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Erfahrungsbericht Hyundai Nexo

Hyundai Nexo 1
Themenstarteram 8. Februar 2019 um 6:34

Hallo allerrseits,

nun hab ich den Nexo seit einer Woche. Bisher rund 400 km gefahren. Durchschnittsverbrauch grob 1,2 kg / 100 km. Er fährt sich gut. Die eintausend Knöpfe im Armaturenbereich und auf der Mittelkonsole sind absolut verwirrend. Er fährt auf der Autobahn recht ordentlich selbst in der Spur. Die Hände müssen am Lenkrad bleiben, zumindest ein Finger... Beim Abstellen pustet er Wasser- bzw. Wasserdampf heraus und macht zudem abschließend ein recht hohes Geräusch. Wahrscheinlich werden Ventile verschlossen. Ich bin bisher zufrieden.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 23. Februar 2019 um 18:04

@Killed_in_Action Willst Du den Wagen schlechtreden? Ja, es gibt noch nicht genügend Tankstellen. Aber bisher bin ich überall damit hingekommen. Natürlich bräuchten die Autos auch einen Stecker. Ist es mal leer muß ich den Nexo auf einen Hänger laden und zur nächsten H2 Tankstelle kutschieren. Und bei einer neuen Technik, die umweltfreundlich sein kann (es aktuell aber noch nicht ist) auf den Cent zu schauen ist m.E. nicht zielführend.

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Ja sicher habe ich den gelesen und es deckt sich nicht mit den Erfahrungen aus der Praxis.

Natürlich benötigt die Heizung etwas Energie, durch die heute verwendeten Wärmepumpen ist dieser Verlust sehr gering. In den meisten Fällen zieht man sowieso den Stecker aus einem vorgewärmten (inkl. Akku) Fahrzeug.

 

Gravierender finde ich einen etwa 50 Prozent höheren H2 Verbrauch beim Nexo als angegeben. Ohne mal eben eine Tankmöglichkeit würde dort bei mir die Reichweitenangst viel größer sein.

Zitat:

@Killed_in_Action schrieb am 12. Februar 2019 um 21:02:09 Uhr:

 

Gravierender finde ich einen etwa 50 Prozent höheren H2 Verbrauch beim Nexo als angegeben. Ohne mal eben eine Tankmöglichkeit würde dort bei mir die Reichweitenangst viel größer sein.

Das kommt eher auf den Fahrstil an und hat nix mit der Temperatur zu tun. Außerdem ist er in 5min getankt und man muss nicht ewig an einer Steckdose stehen.

Richtig cool finde ich auch das hier:

Premierenfahrt Wasserstoffzug (1000km Reichweite)

Coradia Ilint

Der Akkuquatsch ist nur eine Brückentechnolgie bis die BZ-Technolgie deutlich günstiger geworden ist.

Interessant ist auch der H-Tron von Audi:

https://www.youtube.com/watch?v=bnmU7po_Jf0

https://youtu.be/w7Kv_DrSGXo

Nun ich habe den Nexo 5 Tage lang in Dänemark gefahren. Landstraße 80 km/h, Autobahn 110 km/h und im Stadtverkehr (Arhus).

Ich erreichte dabei 1,2 Kilogramm auf 100 km. Ja und ich kann sparsam fahren.

Einen Kona habe ich in der gleichen Umgebung mit 14,5 kW/h bewegt, einen Ioniq mit knapp 12 kW/h. Selbst meinen Optima GT fahre ich hier mit ca. 8 Litern (95er) im Schnitt.

 

Die Brennstoffzelle wird sich durchsetzen, in entsprechenden Fahrzeugen, wie Bussen oder LKW.

 

Den Sinn in einem Wasserstoffzug sehe ich weniger, ist es doch so einfach den Strom von der Oberleitung zu beziehen...

Dass Akkus in der Kälte an Leistung verlieren, ist nun wirllich ein alter Hut. Da zu sagen, das es nicht stimmt, ist wirklich etwas naiv. Das ist bei allen Bauarten so, beim einem Typ mehr, beim anderen weniger.

Nur geht die Kapazität nicht wirklich verloren, wird der Akku wärmer, ist der Akku wieder etwa auf dem Stand vor der Abkühlung. Dass er im kalten Zustand aber schlechtere Leistung bringt, schon des höheren Innenwiderstandes wegen, ist wirklich eine Tatsache.

Das Problem ist nur bei diesem Vergleich, dass Wasserstoff-Fahrzeuge immer etwas an Kapazität verlieren, wenn sie ungenutzt herumstehen. Und wirklich verlieren, nicht wie die temperaturbedingte vorübergehende Schwäche beim Akku. Für die Gelegenheitsfahrerin wie meine Mutter, die zuletzt im Jahr nur 2-3 Mal tanken fahren musste, ist das nichts.

@fplgoe:

 

Komisch, dass Du deinen ersten Absatz im zweiten widerlegst:D

 

Klar, wenn man wie in dem ADAC Artikel den üblichen Temperatursturz von 20 Grad plus auf 10 Grad minus hat (den es ja in der Realität nicht gibt), dann ist die Reichweite vermeintlich geringer. Jedoch geschieht genau das was Du beschreibst, der Akku erwärmt sich mit zunehmender Leistungsabgabe und er entwickelt wieder seine volle Leistung.

Was macht der ADAC, sie lesen die Akkuleistung im kalten Zustand aus und nehmen dies als einen Fakt hin, dazu lassen sie die elektrische Heizung auf hoher Stufe laufen und schalten alle elektrischen Verbraucher ein. Man will ja schließlich ein Szenario gestalten, welches das gewünschte Ergebnis liefert.

 

Lebe ich jedoch in der Realität, dann nehme ich eben das Auto von der Ladesäule, mit warmen Innenraum und ggf. warmen Akku. Habe ich diese Möglichkeit nicht schalte ich die Heizung ein, anfänglich mit elektrischen Zuheizer (ca. 2 kW/h) danach allein die Wärmepumpe (<1 kW/h).

Beides wirkt sich kaum auf die Reichweite aus...

 

 

Ich muss doch mehr Zitate einfügen.. das bezog sich auf den Part 'Akku-E-Autos verlieren bei -6 Grad im Schnitt 41% an Reichweite' und Deine Antwort. Da war ja von einer Reichweiteneinschränkung eben bei den getesteten -6° die Rede. Ich habe den Test jetzt nicht explizit durchgearbeitet, wenn der ADAC jetzt von einem Totalverlust der dann verbliebenen Kapazität ausgeht, ist das natürlich Tinnef...

Natürlich ist es Tinnef, solche Berichte sollen polarisieren....

Was mir ein wenig fehlt ist ein zeitlicher Bezug zum Bericht. Der ADAC war lange kein Befürworter der alternativen Antrieben, das scheint sich seit dem Dieselskandal geändert zu haben.

Sie richten eben ihr Fähnchen etwas nach dem Wind. Neutralität ist in der heutigen Zeit mit dem dominierenden Kommerz einfach nicht mehr möglich. Das ist in Fachzeitungen, ich sehe es besonders immer wieder deutlich im Hifi/Heimkino-Bereich, leider gang und gebe. Auch solche Zeitungen leben von den Werbeanzeigen.

Bei der ADAC-Motorwelt kostet eine Doppelseite 210.000€, dann wird da die Neutralität in Berichten über die Inserenten vielleicht 'geringfügig' beeinflusst... ;)

Zitat:

@Killed_in_Action schrieb am 12. Februar 2019 um 21:44:52 Uhr:

 

Den Sinn in einem Wasserstoffzug sehe ich weniger, ist es doch so einfach den Strom von der Oberleitung zu beziehen...

Es gibt viele Strecken die nicht mit Oberleitungen elektrifiziert sind. Ich glaube ca. 40% der Strecken sind davon in D betroffen. Auf den Strecken fahren momentan Diesel betriebene Züge, es gibt sogar Diesel ICEs. Für diese Strecken machen BZ Züge sehr viel Sinn. Die Strecken zu elektrifizieren ist extrem teuer und aufwändig.

Zitat:

@Killed_in_Action schrieb am 13. Februar 2019 um 07:43:48 Uhr:

Lebe ich jedoch in der Realität, dann nehme ich eben das Auto von der Ladesäule, mit warmen Innenraum und ggf. warmen Akku. Habe ich diese Möglichkeit nicht schalte ich die Heizung ein, anfänglich mit elektrischen Zuheizer (ca. 2 kW/h) danach allein die Wärmepumpe (<1 kW/h).

Beides wirkt sich kaum auf die Reichweite aus...

Das ist dann jetzt doch aber übertrieben positiv. Die Entwicklung bei den EV mit steigenden Reichweiten zielt doch gerade darauf ab, dass man nicht mehr jede Nacht laden muss. Und selbst wenn du dann morgens auf dem Weg zur Arbeit ein vorgeheiztes Fahrzeug hast, wie sieht es auf dem Weg zurück aus? Kaum jemand wird einen Arbeitgeber haben, der einem eine persönliche Ladesäule zur Verfügung stellt.

Und wie ist es mit den Strapenparkern ohne eigene Ladesäule? Steigende Reichweiten sollen EV's ja auch für diese Leute langsam interessant machen. Da wird man immer mit kaltem Auto und kalter Batterie starten.

Zitat:

@Daggobert schrieb am 13. Februar 2019 um 08:34:52 Uhr:

...es gibt sogar Diesel ICEs...

Das ist schon wieder Vergangenheit. Glücklicher Weise...

Zitat:

@Killed_in_Action schrieb am 12. Februar 2019 um 21:44:52 Uhr:

 

Die Brennstoffzelle wird sich durchsetzen, in entsprechenden Fahrzeugen, wie Bussen oder LKW.

Also in Fahrzeugen die Reichweite und Leistung benötigen. Hmmm, ich find das trifft auch auf PKWs zu. Ok, DK ist von der Fläche kein großes Land bin sehr häufig dort zum segeln. Habe alleine 450km Anfahrt bis zu meinem Liegeplatz in Arnis (D) und das meistens voll besetzt und mit Gepäck. Mit nem Akkuauto braucht man dafür viel Zeit und mehrere Pausen. Ich will aber auch man ankommen. Mit dem Nexo kein Problem...

@206driver:

 

Nein, die Reichweiten zielen auf Reichweite ab, damit auch der deutsche Durchschnittspendeler, der nach Aussagen vieler User in diesem Forum 1000 km am Stück fährt, nicht so oft zwischenladen muss:D

Aber mal im Ernst, ein E-Auto Fahrer lebt mit seinem Auto nach dem A,B,C... Allways be charged.

Dabei nutzt man jeden längeren Halt zum Laden. Recht reizvoll, besonders wenn man in der Stadt eine reservierten kostenlosen Parkplatz hat, wenn man lädt.

Also ein E-Auto Fahrer der das Prinzip verstanden hat, wird nur selten von 0 auf 100 laden.

 

Zur Leistungsaufnahme der Heizung habe ich ja was geschrieben, da gibt es nicht schön zu reden, aber es ist auch bei weitem nicht so wie es gern dargestellt wird.

 

@Daggobert:

 

Nein Reichweite und Leistung ist es nicht unbedingt, aber die Standzeiten können kürzer sein.

BZ Fahrzeuge können keine hohe Leistung liefern und die Technik inkl. Tanks benötigen mehr Platz, daher ist die Reichweite auch eingeschränkt. Aber eben die Möglichkeit schnell zu tanken ist gegeben.

 

Hallo? Dänemark ist das größte Land Europas... (Es hat nur die meiste Landmasse außerhalb Europas)

 

Okay, Du schaffst es bis nach Arnis, aber wie kommst Du wieder weg? In Schleswig Holstein gibt es keine Tankstelle.

Ich denke auch, da muss der Autofahrer ein Stück weit umdenken, einmal im Monat tanken ist mit E-Mobilität einfach nicht drin. Das ist aber auch nur ein wenig Umstellung, wie wir sie schon oft durchgemacht und überlebt haben. Zuletzt beim Umschwung auf das Smartphone, zumindest, wenn man es häufig nutzt.

Zitat:

@Killed_in_Action schrieb am 13. Februar 2019 um 09:19:56 Uhr:

Dabei nutzt man jeden längeren Halt zum Laden. Recht reizvoll, besonders wenn man in der Stadt eine reservierten kostenlosen Parkplatz hat, wenn man lädt.

Aber wer hat das schon? Natürlich gibt es solche Beispiele. Aber es gibt auch genügend andere Beispiele.

Elektromobilität ist nur machbar, wenn man zu Hause eine eigene Lademöglichkeit hat. Sehr viele Menschen haben das nicht und man kann es dort auch nicht nachrüsten.

Was nützt es einem dann, wenn man Abends um 19h zu der einen Ladestation im Stadtteil fährt und dort lädt schon ein anderes Auto?

Oder besser noch: Das Fahrzeug ist geladen aber weiterhin angeschlossen und blockiert die Lademöglichkeit?

Zitat:

@Killed_in_Action schrieb am 13. Februar 2019 um 09:19:56 Uhr:

Zur Leistungsaufnahme der Heizung habe ich ja was geschrieben, da gibt es nicht schön zu reden, aber es ist auch bei weitem nicht so wie es gern dargestellt wird.

Bei einem komplett vorgewärmten Fahrzeug mag das stimmen. Es sieht jedoch anders aus, wenn der Wagen über Stunden komplett ausgekühlt ist und man (aus welchen Gründen auch immer) nicht vorwärmt.

Ich halte Wasserstoff-Hybrid gerade bei Bussen als durchaus sinnvolle Sache. Als Fully Charged den Nexo in Korea getestet hat, wurde ja auch die Anwendung in einem Bus gezeigt. Wenn ich mich recht entsinne, dann werden da zwei Antriebseinheiten vom Nexo eingesetzt.

Das macht doch im urbanen Umfeld Sinn und bei den genannten Reichweiten kann man diese sogar als Überlandbusse einsetzen.

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