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Erfahrungen zum GLC 350e
Hallo Ihr Teilelektrisierten,
ich stehe kurz davor meine drei Kreuzen unter den Vertrag für einen 350e zu setzen. Auf den letzten Metern habe ich jetzt aber ein paar Zweifel ob die Motorisierung die richtige Wahl ist. Vielleicht könnt Ihr mir hier mit ein bisschen Erfahrung bei meiner Entscheidung helfen.
Grundsätzlich hat der GLC350e ja ein paar konstruktive Mängel. Die elektrische Reichweite ist wirklich am absoluten Minimum und durch die Abgaswerte darf man auf die Zuschüsse für das Command verzichten. (Ich weiss, der Zuschuss ist nicht für das Command, würde das aber finanzieren).
Nun meine Fragen:
An die Steckdose?
Mein Weg zur Arbeit sind 8km, die Strecke könnte ich ganz gut mit der Reichweite abdecken. Tatsächlich müsste das Fahrzeug dann jeden Tag an die Steckdose. Aus der Erfahrung: Schliesst Ihr Eure Fahrzeuge täglich an die Steckdose an, um dann 20km Elektrische Reichweite zu erhalten oder lässt man das dann lieber.
Rekuperation und Reichweite?
Angenommen ich hänge das Fahrzeug nicht an die Steckdose und nutze für mittlere und längere Strecken die Energierückgewinnung. Ist da ein Vorteil spürbar, wirkt sich das direkt auf den Kraftstoffverbrauch aus? Leider sind die Verbrauchsangaben ja immer mit aufgeladener Batterie, mich interessiert hier vielmehr ob sich ein deutlicher Unterschied zum normalen 250er ergibt, der ja wohl mit ca. 10 Litern getrieben werden kann.
Fahreigenschaften?
Der 350e kommt ja mit dem älteren und grober übersetzen Getriebe. Das 9G bin ich bereits gefahren und finde ich fantastisch. Unterstützt der E-Motor das Fahrzeug beim Einkuppeln damit die Schaltvorgänge sanfter stattfinden? Wie ist das beim Anfahren und Rangieren, ist hier der Motor ein Vorteil indem er direktere Reaktion bietet und die Lautstärke Senkt.
Es wäre schön hier ein paar Erfahrungen zu lesen. In den anderen Threads habe ich konkret dazu nichts gefunden. Ich würde das Auto gerne als Cruiser und als Übergang in die Elektrifizierung nutzen. Aber wenn das Fahrzeug die E-Vorteile nicht ausspielt, dann könnte ich auch ganz gut mit einem 250er leben.
Grüße
Beste Antwort im Thema
Wenn Geld keine Rolle spielt, kann man durchaus über den 350e nachdenken. Ansonsten macht er meiner Meinung nach einfach gar keinen Sinn, er belügt aber vielleicht ein wenig das eigene Umweltgewissen.
Strom aus der Steckdose kostet halt auch (viel) Geld, deutlich höhere Anschaffungskosten, dazu der hohe Benzinverbrauch, keine staatliche Förderung, Unhandlichkeit mit Ladekabel und wenig(er) Reichweite.
Der Umweltgedanke ist völliger Unsinn, wenn man über die Umweltsünde der Gestehungskosten eines Neuwagens nachdenkt, die Batterienproduktion und vor Allem deren Halbwertzeit und entsorgt werden müssen die auch mal.
Bleibt abzuwarten, wie sicher solche Batterien überhaupt sind. Über den Tellerrand hinausgeschaut sind explodierende oder brennende Batterien ja durchaus häufig(er) ein Thema...
Grüße
Totti
P.S.
Ich habe keine Einparkprobleme mit der 9G und dem normalen Diesel. Seitdem ich den GLC fahre, stehe ich aber immer etwas weiter weg vom Bordstein. Verstehe ich gar nicht. Naja, die Felgen werden es danken...
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662 Antworten
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 4. Januar 2020 um 15:12:54 Uhr:
Nächstes Auto wird dann ein BEV. Verbrenner brauch ich nicht mehr. Daher war der PHEV gut zum "anfixen".
Me2. Auf Benzin- und Verbrauchsverarsche deutscher Schluckspechtherstellernhsbe ich keinen Bock mehr. Tesla 3 bin ich Probe gefahren. Macht Spaß wie Sau. :-)
Zitat:
Me2. Auf Benzin- und Verbrauchsverarsche deutscher Schluckspechtherstellernhsbe ich keinen Bock mehr. Tesla 3 bin ich Probe gefahren. Macht Spaß wie Sau. :-)
Ja, macht sehr viel Spaß aber da steckt auch direkt schon der Wurm drin. Wenn Spaß, dann Reichweite stark verkürzt. Das kann man bei einer Probefahrt vielleicht nicht gleich realisieren. Wenn ich mit einem Model 3 so fahre wie jetzt (160km/h auf der Autobahn und zügig auf Landstraße) komme ich mit ach und Krach 300km weit und auch nur wenn ich auf gut 90% auflade und auf 10% runterfahre. Und da kommen wir zum nächsten Punkt... empfohlen wird die 80/20-Regel, also auf 80% aufladen und nur bis 20% runterfahren, damit der Akku länger hält.
Somit sind beide Punkte Spaß und Verbrauch (Reichweite) wieder ganz schön auf dem Boden der Tatsachen.
Ich habe mich auch einige Zeit von der Tesla-Euphorie anstecken lassen, aber für einen typischen dienstlichen Langstreckenfahrer sind mir die Kompromisse doch deutlich zu stark.
Allerdings bin ich der Meinung, dass das Elektroauto dennoch die Zukunft ist ... nur noch nicht heute für mein Fahrprofil. Ich werde wohl auf den Diesel-Hybrid warten, weil dessen Potential sich am meisten mit meinem Fahrprofil deckt.
Also ich habe den 350e grad als Ersatzwagen.
Das Konzept erschliesst sich mir allerdings nicht ganz. Der Verbrauch liegt laut KI "Ab Reset" da im Moment bei 9,9l. Ich selbst hab es heute nicht unter 10l geschafft (Strecke ca. 30km). War natürlich auch nicht aufgeladen und vermutlich werden das vorher auch wenige gemacht haben, aber das finde ich doch ziemlich viel für ein modernes (noch dazu Hybrid) Auto.
Mein 400er (gut das ist auch keine Schrankwand aber immerhin eine E-Klasse) hat über ca. 20tkm einen Verbrauch von 8,8l. Noch dazu ist das von der Leistung nicht mal annähernd vergleichbar. Ab 180km/h tut er sich doch schon sehr schwer und der Motor wirkt dabei total überfordert. Von einem Mercedes, an dem hinten "350" steht hätte ich mir schon einiges mehr erwartet.
Wenn man denn nun sparsam unterwegs sein will ist aus meiner Sicht ein kleiner Motor ohne den ganzen Hybrid-Balast doch wesentlich sinnvoller.
Da mein Auto noch eine Nacht in der Werkstatt braucht hab ich den 350e jetzt mal an die Steckdose gehängt... mal sehen wie es morgen dann rein elektrisch so aussieht ;)
Zitat:
@maxx2097 schrieb am 30. Januar 2020 um 18:21:53 Uhr:
Also ich habe den 350e grad als Ersatzwagen.
Das Konzept erschliesst sich mir allerdings nicht ganz. Der Verbrauch liegt laut KI "Ab Reset" da im Moment bei 9,9l. Ich selbst hab es heute nicht unter 10l geschafft (Strecke ca. 30km). War natürlich auch nicht aufgeladen und vermutlich werden das vorher auch wenige gemacht haben, aber das finde ich doch ziemlich viel für ein modernes (noch dazu Hybrid) Auto.
Mein 400er (gut das ist auch keine Schrankwand aber immerhin eine E-Klasse) hat über ca. 20tkm einen Verbrauch von 8,8l. Noch dazu ist das von der Leistung nicht mal annähernd vergleichbar. Ab 180km/h tut er sich doch schon sehr schwer und der Motor wirkt dabei total überfordert. Von einem Mercedes, an dem hinten "350" steht hätte ich mir schon einiges mehr erwartet.
Wenn man denn nun sparsam unterwegs sein will ist aus meiner Sicht ein kleiner Motor ohne den ganzen Hybrid-Balast doch wesentlich sinnvoller.
Da mein Auto noch eine Nacht in der Werkstatt braucht hab ich den 350e jetzt mal an die Steckdose gehängt... mal sehen wie es morgen dann rein elektrisch so aussieht ;)
Wie hier schon sicher 100x gesagt ist der 350e/300e nur etwas für Leute mit passendem Fahrprofil und wenn konsequent an der Steckdose aufgeladen wird. Ansonsten schleppt man einfach 200 kg Batterien mit. Rekuperation bringt zwar etwas, aber natürlich nicht 50% Ersparnis gegenüber dem reinen Benziner ;)
Auch schon 100x gesagt: Ich selber fahre im Sommer mit durchschnittlich 1 l/100km, im Winter sind es 3 bis 4 l/100km.
Zitat:
@maxx2097 schrieb am 30. Januar 2020 um 18:21:53 Uhr:
Also ich habe den 350e grad als Ersatzwagen.
Das Konzept erschliesst sich mir allerdings nicht ganz. Der Verbrauch liegt laut KI "Ab Reset" da im Moment bei 9,9l. Ich selbst hab es heute nicht unter 10l geschafft (Strecke ca. 30km). War natürlich auch nicht aufgeladen und vermutlich werden das vorher auch wenige gemacht haben, aber das finde ich doch ziemlich viel für ein modernes (noch dazu Hybrid) Auto.
Mein 400er (gut das ist auch keine Schrankwand aber immerhin eine E-Klasse) hat über ca. 20tkm einen Verbrauch von 8,8l. Noch dazu ist das von der Leistung nicht mal annähernd vergleichbar. Ab 180km/h tut er sich doch schon sehr schwer und der Motor wirkt dabei total überfordert. Von einem Mercedes, an dem hinten "350" steht hätte ich mir schon einiges mehr erwartet.
Wenn man denn nun sparsam unterwegs sein will ist aus meiner Sicht ein kleiner Motor ohne den ganzen Hybrid-Balast doch wesentlich sinnvoller.
Da mein Auto noch eine Nacht in der Werkstatt braucht hab ich den 350e jetzt mal an die Steckdose gehängt... mal sehen wie es morgen dann rein elektrisch so aussieht ;)
Wie Classicmac schreibt, mit konsequentem Laden komme ich auch auf 3 Liter. Aber mit dem Benzinmotor gebe ich Dir recht, das ist ein Schluckspecht. Ich schaffe daher beim nächsten Auto den Benzinmotor ab.
Ich werde mein GLC Coupé 300e bis Ende März ausliefern lassen. Haben Sie Vorschläge zum Aufladen des Akkus? Ich meine, es ist besser, den Akku bei 10% zu laden, wenn möglich auch bei 60 oder 70% oder bei Erreichen der 30/20% -Kapazität aufzuladen? Ich möchte nur vermeiden, den Akku zu stark zu belasten und schnell seine volle Leistung zu verlieren ... Vielen Dank für Ihre Ratschläge.
es gibt die 20% / 80% Regel , soll für die Batterie am besten sein
Absolut einverstanden. Kurz nach dem Post habe ich im Internet nachgesehen und festgestellt, dass die meisten Leute diese 20/80% -Regel vorschlagen, die Sie erwähnt haben.
Eine andere Frage...
Sollte ich den Akku zweimal pro Tag aufladen (60 km / Tag sind meine Standardkilometer), denke ich, dass ich die Lebensdauer des Akkus schnell gefährden werde?
Einen Hybrid würde ich immer zu 100% laden. Mache ich auch so seit fast 3 Jahren.
Wieso bei einem so langsamen Lader nur auf 80%? Zumal das mein 350e sowieso nicht steuern kann.
der GLC 300e ist übrigens nun förderfähig... https://...mercedes-benz-passion.com/.../
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 1. Februar 2020 um 09:25:31 Uhr:
Einen Hybrid würde ich immer zu 100% laden. Mache ich auch so seit fast 3 Jahren.
Wieso bei einem so langsamen Lader nur auf 80%? Zumal das mein 350e sowieso nicht steuern kann.
Mache ich auch so. Auto ist jetzt 3 Jahre alt, ich habe das Auto regelmäßig am Stecker (2x am Tag, manchmal auch 2-4x, es gibt ja immer mehr Ladestationen, i.d.R. 11 an kW). Akku entlädt sich beim Fahren immer auf 10% und ich lade dann auf 100%. Das sind inzwischen über 2000 Ladezyklen. Von Reichweitenschwund aufgrund Kapazitätsverlust merke ich bisher nichts.
Zitat:
@kartoffel911 schrieb am 1. Februar 2020 um 11:39:09 Uhr:
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 1. Februar 2020 um 09:25:31 Uhr:
Einen Hybrid würde ich immer zu 100% laden. Mache ich auch so seit fast 3 Jahren.
Wieso bei einem so langsamen Lader nur auf 80%? Zumal das mein 350e sowieso nicht steuern kann.
Mache ich auch so. Auto ist jetzt 3 Jahre alt, ich habe das Auto regelmäßig am Stecker (2x am Tag, manchmal auch 2-4x, es gibt ja immer mehr Ladestationen, i.d.R. 11 an kW). Akku entlädt sich beim Fahren immer auf 10% und ich lade dann auf 100%. Das sind inzwischen über 2000 Ladezyklen. Von Reichweitenschwund aufgrund Kapazitätsverlust merke ich bisher nichts.
Haben Sie etwas dagegen, uns Ihren Kilometerstand bei rein elektrischem Antrieb mit voll aufgeladenem Akku (Sommer und Winter) mitzuteilen? Vielen Dank
Kommt stark auf das Fahrprofil an.
Langsam = Mehr Reichweite. Schnell = weniger Reichweite.
Heizung = Weniger Reichweite.
Zitat:
@GonGi66 schrieb am 1. Februar 2020 um 00:08:02 Uhr:
Sollte ich den Akku zweimal pro Tag aufladen (60 km / Tag sind meine Standardkilometer), denke ich, dass ich die Lebensdauer des Akkus schnell gefährden werde?
Mache ich genau so: 2x komplett leeren, 2x komplett aufladen. Im Juni 2020 ist mein 350e dann 3 Jahre alt.
Der Akku hatte im Juni 2019, also nach genau 2 Jahren, nach Aussage meiner Werkstatt noch 80% Kapazität.
Aktuell komme ich bei Temperaturen zwischen 0 °C und 10 °C noch auf ca. 15 km - das reicht nicht mehr für die Strecke zur Firma (21 km). Gestern Freitag war es bei uns herrlich warm, der GLC zeigte 15 °C an. Und schon kam ich auf der Fahrt nach Hause auf 19 km rein elektrisch.
Sind die Temperaturen wieder in der Nähe von 20 °C, dürfte ich die 21 km rein elektrisch wieder schaffen - obwohl es nun immer schwieriger wird. Die 20 bis 25% Kapaziätätsverlust gegenüber dem Neuwagen spürt man nun halt schon. Im ersten Jahr kam ich problemlos auf 25 km bei milden Temperaturen, manchmal sogar auf 27 km.
Ich habe zudem das Gefühl, dass der Akku mit dem Alter nicht nur Kapazität verliert, sondern dieser bei tiefen Temperaturen noch stärker einbricht, als früher. Tja, die aktuelle Akku-Technologie taugt einfach noch nicht wirklich. Es müsste mal eine wirkliche Innovation kommen. Nicht 10 oder 20% Verbesserung, sondern Faktor 2 oder 3. Bis es so weit ist, bin ich froh, noch einen (erst noch leistungsstarken) Benziner unter der Haube zu haben.
Meine Werkstatt meinte, nach frühestens 3, eher 4 Jahren gäbe es auf Garantie einen neuen Akku. Aktuell bin ich mir am überlegen, ob ich noch einen Winter mit dem alten Akku durchstehen soll, oder ob ich im Juni 2020 auf einen neuen Akku bestehen soll. Noch ein weiteres Jahr, und ich habe eben vermutlich nur noch 60 bis 70%. Dann wird das Hybrid-Konzept des GLC 350e langsam fragwürdig.
Können Sie zumindest einen Kilometerstand angeben? Schlechteste und beste Laufleistung (schlechteste im Winter, beste im Sommer) ...