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Erfahrungen Standheizung China-Böller

VW T4
Themenstarteram 18. Dezember 2017 um 20:51

Moin,

hat hier jemand Erfahrungen mit den in der Bucht angebotenen China-Standheizungen? Vom Preis her klingt es nicht schlecht, so um die 250 Euronen, aber wie ist es um die Qualität bestellt, von möglicherweise notwendigen Ersatzteilen ganz zu schweigen?

Ich bin am Überlegen, meinem ABL eine Standheizung zu gönnen, Ebersbacher o.ä kratzen jedoch arg an meiner Schmerzgrenze, da wären die China-Böller vergleichsweise günstig. Aktuell behelfe ich mir mit 'nem elektrischen Heizlüfter, der über den Spannungswandler betrieben wird, macht aber nur den Wagen warm, nicht den Motorraum.

Aus der Erfahrung heraus, weiß ich schon, das manche Sachen nicht nur günstig sondern auch noch akzeptabel gut sind, leider aber immer auch wieder viel überteuerter Schrott beim China-Krams vom Händler kommt...

Beste Antwort im Thema
am 30. Dezember 2018 um 11:39

Die Leute die hier immer wieder Zweifel säen, haben meiner Meinung entscheidene Faktor nicht bedacht.

Sie haben zum größten Teil eine Heizung dieser Art noch nicht in der Hand gehabt und schreiben hier auf dünner Faktenlage, bzw. spekulieren.

- Die Heizungen sind Kopien der Deutschen Premium Hersteller. Die Chinesen haben da nichts selbst entwickelt. Baut man die Heizung auseinander, ist sie nahezu identisch mit einer Airtop etc.

- Zieht man die Kabel für die einzelnen Sensoren, schaltet die Heizung sofort ab. Die Sensoren sind übrigens auch Baugleich mit denen die bei Webasto etc. verwendet werden.

- Wenn man sich mit der Funktion und Arbeitsweise dieser Dieselheizer auseinandersetzt, wird man verstehen, dass ein Abbrennen der Heizung oder gar des Fahrzeuges ausgeschlossen ist.

- Schließlich haben auch die beim VW T6 ab Werk eingebauten Webasto/Eberspächer zum Teil Probleme mit Abgasgeruch im Innenraum. Das kann mit der Windrichtung zusammen hängen oder aber auch einer Verbindung der Brennkammer zur Heizluft.

Um Sicher zu gehen, sollte man auch bei den Markenheizungen Warnsysteme verbauen und hin und wieder testen.

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Zitat:

@Alt Jabel schrieb am 27. Februar 2020 um 19:27:05 Uhr:

Zitat:

@androidopa schrieb am 27. Februar 2020 um 17:54:02 Uhr:

Hi, das Bedienteil kannst du abnehmen, Ev. Kabel verlängern und innen antackern. Alles kein Problem.

Und der Preis ist mit 130 Tacken top

Gruß Wolfgang

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Weißt du, ob sich die Heizung denn thermostatgesteuert betreiben lässt oder geht das nur manuell über Gebläsedrehzahl/Ölfördermenge?

Gruß Andreas

Moin,

ich habe die gleiche Kiste (und noch so eine in Teilen mit Drehknopf)...

Wenn Du das Bedienteil von der Kiste auslagern willst, musst du natürlich das Anschluß-Kabel dafür verlängern - heißt basteln/löten. Und wenn Du dir schon das komplette Teil in der Kiste gekauft hast, wirst du wohl kaum rel. umfangreich basteln wollen oder können. Anderenfalls wärst du mit dem Satz mit einzelnen Teilen viel flexibler.

Auf meine Suche/Frage hier habe ich den folgenden Link bekommen....

https://a.aliexpress.com/_UOWzp

Übrigens würde ich nur den Temp.-Fühler nicht aus dem Bedienteil löten und verlegen, dann doch schon das ganze Display in die Bude, zumal der Aufwand hierfür erheblich geringer ist, die Gefahren sowieso. Und du hättest gleich den ganzen Überblick mit Tasten im Wagen und kannst so auch mal ohne FB steuern, für die man typisch erst zur Jacke muss. Hat auch was...

Zitat:

@Alt Jabel schrieb am 27. Februar 2020 um 19:27:05 Uhr:

Zitat:

@androidopa schrieb am 27. Februar 2020 um 17:54:02 Uhr:

Hi, das Bedienteil kannst du abnehmen, Ev. Kabel verlängern und innen antackern. Alles kein Problem.

Und der Preis ist mit 130 Tacken top

Gruß Wolfgang

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Weißt du, ob sich die Heizung denn thermostatgesteuert betreiben lässt oder geht das nur manuell über Gebläsedrehzahl/Ölfördermenge?

Gruß Andreas

Moin,

wie gesagt habe ich die gleiche Kiste. Ich konnte umstellen von Leistungsgesteuert nach Temperaturgesteuert und zurück. Das sollte bei dir auch gehen. Schau mal bei yt "Meister Frickel". Der erklärt einiges von den Dingern recht anschaulich, auch das o.a..

Hat schon mal jemand daran gedacht den Thread Titel zu ändern bevor wir alle unter Quarantäne gestellt werden?

:-)

Zitat:

@androidopa schrieb am 27. Februar 2020 um 18:30:35 Uhr:

Zitat:

....snip...

Reis-Heizer mit 3 Kw is da besser.

Naja, 5 kW wären schon besser, da hat man dann noch Reserven.

Und wie mein Böller bei Frost heizt weiß ich noch nicht.

Aber dank Greta kommt ja kein Winter mehr ????

o.k. 5 kw. wird auch früher leiser...

Hi Leute,

sagt doch mal, habt ihr direkt hinter der Pumpe auch immer Mikroluftblasen? Ich habe heute extra alle Leitungsverbindungen nochmal neu verbunden. Trotzdem immer wieder winzig kleine Luftblasen direkt hinter der Pumpe. Diese verbinden sich dann natürlich zu größeren Blasen, so dass es doch zum Flammabbruch kommen kann. Kann es sein, dass irgendetwas durch das Pumpen aus dem Diesel ausgast und es nur wie Luftblasen aussieht?

Hab etwas ähnliches in einem Bootsforum gefunden. Aber leider hörte die Diskussion dort abrupt auf.

Luftblasen hinter der Dosierpumpe

Zitat:

@musher37 schrieb am 28. Februar 2020 um 09:55:10 Uhr:

Hat schon mal jemand daran gedacht den Thread Titel zu ändern bevor wir alle unter Quarantäne gestellt werden?

:-)

:):rolleyes::eek:

Meinst du wegen dem virtuellen Heizungsvirus :D

 

Die kleinen Luftbläschen hinter der Pumpe habe ich auch. Alles mit Schellen vorbildlich befestigt und müsste absolut dicht sein. Trotzdem..

Kann eigentlich nur die Membran in der Pumpe leicht Luft ziehen.

Einen Flammenabbruch gab es deshalb aber noch nicht.

Tja, die Frage wäre, woher soll die Membran die Luft haben????

Ich habe die Pumpe schon an allen Stößen wo ev Luft rein könnte, verklebt. Ich habe Beiträge gefunden, dort haben die User die Pumpe komplett in Diesel/ Heizöl getaucht, trotzdem Luftblasen. Also gehen wir von einem physikalischen Phänomen aus ;)

Hallo

in jeder Flüssigkeit sind mehr oder weniger Gase gelöst. Durch das "Schlagen" der Membran werden die Gase herausgelöst. Die Mengen, die hier entstehen, sind völlig unbedenklich für die Flammbildung

Hallo, ich mach mal den Klugscheisser. Ich denk das sind Kavitationsbläschen. ;-)

Zitat:

@mstopp schrieb am 29. Februar 2020 um 12:32:03 Uhr:

Hallo, ich mach mal den Klugscheisser. Ich denk das sind Kavitationsbläschen. ;-)

Ne, das ist kein klug aaa machen, ich kam nicht auf dieses hauptsächlich maritime Wort ;)

Aber die logische Schlußfolgerung wäre dann ja, dass man die Pumpe so dicht wie möglich an die Heizung setzt, damit die Minibläschen erst keine Chance bekommen erwachsen zu werden. Denn dies hab ich schon bei mir beobachtet. Z Z hab ich etwa 30cm Schlauch Pumpe => Brennkammer. Und wenn der mal bissel in Richtung Waagerechte hängt, wachsen da ganz schnell Blasen, die sind schon mal 2-3cm lang

Zitat:

@androidopa schrieb am 28. Februar 2020 um 20:28:13 Uhr:

Tja, die Frage wäre, woher soll die Membran die Luft haben????

Ich habe die Pumpe schon an allen Stößen wo ev Luft rein könnte, verklebt. Ich habe Beiträge gefunden, dort haben die User die Pumpe komplett in Diesel/ Heizöl getaucht, trotzdem Luftblasen. Also gehen wir von einem physikalischen Phänomen aus ;)

Das mit den Kavitationsbläschen ist gar nicht so weit her geholt... (wiki Kavitation)

Ich kenne das von Großformatdruckern, bei denen sich Gasmoleküle der Tinte im Bereich vor den Düsen versammeln, wo die Stoßwellen der Piezotechnik am intensivsten sind. Das geht dann eine ganze Weile, bis der Tintenfluss zunächst abreißt, sobald die erste "Sammel"-Luft dort angekommen ist. Die Tinten-Förderung beim Drucken läuft bei den vielen mir bekannten Druckern aber ohne Pumpe ab.

In unseren Fällen fördert abweichend eine Pumpe ggf. auch´n bisl Luft bis in die Heizung. Wo die Luft tatsächlich herkommt, sei dahin gestellt.

Solche Fälle sind i.d. Programmierung zweifelsfrei aber berücksichtigt, was vorrangig im Interesse des Herstellers liegt. Schließlich sind Befehlsketten zum Abfangen von mögl. Fehlfunktionen leicht implementierbar und unter deren Nutzung (von dem Sicherheitsaspekt mal abgesehen) fallen auch keine diesbezüglichen Ärgernisse beim Benutzer an...

 

Also wird die Steuerung bei mangelndem Sprit feststellen, dass die Brennkammer an Temperatur verliert, und sie wird die Pumpfrequenz zunächst erhöhen UND !!! gleichwohl die Glühkerze einschalten, da die Möglichkeit eingeräumt wird, dass vorübergehend nur eine Luftblase ankommt. Erhöht sich die Fllammentemperatur nicht in einer vorgegebenen, ziemlich langen Zeit wieder, wird das System erst dann mit der entsprechenden Fehlermeldung abschalten. Genau dasselbe passiert, wenn die Pumpe nicht arbeitet, was jeder durch Abziehen des Pumpen-Steckers für x Sekunden prüfen kann....

Kommt innerhalb dieser vorgegebenen Zeit aber doch wieder Sprit (z.B. nach einer Luftblase), erhöht sich die Temperatur nach erneuter Zündung (was die Steuerung nerkennt) und der Laden läuft wieder normal weiter.

Ob bzw. dass Diesel-Treibstoff Lufmoleküle mit sich führt, hat der Hersteller von solchen Heizungen nicht zu vertreten. Vielmehr ist vorstellbar, dass wer auch immer diese Moleküle untermischt, wie man z.B. Wasser in Fleisch Pumpt, um das verkaufbare Gewicht zu erhöhen und sich so die Taschen noch voller zu stopfen.

So sprach der König zu seinem Bischoff: "halte du sie dumm, ich halte sie arm."

 

Hallo,

ich denke auch es ist Kavitation, aber Kavitation erzeugt keine Luft, sondern das flüssige Medium (hier Dieselöl) wird nur (durch die extreme mechanische Einwirkung) zeitweise in den gasförmgen Agregatzustand versetzt und nach Abkühlung ist es wieder flüssig.

Deshalb ist eine lange Leitung nach der Pumpe wohl hilfreich...

Grüße Nick

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