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Erfahrungen mit Outback 2,5 Liter Benziner?
Hallo liebe Zielgruppe,
eigentlich kaufe ich ja nichts, was nicht aus dem VW-Konzern stammt, aber mit dem Preis-/Qualitätsverhältnis bin ich nicht mehr einverstanden, besonders dann nicht, wenn mehr als nur die Vorderachse angetrieben werden soll.
Da ich damals in meiner elterlichen Familie erlebt habe, dass ein Justy der allererste Generation durchaus ohne jegliche Frage 13 Jahre alt werden kann (einzige größere Schäden waren ein Zylinderkopf und eine durchgerostete Motorhaube) habe ich ein Auge auf Subaru geworfen. Für mich kommen eigentlich nur Gebrauchte in Frage, da ich jährlich ca. 40-45000km mit dem Auto fahre, aber irgendwann wird auch mein Passat mal abgelöst werden müssen und der nächste soll Allrad haben.
Meine Auswahl bisher geht auf den aktuellen Outback
- Er scheint ausreichend groß zu sein, dass man mal jemanden und etwas mitnehmen kann
- Ist der einzige mir in Deutschland erhältliche Subaru mit einem ausreichend starken Benziner ohne Turbo zu sein
- Ich liebe Boxermotoren (ex-Käfer-Fahrer)
- Ich stelle mir die stufenlose Automatik sehr schön vor, bin selbst nur mal einen Volvo mit DAF-Variomatic gefahren.
In den sauerländer Wintern macht ein Auto ohne Allradantireb nur bedingt Spaß. Selbst auf nassen Straßen hatte ich damals mit meinem Audi 80 Quattro einen souveräneren Auftritt als mit 140 Dieselpferden nur an der Vorderachse.
Der Outback sieht mir zu sehr nach SUV aus, so was mag ich gar nicht, aber den Kompromiss würde ich eingehen.
Jetzt mal meine Fragen zu dem Auto (Der nächste Händler mit Vorführwagen ist mir zu weit weg)
- Kann man mit 2 Metern Körpergröße überhaupt in dem Auto sitzen?
- Wie lang ist die Ladefläche wenn die Rücksitze flach liegen (im Passat habe ich bisher genutzte 2 Meter)
- Wie sieht es bei Subaru heute mit Qualität und Haltbarkeit (auch der CVT-Getriebe) aus?
Und als Abschlussfrage: Hat Subaru mittlerweile einen haltbaren Diesel (ich mag keine Diesel, obwohl ich schon den zweiten TDI fahre)
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Xotzil schrieb am 1. Juli 2018 um 13:13:59 Uhr:
Hallo liebe Zielgruppe,
eigentlich kaufe ich ja nichts, was nicht aus dem VW-Konzern stammt, ...
Ich kaufe nichts was irgendwie mit VW zu tun hat. Somit fiel auch Skoda raus, obwohl die noch die attraktivsten Modelle haben (der aktuelle Superb ist Hammer). Fahre u.a. VW (und andere deutsche Premiums) beruflich und die sind alles andere als zuverlässig!
Zitat:
...
Meine Auswahl bisher geht auf den aktuellen Outback
- Er scheint ausreichend groß zu sein, dass man mal jemanden und etwas mitnehmen kann
- Ist der einzige mir in Deutschland erhältliche Subaru mit einem ausreichend starken Benziner ohne Turbo zu sein
- Ich liebe Boxermotoren (ex-Käfer-Fahrer)
- Ich stelle mir die stufenlose Automatik sehr schön vor, bin selbst nur mal einen Volvo mit DAF-Variomatic gefahren.
Hatte früher immer alle 2-3 Jahre das Fahrzeug gewechselt, durch Zufall auf einen Mazda 6 gekommen (wollte eigentlich nie Japaner) und der blieb dann 9 Jahre bei mir und hätte noch mehr geschafft. Diesel kommen mir privat nicht ins Haus (meine deutschen Diesel-Dienstwagen nerven mich jeden Tag aufs Neue!).
Turbo Benziner hatte ich zweimal, jeweils mit Turboproblemen. Also wieder zurück zu Hubraum. Früher waren es BMW 6-Zylinder, jetzt müssen 4-Zylinder herhalten. Beim Mazda hatte ich 2.5l, jetzt beim Outback auch 2.5l. Der 3.6l vom US Markt wäre mir lieber, gibts aber nunmal nicht. Der 2.0 im XV ist zu schlapp.
Für mich stand auch die Entscheidung Mazda 6 oder CX5 oder eben Subaru, gerade auch weil der Outback eben kein SUV ist, sondern einfach ein höhergelegter Kombi.
Zitat:
...
Der Outback sieht mir zu sehr nach SUV aus, so was mag ich gar nicht, aber den Kompromiss würde ich eingehen.
Finde ich gerade nicht, weil er doch eckiger und kantiger ist als diese rundgelutschten Spielzeug Frontkratz-SUV
Zitat:
Jetzt mal meine Fragen zu dem Auto (Der nächste Händler mit Vorführwagen ist mir zu weit weg)
- Kann man mit 2 Metern Körpergröße überhaupt in dem Auto sitzen?
- Wie lang ist die Ladefläche wenn die Rücksitze flach liegen (im Passat habe ich bisher genutzte 2 Meter)
- Wie sieht es bei Subaru heute mit Qualität und Haltbarkeit (auch der CVT-Getriebe) aus?
Du hast reichlich Platz nach oben trotz Schiebedach. Diverse Videos auf YouTube zeigten wohl auch 2m Leute, die es ausreichend fanden.
Ladefläche bei mir Minimum 2m wenn ich die Vordersitze in Position belasse, ansonsten sind auch noch mehr möglich. Hatte ich auch vorher im Mazda (Fließheck) und will eine solche Doppelbett-Fläche auch nicht mehr missen. :)
Subaru ist für mich noch Neuland. Mazda hat die Latte sehr hoch gelegt bei mir, war am Ende 10 Jahre alt, 249.000km auf der Uhr, spritzig wie am ersten Tag, außer ein Steuergerät nichts größeres außer der Reihe und ohne jegliche Geräusche (Klappern, Knistern) obwohl der schon einige Pisten erlebt hatte und nicht geschont wurde. Ich vertraue da jetzt auch mal auf den Ruf von Subaru. Vom CVT bin ich bisher begeistert! Braucht aber auch einen Motor wie den 2.5 im Outback. Im XV Vorführer konnte es mich weniger überzeugen, weil der Motor zu schwach war und immer wieder Drehzahl brauchte und das CVT dann mit seinem Prinzip (stufenlos) den Motor immer recht lange jubeln ließ, bevor die Drehzahl runtergeregelt wurde.
Zitat:
Und als Abschlussfrage: Hat Subaru mittlerweile einen haltbaren Diesel (ich mag keine Diesel, obwohl ich schon den zweiten TDI fahre)
Haltbarer als die ersten wohl ja, allerdings hat sich Subaru davon verabschiedet, wohl nicht ohne Grund. Und wenn du die Trecker Antriebe wie ich ohnehin nicht magst, dann lass es lieber.
.... der Outback 2018 hat einiges an Mehrausstattung bekommen, weshalb ich mich dafür entschieden hatte. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass das Fahrwerk so stark überarbeitet wurde. Meine Probefahrt hatte ich in einem 2017er Modell und der lag mir besser (straffer). Also gerade wenn du aus dem VW Lager kommst (die sind meistens sehr straff abgestimmt), dann wird dir der Outback 2018 wie eine Sänfte vorkommen. Bei guter Fahrbahn top, bei schlechter Fahrbahn schaukelt sich die Kiste aber gern mal auf und schlägt auch durch. Zumindest meine Erfahrungen bisher. Man muss seinen Fahrstil um einiges umstellen.
Auch das eyeSight ist gewöhnungsbedürftig, habe schon einiges deaktivieren müssen. Der Outback wird zwar auch in Europa angeboten, aber für den europäischen Markt/Geschmack hat man da gezielt nichts einfließen lassen.
Unterm Strich bin ich bisher aber dennoch zufrieden, auch der Verbrauch ist okay. Mit meiner eher zügigen Fahrweise pendele ich mich langsam bei 8l ein. Das ist bei dem Gewicht, Allrad, CW-Wert und CVT Getriebe mehr als akzeptabel (auch wenn Subaru offiziell ja noch weniger angibt) ;)
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Zu dem Thema Schaukelfahrwerk. Bin damals den 2019er Outback probegefahren. Das Fahrwerk fand ich mehr als schaukelig. Bei Bodenwellen hat es durchgeschlagen. Ein absolut Subarubegeisteter Kollege sagte mir anschließend, dass es dafür bei Subaru ein kostenloses Fahrweksumrüstungsprogramm bei Subaru gäbe. Allerdings nur auf Nachfrage. Habe dann keinen Subaru gekauft.