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Erfahrungen XC90 T8 Hybrid

Volvo XC90 2 (L)
Themenstarteram 6. November 2015 um 17:19

Heute ist der große Tag, wir haben unseren T8 Inscription in Empfang nehmen können. Es ist ein Siebensitzer, verwenden wir oft, mit fast allen der Optionen. Nur Leder auf dem Armaturenbrett, Head-Up Display und der B & W-Audio haben wir nicht bestellt.

Nach 11 Jahren mit mehreren XC90 D5‘s gefahren zu haben, jetzt ein Benzin-Hybrid. Das erste, was auffällt: die Spitze Verarbeitungsqualität und die Ruhe. Das einzige was man hört sind die Reifen. Der Kristallglasschalthebel liegt perfekt in der Hand und bietet ein reales Drive-by-Wire-Erlebnis.

Was haltet Ihr davon, wenn wir diesen Tread nutzen für die T8 und die typischen Merkmale der Hybrid?

So, aber hier mal erst ein paar Bilder von meinem Hybrid-Elg.

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Hallo Leute!

Am vergangenen Sonntag hatte ich die Gelegenheit den XC 90 T8 zu fahren. Ein riesengroßes „DANKESCHÖN“ an den Besitzer!

Ich gehe hier nicht auf Ausstattungsdetails, Preisgestaltung oder Design ein, denn das wird in den anderen Threads erschöpfend diskutiert.

Mir ging es bei dieser Testfahrt um den persönlichen Eindruck, ob sich denn der T8 wirklich so viel besser verhält, dass er seinen Mehrpreis für mich wert ist.

Womit vergleiche ich? Zur Zeit fahre ich einen XC 90 I V8 - im V 60 D6 bin ich schon mitgefahren, einen Tesla habe ich schon ausprobiert. Mit dem D5 im alten und neuen XC 90 habe ich auch Erfahrungen.

I.Rampentest

Volvo gibt beim D5 und T6 eine maximale Steigfähigkeit von 40 % an. Für den T8 gibt es keine Werksangaben. Also ausprobieren: leise, ohne jede Anstrengung und souverän fährt der Dicke die Rampe hinauf. Mir kommt es so vor, als wäre er rein elektrisch gefahren, aber mein Beifahrer macht mich darauf aufmerksam, dass der Benzinmotor mitgeholfen hat. Ich habe es weder gespürt noch gehört! Sehr sympathisch! Der Gurt rechts vorne ist noch nicht eingesteckt und ich realisiere hocherfreut, dass es bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten NICHT bimmelt.

II.Stadt und Land

Jetzt eine Runde über die nahe gelegene Hügelkette des angrenzenden Mittelgebirges mit kleinen Serpentinen: ich fahre nicht schnell, der Modus wechselt zwischen Elektro, Hybrid und Rekuperation. Flüsterleise gleitet das Fahrzeug dahin (der Geräuschlevel liegt auf diesem Wegabschnitt auf Teslaniveau), in jeder Situation, besonders nach scharfen Kurven, bereit, um willig ohne Verzögerung auch bei Steigungen wieder Geschwindigkeit aufzunehmen. In der Stadt ist der Start-Stoppmodus aktiv. Anders als bei den Diesel- und Benzinfahrzeugen gibt es wie beim Tesla keinerlei Verzögerungen beim Anfahren, weil der Elektromotor stets unverzüglich seine Arbeit aufnimmt. Der Benzinmotor schaltet sich oft erst beim mitschwimmen unauffällig dazu (der Akku ist ziemlich leer).

III.„German Autobahn“

Die Autobahn ist stark befahren, mit meinem V8 würde ich jetzt auf dem Beschleunigungsstreifen einfach richtig gasgeben und ohne jemanden zu bedrängen oder zu behindern auf die Fahrspur wechseln - mein Beifahrer lächelt, was soviel bedeutet wie „mach doch“. Also rechtes Pedal voll durchdrücken - der Kopf ist damit beschäftigt die Autos vor, neben und hinter mir im Auge zu behalten, denn ich wechsle sofort weiter auf die linke Spur, dann nehme ich Gas zurück. Ein Blick auf den Tacho verrät mir, dass die Beschleunigung nicht nur gefühlt sondern wirklich real stärker ist als im V8, obwohl die Ohren sagen „wir haben fast nichts gehört“. Nun geht es in wechselnden Tempo weiter. Dann räumt das Fahrzeug vor mir bei 170 km/h die linke Spur - mal sehen was jetzt noch geht: der Elektroantrieb hilft nicht mehr mit, nun ist der Turbobenziner alleine gefragt, er beschleunigt vergleichbar mit dem V8 im alten XC 90 allerdings verraten die Motorgeräusche jetzt, dass es sich um einen Vierzylinder handelt. Motorsoundfetischisten bekommen spätestens in diesem Moment einen Herzanfall.

IV.Fazit

Der Leistungsunterschied zwischen dem D5 und dem T8 im neuen XC 90 ist genauso gravierend wie zwischen dem D5 (alle Versionen) und dem V8 beim Vorgängermodell, allerdings spielt sich die Leistung bei beiden neuen Motorisierungen in einer höheren Ebene ab. Mein Kopf sagt „der neue D5 reicht“ - mein Gefühl sagt „es kann nur der T8 sein“. Unterstützung erhält das Gefühl später beim Abendessen, denn in der App kann ich die Daten der Probefahrt auswerten. Nicht der Spitzenbenzinverbrauch von mehr als 50 l/100 km bei rasanter Beschleunigung, nicht die erreichte Maximalgeschwindigkeit von 200 km/h und auch nicht die zurückgewonnen 7 kWh und verbrauchten 6 kWh spielen eine Rolle, es ist der Durchschnittsverbrauch von nur 9,4 l/100 km, der mir klarmacht, dass ich meine Konfiguration ändern muss.

Gruß Thomas

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Hallo,

am Meisten zu spüren ist, dass der Wagen nicht so sehr den Spurrillen nachläuft.

Das wurde mit Runflat Reifen immer extremer je weiter sie abgefahren waren.

Weiter fährt das Auto spürbar sanfter über kurze Flicken/Löcher und Querfugen, deutlich weniger "Fahrwerksrumpeln" bei kurzen Stößen z. B. beim X6 E71 auf 315er Reifen an der HA, weiter soll der Verschleiß bei Runflatreifen etwas höher sein (für mich nicht so wichtig, da ich sowieso einen sehr hohen Reifenverschleiß habe;)).

Das "Aha-Erlebnis" ist vor allem beim direkten Wechsel beeindruckend.

Gruß Daniel

Hallo,

könnte mich ein T8 Fahrer zum Thema Standheizung, Zusatzheizung und Vorkonditionierung erleuchten, ich werde aus dem Handbuch nicht ganz schlau.

Wenn ich es richtige verstanden habe hat der T8 eine Standheizung (benzinbetrieben) und eine Zusatzheizung (elektrisch betrieben). Im Handbuch steht, "Die Vorkonditionierung ist nur verfügbar, wenn das Fahrzeug an eine Steckdose angeschlossen ist.“

Daraus schließe ich, das die Standheizung immer funktioniert, wenn genug Benzin im Tank ist. Wann wird denn die Zusatzheizung genutzt? Ersetzt sie die Benzin-Standheizung wenn der Wagen am Strom hängt?

Muss ich selber festlegen welche Heizung zu nutzen ist oder macht der T8 das automatisch?

Heizt die Standheizung nur den Innenraum oder auch den Motorblock über das Kühlwasser?

Wie ist es mit de Kühlung (Klimaanlage) vor Abfahrt, funktioniert sie, wenn das Fahrzeug am Strom angeschlossen ist (elektrische Klimaanlage) oder nur bei der Fahrt?

Gruß

Martin

Die Vorkonditionierung (=Standheizung+Kühlung) ist in unseren Märkten mit der Benzinheizung ausgeführt. Diese heizt (per Benzin) und kühlt(elektrisch) den Innenraum - sowohl an der Steckdose, wie auch ohne. Kühlen funktioniert ohne Steckdose nur 2 Minuten, damit man nicht den Akku leer zieht.

Die Zusatzheizung ist elektrisch und erwärmt vorrangig denInnenraum während der elektrischen Fahrt. Das funktioniert auch gut, ich habe in diesem Winter auch bei rein elektrischer Fahrt nie geschlottert im Auto. Ob dabei auch der Motor mit vorgewärmt wird, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, meine das aber gelesen zu haben.

Die Vorkonditionierung ist im Mitteldisplay schalt- und programmierbar (zahlreiche Timer möglich) oder per Volvo On Call-App ebenfalls schalt- und programmierbar.

Fazit: Alles was man braucht, drum kümmern muss man sich nicht. Funktioniert einfach.

Schönen Gruß

Jürgen

Motor wird bei der elektrischen Innenraumheizung, also dem ganz normalen elektrischen Zuheizer wie bei allen Baureihen nicht mitgeheizt. Das gab es nur im D6 als Option in Form einer Hochvoltstandheizung.

Der normale Zuheizer basiert auf 12 Volt während der Fahrt, kam aber auch - ebenfalls beim D6 - gepuscht mit 230 Volt- Kabelstrom ganz gut in die Puschen. Ob letzteres beim T8 auch so ist, oder der Zuheizer immer nur ein kleiner Püster mit 1 KW ist, weiß ich nicht.

Sonst alles richtig, was Jürgen schreibt.

Danke - da alles einfach funktioniert, habe ich die Details der Technik nicht mehr so genau hinterfragt wie noch beim V60 D6.

Unterschied zu dem: Im D6 habe ich bei Pure-Fahrten im Winter oft kalte Füße gehabt. Das ist beim T8 nicht mehr der Fall.

Zitat:

@gseum schrieb am 10. März 2016 um 11:36:34 Uhr:

Danke - da alles einfach funktioniert, habe ich die Details der Technik nicht mehr so genau hinterfragt wie noch beim V60 D6.

Unterschied zu dem: Im D6 habe ich bei Pure-Fahrten im Winter oft kalte Füße gehabt. Das ist beim T8 nicht mehr der Fall.

Das stimmt, die Heizung ist nun betriebsmodusunabhängig gleichwertig, es sei denn, man macht es wie ich nd hat hinten 24 Grad und vorne 22 Grad programmiert. Dann gibts auch im T8 kalte Füße, weil er vorne kühlt, um die Wärme von hinten zu kompensieren.

Zitat:

@Hoberger schrieb am 10. März 2016 um 19:31:55 Uhr:

Das stimmt, die Heizung ist nun betriebsmodusunabhängig gleichwertig, es sei denn, man macht es wie ich nd hat hinten 24 Grad und vorne 22 Grad programmiert. Dann gibts auch im T8 kalte Füße, weil er vorne kühlt, um die Wärme von hinten zu kompensieren.

Die größten Software-Probleme hat scheinbar die Steuereinheit zwischen Lenkrad und Vordersitz :p :D ;)

Ja, macht Euch über Vatti nur lustig. :p

Kann ich denn ahnen, dass die Temperatursychronisierung jedes Mal neu angestoßen werden muss?!

Alles muß anscheinend immer neu "aktiviert" werden ;););)

Bissi mühsam - aber von außen ist er wirklich schön :D:D:D

LG

GCW

Nehme auch keinen Fahrstuhl mehr.

Immer neu aktivieren hält fit.

Zitat:

@GCW1 schrieb am 10. März 2016 um 20:25:37 Uhr:

- aber von außen ist er wirklich schön

:D :D :D

am 10. März 2016 um 20:16

Hallo , Euere Autos heizen im Elektrobetrieb? Ich fahre sehr viele Strecken voll elektrisch und dann ist es wirklich kalt im Auto. Da kommt aus meiner Sicht Zero Wärme. Ich bin daher dazu übergegangen viel die Standheizung zum vorwärmen zu nutzen , aber nach ein paar km ist auch die Wärme wieder verflogen und es wird kalt. So richtig glaube ich es deshalb mit der elektrischen Innenheizung nicht ... Oder sie ist bei mir defekt , oder ich bin zu blödsie zu bedienen...

am 10. März 2016 um 20:23

Ist das gleiche beim D6, da sagten ein paar User, das es mit E-Heizung bis einstellige Temperaturen ginge. Bei meinem holst Dir da Erfrierungen. E Heizwirkung genau 0,0

Als Fahrheizung kann man den elektrischen Zuheizer nur als 1-Grad-Außentemperaturerhöher bezeichnen. Was soll mit 12 Volt schon möglich sein?

Zum Innenraum vorwärmen unter 230 Volt entwickelte er beim D6 bis einige Grad über Plus aber schon eine hinreichende Wärme.Bei. T8 weiß ich das gar nicht, da ich schon immer nur mit dem Brenner vorheize.

Evtl. schmeißt Ihr da was durcheinander aus dem Gedachtnis.

Da aber auch beim recht wirksamen elektrischen Vorwärmen der Motor kalt bleibt und somit bei Stromfahrt die "Standheizung" erst mit Abfahrt als fossil betriebene Fahrheizung einspringt und dann den noch kalten Motorblock und die 300 kg Hybrideinheit mit vorwärmt, wird es innen erstmal a...schkalt.

Die Funktionen Vorheizen in Garage gibt es daher im T8 auch nicht mehr. Wenn, dann bollert es immer benzingetrieben los und das ist auch das einzige, was Sinn macht, weil nur dann Motor, Batterie UND Innenraum warm werden.

Wie die Lösung für Garagenparker aussieht, weiß ich jetzt nicht, das Handbuch ist dazu recht kryptisch formuliert.

Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber im X5 40e war es immer schön warm, auch bei reinem Hybridbetrieb oder wenn das Auto (mit Fahrer) abgestellt war. Klar, das hat sich bei der Akkulaufzeit natürlich bemerkbar gemacht.

Wenn wir das Garagenproblem mal außen vor lassen, halt ich das für einen Defekt, den entweder die benzinbetriebene oder die elektrische Standheizung sollten für ausreichend Wärme sorgen können.

Gruß

Martin

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