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Erfahrungen mit R80GS ?

Themenstarteram 21. Januar 2005 um 8:56

Hallo zusammen,

mich würde einfach mal interessieren, welche Erfahrungen Ihr mit o.g. Moped gemacht habt.

Meine Kuh ist Bj.1989 und seitdem bin ich erst bescheidene 85.000km gefahren.

Neben den "normalen" Verschleißteilen hatte ich bislang folgende Defekte:

- 2x Original-Federbein (das dritte leckt auch schon wieder)

- Anlasser

- 2x Vergasermembrane links, 1x rechts

- Getriebeausgangslager bei ca.80tkm (dabei hab ich dann gleich das Getriebe generalüberholen lassen)

- beide Lager des Kardantunnelgelenks hinten

- ca. alle 2 Jahre neue Gaszüge und alle 4 Jahre neue Chokezüge

- ca. alle 4 Jahre eine neue Batterie

- Lenkkopflager bei ca. 75tkm

- Kupplung bei ca. 50tkm

Der Ölverbrauch liegt bei 0,25l/1000km.

Die Vergaser habe ich diesen Winter zur Überholung gegeben, da sie sich nicht mehr einwandfrei synchronisieren ließen.

Sind das die üblichen Reparaturen oder habt Ihr andere Erfahrungen gemacht ?

Gruß, rainman

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13 Antworten
Themenstarteram 28. Januar 2005 um 21:36

Hallo !!! Ist da jemand ?

Bin ich wirklich der einzige R80GS-Besitzer in diesem Forum ?

Ich schreibe das jetzt, damit ich in der chronologischen Reihenfolge dieser threads nicht völlig untergehe.

Außerdem möchte ich die Hoffnung auf einen Erfahrungsaustausch noch nicht aufgeben.

Gruß, rainman

am 29. Januar 2005 um 15:34

hi,

ich fahr auch ne gs, aber ist nicht mehr ganz original.

deinenhohen verschleiß an gas und chokezügen kann ich nicht verstehen, hast du die etwa geölt?

die sind innen beschichtet und dürfen auf gar keinen fall nachgeölt werden. meine züge sind seit 1990 noch die ersten.

das originalfederbein ist nicht so der hit, geht oft kaputt, nimm das nächste mal besser eins von öhlins oder whitepower.

anlasser ist auch normal daß der schonmal kaputt geht, aber meistens fallen nur die magnete ab und die lassen sich wieder einkleben, neukaufen brauch man den normal nicht.

batterie kann ich dir zu einem bleiakku raten, die sind robuster als die ormalen batterien.

die von hawker sind echt gut, ich hab aber einen akku von fiamm drin.

deine lichtmaschine wird sich wohl auch demnächst verabschieden wenn du pech hast, der limarotor ist recht anfällig.

irgendwann in den nächsten 20000km kommt dann noch ein steuerkettenwechsel auf dich zu, ist aber nix wildes.

gruß sntsjaeger

Themenstarteram 29. Januar 2005 um 16:32

Hallo sntsjaeger,

und danke für Deine Antwort.

Die Bowdenzöge öle ich natürlich auch nicht.

Meistens fransen sie am Vergaser aus.

Die einzelnen gerissenen Fasern verklemmen dann innerhalb des Gaszugs. Gibt es da vielleicht unterschiedliche Zulieferer und mein Händler kauft beim Billigsten ?

Das mit den Magneten hatte ich damals auch so festgestellt. Allerdings hat das Ankleben nicht gefunzt. Nach ca. 3 Wochen waren die wieder ab, obwohl ich einen speziellen Zweikomponentenkleber verwandt hatte.

Meinst Du einen Reinbleiakku oder einen Gelakku ?

Hast Du von hawker oder fiamm eine Adresse ?

Das mit der Lima wäre natürlich übel, weil sowas ja meistens im Urlaub passiert.

Federbeine von whitepower oder öhlins wären natürlich schon schön, aber leider auch ziemlich teuer. Was hältst Du von Hagon ?

Die sind doch noch recht erschwinglich.

Gruß, rainman

am 29. Januar 2005 um 17:33

ist echt merkrürdig das mit deinen bowdenzügen, was machst du denn damit? chokezüge hab ich bei mir übrigens gegen gummis direkt an den vergasern getauscht, aber nicht weil die züge immer kaputt gingen.

wegen akku such mal im internet. mein akku ist glaub ein bleigel fiamm fgh 21803. wichtig daß es sich um die hochstromausführung handelt also fgH.

dieser akku ist eigentlich starterbatterie für notstromaggregate, mal sehn wie der in der gs funktioniert.

bei größeren touren (asien oder afrika usw.) würde ich an deiner stelle einen limarotor mitnehmen.

federbeine von hagon find ich nicht so toll. whitepower ist nicht soo teuer 400euro für ein gutes ohne ausgleichbehälter langt ja.

schau mal auf meine homepage unter links.

da findest du alle wichtigen zulieferer für gs-teile und einige private homepages mit vielen tipps.

gruß sntsjaeger

Themenstarteram 29. Januar 2005 um 20:06

Deine page ist wirklich klasse.

Der GS-Umbau ist ziemlich beeindruckend.

Damit müsste die Q ja richtig geländegängig geworden sein, was ?

Meine Umbauten gingen genau den anderen Weg.

Voll auf Komfort und Tour.

Niedriges Schutzblech, Zusatzscheinwerfer, Corbin-Sitzbank, Gummifußrasten, Vario-Screen usw.

Ich will mir dieses Jahr auch noch Straßenreifen holen.

Die BT45 von Bridgestone sollen ganz gut sein.

Bei 1/3 Deiner links bin ich bereits Kunde.

Die anderen werde ich mal durchstöbern.

Bei den Bowdenzügen muss ich nochmal Ursachenforschung betreiben. Bislang bin ich ja davon ausgegangen, dass das normaler Verschleiß ist, da auch mein Händler nichts Gegegenteiliges gesagt hat.

Gruß, rainman

am 29. Januar 2005 um 21:32

die bt45 sind zumindest auf ner r oder rt erste klasse, hab von den reifen bisher nur gutes gehört.

wenn du deine gs mehr auf strassentauglichkeit trimmst, hast du mal über einen umbau des vorderrades nachgedacht? eine nummer kleiner?

hast du auch noch die original gabel mit originalfedern drin? kann dir da auch nur empfehlen die gabelfedern auf wp, wilbers oder technoflex zu wechseln. und dann vorne evtl vierkolbenzange oder zwei scheibenbremsen.

schau mal auf http://www.powerboxer.de

gruß sntsjaeger

Nie allein als GS-Fahrer

 

Hallo rainman-1, hallo sntsjaeger,

Ihr seit nicht alleine! Ich fahre auch R80 GS, neuerdings aber erst, kann man eigentlich noch nicht fahren nennen. Hab mir meine Q erst im Oktober zugelegt und bin noch so gut wie nix gefahren. Somit lese ich natürlich möglichst alle Beiträge die ich über die GS finde und bin über jeden Tipp erfreut, kann aber naturgemäß bei „Null“ Erfahrung nichts Sinnvolles über die GS von mir geben.

Aber wo ich gerade schon mal schreibe, fällt mir gleich mal eine Frage zu Eurer aktuellen Bereifung ein. Habe gerade letzte Woche neue Reifen aufziehen lassen und war sehr überrascht, dass es wohl nur ein Reifenfabrikat in der Größe 90/90-21 und 120/90-18 gibt, welches man fahren kann.

Ist das wirklich so oder habe ich nicht lange genug gesucht?

Fahre jetzt den Trailmax von Dunlop, waren schon vorher drauf.

Gruß Klaus

am 29. Januar 2005 um 23:10

hi ,

jetzt hatte ich eben ne menge geschrieben aber das ist irgendwie weg :(

also noch mal kurz:

ich hab an der gs 90/90-21 54S und 130/80-17 65 S auch als radial eingetragen.

kommt immer drauf an was du mit den reifen,bzw der gs vorhast.

gibt ewig viele hersteller und typen für die gs.

zzt fahre ich michelin t63.

gruß sntsjaeger

R80 G/S

 

Hallo GS-Fahrer,

sntsjaeger: die Sache mit „Text weg“ ist mir auch schon mal in einem anderen Forum passiert, schreibe seit diesem Vorfall alles in „WORD“ und kopiere es dann einfach rein.

Ich hatte mir Deine Maschine schon auf Deiner HP angesehen, toller Umbau, fährst vermutlich viel Gelände, und hast deshalb auch einen entsprechenden Reifen drauf.

Ich sehe meine Aktivitäten zu min.75% auf der Straße und war auf der Suche nach einem entsprechenden Mischreifen, ohne Kompromisse auf Asphalt, aber noch mit einer guten Geländetauglichkeit. Ich habe eine ziemlich originale 88er G/S Paris –Dakar mit Km-Stand 33000 und möchte nach Möglichkeit alles halbwegs Original lassen. In den 17“ Größen gibt’s jede Menge Reifen, auch für hauptsächlichen Straßeneinsatz, das habe ich schon gemerkt, das 18“ Hinterrad möchte ich aber auf jeden Fall behalten. Von Michelin gibt’s zwar den T63 in der richtigen Größe 120/90-18 aber leider nur in 62, ich glaube das entspräche 265KG. In meinen Papieren ist aber als Belastungs- Index 65 (295Kg) angegeben, d.h. 62 ist da nicht zulässig. Wie schon gesagt, ich habe keinen anderen H-Reifen gefunden, in 120/90-18 65S.

Na ja, jetzt habe ich erstmal Neue und werde mal sehen wie ich damit klar komme, aber vielleicht hat ja noch jemand einen Tipp für die Zukunft auf Lager, ich denke mal, es gibt sicher noch ein paar G/S-Fahrer die dieses Forum lesen und Ihre Erfahrungen mit den verschiedene Reifenfabrikaten gemacht haben.

Ansonsten finde ich diese Forum prima, denn ein Erfahrungsaustausch mir anderen G/S-Fahrern kann ja nie schaden, werde deshalb auch dieses Forum im Auge behalten und als GS-Greenhorn sicher noch die ein oder andere (dumme) Frage an Euch stellen.

Grüße aus OB, und noch nen schönen Sonntag

Klaus

Themenstarteram 30. Januar 2005 um 22:48

@ sntsjaeger

An einen Vorderradumbau oder andere Gabelfedern hab ich noch nicht gedacht, da ich bislang mit dem allgemeinen Fahrverhalten soweit zufrieden bin.

Ich habe allerdings schon lange auf 7,5-Gabelöl gewechselt, was das Ansprechverhalten verbesserte.

Außerdem habe ich seit einigen Jahren eine Spiegler-Gußscheibe und Lucas-Stahlflex eingebaut.

Seitdem darf sich das auch Bremse nennen. War vorher ja ne echte Zumutung.

Der Aufwand für eine zweite Scheibe war mir zu groß, da man dafür ja auch noch einen anderen Gabelholm mit Bremszangen-Aufnahme benötigt. Außerdem fahr ich eh meistens solo.

@Professor-K

Du meinst sicher, dass Du eine GS hast und keine G/S. Die wurde nämlich ´88 schon lange nicht mehr gebaut und gab es glaube ich auch nie als Paris-Dakar. Ich sag das nur deshalb, weil die G/S noch keinen Paralever hatte und noch ein paar andere Unterschiede.

Ich hatte nach meinen ersten Reifen "Sahara 3" von Metzeler den "Enduro 4" aufgezogen. Hinten als Radial Stahlgürtel. Ich war damit lange Zeit sehr zufrieden. Beim letzten Reifenpaar müssen die aber irgendwas an der Mischung geändert haben.

Bei nasser und auch kalter Fahrbahn hatte ich teilweise böse Ausrutscher.

Nun ja, der wird auch nicht mehr angeboten, stattdessen der "Tourance" von dem man viel Gutes hört.

Übrigens, bei Stahlgürtelreifen funktioniert der serienmäßige Reifen-Reparatursatz nicht, da der Gummipfropfen, beim Durchziehen mit der Ahle, an den Stahlfasern abreißt. Ist echt ärgerlich, wenn man dann nichts anderes mithat.

Gruß, rainman

Sorry, habe 87er G/S

 

Hallo,

@ rainman1: sorry, natürlich habe ich keine 88er G/S PD, sondern eine 87er G/S PD mit Zulassung Januar 88, mein Fehler, ich sage immer 88er. Einer der letzten mit schwarzen Tauchrohren, weißem Lampengehäuse und natürlich mit Monolever-Schwinge.

Ob es den eine echte Paris-Dakar ist, oder von einem der Vorbesitzer umgebaut wurde kann ich nicht sagen, woran könnte ich es den erkennen?

Dass die vordere Bremse nicht so toll ist habe ich schon gemerkt, habe schon mal bei e-Bay nach einer für die linke Seite geschaut, das Problem der Bremszangeaufnahme habe ich zu Glück nicht, mein Tauchrohr besitzt auch auf der linken Seite eine Bremszangenaufnahme.

Aber ich werde erst mal ein paar Kilometer fahren bevor ich an die Bremsanlage gehe, Dein Tipp mit der Stahlflexleitung ist schon mal überlegenswert.

Gruß aus OB

Klaus

Themenstarteram 31. Januar 2005 um 8:33

Hallo Professor-K,

da ich nicht weiß, ob es eine PD mit Monolever gab, kann ich Dir leider auch keine Unterschiede nennen.

Vielleicht meldet sich noch jemand in diesem thread oder Du fragst mal Deinen Händler. Anhand der Fahrgestellnr. müsste man das herausfinden können.

Der Umbau auf Spiegler ist auch wirklich zu empfehlen und gar nicht aufwendig, da man nur die Bremsscheibe und Beläge austauschen muss.

Auch wenn Du gebrauchte Bremsenteile erwerben willst, denke daran, dass jede Änderung an der Bremsanlage eintragunspflichtig ist.

D.h. Du musst darauf achten, dass Du ABE oder Mustergutachten mitgeliefert bekommst.

Das wird auch für eine Nachrüstung einer zusätzlichen Zange gelten.

Im Zweifelsfall vor einer Anschaffung den TÜV fragen.

Gruß, rainman

am 31. Januar 2005 um 11:11

hallo,

es gab eine G/S PD. würde von ´84 bis ´87 gebaut.

hatte einen großen tank, eine einzelsitzbank und keine seitenverkleidungen, zudem einen edelstahlauspuff und noch ein paar kleinigkeiten.

gab es aber auch als nachrüstsatz von bmw.

http://www.micapeak.com/bmw/gs/

da stehen alle modelle.

gruß sntsjaeger

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