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Erfahrungen zum GLC 350e

Mercedes GLC
Themenstarteram 22. März 2017 um 9:46

Hallo Ihr Teilelektrisierten,

 

ich stehe kurz davor meine drei Kreuzen unter den Vertrag für einen 350e zu setzen. Auf den letzten Metern habe ich jetzt aber ein paar Zweifel ob die Motorisierung die richtige Wahl ist. Vielleicht könnt Ihr mir hier mit ein bisschen Erfahrung bei meiner Entscheidung helfen.

Grundsätzlich hat der GLC350e ja ein paar konstruktive Mängel. Die elektrische Reichweite ist wirklich am absoluten Minimum und durch die Abgaswerte darf man auf die Zuschüsse für das Command verzichten. (Ich weiss, der Zuschuss ist nicht für das Command, würde das aber finanzieren).

Nun meine Fragen:

An die Steckdose?

Mein Weg zur Arbeit sind 8km, die Strecke könnte ich ganz gut mit der Reichweite abdecken. Tatsächlich müsste das Fahrzeug dann jeden Tag an die Steckdose. Aus der Erfahrung: Schliesst Ihr Eure Fahrzeuge täglich an die Steckdose an, um dann 20km Elektrische Reichweite zu erhalten oder lässt man das dann lieber.

Rekuperation und Reichweite?

Angenommen ich hänge das Fahrzeug nicht an die Steckdose und nutze für mittlere und längere Strecken die Energierückgewinnung. Ist da ein Vorteil spürbar, wirkt sich das direkt auf den Kraftstoffverbrauch aus? Leider sind die Verbrauchsangaben ja immer mit aufgeladener Batterie, mich interessiert hier vielmehr ob sich ein deutlicher Unterschied zum normalen 250er ergibt, der ja wohl mit ca. 10 Litern getrieben werden kann.

Fahreigenschaften?

Der 350e kommt ja mit dem älteren und grober übersetzen Getriebe. Das 9G bin ich bereits gefahren und finde ich fantastisch. Unterstützt der E-Motor das Fahrzeug beim Einkuppeln damit die Schaltvorgänge sanfter stattfinden? Wie ist das beim Anfahren und Rangieren, ist hier der Motor ein Vorteil indem er direktere Reaktion bietet und die Lautstärke Senkt.

 

Es wäre schön hier ein paar Erfahrungen zu lesen. In den anderen Threads habe ich konkret dazu nichts gefunden. Ich würde das Auto gerne als Cruiser und als Übergang in die Elektrifizierung nutzen. Aber wenn das Fahrzeug die E-Vorteile nicht ausspielt, dann könnte ich auch ganz gut mit einem 250er leben.

Grüße

Beste Antwort im Thema

Wenn Geld keine Rolle spielt, kann man durchaus über den 350e nachdenken. Ansonsten macht er meiner Meinung nach einfach gar keinen Sinn, er belügt aber vielleicht ein wenig das eigene Umweltgewissen.

Strom aus der Steckdose kostet halt auch (viel) Geld, deutlich höhere Anschaffungskosten, dazu der hohe Benzinverbrauch, keine staatliche Förderung, Unhandlichkeit mit Ladekabel und wenig(er) Reichweite.

Der Umweltgedanke ist völliger Unsinn, wenn man über die Umweltsünde der Gestehungskosten eines Neuwagens nachdenkt, die Batterienproduktion und vor Allem deren Halbwertzeit und entsorgt werden müssen die auch mal.

Bleibt abzuwarten, wie sicher solche Batterien überhaupt sind. Über den Tellerrand hinausgeschaut sind explodierende oder brennende Batterien ja durchaus häufig(er) ein Thema...

Grüße

Totti

P.S.

Ich habe keine Einparkprobleme mit der 9G und dem normalen Diesel. Seitdem ich den GLC fahre, stehe ich aber immer etwas weiter weg vom Bordstein. Verstehe ich gar nicht. Naja, die Felgen werden es danken...

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Zitat:

@GonGi66 schrieb am 1. Februar 2020 um 18:11:33 Uhr:

Können Sie zumindest einen Kilometerstand angeben? Schlechteste und beste Laufleistung (schlechteste im Winter, beste im Sommer) ...

Mit dem fast 3-jährigen Akku (mit noch 80%) sieht das so aus:

Sommer zwischen 15 und 25 °C

Beste (kaum Verkehr, primär Autobahn bei 80 bis 100 km/h): 22 km

Schlechteste (oft Stau bzw. viel Stop & Go auf AB, Durchschnittlich 30 km/h): 17 km

(Ab 25°C und insbesondere ab 30 °C nimmt die Laufleistung stark ab)

Winter 0 bis 10 °C:

Beste: 17 km

Schlechteste 12 km

Winter unter 0 °C:

Beste: 15 km

Schlechteste < 10 km (z.B. nur kurzer Betrieb beim Einkaufen im Dorf oder schleichender Stadtverkehr)

Das sind natürlich nur meine persönlichen Erfahrungen und keinesfalls auf andere Fahrprofile übertragbar.

Man muss auch sagen, dass die Heizung des GLC350e rein elektrisch funktioniert. Das kostet im Winter viele Kilometer. Das empfinde ich persönlich als einen schweren Konstruktionsfehler, da der 350e schliesslich einen Benzintank hat und man somit eine Art benzinbetriebene "Standheizung" hätte realisieren können. Es ist so ziemlich das Dümmste, was man tun kann, Strom für die Wärmeerzeugung zu verschwenden...

Bei mir fällt im Winter die Heizung und im Sommer die Klimaanlage weniger ins Gewicht als erwartet. Da ich immer die Vorklimatisierung aktiviere wenn es am Stecker hängt, ist es beim Losfahren angenehm temperiert. Dieses Losfahren, bei dem das Gebläse auf Hochtouren läuft, fällt komplett weg. Gerade wenn man viel Kurzstrecke fährt, so wie ich, ist das sehr komfortabel.

Entsprechend nutze ich den Akku fürs Fahren und weniger fürs Klimatisieren. Die Klimaautomatik schalte ich ab, die Lüftung steht auf 1, die Sitzheizung steht auf 1 und wenn‘s zu warm wird mache ich erstmal das Dach auf.

Zuviele akkugefahrene Kilometer darf man doch nicht erwarten. Im Winter sind es max. 20 und im Sommer komme ich auch mal an die 30 ran. Am weitesten kommt man auf der Landstraße bei 80 km/h, im Stadtverkehr schlägt das Gewicht zu, da ist der Akku auch schon mal nach 10 km alle.

Um es klar zu machen, der Hybrid ist nicht die Zukunft. Für mich war das ein Experiment und ich werde mir als nächstes einen reinen Stromer zulegen. Mercedes, Audi und BMW sind da eigentlich schon raus. Ich meine die haben die Entwicklung verpennt und brauchen erstmal Zeit das wieder aufzuholen. Tesla 3 wäre die erste Wahl (ein Auto das unheimlich viel Spaß macht), den ID.3 würde ich auch anschauen und den Polestar.

Zitat:

@kartoffel911 schrieb am 2. Februar 2020 um 09:59:56 Uhr:

 

Entsprechend nutze ich den Akku fürs Fahren und weniger fürs Klimatisieren. Die Klimaautomatik schalte ich ab, die Lüftung steht auf 1, die Sitzheizung steht auf 1 und wenn‘s zu warm wird mache ich erstmal das Dach auf.

Ich muss meine Lüftung stets auf Stufe 3 lassen, da es sonst zu stickig oder zu warm/kalt im Sommer/Winter wird. Das ist merkwürdig.

 

Zitat:

@kartoffel911 schrieb am 2. Februar 2020 um 09:59:56 Uhr:[/i

Um es klar zu machen, der Hybrid ist nicht die Zukunft. Für mich war das ein Experiment und ich werde mir als nächstes einen reinen Stromer zulegen. Mercedes, Audi und BMW sind da eigentlich schon raus. Ich meine die haben die Entwicklung verpennt und brauchen erstmal Zeit das wieder aufzuholen. Tesla 3 wäre die erste Wahl (ein Auto das unheimlich viel Spaß macht), den ID.3 würde ich auch anschauen und den Polestar.

Bei mir exakt genauso!

Zitat:

@kartoffel911 schrieb am 2. Februar 2020 um 09:59:56 Uhr:

Um es klar zu machen, der Hybrid ist nicht die Zukunft.

Da gebe ich Dir Recht, allerdings die aktuellen "reinen Stromer" auch nicht. Zu lange dauert das Laden. Sollte die Akku-Technologie tatsächlich mal einen Sprung vollziehen und man dann viellecht einen 200 kWh-Akku verbaut hat, kann man leicht ausrechnen, wie lange dann das Laden an einer Haus-Steckdose dauert. Bzw. welch extreme Ladeleistung eine einigermassen passable Ladezeit erlaubt.

Hybrid ist eine tolle Lösung für heute und jetzt. Reine Stromer sind für mich ungeeignet, da ich schon auch mal längere Strecken fahren möchte - ohne planen zu müssen. Und ein Zweitwagen kommt fürt mich nicht in Frage. Aber gegenüber reinem Verbrenner bringen Hybrid-Modelle je nach Fahrprofil sehr viel Ersparnisse.

Vielleicht wird tatsächlich Wasserstoff der Energieträger der Zukunft für den Individualverkehr...

Den Vorteil sehe ich allenfalls bei ausschließlicher Kurzstrecke (dann Ist allerdings der reine Stromer noch günstiger), Bei anderen Nutzungsprofilen sind die hier berichteten Verbräuche das Benziners im Vergleich zur Leistung einfach jenseits von gut und böse.

Zitat:

@Achimj11 schrieb am 2. Februar 2020 um 12:43:06 Uhr:

Den Vorteil sehe ich allenfalls bei ausschließlicher Kurzstrecke (dann Ist allerdings der reine Stromer noch günstiger), Bei anderen Nutzungsprofilen sind die hier berichteten Verbräuche das Benziners im Vergleich zur Leistung einfach jenseits von gut und böse.

Richtig: Primär Kurzstrecke mit Steckdose am Ziel. Nur dann macht der 350e/300e Sinn.

Reiner Stromer? Nein, damit schaffe ich keine Langstrecke. Dann bräuchte ich 2 Autos, eines fürs Berufs-Pendeln, der andere für den Rest. Das macht für mich aus finanziellen Gründen noch weniger Sinn. Zudem müsste ich dann einen dieser winzigen fahrenden Särge wählen. Nein danke, ich schätze meinen "Panzer" gerade im täglichen Berufsverkehr sehr ;)

Notabene fahre ich mit dem 350e auch 400 km (Voller Akku, aber ohne zwischenzeitliches Nachladen) mit einem Verbrauch von 7 bis 8 l/100 km. Das ist für einen 2.2-Tonnen-SUV der Luxus-Klasse wohl sicher nicht jenseits von gut und böse ;)

Ok, mit Diesel wärs ev. noch etwas sparsamer. Aber ich will keinen qualmenden Traktor ;)

Zitat:

@Achimj11 schrieb am 2. Februar 2020 um 12:43:06 Uhr:

Den Vorteil sehe ich allenfalls bei ausschließlicher Kurzstrecke (dann Ist allerdings der reine Stromer noch günstiger), Bei anderen Nutzungsprofilen sind die hier berichteten Verbräuche das Benziners im Vergleich zur Leistung einfach jenseits von gut und böse.

Ca. 8 Liter bei mir mit leerem Akku finde ich nicht "jenseits von gut und böse".

Zitat:

@Classicmac schrieb am 2. Februar 2020 um 15:43:17 Uhr:

Reiner Stromer? Nein, damit schaffe ich keine Langstrecke. Dann bräuchte ich 2 Autos, eines fürs Berufs-Pendeln, der andere für den Rest. Das macht für mich aus finanziellen Gründen noch weniger Sinn. Zudem müsste ich dann einen dieser winzigen fahrenden Särge wählen. Nein danke, ich schätze meinen "Panzer" gerade im täglichen Berufsverkehr sehr ;)

Notabene fahre ich mit dem 350e auch 400 km (Voller Akku, aber ohne zwischenzeitliches Nachladen) mit einem Verbrauch von 7 bis 8 l/100 km. Das ist für einen 2.2-Tonnen-SUV der Luxus-Klasse wohl sicher nicht jenseits von gut und böse ;)

400km schafft doch heute auch ein Tesla mit 15 Minuten Pinkel und Nachladepause. In der Zukunft wird das wohl jedes Mittelklasse-BEV können, hoffe ich mal.

Alles über 400km nehme ich eh die Bahn um darin arbeiten zu können.

Zitat:

@holgor2000 schrieb am 2. Februar 2020 um 18:26:45 Uhr:

400km schafft doch heute auch ein Tesla mit 15 Minuten Pinkel und Nachladepause. In der Zukunft wird das wohl jedes Mittelklasse-BEV können, hoffe ich mal.

Sicher. Im Sommer und im Neuzustand. Aber im Winter und mit 2-jährigem Akku sieht das schon ganz anders aus. Da kannst Du froh sein, auf 300 km zu kommen. Aber nur mit gaaaaaaanz zarter Fahrweise sowie abgeschalteter Heizung. Und die letzten 100 km werden dann äusserst spannend. Die Nerven dazu hätte ich nicht.

Fazit: Nur die ersten 200 km reist man in einem reinen E-Fahrzeug entspannt. Danach beginnt der nervöse Blick auf die Ladestandsanzeige. Und wenn man mal seinen Tesla etwas ausreizen will (oder muss), sackt die Anzeige in Nullkommanichts von 100 auf 20 km runter ;)

Pauschale Aussagen ohne Grundlage oder Beweise. Dazu hat das nichts mit dem Threadthema zu tun.

Zitat:

@holgor2000 schrieb am 2. Februar 2020 um 22:55:57 Uhr:

Pauschale Aussagen ohne Grundlage oder Beweise. Dazu hat das nichts mit dem Threadthema zu tun.

Nein, keine pauschale Aussage, sondern übertragen von meinen Erfahrungen mit dem GLC350e unter der Berücksichtigung identischer Akku-Technologien und vielen Berichten, die genau das bestätigen. Vor allem wenn man seinen Tesla (oder welchen E-Wagen auch immer) sportlich fahren möchte, bleibt von den versprochenen Kilometern kaum mehr was übrig.

Wie beim GLC350e auch. Fahr' den mal im reinen E-Betrieb ruppig, also immer an der Grenze zur roten LED: Da bleiben auch im Sommer von 25 km nur noch 10 km übrig. Alles schon ausprobiert. Und ist ja auch irgendwie nachvollziehbar ;)

Und sicher: Mit dem Thread-Titel hat das Ausschweifen auf andere E-Fahrzeuge nicht mehr viel zu tun. Dass hier immer sehr schnell und gerne auf "Off-Topic" verwiesen wird, weiss ich. Und ist mir ehrlich gesagt egal. Interessante Diskussionen ergeben sich oft gerade dann, wenn man off-topic geht. Keiner muss ja was schreiben, wenn er nicht will ;)

Zitat:

@Classicmac schrieb am 3. Februar 2020 um 12:45:48 Uhr:

 

Nein, keine pauschale Aussage, sondern übertragen von meinen Erfahrungen mit dem GLC350e unter der Berücksichtigung identischer Akku-Technologien und vielen Berichten, die genau das bestätigen. Vor allem wenn man seinen Tesla (oder welchen E-Wagen auch immer) sportlich fahren möchte, bleibt von den versprochenen Kilometern kaum mehr was übrig.

Die Akkus des 350e sind aber nicht mit dem eines Tesla identisch.

350e: 8,8 kWh. D.h. nach ca. 20-30km ist Schluss. Somit wird bei fast jeder Fahrt ein Vollzyklus entladen und dann wieder aufgeladen durch den Benutzer = Schnelle Alterung des Akkus.

Tesla: 75 - 100 kWh Akku. Somit wird bei fast keiner Fahrt im Alltag die volle Kapa benötigt, was viel schonender für den Akku ist. Somit hält der Akku sehr lange. Siehe das Model S, was in Deutschland seit 600.000km mit dem gleichen Akku herum fährt.

Fazit: Zwei vollständig verschiedene Szenarien, die nicht vergleichbar sind im Resultat. Daher sind Deine Erfahrungen im 350e nicht übertragbar auf BEVs mit größeren Akkus.

P.S.: Ich fahre auch einen 350e.

Ich denke, wesentlich näher an der Zukunft ist das Konzept des GLE. 106km (also praktikabel eher um die 80km) elektrische Reichweite und v.a. die Möglichkeit mit Gleichstrom (Schnell-)zu laden. Dazu ein sparsamer Diesel für die Langstecke. Vom Konzept her finde ich das wesentlich attraktiver als ein reines E-Fahrzeug (und ausserdem ist in meinen Augen die Verarbeitung der Tesla schon sehr amerikanisch, mein Nachbar (und Spezl) ist Werkstattmeister bei denen und nimmt öfters einen mit heim)

Da würde sogar ich als "Mildaussendiesntler" fast alles elektrisch fahren können und wenns mal wirklich weiter ist, dann eben mit dem Diesel. Leider hat mir (oder besser meinem Brötchengeber) den nicht gelitten und so ist ein GLC300e bestellt worden.

Ich weiss, dass es bei so einem Plug-In Hybrid natürlich wesentlich auch das (tägliche) Fahrprofil ankommt.

Trotzdem hat es mich auch technologisch interessiert, ob/wie das auch im Betrieb ohne Aufladen in der Praxis was bringen könnte. Das ist offentichtlich nicht der Fall.

Ich wäre davon ausgegangen, dass auch eine recht kleine elektrische Unterstützung besonders im Stop-and-Go (inkl. Rekupation) in der Stadt was bringen könnte, aber wie es aussieht bringt es eher mehr Komplexität als Nutzen.

Konkretes technisches Interesse hätte ich ja an dem kommenden M254 (4 Zyl. mit ISG) als "Mild Hybrid"... aber die Hoffnung schwindet ein wenig nach den Erfahrungen und Berichten mit dem GLC350e.

Kann ich nicht bestätigen. Wenn der Akku leer ist, verbrauche ich mit dem 350e weniger Benzin als ein reiner 250 Benziner.

Siehe die Diskussionen hier im Forum, was ein 250 so verbraucht. Da liege ich drunter.

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