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Erfahrungen Motor 320i

BMW 3er F31, BMW 3er F30
Themenstarteram 29. September 2015 um 9:22

Hallo an alle,

bei mir steht in nächster Zukunft ein gebrauchtwagenkauf. Da ich nicht mehr all zu viele KM im Jahr fahre, habe ich überlegt, mir einen benziner zuzulegen. Da ich in den letzten 12 Jahren keine Gedanken darüber gemacht habe, weiss ich nicht, ob mir beim Umstieg von Diesel auf Benzin was fehlen wird. Bsp. Drehmoment etc.

Da mein :) keinen Benziner mit der Leistung die ich haben will da hat, wollte ich mal fragen, ob ihr schon mal Erfahrungen damit gemacht hat. Um euch einen Eindruck zu vermitteln, was ich suche, anbei ein Link.

Greaz

Kovppak

http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

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68 Antworten

Zitat:

@a6michel schrieb am 1. März 2020 um 19:33:40 Uhr:

...

Ich bin rein zufällig auf diesen Thread gestossen, aber meine Ehre als Maschinenbauingenieur kommt mit diesen Halbweisheiten eines angeblich schlauen Users nicht klar und ich möchte das mal richtigstellen.

Drehmoment und Leistung stehen in Beziehung zueinander. (Überschlagsformel, lernt man im zweiten Semester) ist M=9550 x P/n

Also: oben Geschriebenes ist Dünnsinn

Ausserdem stimmt die Aussage, dass ein Fahrzeug „mit Leistung bewegt wird“, auch so nicht. Leistung spürt man nicht, die sieht man nur auf dem Tacho. Leistung bestimmt die Maximalgeschwindigkeit, sonst erstmal nix.

Worum es hier immer geht, das „Abgehen“ eines Motors, wird allein durch die Beschleunigung bestimmt. Ein Mensch spürt keine Geschwindigkeit, sondern nur (!) die Beschleunigung!

Und die ist direkt proportional zum Drehmoment und sonst NIX.

Der subjektive Eindruck, wie ein Auto abgeht, wird also NUR vom Drehmoment vermittelt.

Es erschreckt mich, dass jemand eine solche gequirlte Kacke verbreitet und dies auch noch vehement unterstreicht.

Sorry, aber das musste raus. Ich will bestimmt kein Oberlehrer sein, aber ich lese in Foren immer wieder so einen Mist, den manche hier verzapfen, das tut weh.

So, jetzt könnt ihr über mich herfallen, aber die Gesetze der Physik sind halt nun mal wie sie sind, jeder der was anderes behauptet, sollte nochmal einen Blick in die Bücher werfen.

Michael

Aha, dann erkläre doch mal bitte warum ein Auto (vor allem drehmomentstarke Diesel) mit Automatik bei Kickdown, wo es eine höchstmögliche Beschleunigung zu erreichen gilt, weit über den Punkt des höchsten Drehmomentes hinausdreht und sich die hohe Motordrehzahl bei fallendem Drehmoment zum Erzeugen bestmöglicher Leistung/Beschleunigung zunutze macht. Ein Drehmoment ohne Drehzahl ist eine statische Kraft und bewegt nichts, das meine ich in den Büchern gelesen zu haben. Evt. habe ich aber auch nicht richtig geschaut oder es ist schon zu lange her. ;)

PS:

Evt. könntest Du zukünftige Diskussionen ohne permante Beleidigungen und dergleichen führen.

Danke!

Der kapiert es nicht...

Da werden schon wieder aus Unwissenheit Äpfel mit Birnen verglichen. Der Vergleich mit den Fahrradfahrern ist völliger Blödsinn. Ja, sie kommen zeitgleich an, haben die gleiche Arbeit verrichtet (potenzielle Energie), und weil zeitgleich, die gleiche Leistung. Also sind sie mit exakt gleicher Geschwindigkeit hochgefahren. Wir reden hier von Autos... ein Mitfahrer auf dem Rad hätte KEINEN Unterschied gemerkt!

Das Thema mit den Gängen hat einen physiologischen Hintergrund. Der menschliche Muskel hat bei höherer Kadenz nur eine kürzere Zeit der Anspannung und kann sich in der nachfolgenden Pause (Bein bewegt sich wieder nach oben) schneller erholen. Bei hohen Gängen braucht er zum einen mehr Kraft (die auch limitiert ist, deswegen gibts Gangschaltungen) und kann sich weniger erholen, deswegen steigt der Laktatspiegel an und ermüdet den Muskel. Bei kleineren Gängen in hohen Kadenzen is das eigentlich umgekehrt . Wobei das auch nur „eigentlich“ gilt, weil höhere Kadenzen höhere Herzfrequenzen erzeugen, die die Sache auch limitieren.

Bin zufällig Radfahrer, daher läuft auch dieses Gelaber ins Leere...

Auch das Gequatsche von Porsche, Formel1 und sonstwas hört sich vielleicht zunächst immer schlüssig an - von einem Ingenieur würde ich aber erwarten, dass er VERSTEHT, was er da sagt. Wenn ein Schrauber sowas sagt, sei ihm das verziehen, weil er es einfach nicht besser wissen kann...

Schon wieder : Unwissenheit ? Blödsinn ? Gelaber ? Gequatsche ? Herr Maschinenbauingenieur ?

Natürlich hätten Radmitfahrer keinen Unterschied gemerkt, wenn beide gleich schnell "also mit gleicher LEiSTUNG, wie du selbst schreibst :)" fahren !

Was soll dieses "Argument" ? Du widersprichst dir doch selbst ... Herr Maschinenbauigenieur.

Was soll die Ablenkung mit Muskeln , Herzfrequenz, psychologischem Hintergrund und, daß du selbst Rad fährst :)

Darum geht es doch überhaupt nicht ? Herr Maschinenbaungenieur.

Nochmal:

Wenn ein Golf TDI 2.0 mit etwa gleichem Drehmoment !!! wie ein Formel 1 Bolide auf dem Nürburgring ein Rennen fahren, wer ist dann wohl schneller ?

Merkt man dabei den LEISTUNGSunterschied nicht ? Herr Maschinenbauingenieur.

Und woher kommt der denn, wenn nicht vom zweiten Teil, der Physikformel, der Drehzahl ? Herr Maschinenbauigenieur .

Ich würde übrigens auch von einem Maschinenbaungenieur erwarten, daß er besonders versteht, was er sagt ...

 

Mir ist das hier aber ab jetzt (Entschuldigung) zu "doof", daher nochmals Ende ! Herr Maschinenbauingenieur :confused:

Das Überschätzen des motorseitigen Drehmoments ist in Foren nicht tot zu kriegen.

 

Wenn man unbedingt die Beschleunigung über das Drehmoment begründen möchte, sollte man nicht das motorseitige sondern das Drehmoment am Rad betrachten. Damit gelingt es. Hier profitieren Ottomotoren von der höheren Nenndrehzahl gegenüber Dieseln und der damit einher gehenden kürzeren Untersetzung. So wird das geringere motorseitige Drehmoment des Ottomotors ausgeglichen und er beschleunigt das Auto auf dem Niveau des leistungsgleichen Diesels. Voila.

Jetzt ist es Zeit, diesen Thread wieder zu verlassen...

Hat schonmal jemand hier was von Physik gehört? Diese möchte die Beschleunigung nicht nur mit dem Drehmoment begründen, sondern sie tut es. Tut mir ja echt leid...

"Begründen" = Grund/ Ursache für etwas sein. Ist das jetzt eine problematische Formulierung?

@KovppaK80

 

Um aufs Thema zurückzukommen.

 

Mein Vater hat den 420i und er reicht allemal aus. Bin den des öfteren gefahren.

 

Für die Stadt sowieso und für die Bahn bei angenehmen 160Km/h mit Tempomat erst recht.

 

Grüße,

Sebastian

am 7. März 2020 um 19:15

Hallo zusammen,

ich muss jetzt hier ebenfalls meinen Senf dazugeben, nachdem ich die Ausführungen des selbsternannten Maschinenbauingenieurs nicht einfach stehen lassen kann. Ein Ingenieur hätte niemals vergessen, dass ein Auto ein Getriebe hat. Und ohne dies in die Betrachtung mit einzubeziehen, ist die gemachte Aussage einfach nur falsch.

Vergleichen wir mal die letzten F30 Limousinen 320d und 320i. Der 320d hat 190 PS bei 4000 U/min und 400 Nm Drehmoment von 1750-2500 U/min. Der 320i hat 184 PS von 5000-6500 U/min und ein Drehmoment von 290 Nm von 1350-4600 U/min.

Wenn ich jetzt die Drehzahlen bei Maximalleistung (6500 beim i, bzw. 4000 beim d), den Radumfang von ca. 2 Meter und die Getriebeübersetzungen der Handschalter aus den Katalogen in meine Berechnungen mit einbeziehe, dann komme ich zu folgender Erkenntnis:

Beim 320i geht der 1. Gang bis 52 km/h, der 2. Gang bis 93 km/h, der 3. Gang bis 143 km/h, der 4. Gang bis 193 km/h, der 5. Gang bis 237 km/h und der 6. Gang bis theoretische 286 km/h.

Beim 320d geht der 1. Gang bis 38 km/h, der 2. Gang bis 70 km/h, der 3. Gang bis 112 km/h, der 4. Gang bis 157 km/h, der 5. Gang bis 196 km/h und der 6. Gang bis 238 km/h.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt jeweils bei 235 km/h. Der dafür ideale Gang ist also beim i der fünfte und beim d der sechste Gang. Das sind auch die einzigen beiden Gänge, die bezüglich Geschwindigkeit so eng zusammen liegen, dass sie für einen Vergleich des Beschleunigungsvermögens der Motoren herangezogen werden können.

Der 5. Gang des 320i hat mit der Hinterachsübersetzung zusammen ein Übersetzungsverhältnis von 3,39:1, der 6. Gang des 320d nur ein Verhältnis von 2,08:1.

im Bereich des maximalen Drehmoments kommen damit bei den Rädern des 320i in diesem 5. Gang 983 Nm an. Beim 320d sind es im vergleichbaren 6. Gang nur 832 Nm.

Bis dahin gilt alles unter Nichtberücksichtigung irgendwelcher Verluste im Antriebsstrang. Vernachlässigt man weiterhin die Verluste, beschleunigt der 320i in besagtem 5. Gang mit einer Kraft von 2994 N. Und diese 2994 Newton sind das entscheidende, nichts anderes! Die daraus resultierende Beschleunigung sind dann 1,99 m/s². Der 320d kommt auf eine vergleichbare Vortriebskraft von 2532 N und eine Beschleunigung von 1,68 m/s².

Umgesetzt in die Praxis bedeutet das nichts anderes, als das:

Fahren beide (320d und 320i) 120 km/h im jeweils vergleichbaren Gang (320i im fünften, 320d im sechsten), dreht der "i" ca. 3250 und der "d" ca. 2000 U/min. Beide können also das höchste Moment abrufen. Bei Vollgas beschleunigt der 320i in dieser Situation stärker als der 320d trotz des geringeren Motordrehmoments!

Berücksichtigt man dann noch, dass der "d" seine 400 Nm nur über 25% des Drehzahlbandes hält, der "i" das maximale Drehmoment von 290 Nm aber über 60% des Drehahlbandes und auch noch deutlich früher als der "d" zur Verfügung stellt, bleibt nur eine Schlussfolgerung:

In Bezug auf die Maximaldrehzahl vergleichbaren Getriebeübersetzungen beschleunigt der F30 320i besser als der F30 320d.

ich fahre ebenfalls seit einiger Zeit den 20i, die ältere Version N20, in einem 420i GC. Davor hatte ich einen 320D (184 PS) und dann auch noch einen 325D (224 PS). Der 20i ist aufgrund der sehr gleichmäßigen Beschleunigung gegenüber den Dieselmotoren absolut unspektakulär, aber dafür auch angenehmer zu fahren. Schneller als der 20d ist er auch.

Schöne Grüße,

Herbert

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