug steht seit dem 03.Oktober 2009 in der Werkstatt (kein Problem, da Zweitwagen vorhanden), da diese es nur "nebenbei" mitmacht/mitmachen kann. "Betreuung" erfolgt duch 2 Kfz.-Meister. Ende nicht absehbar.

 

Emotionales Fazit: No comment!

 

Beste Grüße

 

MV6Streetmachine

 

 

 

 

 

 

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34 Antworten

und wenn man dann sieht das das zeugs net mal aus germany sondern made in china ist und auch genauso viel taugt...na ja , ohne worte^^

Themenstarteram 24. Dezember 2008 um 15:39

Zum Thema "Teilepreise"...

 

...möchte ich noch kurz was sagen:

 

Viele Teile (Motorölfilter, Dichtungen, etc) kriegt man im Zubehör und damit wesentlich billiger, als original bei GM. Was aber nicht unbedingt heißt, daß es mindere Qualität ist. Zusätzlich bin ich in der glücklichen Lage (wie sicher andere auch), Zubehörteile zu Großhandelspreisen zu bekommen, was wiederum bedeutet, daß solche Motorgeneralsanierungen, wie ich sie hinter mir habe, "erschwinglich" sind. Klar, Teile wie Außlaßventile, Krümmer, diverse Spannschrauben, etc. kriegt man nur original bei GM, aber selbst da gabs 10% mit geschicktem Verhandlungssinn (...und Dienstausweis ;)).  

 

Fazit: Wenn mans bissl geschickt anstellt, klappts auch mit den Teilepreisen...mal egal in welchem Teil der Welt sie gefertigt werden...

 

Schöne Feiertage!!

 

MV6Streetmachine

Zitat:

Original geschrieben von MV6Streetmachine

 

...da gabs 10% mit geschicktem Verhandlungssinn (...und Dienstausweis ;)).  

 

Fazit: Wenn mans bissl geschickt anstellt, klappts auch mit den Teilepreisen

Dienstausweis? Hab den GDP-Aufkleber links in Deiner Frontscheibe gesehen.

Oder bist du gehalftert verhandeln gegangen? :D

 

Fröhliche Weihnachten.

 

 

Gruß Axcell

Themenstarteram 25. Dezember 2008 um 8:17

@ Axcell

 

Grins...Dienstausweis hat gereicht (Behördenrabatt) ;) 

Ein GdP-Aufkleber muß nicht unbedingt Rückschlüsse auf seinen Besitzer offenbaren...wobei gehalftert (eigentlich müsste es GEHOLSTERT heißen-Halfter tragen Pferde) zu "verhandeln" sicher ein gewinnbringendes Argument ist (grundlegend gesehen)...:cool:

 

Weitere Ausführungen zum Thema "meine Behördenzugehörigkeit" werde ich hier nicht einstellen...ist nix für dieses Forum.

 

Allseits frohe Weihnachten und ruhige Feiertage!!

 

MV6Streetmachine

 

 

 

 

Themenstarteram 3. Januar 2009 um 17:51

So, hab heute Endabrechnung mit der Werkstatt vollzogen:

 

Arbeitszeitentlohnung bei meinen "Freundschaftsschraubern" schlägt mit 1700,-- Euro zu Buche. Allerdings ist da HU, AU und Spureinstellung, Motoröl, Servoöl, Bremsflüssigkeit, Frostschutz usw. mit drin.

 

Teile (inkl. Auslassventile, alle Motordichtungen, neues Fahrwerk, Querträger, Spurstangen, Bremsen usw. usf.) kamen auf 1100,-- Euro.

 

Fazit: 2800,-- Euro für eine Motorgeneralsanierung und Erneuerung so ziemlich aller Verschleißteile am Fahrzeug inkl. Arbeitszeit ist okay (meiner Meinung nach). Bedurfte zwar einiges an Eigeninitiative, aber das sollte es wert sein.

 

Nochmals Danke an alle für die zahlreichen Mithilfen, Unterstützungen und Denkanstöße!!

 

MV6Streetmachine

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