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Entspannte Haltung auf dem Bike

Themenstarteram 16. April 2015 um 6:51

Hallo alte Hasen und die, die es besser wissen!

Ich brauche euren Rat.

Ich habe gemerkt, das ich nach dem Anfahren immer wieder eine falsche Körperhaltung annehme. Beim Beschleunigen halte ich mich am Lenker fest, dann stütze ich mich mit den Händen ab und fahre so weiter. Die Hände sollen doch locker sein und das Gewicht mit den (geraden) Rücken getragen. Ich fahre ein Allrounder und die Sitzposition ist nicht allzu sportlich. Also ist eigentlich kein Problem richtig zu sitzen. Es klappt ja auch wenn ich mich bewusst korrigiere. Aber nach zwei-drei Ampelstarts bin ich wieder nach vorne gelehnt.

Habt ihr ein Tip, wie ich mir die Falsche Haltung abgewöhne?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Softail-88 schrieb am 16. April 2015 um 09:18:55 Uhr:

Kauf Dir nen Chopper. Enstpannter fahren geht nicht.

Das halte ich für einen Trugschluss. Keine Sitzhaltung geht mehr auf den Rücken.

Ich hab mir angewöhnt, unterwegs Übungen zu machen. Rücken durchdrücken. Hände flach auf die Griffe legen Öfters mal die Sitzhaltung zu wechseln. Füsse auf die Beifahrerrasten.

Entspannte Sitzhaltung ist eh falsch. Leicht Körperspannung ist richtig.

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Djego, wir müssen einfach öfter üben. :)

Berndt Spiegel würde empfehlen, einen kleinen gelben Aufkleber mit "Hände entlasten" gut sichtbar auf dem Tank oder Cockpit zu kleben.

 

Oder die Methode vom K2 anwenden.

Kauf Dir nen Chopper. Enstpannter fahren geht nicht.

Zitat:

@Softail-88 schrieb am 16. April 2015 um 09:18:55 Uhr:

Kauf Dir nen Chopper. Enstpannter fahren geht nicht.

Das halte ich für einen Trugschluss. Keine Sitzhaltung geht mehr auf den Rücken.

Ich hab mir angewöhnt, unterwegs Übungen zu machen. Rücken durchdrücken. Hände flach auf die Griffe legen Öfters mal die Sitzhaltung zu wechseln. Füsse auf die Beifahrerrasten.

Entspannte Sitzhaltung ist eh falsch. Leicht Körperspannung ist richtig.

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 16. April 2015 um 09:26:55 Uhr:

 

Füsse auf die Beifahrerrasten.

:eek: :eek: :eek:

am 16. April 2015 um 9:49

Zitat:

@Vulkanistor schrieb am 16. April 2015 um 07:39:23 Uhr:

Berndt Spiegel würde empfehlen, einen kleinen gelben Aufkleber mit "Hände entlasten" gut sichtbar auf dem Tank oder Cockpit zu kleben.

Yup, klingt affig, hilft aber. Man muss sich eben immer wieder daran erinnern.

Was hilft ist auch immer die konkrete Situation zu üben. Bspw. neigt man gerade beim beschleunigen dazu den Griff fester werden zu lassen. Also bei starkem Beschleunigen mal gezielt auf den lockeren Griff achten. Oder wenn du eine Naked hast, beim fahren mit hohem Tempo auf der Autobahn.

Ebenso ist es ein Thema bei großer Schräglage, also gezielt bei hohen Schräglagen drauf achten und auch ruhig mal aus konstanter Schräglage nochmal bewusst etwas tiefer drücken und Schräglage erhöhen und dabei auf lockeren Griff achten.

Was ganz pragmatisches noch: Den Griff nciht "voll" in die Hand nehmen, sondern die Griffe nur zwischen Daumen und Zeigefinger jeweils etwa beim ersten Finger-Gelenk greifen. Übertrieben gesagt gesagt also die Hand wie einen Entenschnabel halten, und "hinter" dem Griff in Richtung Verbindung Daumen/Zeigefinger Freiraum lassen. In dieser Haltung kann man Gasgriff/Bremsen noch super bedienen, aber es ist fast unmöglich dass man sich _unterbewusst_ festkrallt/verkrampft.

 

Zitat:

@fate_md schrieb am 16. April 2015 um 09:43:37 Uhr:

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 16. April 2015 um 09:26:55 Uhr:

 

Füsse auf die Beifahrerrasten.

:eek: :eek: :eek:

Mach ich auf Langstrecken regelmäßig. Spannt die Rücken- und Bauchmuskeln, verlagert die Auflagepunkte am Po. Hilft, Ausdauer zu bewahren. Natürlich nur auf der Autobahn bei wenig Verkehr.

 

Ich glaub ich würde da ohne Beine brechen gar nicht hinkommen. *grübel*

Themenstarteram 16. April 2015 um 10:45

Zitat:

@Sencer schrieb am 16. April 2015 um 09:49:45 Uhr:

Zitat:

@Vulkanistor schrieb am 16. April 2015 um 07:39:23 Uhr:

Berndt Spiegel würde empfehlen, einen kleinen gelben Aufkleber mit "Hände entlasten" gut sichtbar auf dem Tank oder Cockpit zu kleben.

Yup, klingt affig, hilft aber. Man muss sich eben immer wieder daran erinnern.

Was hilft ist auch immer die konkrete Situation zu üben. Bspw. neigt man gerade beim beschleunigen dazu den Griff fester werden zu lassen. Also bei starkem Beschleunigen mal gezielt auf den lockeren Griff achten. Oder wenn du eine Naked hast, beim fahren mit hohem Tempo auf der Autobahn.

Ebenso ist es ein Thema bei großer Schräglage, also gezielt bei hohen Schräglagen drauf achten und auch ruhig mal aus konstanter Schräglage nochmal bewusst etwas tiefer drücken und Schräglage erhöhen und dabei auf lockeren Griff achten.

Was ganz pragmatisches noch: Den Griff nciht "voll" in die Hand nehmen, sondern die Griffe nur zwischen Daumen und Zeigefinger jeweils etwa beim ersten Finger-Gelenk greifen. Übertrieben gesagt gesagt also die Hand wie einen Entenschnabel halten, und "hinter" dem Griff in Richtung Verbindung Daumen/Zeigefinger Freiraum lassen. In dieser Haltung kann man Gasgriff/Bremsen noch super bedienen, aber es ist fast unmöglich dass man sich _unterbewusst_ festkrallt/verkrampft.

Oh, das ist ein schlauer Tip mit dem Entenschnabel! Ich glaube der ist auch sehr praktisch, werde ich heute gleich ausprobieren.

Ich hab das Buch von B.Spiegel und auch das Übungsbuch dazu. Den passenden Aufkleber ist auch dabei. Der wandert dann heute auf mein Tank :-) Aber den Entenschnabel kann ich glaube ich noch besser anwenden.

Das mit dem anstrengen passiert mir meistens in der Stadt, also auf der Autobahn muss ich sowieso irgendwie ständig versuchen mich zu entspannen, nach den langen Fahrtstunden, da werde ich nicht verkrampft. Das mit den Soziusrasten ist aber auch interessant. "Yoga und die Kunst Motorradfahren auf der Autobahn" - Fortsetzung von dem "Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten"

Danke allemal für gute Vorschläge!

Ich halte mich nicht am Lenker fest zum Beschleunigen. Ich beuge den Oberkörper nach vorn und gleiche somit die Kräfte aus. Ich finde es schlimm, wenn du am Lenker "hängst"... Da kannst du nicht mehr vom Gas gehen...

am 16. April 2015 um 11:28

Zitat:

@Papstpower schrieb am 16. April 2015 um 10:52:33 Uhr:

Ich halte mich nicht am Lenker fest zum Beschleunigen. Ich beuge den Oberkörper nach vorn und gleiche somit die Kräfte aus.

Ja, da muss und will der TE ja hin. Muss man ein wenig üben.

So wie du es schreibst funktioniert das dann am Ende auch, wenn mans kann. Und zwar unterbewusst.

Bewusst wird einem das wieder nur, wenn man nach dem losfahren an der Ampel mitten auf der Kreuzung in den leerlauf statt in den zweiten schaltet, den Motor hochdreht, man nicht vom Fleck kommt, und den Oberkörper plötzlich ungewollt nach vorne neigt (obwohl man eigentlich nur die antizipierten Beschleunigungskräfte ausgleichen wollte).

Themenstarteram 16. April 2015 um 11:34

Ich hab es im Grunde auch bei Endurofahren im Stehen so gelernt. Da geht auch nicht anders. Aber im Sitzen ist dann doch irgendwie schwer sich daran zu halten. Jetzt hoffe ich habe ich die Tools um es durchzusetzen.

kannst du den lenker "drehen"? - vielleicht auf dich zu - minimal

dann rufst du dir das vielleicht in den Kopf...

Ich weiß nicht, ob Du die Probleme auf der XJ6 oder der R 1100 R hast. Bei der würde ich Dir raten, den Sitz mal in der Höhe zu verstellen. Für mich mit knapp 1,85 m (also am Abend, wenn die Bandscheiben keine Lust mehr haben nur 1,83 m...) passt bei der bis auf den Hubraum baugleichen R 850 R die höchste Sitzposition. In Verbindung mit dem hohen Lenker ist es gar nicht möglich, die Hände auf den Lenker zu stützen.

Bei der XJ6 hat der Oberkörper eine größere Vorneigung, weshalb man immer geneigt ist, sich auf den Griffen abzustützen. Mehr Bewegung in den Füßen hilft da aber. Das mit den hinteren Fußrasten mache ich bei Mopeds mit solch einer Sitzposition auch sehr gerne, ansonsten hilft es auch, immer wieder mal die Beine anzuspannen und die Pobacken zu wechseln. Das gibt automatisch Spannung im Oberkörper und man hat wieder lockere Hände.

Was auch hilft, sind Superbikelenker. Also schlicht breitere Lenker. Es erscheint zwar unlogisch, weil man meint, eigentlich weiter nach vorne zu kommen (die Arme bleiben ja gleich lang), aber das stimmt nicht, weil die Superbikelenker letztlich auch höher sind. Dann sitzt Du auf der XJ6 ebenso kommod wie auf der R 1100 R.

 

Gruß Michael

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