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Erfahrungsbericht 330d PPK und Leistungssteigerung
Wie im Threadtitel beschrieben, hier mein Erfahrungsbericht zum 330d im Serienzustand, mit BMW-Performance-Paket und Leistungssteigerung.
Am F30 330d hatte ich zunächst das BMW Performance Paket nachgerüstet. Ich habe mich dann dazu entschlossen, zusätzlich eine Leistungssteigerung durchführen zu lassen.
Vergleich Serie F30 / BMW-Performance / Chiptuning PP-Performance:
Der Serien-F30 hatte im Vergleich zum vorherigen Serien-E90 spürbar schlechtere Fahrleistungen, was sicher hauptsächlich an der Wandler-Automatik und der deutlich schwereren Bereifung lag. Gemessen hatte ich am F30 folgende Werte nach Tacho:
Serie 330d F30 (190 KW/ 258 PS, 560Nm) auf 19“ Mischbereifung:
100-200: 14,9 Sek.
200-250: 19,5 Sek.
100-250: 35 Sek.
Vmax. nach GPS: 250-251 km/h
330d F30 mit BMW-Performance (210 KW/ 286 PS, 600Nm) auf 18“ Winterrädern:
100-200: 12,9 Sek.
200-250: 15,9 Sek.
100-250: 28,8 Sek.
Vmax. nach GPS: 250-251 km/h
330d F30 mit Chiptuning PP-Performance (242 KW/ 329 PS, 670Nm) auf 18“ Winterrädern:
100-200: 11,7 Sek.
200-250: 13,7 Sek.
100-250: 25,4 Sek.
Vmax. nach GPS: ca. 278-281 km/h (wurde erst einmal mit Sommerrädern gemessen)
GPS-Werte:
Die Tachoabweichung ist bei 200 ca. 6 Km/h, die Beschleunigung von 0 auf 200 nach GPS ist jetzt ca. 18 Sek.
Alle Messungen wurden auf identischer Strecke in beiden Richtungen durchgeführt. Die deutlichen Unterschiede zum Serien-330d sind zum Teil auch auf die sehr schweren 19“ Sommerräder mit Mischbereifung zurückzuführen. BMW-Performance und Chiptuning wurde mit 18“-Bereifung ohne Mischbereifung 225/45 gemessen.
Weitere Veränderungen:
Die Sommerräder habe ich zwischenzeitlich aufgrund des hohen Gewichtes auf leichtere 18“ Räder geändert. Somit wiegt ein Rad jetzt ca. 3 Kilo weniger als vorher. Zusätzlich habe ich auch die BMW-Performance 18“ Bremsanlage nachgerüstet. Die Bremsscheiben wiegen im Vergleich zur M-Sportbremse deutlich weniger:
Vordere Bremsscheiben:
M-Sportbremse: 16,5kg; BMW-Performance: 11,9kg
Hintere Bremsscheiben:
M-Sportbremse: 9kg; BMW-Performance: 8,6kg
Tuning-Firma:
Das Tuning wurde von PP-Performance durchgeführt. Ich habe mich relativ lange damit beschäftigt und mit mehreren unterschiedlichen Tuning-Firmen gesprochen. Für den F30 gab es bis vor kurzem so gut wie keine Firmen, die überhaupt ein klassisches Chiptuning ohne Zusatzsteuergerät durchführen konnten. Ich muss wirklich sagen, dass PP-Performance hier ein hervorragender Partner war. Das Fahrzeug wurde zunächst auf einem MAHA-Prüfstand in Serienleistung, dann mit BMW-Performance und zuletzt mit dem Chiptuning PP-Performance gemessen. Das Fahrzeug war dabei die ganze Zeit auf dem Prüfstand gestanden und wurde unter identischen Bedingungen gemessen. Somit ist die Veränderung absolut transparent. Was mir an PP-Performance auch wirklich gefallen hat, der Geschäftsführer hat viele Jahre Erfahrung und ich konnte bei der Codierung der Daten zuschauen. Es gibt ja viele, zum Teil auch namhafte Tuner, die Datenfiles auch nur von anderen Codierern bekommen. PP-Performance hat mir die Änderungen inclusive TÜV-Eintragungen angeboten und in der kompletten Abwicklung einen hervorragenden Service geleistet.
TÜV / Versicherung:
Die Änderungen wurden vom TÜV abgenommen und in die Fahrzeugpapiere eingetragen. Bei meiner Versicherung erhöhte sich die jährliche Prämie dadurch geringfügig. Das ist natürlich je nach Versicherer unterschiedlich.
Verbrauch:
Die Änderungen im Verbrauch sind im Vergleich zum BMW-Performance-Steuergerät nur minimal. Der Minimalverbrauch (Tempomat bei 80km/h Autobahn) ist absolut unverändert, im Teillastbereich bei zügiger Fahrweise ist der Verbrauch ca. 0,3l weniger. Bei Volllast ca. 0,5-0,7 Liter mehr. Insgesamt ist der Verbrauch über die letzten Tankfüllungen minimal geringer wie vorher.
Fazit:
Insgesamt ist das Fahrzeug jetzt so, wie ich es mir vorgestellt habe. Auch wenn die Gesamtkosten für alle Umrüstungen insgesamt schon einige Euros waren, die Veränderungen haben sich echt gelohnt.
Nicht nur die Leistungssteigerung, sondern auch die reduzierten „bewegten Massen“ (Bremsscheiben und Räder) wirken sich deutlich spürbar und messbar auf die Fahrleistungen und den Verbrauch aus.
Falls technische Defekte auftreten, werde ich diese hier natürlich posten.
Beste Antwort im Thema
Wie im Threadtitel beschrieben, hier mein Erfahrungsbericht zum 330d im Serienzustand, mit BMW-Performance-Paket und Leistungssteigerung.
Am F30 330d hatte ich zunächst das BMW Performance Paket nachgerüstet. Ich habe mich dann dazu entschlossen, zusätzlich eine Leistungssteigerung durchführen zu lassen.
Vergleich Serie F30 / BMW-Performance / Chiptuning PP-Performance:
Der Serien-F30 hatte im Vergleich zum vorherigen Serien-E90 spürbar schlechtere Fahrleistungen, was sicher hauptsächlich an der Wandler-Automatik und der deutlich schwereren Bereifung lag. Gemessen hatte ich am F30 folgende Werte nach Tacho:
Serie 330d F30 (190 KW/ 258 PS, 560Nm) auf 19“ Mischbereifung:
100-200: 14,9 Sek.
200-250: 19,5 Sek.
100-250: 35 Sek.
Vmax. nach GPS: 250-251 km/h
330d F30 mit BMW-Performance (210 KW/ 286 PS, 600Nm) auf 18“ Winterrädern:
100-200: 12,9 Sek.
200-250: 15,9 Sek.
100-250: 28,8 Sek.
Vmax. nach GPS: 250-251 km/h
330d F30 mit Chiptuning PP-Performance (242 KW/ 329 PS, 670Nm) auf 18“ Winterrädern:
100-200: 11,7 Sek.
200-250: 13,7 Sek.
100-250: 25,4 Sek.
Vmax. nach GPS: ca. 278-281 km/h (wurde erst einmal mit Sommerrädern gemessen)
GPS-Werte:
Die Tachoabweichung ist bei 200 ca. 6 Km/h, die Beschleunigung von 0 auf 200 nach GPS ist jetzt ca. 18 Sek.
Alle Messungen wurden auf identischer Strecke in beiden Richtungen durchgeführt. Die deutlichen Unterschiede zum Serien-330d sind zum Teil auch auf die sehr schweren 19“ Sommerräder mit Mischbereifung zurückzuführen. BMW-Performance und Chiptuning wurde mit 18“-Bereifung ohne Mischbereifung 225/45 gemessen.
Weitere Veränderungen:
Die Sommerräder habe ich zwischenzeitlich aufgrund des hohen Gewichtes auf leichtere 18“ Räder geändert. Somit wiegt ein Rad jetzt ca. 3 Kilo weniger als vorher. Zusätzlich habe ich auch die BMW-Performance 18“ Bremsanlage nachgerüstet. Die Bremsscheiben wiegen im Vergleich zur M-Sportbremse deutlich weniger:
Vordere Bremsscheiben:
M-Sportbremse: 16,5kg; BMW-Performance: 11,9kg
Hintere Bremsscheiben:
M-Sportbremse: 9kg; BMW-Performance: 8,6kg
Tuning-Firma:
Das Tuning wurde von PP-Performance durchgeführt. Ich habe mich relativ lange damit beschäftigt und mit mehreren unterschiedlichen Tuning-Firmen gesprochen. Für den F30 gab es bis vor kurzem so gut wie keine Firmen, die überhaupt ein klassisches Chiptuning ohne Zusatzsteuergerät durchführen konnten. Ich muss wirklich sagen, dass PP-Performance hier ein hervorragender Partner war. Das Fahrzeug wurde zunächst auf einem MAHA-Prüfstand in Serienleistung, dann mit BMW-Performance und zuletzt mit dem Chiptuning PP-Performance gemessen. Das Fahrzeug war dabei die ganze Zeit auf dem Prüfstand gestanden und wurde unter identischen Bedingungen gemessen. Somit ist die Veränderung absolut transparent. Was mir an PP-Performance auch wirklich gefallen hat, der Geschäftsführer hat viele Jahre Erfahrung und ich konnte bei der Codierung der Daten zuschauen. Es gibt ja viele, zum Teil auch namhafte Tuner, die Datenfiles auch nur von anderen Codierern bekommen. PP-Performance hat mir die Änderungen inclusive TÜV-Eintragungen angeboten und in der kompletten Abwicklung einen hervorragenden Service geleistet.
TÜV / Versicherung:
Die Änderungen wurden vom TÜV abgenommen und in die Fahrzeugpapiere eingetragen. Bei meiner Versicherung erhöhte sich die jährliche Prämie dadurch geringfügig. Das ist natürlich je nach Versicherer unterschiedlich.
Verbrauch:
Die Änderungen im Verbrauch sind im Vergleich zum BMW-Performance-Steuergerät nur minimal. Der Minimalverbrauch (Tempomat bei 80km/h Autobahn) ist absolut unverändert, im Teillastbereich bei zügiger Fahrweise ist der Verbrauch ca. 0,3l weniger. Bei Volllast ca. 0,5-0,7 Liter mehr. Insgesamt ist der Verbrauch über die letzten Tankfüllungen minimal geringer wie vorher.
Fazit:
Insgesamt ist das Fahrzeug jetzt so, wie ich es mir vorgestellt habe. Auch wenn die Gesamtkosten für alle Umrüstungen insgesamt schon einige Euros waren, die Veränderungen haben sich echt gelohnt.
Nicht nur die Leistungssteigerung, sondern auch die reduzierten „bewegten Massen“ (Bremsscheiben und Räder) wirken sich deutlich spürbar und messbar auf die Fahrleistungen und den Verbrauch aus.
Falls technische Defekte auftreten, werde ich diese hier natürlich posten.
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230 Antworten
Ich schau mir nochmal meine Eintragung an.
Grundsätzlich ist es aber so, das alle werksseitig bestellbaren Bremsenkombinationen durch BMW homologisiert sind.
Dies gilt für die AG Modelle, bei der Umrüstung auf eine Bremse des M Derivates bedarf es theoretisch einer Eintragung > praktisch naja....muss das jeder für sich selbst entscheiden.
Hat der 30d nur die Standardbremse verbaut ist, bei Einbau des Performancekit, die Bremse an der VA auf die 4 Kolben / Schwerlastenbremse / Standard 335xd Bremse aufzurüsten.
Somit ist auch die Eintragung des Diesel-Performancekit möglich.
Homologierbar oder einzelabnehmbar ist es sicherlich. Grundsätzlich verbesserst du ja die Bremsleistung - was ja gerade beim N57-MPPK bezweckt wurde. Der Grund für die Aufrüstung auf die 340er Festsattelbremse Brembo P4.40 war und ist ja zulassungsbedingt.
Dummerweise werden dadurch Änderungen am Fahrzeug vorgenommen, die die in der Betriebserlaubnis genehmigte Fahrzeugart grundsätzlich ändert (die 340er Bremse gab´s nicht werkseitig) und die grundsätzlich auch geeignet ist andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden (Vorsicht: damit meine ich nicht, dass die bessere Bremse andere Vekehrsteilnehmer gefährdet, sondern, dass die Änderung=der Einbau geeignet ist andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden). Damit erlischt grundsätzlich nach § 19 Abs. 2 S. 2 StVZO die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges.
Würdest du bspw. eine Brembo GT-Bremsanlage einbauen, dann ist doch zweifellos diese Bremsanlage stärker als die Serienanlage, aber niemand zweifelt daran diese auch eintragen lassen zu müssen.
Irgendwas muss beim N57-MPPK schief gelaufen sein. Ich hätte beim 330d/430d erwartet, dass das Teilegutachten für das MPPK auch die notwendige Bremsenaufrüstung berücksichtigt.
Auch nach der Installation des MPPK wird die Abnahme ja zweifelsfrei notwendig, weswegen BMW hier das Teilegutachten beifügt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass den Ingenieuren der Fehler unterlaufen ist, die Kombination von MPPK mit Bremsenaufrüstung gesondert als Abnahmepflichtig zu erkennen, sondern dass einfach ein Fehler in den Begleitdokumenten (Einbauanleitung plus TÜV-Teilegutachten) unterlaufen ist. Ich gehe noch immer davon aus, dass der zuständige Fachbereich bei BMW die nötigen Unterlagen vorliegen hat, die eine Eintragung des Komplettpaketes (MPPK P210 inkl. Bremsenaufrüstung) ermöglichen.
Das wäre allerdings für alle N57-MPPK´s ungünstig, die eine Bremse mit haben aufrüsten lassen müssen, wenn dies aufgrund eines Teilegutachtens geschehen ist, welches nur die Leistungssteigerung beinhaltet - dann hätte man nur eine Hälfte abnehmen und eintragen lassen und fährt quasi (unbewusst) ohne ABE herum.
Ich möchte bei meinem Verständnis nicht ausschließen, dass es auch eine Möglichkeit gibt, dass keine weitere Ein-/Nachtragung notwendig ist. Aber dann müsste BMW gleichfalls die notwendigen Unterlagen bereitstellen - entweder eine Mustertypgenehmigung für 330d/430d mit der 340er Bremse oder eine ABE für die 340er Bremse an einem 330d/430d oder eine Ausnahmegenehmigung.
In allen Fällen ist m.E. der zuständige Fachbereich von BMW der richtige Ansprechpartner.
Nach wie vor viel Glück und viele Grüße
Chris
PS: Ich kenne keine Schwerlastbremse beim F3x und finde auch nichts Entsprechendes in den Preislisten & Katalogen. :(
Da man die Bremsanlage sicher getrennt ordern kann, muss es doch eine Liste bei BMW, ein Teilegutachten oder eine ABE direkt für diese Bremse geben. Auch hat die Bremse sicher eine KBA Nummer, so wie Alufelgen.
Das hat doch nichts mit dem Rest zu tun. Das PPK konnte man ja auch einbauen, wenn man von Anfang an die M-Sportbremse hatte.
Nein, die gibt es für den 330d/430d eben nicht gesondert @joe_e30
Das ist ja die Krux!
Sie ist kein Ersatzteil vom 330d/430d, sondern von einem anderen Modell.
Wenn man die M Sportbremse hat, dann benötigt man diese Aufrüstung nicht, hat dann aber eine andere Bremse (18“ beim 330d/430d).
Diese Kombination (Festsattel 340mm/17“ an VA, Faustsattel an HA) gab es nie werkseitig beim F3x 330d/430d zu kaufen!
Ok, verstehe.
Bislang hat man nur hier gehört, dass die Zulassungsbehörde dabei Ärger macht. Und diese erfährt ja auf dem Amt grundsätzlich nichts von der Bremsenaufrüstung, daher wundert es mich ja, wie der Verwaltungsangestellte hier darauf gekommen ist…
Grundsätzlich hat er ja recht, aber dem Teilegutachten und der Änderungsabnahme sieht man es ja nicht an. Und wenn, dann hätte der TÜV-Prüfer doch die Bremse gleich mit abgenommen und die Zulassungsstelle müsste es bloß eintragen.
Na er hat höflich gefragt was gemacht wurde und ich habe ihm ehrlich geantwortet: Eine Leistungssteigerung und eine größere Bremse vorne, original von BMW.
Hätte ich lügen, oder etwas verschweigen sollen um BMW zu retten? :D
MfG
Nein, du hast dir ja gar nichts vorzuwerfen @AwesomeInfernus
Es ist leider alles nicht zufriedenstellend. Ich bin jetzt genauso schlau wie vorher. BMW hat mich zumindest zurückgerufen und mir mitgeteilt, dass sie mir nicht weiterhelfen können. Das kann nur der Händler / die Werkstatt. Der Mitarbeiter teilte mir aber auch mit, wenn die M Performance Bremse oder M Sportbremse verbaut worden wäre, müsste diese definitiv eingetragen werden. Er wisse ja nicht welche Bremse verbaut wurde. Ich sagte ihm die Bremse des 335d / 340i, er beharrte aber darauf, dass nur der Händler / die Werkstatt das genau sagen kann. Es wäre definitiv keine Bremse die BMW für das Power Kit vorsieht.
Also ich hab es jetzt so verstanden, dass BMW Matthes nicht die Bremse(n), welche BMW für das Power Kit vorsieht, sondern die günstigeren für 335d / 340i verbaut. Die scheint ja dann auszureichen, aber ohne Eintragung ABE / Gutachten etc. rumzufahren scheint dennoch nicht richtig zu sein.
Also ich komme nicht weiter...
MfG
Die BMW AG hat dir mündlich mitgeteilt, dass sie dir nicht weiterhelfen können?
Nicht der Händler kann das im Zweifel prüfen, sondern die AG oder der Fachbereich in Dingolfing, die Aussage ist schlichtweg nicht richtig.
Die Antwort haben sie dir aber dann vermutlich doch mitgegeben mit dem Vergleich zur M Performance Anlage, dass du sie einzeln abnehmen lassen musst. Allerdings wäre bei einer Aufrüstung auf die SZ P1A wiederum ein Teilegutachten dabei, was das einfacher gestaltet.
Dann wäre es aber eine schwache Leistung, dass sie im Rahmen des Angebotes oder den beigefügten Unterlagen nicht darauf hinweisen, dass diese gesondert abzunehmen ist. Und was soll das bitte bei einem Komplett-Kit von BMW, dass nur Teilegutachten für die Hälfte erbracht werden und der Kunde dann den Rest einzelabnehmen muss?
…und der Rest auf deutschen Straßen, der es gar nicht mitbekommt und ohne gültige Zulassung herumfährt, weil BMW geschludert hat...
Das MPPK war ja auch für unseren 330d interessant, aber eine Einzelabnahme ist hingegen völlig uninteressant. Den Aufwand und die Kosten möchte ich nicht tragen. Da bin ich mal gespannt was dich da erwartet.
Und doch, diese Bremse wird über eine gesonderte Teilenummer im Rahmen der Aufrüstung von der BMW AG angeboten, keine andere. Soll ich dir die Teilenummer heraussuchen?
- 11 12 2 347 695 für Fahrzeuge ab 07/2012 (ohne M Sportbremse SA 2NH oder M Perf. Bremse SZ P1A)
- 11 12 2 286 239 für Fahrzeuge ab 07/2013 (ohne M Sportbremse SA 2NH oder M Perf. Bremse SZ P1A)
Inhalt ist dabei (Buchstabe I) der "Aufrüstsatz Bremse". Das wird schon in der AG so kommissioniert und nicht von Matthes & Co. separat bestellt.
Matthes und den anderen Vertragswerkstatt ist kein Vorwurf zu machen. Die Bremse ist passend zur Teilenummer des MPPK bei Aufrüstung.
Zitat:
Es wäre definitiv keine Bremse die BMW für das Power Kit vorsieht.
Wende dich doch nochmals an die Kundenbetreuung und bitte nach einem Mitarbeiter, der sich mit damit auskennt und eine belastbare Auskunft geben kann.
...und noch für die Einbauanleitung mit der Werkstattbescheinigung und dem Teilegutachten.
Tut mir echt leid für dich @AwesomeInfernus - ich gehe davon aus, dass da ein Mitarbeiter oder eine Abteilung bei der Auslegung des Kits nicht mitgedacht hat. Und wenn das nun bei BMW richtig ankommt, sehe ich schon, dass neben dem MP ESD auch das MPPK für den N57 bald nicht weiter verfügbar ist.
Ich versteh das Problem nicht:
Es gibt 2 Varianten des PPK;
- kleines / günstiges Kit wenn das Fahrzeug bereits die M Sport bzw. M Performancebremse verbaut hat
- großes / teureres Kit wenn die Standard - 1 Kolben Bremse verbaut ist - in dem Fall beinhaltet das Kit die Aufrüstung der Vorderachse
Dieses Upgrade ist dann der 4 Kolben Sattel mit den 340mm Scheiben an der VA. entspricht 35i/35d bzw. entspricht diese Combo auch der Schwerlastenbremse für Behördenfahrzeuge.
Alles so homologisiert / freigefahren seitens BMW daher auch die Anpassung der DSC Codierung.
Nein, leider eben nicht. Das Teilegutachten geht nicht auf die hochgerüstete Bremse ein und daher wird die geänderte Bremsanlage weder vom TÜV abgenommen, noch von der Zulassungsstelle eingetragen.
Und diese 17" Bremsanlage gehört einfach zu einer anderen Typgenehmigung (335d - wie im BMW Prospekt sogar offeriert), daher kannst du nicht einfach diese Bremse einfach so fahren.
...bin aus Versehen auf "Danke" gekommen.. ups
Zitat:
@MasteratDesaster schrieb am 21. Januar 2021 um 07:18:55 Uhr:
Dieses Upgrade ist dann der 4 Kolben Sattel mit den 340mm Scheiben an der VA. entspricht 35i/35d bzw. entspricht diese Combo auch der Schwerlastenbremse für Behördenfahrzeuge.
Alles so homologisiert / freigefahren seitens BMW daher auch die Anpassung der DSC Codierung.
Aber dennoch ist es eine Änderung am Fahrzeug und dieses Fahrzeug hat nicht dieselbe Typgenehmigung, wie ein Behördenfahrzeug. Eine Änderung i.S. § 19 Abs. 2 StVZO ist das in jedem Fall.
Edit: Es gibt sogar Typgenehmigungen für den 335i/435i mit 240 kW und 250 kW. Dafür gibt es sogar eigene Typschlüsselnummern, aber bei jedem nachträglichen Verbau eines MPPK musst du dein Fahrzeug einzelabnehmen lassen.
- 0005 BIM
- 0005 BRK
- 0005 RLL
- 0005 BPQ
...könnte jetzt auch noch die Typzulassungen heraussuchen... ;)
By the way - von diesen Typgenehmigungen sind auch tatsächlich Einzelexemplare zugelassen worden - Statistiken findet man beim KBA.
