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Erfahrungen im täglichen Umgang mit dem Zoe

Renault Zoe AG
Themenstarteram 20. Januar 2015 um 19:51

Hallo Freunde der Elektromobilität...

dieses Jahr werde ich eine Entscheidung treffen ob der zukünftige 2. Wagen ein Renault Zoe werden kann. Das Fahrzeug wird max. 15 000 km im Jahr bewegt. Täglich 19 km einfach. Berg-Tal-Berg. Mich würden jetzt mal Wartungsarbeiten interessieren die ein elektro Mobil veranschlagt. Kostenpunkt der Batterie. Stromkosten etc. insgesamt Qualität der Verarbeitung. Mir ist bewusst dass man für 13 000 Euro keine ABM Haptik erwarten kann aber falls vermehrt User hier berichten das Fahrzeug fällt permanent auseinander dann würde ich doch eher zum unvernünftigen Cabrio mit R6 tendieren ;)

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 20. Januar 2015 um 19:51

Hallo Freunde der Elektromobilität...

dieses Jahr werde ich eine Entscheidung treffen ob der zukünftige 2. Wagen ein Renault Zoe werden kann. Das Fahrzeug wird max. 15 000 km im Jahr bewegt. Täglich 19 km einfach. Berg-Tal-Berg. Mich würden jetzt mal Wartungsarbeiten interessieren die ein elektro Mobil veranschlagt. Kostenpunkt der Batterie. Stromkosten etc. insgesamt Qualität der Verarbeitung. Mir ist bewusst dass man für 13 000 Euro keine ABM Haptik erwarten kann aber falls vermehrt User hier berichten das Fahrzeug fällt permanent auseinander dann würde ich doch eher zum unvernünftigen Cabrio mit R6 tendieren ;)

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"in 0,5h von 0 auf 80% bringen" - wieviel kw müssen dann anliegen?

Mit 11kW in 2h auf 100% - alles was über 30 min. dauert, ist praxisfern. PP - und ab dafür - so muß es sein!

Zitat:

@drbojo schrieb am 23. März 2015 um 10:38:56 Uhr:

"in 0,5h von 0 auf 80% bringen" - wieviel kw müssen dann anliegen?

Die Frage ist so für sich alleinstehend sinnfrei. Die Antwort lautet bei Li-Ion wohl 2C. Der Zoe hat einen 22kWh-Akku, dann kannst du dir den Rest ja jetzt leicht selbst ausrechnen oder im Prospekt nachlesen.

Zitat:

Mit 11kW in 2h auf 100% - alles was über 30 min. dauert, ist praxisfern. PP - und ab dafür - so muß es sein!

Klar, unterwegs auf dem Rastplatz ist's nur eine Notlösung. 0,5C ist für Über-Nacht-Ladung aber mehr als ausreichend und evtl. billiger als mehr "Saft" installieren zu lassen. Andererseits mach ich unterwegs alle 2-3h nur 15min Pause, da sind sogar die Supercharger nur bedingt nützlich.

Aber lies nochmal mein Posting, ich habe die 11kW wg. was ganz anderem erwähnt.

notting

am 8. März 2016 um 21:19

Klar, die Zoe ist nur bedingt langstreckentauglich. Das aktuelle Modell (ich fahre so eine) kann zudem "nur" mit 22kW laden, damit ist sie aber selbst im Winter in 2h von 0 auf 100%. Wenn du, wie z.B. ich, nur selten mehr als 150km am Stück fährst, ist es ein echt tolles einziges Auto. Und für den, welcher noch sowieso über einen spritbetriebenen Zweitwagen für Langstrecken verfügt, ist es gar keine Frage. Kostenmäßig kommt es laut meiner Kalkulation ungefähr aufs gleiche wie ein kleiner Benziner, also inkl. Batteriemiete. Dabei habe ich gratisladen und die vermutlich geringeren Wartungskosten aber nicht berücksichtigt.

Das Fahrgefühl ist einfach toll. Für Kompaktwagen super Beschleunigung, kein Schalten, diese Ruuhe, kein warmlaufen, kein Megaverbrauch und -verschleiß auf Kurzstrecken, ganz wichtig: bei längeren Bergabfahrten komfortable und kräftige Motorbremse, die auch noch.die Batterie lädt...dein Verbrenner wird rosten, das sag ich dir :)

Verarbeitung ist ok, es klappert nix, aber natürlich alles Plaste. Rücksitzlehne nicht geteilt, dafür komplett rausnehmbar. Kofferraum ist groß. Staufächer sind gut. Ich empfehle die Mittelarmlehne mit Staufach als Extra. Fahrwerk ist straff, sie schiebt ein bisschen in der Kurve, das liegt an den 1,5t Leermasse.

Wenn du unter 100km weit fährst, kannst du getrost 130 fahren, sonst lieber nur 100. Der Verbrauch steigt bei diesem Motor über 100km/h überproportional.

am 8. März 2016 um 21:42

Fahr mal spaßeshalber einen e-Up. Ich mochte den vom "Fahrgefühl" mehr als die Zoe.

am 8. März 2016 um 22:05

Zitat:

@campr schrieb am 8. März 2016 um 21:42:50 Uhr:

Fahr mal spaßeshalber einen e-Up. Ich mochte den vom "Fahrgefühl" mehr als die Zoe.

Das mag sein. E-Up hab ich nicht probiert, aber der ist doch viel kleiner, oder? Ich fand z.B. den Nissan Leaf auch irgendwie "wertiger" als die Zoe, die Instrumente sind da auch nüchterner und nicht so "verspielt" wie in der Zoe. Aber: kein E-Auto kann momentan so schnell am Drehstrom laden wie die Zoe. Selbst der Tesla braucht für 22kW AC Sonderausstattung. Alle ChaDeMo- und CCS-Autos laden an Gleichstrom-Schnellladern zwar fix, die sind aber noch sehr selten. An den viel häufigeren 22kW-AC- Säulen saugen die mind. 4h, wo die Zoe in 1,5h voll ist. Das gilt auch für Garagenladung mit Wandkiste. Das war für mich ausschlaggebend, neben dem 5000€ Rabatt natürlich. Und den doch recht kleinen Akku miete ich gerne für 3 Jahre, da es danach die Aussicht auf einen größeren gibt.

Eup + ZOE + LEAF habe ich auch ausgeprobt. Der LEAF ist von den 3en der ausgewogenste.

Am up mochte ich das schwankende Fahrwerk nicht. ChaDeMo funzt nur bis 70% schnell.

Insofern sind 22kwh-ladung (semischnell) ein guter Kompromiss zwischen Ladedauer + Verfügbarkeit.

am 9. März 2016 um 14:11

Aktuell sprechen für den Zoe: 22kW-AC-Ladung, Navi, Wärmepumpe, relativ viel Platz. Genau genommen, war mir der Zoe schon fast zu groß, der e-Up hätte mir gereicht. Aber der war mir VIEL zu teuer.

Mein Fazit: aktuell gibt es noch kein Elektroauto unter 20k€, was nicht zu viele Kompromisse erfordert.

Gibt es eigentlich Erfahrungswerte (Ladezeit <-> Ladekapazität) für's Laden per Schuko-Steckdose (max. 14A)?

Man findet im Web ja immer nich Zeiten für 100%-Ladungen aber für viele reicht ja auch weitaus weniger um den tägl. Bedarf zu decken.

Wenn man sich die WallBox etc. sparen kann, ist das ja auch kein unerheblicher Kostenfaktor (vor allem wenn man nicht weiß, wie lange man den Zoe fahren will).

Mich reizt das E-Fahren enorm aber bei den nicht unerheblich höheren Betriebskosten muss man schon arg überlegen, wieviel es einem wert ist.

am 10. März 2016 um 12:38

Wirklich zuverlässige Aussagen, insbesondere zur Effizienz der Ladung mit Schuko hab ich auch bei goingelectric.de leider nicht bekommen. Mal ist von 30% Verlust die Rede, dann mal wieder von 5% - wobei mir 30% als viel zu viel erscheinen, denn die müssten ja irgendwo in Wärme umgewandelt werden (und 30% bei 2,4kW oder 3,7kW ist schon ein bißchen was).

Gerade bei den Schnellladern würde mir eine Ladung bis 80% in kurzer Zeit (z.B. 1/2h) reichen - die restlichen 20% mit Balancing dauern mindestens noch einmal so lange, worauf ich nur dann zurückgreifen würde, wenn ich die Zeit dazu habe.

Ich bin mir sicher, dass sich Elektro (diesmal) mittelfristig durchsetzen wird, aber mir ist das aktuell noch zu wenig Wettbewerb, zu viel Gefrickel und zu wenig Langzeiterfahrung bzgl. Haltbarkeit der Komponenten (mal bei goingelectric.de schauen, wieviele Probleme mit dem Motor oder der Ladung bei der Zoe hatten). Deshalb hab ich mir erst einmal ein teilelektrifiziertes Fahrzeug bestellt.

teilelektrifiziertes Fahrzeug = PHEV? Habe ich schon überlegt, weil meine Frau der eTankerei sehr skeptisch gegenüber steht. Sie mag es EASY!

Ein Verbrenner aber stinkt, emittiert und kostet. Ich denke, ab Modelljahrgang 2017 wird es eine Reihe praxistauglicher eAutos geben: ca. 150 echte km Reichweite + Superschnellladung. Opel Bolt oder so.

am 10. März 2016 um 17:46

der Chevy Bolt, bzw. in DE der Opel Ampera-e hat fast die dreifache Kapazität wie die Zoe also echte 400km bei ökonomischer Fahrweise. 150 real hat die Zoe auch jetzt schon.

Bei Drehstrom mit 32A lädt die Zoe auch in 1/2h von 30% auf 80%. Das kann der Opel z.B. nicht, weil er wie Golf und BMW mit CCS lädt und Wechselstrom nur einphasig fressen kann.

An normaler Schuko, 10A, lädt man auch mal 12h. Die beim Zoe mitgelieferte Steckdose die 14A aushält, beschleunigt das wohl deutlich, ich hörte 6h. War mir aber auch zu langsam und hab jetzt Drehstrom daheim. Dann kannste heimkommen, 'nen Kaffee trinken und dann fast voll wieder losfahren.

am 10. März 2016 um 19:29

Zitat:

@drbojo schrieb am 10. März 2016 um 15:54:19 Uhr:

teilelektrifiziertes Fahrzeug = PHEV?

Nein, den sparsamsten Verbrenner bei spritmonitor.de (mit Elektrounterstützung und Planetengetriebe). Es gibt nur einen brauchbaren PHEV, den Prius 3 Plugin, alle anderen sind Spritvernichter. Ich wollte allerdings einen Kleinwagen und <20k€ Liste.

 

CCS ist halt die Sparversion für die Hersteller, weil sie dann keine starke Leistungselektronik zum Laden einbauen müssen. Mit CCS ist man immer auf öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen. Beim Zoe kann man auch privat schnell laden, da AC-Ladegeräte ab ca. 600 EUR zu haben sind, CCS-Ladegeräte allerdings erst ab ca. 15.000 EUR.

Ich hoffe, dass auch die nächsten von Renault/Nissan in Europa angebotenen E-Autos mit mind. 22kW-AC-Lademöglichkeit ausgestattet sind, denn es ist die einzig sinnvolle Variante, wenn man nicht wieder Ladesäulenmonopole will.

den Prius 3 Plugin fand ich nicht besonders sparsam. 4,7 l pro 100 km habe ich bei der Ausprägung verbraucht.

was ist ein "Spritvernichter"?

am 11. März 2016 um 13:19

Spritvernichter: würde sagen, ein Auto, welches verhältnismäßig viel Sprit verbraucht. Und viele Einsteck-Hybride schneiden anscheinend in dieser Disziplin mies ab. Ist ja auch einleuchtend: Einerseits der ineffiziente Verbrenner, andererseits das hohe Akkugewicht.

Die Verbrenner-Motoren bei Hybrid-Fahrzeugen können leider kaum effizient arbeiten weil die nie "wirklich" auf Betriebstemperatur kommen. Selbst der kl. 1l-Motor meines Smarts wird nach 13-15km durchgängiger Fahrt noch einmal ein großes Stück sparsamer. Bei Diesel-Motoren ist das natürlich noch ausgeprägter.

Daher finde ich die Idee, den Motor nur zum Akku-Laden zu verwenden (beim i3 glaube ich), generell nicht so schlecht - ich kenne aber die techn. Daten nicht gut genug (Verbrauch, Stromlieferung usw.).

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