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Erfahrungsbericht BMW 530e mit Fokus auf E-Mobilität
Ich fahre jetzt seit ca. 20 Monaten einen 530e (G30 LCI) und dachte ich teile mal ein paar Erfahrungen insbesondere was das elektrische Fahren mit diesem Fahrzeug angeht. Die Wahl fiel aus zwei Gründen auf den PHEV: Zum einen ist es ein Firmenwagen und natürlich sind die 0.5% statt 1% schon attraktiv. Allerdings gehöre ich nicht zur Fraktion derer, die sich nur den Steuervorteil holen, um dann 100% mit dem Verbrenner zu fahren. Der zweite Grund war nämlich, um mit diesem Fahrzeug ein Gefühl für Elektromobilität zu gewinnen und sozusagen für das nächste Fahrzeug zu üben. In der Tat bin ich 25% des Tachostands elektrisch gefahren.
Ich will nicht allzuviel auf allgemeine 5er-Themen eingehen, da die ja zwischen PHEV und reinen Verbrennern nicht unterschiedlich sind. Daher nur ein Schnellabriss: Design finde ich gelungen sowohl was Karrosserie als auch Innenraum angeht (das ist natürlich rein subjektives Empfinden). Verarbeitungsqualität ist sowohl innen als auch außen, was ich von einem Fahrzeug in dieser Preisklasse erwarte. Platz und Sitzkomfort sind vorne (dort Komfortsitze) und hinten gut. Assistenzsysteme funktionieren und machen was sie sollen. Infotainment ist OK, wobei die Zeiten wo BMW hier führend war vorbei sind und Mercedes meiner Meinung nach zwischenzeitlich die Nase vorne hat. Nun aber zu den PHEV-spezifischeren Themen...
Kofferraum: Dieser ist natürlich beim 530e schon recht geschrumpft und wenngleich es 90% der Zeit vollkommen reicht und man auch für einen einwöchigen Urlaub mit der dreiköpfigen Familie auskommt, darf man sich keine Illusionen machen, dass der Unterschied zu den normalen Verbrennern schon ordentlich ist. Andererseits gibt es für die mit wirklichem Platzbedarf ja auch den Touring statt der Limousine.
Fahrverhalten: es gibt vier Modi: Sport, Hybrid, Electric, Battery-Control. Im Sport ist der Verbrenner an und der E-Motor hilft nur nach wenn volle Leistung nötig ist. In diesem Modus ist der 530e "spritzig" unterwegs, wobei er natürlich kein Beschleunigungs- und Hochgeschwindigkeitswunder ist mit knapp 6s für 0-100km/h und Vmax von 235km/h. Für normale Fahrer sollte dies aber eigentlich ausreichend sein und man hat auch kein Problem auf einer Landstraße mal spontan zu überholen. Der meistgefahrene Modus bei mir war aber Hybrid wo dann das adaptive Fahrwerk komfortabler abgestimmt ist und das Fahrzeug bis ca. 110km/h elektrische fährt sofern die Batterie nicht leer ist und sofern man nicht mehr als "leicht" beschleunigt. Bei moderater Beschleunigung kommt dann sofort der Verbrenner dazu. Der Übergang von Verbrenner zu elektrisch und umgekehrt ist unglaublich sanft und es gibt kein Ruckeln oder ähnliches. Der Fahrmodus Elektrik ergibt aus meiner sicht keinen Sinn, wenn man nicht gerade in entsprechend beschränkten Bereichen fahren muss. Sinnvoller ist es das Fahrzeug entscheiden zu lassen was für die Gesamtbilanz besser ist: Verbrenner oder E-Motor. Battery-Control erlaubt es einen bestimmten Stand der Batterie zu halten z.B. wenn man weiß, dass man noch 50% für die Einfahrt in die Londoner City braucht, kann man diese 50% zurückhalten. Außerdem kann man auch bis zu einem nutzerdefinierten Ladestand mit Hilfe des Verbrenners die Batterie laden. Letzteres habe ich mal probiert, um festzustellen wie der Spritzverbrauch sich entwickelt. Dazu fuhr ich zunächst Battery-Control eingestellt auf den momentanen Akkustand. Da er ja keine Batterie mehr nutzen durfte fuhr er mit dem Verbrenner bei so 60-70km/h auf einer ebenen Straße ohne zu laden und verbrauchte dabei so knapp 5l/100km. Dann setzte ich den gewünschten Batteriestand hoch und er fing logischerweise das Laden an und der Verbrauch sprang auch sofort auf 12-13l/100km. Sprich dieses Vorgehen ist absoluter Schwachsinn (es sei denn man will in die Londoner City und stellt fest, dass die Batterie leer ist), da damit der Durchschnittsverbrauch im Vergleich zur reinen Verbrennerfahrt massiv hochgeht.
Reichweite: Offizielle WLTP-Reichweite ist 61km wobei ich die 20-Zoll-Felgen habe, was WLTP-Reichweite gleich mal auf 55km veringert. Im Frühling und Herbst bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad (keine Klimaanlage oder Heizung) habe ich allerdings trotz großer Felgen 60km Reichweite bei einem Mix aus Stadt und Landstraße durchaus erreicht und sogar übertroffen. Im Sommer mit eingeschalteter Klimaanlage sind es dann eher 35-42km und im Winter (dann auf 18-Zöllern mit Winterreifen) mit Heizung dann auch nur 25km. Der Trick ist im Winter die ersten Kilometer mit Verbrenner zu fahren und mit der Motorwärme das Auto aufheizen und dann auf elektrisch umstellen - dann sind auch im Winter Reichweiten über 30km drin. Generell sind die Reichweiten was man mit etwas Vorwissen erwarten kann und waren vor 2 Jahren auch noch wettbewerbsfähig. Im Vergleich zu neueren Modellen aus Stuttgart ist es mit diesen Reichweiten natürlich nicht mehr soweit her. Was nicht ganz so verlässlich ist, ist die Reichweitenprojektion des Fahrzeugs. Je nach Lust und Laune der KI springt die dann mal sponatan ein paar Kilometer runter oder hängt für 10km beim gleichen Wert (und zwar ohne, dass man jetzt von sparsamem zu sportlichem Fahrverhalten wechselt).
Laden: Tja, wenn etwas wirklich schlecht am 530e ist, dann die lächerliche Ladeleistung von 3.7kW. Von mehr oder weniger 0 auf 100% dauert es 3,75 Stunden. Da ist die Konkurrenz mit 11kW Ladeleistung als Standard und der Möglichkeit optional Gleichstromladen bis 50kW dazuzukaufen natürlich in anderen Sphären. Und dies schränkt die Möglichkeit mehr elektrisch zu fahren massiv ein, da es bei normalen Stopps zum Einkaufen oder bei einer Pause auf längeren Fahrten unmöglich ist, eine nennenswerte Menge elektrische Energie in die Batterie zu bekommen. Wenn ich sehe, dass selbst beim neuen 7er 7.4kW das Lademaximum für die PHEVs ist, frage ich mich, was BMW hier eigentlich gerade macht. Salopp gesagt laden die neueren Mercedes PHEVs die doppelte Reichweite in der halben Zeit.
App: Was gut funktioniert ist die zeitliche Vorhersage der App wie lange das Laden noch dauert und auch die Vorklimatisierung via App funktioniert gut - sofern die Verbindung zum Fahrzeug hergestellt werden kann, was nach Systemupdates von BMW gern mal nicht geht, bis man im Fahrzeug das Infotainment rebootet. Ansonsten hat die App keine großen Funktionen bzgl. E-Mobilität. Man kann sich ansehen wann man wieviel geladen hat (was ich jetzt eher nicht so spannend finde) und seit dem letzten Update gibt es auch eine Übersicht der Fahrten mit E-Anteil der gefahrenen Kilometer und Verbrauch. Letzteres ist ganz lustig, aber auch nicht überlebenswichtig. Was die Anzeige der Restreichweite in der App angeht: Diese ist so unzuverlässig wie die anzeige im Fahrzeug (wird wohl auch auf der gleichen Quelle beruhen).
Fazit: Insgesamt ist es ein gutes Auto solange man nicht ernsthaft Verbräuche von unter 2l/100km erwartet. Ich habe mir Mühe gegeben möglichst viel elektrisch zu fahren und dennoch ist der Verbrauch ab Werk so um die 6l/100km (gut wenn ich im Verbrennermodus bin, fahre nicht langsam, aber ich bin jetzt auch kein notorischer Bleifuß). Der Vorteil ist natürlich, dass man lokal keine Emissionen erzeugt und vor allem auch für ein richtiges Elektrofahrzeug üben kann. Als Nachfolger werde ich dann im nächsten Frühjahr ein rein elektrisches Fahrzeug ordern, da die Reichweiten der Modelle in der Zwischenzeit für mein Fahrprofil so gut sind, dass es den Verbrenner als Backup nicht mehr braucht. Trotzdem war es gut mit dem PHEV mal geübt zu haben und ein Gefühl für das ganze entwickelt zu haben.
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72 Antworten
Heute bei +2°C war schon nach 18 km der Herr Otto mit am Board.
Also bei >60kWh/100 km muss etwas kaputt sein. Selbst bei diesen Temperaturen komme ich selten über 30 kWh/100 km (530e touring ohne xdrive)
Oder fährst du elektrisch mit 140 auf der Autobahn?
Meine Excel sagt 33,1 kWh/100km Verbrauch rein elektrisch im Dezember 23 bis dato, errechnet aus den Werten der App, nicht am Stromzähler. Also ohne Ladeverluste, aber inklusive Vorheizen am Kabel.
Schlechtester Monat bisher war Nov 2022 mit 36,9 kWh /100km. Da hatte ich das Auto neu und sehr oft die maximale Vorheizzeit von 30 min ausgeschöpft. Heute nutze ich diese nur ca. 10 min und mit geringerer Temperaturvorwahl.
Aber über 60 kWh /100km, wenn auch an der Steckdose gemessen? Krass...
Im Anhang mal ein Foto meines Weg heute Morgen ins Büro. Stadtverkehr und etwas Stadtautobahn mit Tempo 90-105 km/h.
Außentemperatur 3,5 - 4 Grad Celsius
Kein Vorheizen, Auto war die ganze Nacht im Freien geparkt.
Zitat:
@i.linch schrieb am 7. Dezember 2023 um 11:01:25 Uhr:
Ich messe beim 530e brutto (an der Steckdose) im rein elektrischen Betrieb >60kWh/100km bei +/-0°C und neulich einmal 45kWh/100km bei +4°C.
Was zeigt das Auto eigentlich für einen Verbrauch an?
Zitat:
@Daimlerkuehler schrieb am 7. Dezember 2023 um 20:13:48 Uhr:
Also bei >60kWh/100 km muss etwas kaputt sein. Selbst bei diesen Temperaturen komme ich selten über 30 kWh/100 km (530e touring ohne xdrive)
Oder fährst du elektrisch mit 140 auf der Autobahn?
Überhaupt nicht, nur Stadt.
Habe nun den BMWKundensupport kontaktiert, dort wurde ich an die lokale Niederlassung für eine Untersuchung verwiesen. Einen Termin werde ich vrst. erst im nächsten Jahr kriegen, ich werde euch updaten.
Gestern und heute bei +10°C war der Verbrauch schon deutlich geringer bei 40-45 kWh/100km.
Zitat:
@pfreud01 schrieb am 9. Dezember 2023 um 15:02:33 Uhr:
Zitat:
@i.linch schrieb am 7. Dezember 2023 um 11:01:25 Uhr:
Ich messe beim 530e brutto (an der Steckdose) im rein elektrischen Betrieb >60kWh/100km bei +/-0°C und neulich einmal 45kWh/100km bei +4°C.
Was zeigt das Auto eigentlich für einen Verbrauch an?
Auf die Anzeige im Auto habe ich noch nie wirklich geachtet, kann das gerne mal tun. In der MyBMW App werden ca. 30% geringere Verbräuche angezeigt, als an der Steckdose gemessen. Ich hätte vllt. die Genauigkeit meines Messgeräts angezweifelt, aber das Feld "Energy charged" in MyBMW-App deckt sich zu 100% mit den von mir gemessenen Werten, der BMW-Zähler und mein Zähler lefern also identische Werte.
Wenn man den 530e so bewegt, wie man auch normal ein Auto bewegen würde, sind die 20 km durchaus realistisch. Ich weiß, hier gibt es schon Rankings nach dem Motto „Ich komme am weitesten“ und dann ohne Klima ohne alles. BMW soll sich schämen mit so einer „Ingenieurskunst“. Ich kaufe mir jedenfalls nicht so ein teures Auto um dieses anschließend wie ein Dacia zu fahren und um auf jeglichen Komfort wie Wärme, Audio oder Klima zu verzichten. Von einem heutigen Fahrzeug würde ich erwarten, dass man die Akkus austauschen könnte gegen welche neuerer Generation mit höherer Kapazität. Allein schon die Drosselung auf 3 KW ist ein Unding. Mit Verbrenner lade ich den Akku in 25 Minuten von leer auf voll und an der ENBW Säule brauch ich 3 Stunden! Ach ja, meiner ist von 2019 mit 12 KW und nein, ich bin kein Heizer!
Zitat:
@bandit1o schrieb am 13. Dezember 2023 um 21:20:53 Uhr:
Wenn man den 530e so bewegt, wie man auch normal ein Auto bewegen würde, sind die 20 km durchaus realistisch. Ich weiß, hier gibt es schon Rankings nach dem Motto „Ich komme am weitesten“ und dann ohne Klima ohne alles. BMW soll sich schämen mit so einer „Ingenieurskunst“. Ich kaufe mir jedenfalls nicht so ein teures Auto um dieses anschließend wie ein Dacia zu fahren und um auf jeglichen Komfort wie Wärme, Audio oder Klima zu verzichten. ...
Klingt jetzt vielleicht hart, aber: Schon im ersten Satz steckt das Dilemma. Was ist "normal ein Auto bewegen"? Das ist doch für jeden völlig anders und selbstverständlich auch null miteinander vergleichbar. Bewegungsprofil, Beschleunigungsprofil, Höhenprofil, Temperaturen, nichts ist bei uns Fahrenden annähernd gleich.
Will man wirklich vergleichen können, muss man mit dem Auto den WLTP-Zyklus fahren, also alle äußeren Bedingungsfaktoren gleich schalten. Und ich wette, dann kommt der Werksverbrauch raus, außer es ist was defekt. Und deswegen wüsste ich jetzt nicht, für was sich BMW da schämen müsste. Sie halten sich ja an ihre Versprechen.
Dass dieser WLTP-Zyklus eben nur wenig mit der Realität (oder für viele "Normalität") zu tun hat, ist leider völlig korrekt. Und selbst ein Dacia unterliegt diesen Gegebenheiten.
Und noch eine Schublade aufgemacht: Man muss mit einem BMW nicht immer schneller sein als im Dacia, nur weil er so viel teurer war. ;-)
Zitat:
Dass dieser WLTP-Zyklus eben nur wenig mit der Realität (oder für viele "Normalität") zu tun hat, ist leider völlig korrekt. Und selbst ein Dacia unterliegt diesen Gegebenheiten.
Kaum steigen die Temperaturen wieder etwas, stehen auf einmal wieder über 45km progonstizierte Reichweiche nach dem Laden auf der Uhr statt 30 km bei Minus-Graden - bei identischem Fahrprofil. Es nerven halt wie immer die Extremata und die führen zu negativen Diskussionen - nachvollziehbar ;-)
Bei >5°C Außentemperatur und Start aus der Garage (was übers Jahr gesehen wahrscheinlich bei vielen über 90% der Fahrten ausmacht) bewegt man sich auch bei "normaler" Fahrweise mit einem dem WLTP sich annähernden Fahrprofil (nicht nur Autobahn, nich nur Stop&Go aber mit Komfortverbrachern aktiv) durchaus im Bereich der offiziellen Angaben.
Zitat:
Und noch eine Schublade aufgemacht: Man muss mit einem BMW nicht immer schneller sein als im Dacia, nur weil er so viel teurer war. ;-)
dafür darf man mit einem BMW da Parken wo es andere nicht dürfen :D
@i.linch
Irgendwie alles seltsam…
Woher weiß deine Steckdose denn, wie weit du gefahren bist?
Du kannst ja mal ein Foto von deinem Verbrauch posten…
Ich glaub, man hat mich nicht verstanden. Mir gehts jetzt nicht um irgendeinen WLT Shice. Ich meinte mit „normal bewegen“ , ohne auf irgendein Feature zu verzichten, oder möglichst nur bergab zu fahren, oder mit 20 Km/h mich durch meine Ortschaften zu schleichen, nur um am Ende hier zu posten“ hey seht her, ich schaffe locker 40..50km elektrisch mit meinem 530e. DAS ist nicht mein Anspruch. Und genau hier setze ich an, dass sich BMW schämen soll, ein Fzg mit einem Wert von weit über 60k anzubieten, welches gerade mal realistisch 20km elektrische Reichweite hat. DAS ist für mich keine Ingenieurskunst, solange die Mitbewerber es dsbzgl besser können. Genauso mit der lächerlichen Ladebegrenzung. Ebenso ist es nicht nachhaltig, dass die Batterien nicht gegen eine neuere Generation ausgetauscht werden können, das ist schwach!
Das ist einfach falsch was du schreibst.
Wenn deine Range bei normalem Gebrauch tatsächlich 20 km ist, fahr zu BMW und du bekommst auf Garantie eine neue Batterie.
@bandit1o
Ja, ich hab dich nicht verstanden und tu das immer noch nicht. Umgekehrt erscheint es mir ebenso.
Du jammerst hier, weil dein Realoverbrauch viel krasser ist als von BMW ins Prospekt gedruckt. Aber nochmal: auch deiner würde genauso wenig verbrauchen, wenn er auf der Rolle den WLTP-Zyklus nachfahren muss und nicht was defekt ist.
Dein Einsatzprofil und deine Fahrweise ist aber völlig anders. Für was bitte muss sich da ein Autohersteller schämen? Welches andere Fahrzeug sollte dies denn bitte UNTER DEINEN GEGEBENHEITEN besser machen können?
Zitat:
@Daimlerkuehler schrieb am 15. Dezember 2023 um 08:09:17 Uhr:
Das ist einfach falsch was du schreibst.
Wenn deine Range bei normalem Gebrauch tatsächlich 20 km ist, fahr zu BMW und du bekommst auf Garantie eine neue Batterie.
Das kann ich vergessen, die werden immer behaupten, dass es an meiner (m.E.normalen) Fahrweise liegt.
Zitat:
@pfreud01 schrieb am 15. Dezember 2023 um 13:48:07 Uhr:
@bandit1o
Ja, ich hab dich nicht verstanden und tu das immer noch nicht. Umgekehrt erscheint es mir ebenso.
Du jammerst hier, weil dein Realoverbrauch viel krasser ist als von BMW ins Prospekt gedruckt. Aber nochmal: auch deiner würde genauso wenig verbrauchen, wenn er auf der Rolle den WLTP-Zyklus nachfahren muss und nicht was defekt ist.
Dein Einsatzprofil und deine Fahrweise ist aber völlig anders. Für was bitte muss sich da ein Autohersteller schämen? Welches andere Fahrzeug sollte dies denn bitte UNTER DEINEN GEGEBENHEITEN besser machen können?
Ich jammere nicht, wie kommst Du da drauf? Ich degradiere, oder besser: entzaubere lediglich die Ingenieurskunst bzw schrottige Software von BMW. Allein der billige Blinkerschalter im G30 spottet jeder Beschreibung, da ist der von meinem E81 aus 2010 innovativer. Vom Navi will ich gar nicht erst anfangen.
Ist mein zweiter selbstbezahlter 5er (vorher F10). Jetzt im Winter nutze ich die E-Fähigkeit hauptsächlich als Standheizung, fahren tue ich dann halt im Verbrennermodus, zumal EnBW 50ct/Kwh an deren Säulen aufruft.
Audi und Mercedes können es oftmals besser, wenn man den Erfahrungsberichten folgt. BMW gefällt mir aber derzeit besser. Allerdings kann keiner von den drei genannten die von mir erwähnte Nachhaltigkeit.
Innovativ? Nein, aus meiner Sicht.
Nochmal zum Abschluss: mir gehts darum, dass hier oft suggeriert wird, man kommt mit dem G30 40..50 km weit rein elektrisch. Das geht nur mit abschalten aller Comfortfunktionen plus gerader Strecken und viel rollen lassen, möglichst bergab. Ein Berg darf da nicht auf der Strecke vorkommen.
Und ich sage: jetzt im Winter ist real mit normaler Fahrweise und Nutzung aller normalen Comfortfunktionen max 20 km drin, wer das Gegenteil behauptet, muss der berühmte 30km/h Rentner sein :p .
Im Sommer sieht es etwas besser aus.
Ach ja, ich fahren einen aus 2019, also keinen aktuellen!
