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Endzeitstimmung der Industrie ?

Themenstarteram 29. Juni 2016 um 11:14

Wie es aussieht, will man bei VW beginnend mit dem Diesel die Verbrennerentwicklung einstellen. Andere, wie MB und Opel haben sich ber. ähnlich geäussert. Schwerpunkt soll der E-Antrieb und hier die Akkutechnik analog der Tesla-Modell S Reichweiten sein. Lobbyist Wissmann ist ebenfalls umgeschwenkt und sieht hier erhebliches Absatzpotenzial auch mit Hybrid-Zwischenschritt.

Die Öl-und Sprit-Industrie ist ber. am heulen, die Motor-und Getriebebauer drohen mit Entlassungen.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Moers75 schrieb am 29. Juni 2016 um 17:35:41 Uhr:

Zitat:

@Corsadiesel schrieb am 29. Juni 2016 um 14:44:23 Uhr:

Nur die grünen Jünger wollen das nicht warhaben, aber die Rechnung wird in der Zukunft präsentiert.

Warte ab, die früher war alles besser Fraktion kann schnell zur Fraktion der ewig gestrigen werden. Dazu braucht man kein Grüner oder Öko zu sein, da reicht ein Blick auf die Straße wenn man mal die rosarote Autobrille abnimmt.

Das ist ja schnell das Vorurteil, dass man in diese Schiene reinrutscht. Ich fahre prinzipiell nur alte Autos, obwohl ich mir Neuwagen auch leisten könnte.

Ich hatte bspw. vor zwei Jahren einen Sticker auf der Windschutzscheibe - mit lieben Gruß vom Nachbarn. Da stand "Umweltsau" drauf. Den hätte ich sogar drangelassen, wenn er das nicht mitten ins Blickfeld des Fahrers geklebt hätte.

Es ist nicht so, dass ich da völlig ignorant bin was Umweltverschmutzung angeht. Ich bin in den 90ern im Ruhrgebiet groß geworden und kann mich noch gut daran erinnern wie meine Mutter jeden Tag die Fenster putzen musste weil alles vollgerußt war. Und ich kann mich daran erinnern wie der Himmel in der Nacht glühend rot war, aufgrund der ganzen Brennöfen. Ich weiß auch wie Autos ohne Katalysator riechen. Wenn man als kleiner Pimpf über die Straße ging war man ja quasi in optimaler Höhe. :rolleyes:

Ich kann mich noch an den Smog-Alarm erinnern und ich kann mich an die Dunstwolken von den Autos erinnern. Das alles kennt man (zum Glück) in Dortmund nicht mehr.

Ich bin aber auch ein sehr rationaler Mensch, der Dinge hinterfragt. Ich finde es ist eine große Dummheit und Verschwendung und viel mehr Umweltverschmutzung, wenn man bspw. noch fahrbereite Autos verschrotten lässt. Je jünger sie sind umso schlimmer. Das war bspw. bei den "Umweltzonen" der Fall, und das wird auch wieder der Fall sein, wenn die blaue Plakette kommt. :rolleyes:

Und die Leute klatschen auch noch dabei, wenn die Politik so einen Stuss durchsetzt. Das die Industrie klatscht ist mir schon klar, aber warum denn der kleine Bürger? Oder von mir aus auch gar der grüne gutbetuchte Müsli-Esser? Das ist doch Umweltverschmutzung par Exellence. Nur um ein bestimmtes (Gedanken-)Gut durchzusetzen? Da mache ich nicht mit.

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Zitat:

@Moers75 schrieb am 29. Juni 2016 um 17:35:41 Uhr:

Zitat:

@Corsadiesel schrieb am 29. Juni 2016 um 14:44:23 Uhr:

Nur die grünen Jünger wollen das nicht warhaben, aber die Rechnung wird in der Zukunft präsentiert.

Warte ab, die früher war alles besser Fraktion kann schnell zur Fraktion der ewig gestrigen werden. Dazu braucht man kein Grüner oder Öko zu sein, da reicht ein Blick auf die Straße wenn man mal die rosarote Autobrille abnimmt.

Das ist ja schnell das Vorurteil, dass man in diese Schiene reinrutscht. Ich fahre prinzipiell nur alte Autos, obwohl ich mir Neuwagen auch leisten könnte.

Ich hatte bspw. vor zwei Jahren einen Sticker auf der Windschutzscheibe - mit lieben Gruß vom Nachbarn. Da stand "Umweltsau" drauf. Den hätte ich sogar drangelassen, wenn er das nicht mitten ins Blickfeld des Fahrers geklebt hätte.

Es ist nicht so, dass ich da völlig ignorant bin was Umweltverschmutzung angeht. Ich bin in den 90ern im Ruhrgebiet groß geworden und kann mich noch gut daran erinnern wie meine Mutter jeden Tag die Fenster putzen musste weil alles vollgerußt war. Und ich kann mich daran erinnern wie der Himmel in der Nacht glühend rot war, aufgrund der ganzen Brennöfen. Ich weiß auch wie Autos ohne Katalysator riechen. Wenn man als kleiner Pimpf über die Straße ging war man ja quasi in optimaler Höhe. :rolleyes:

Ich kann mich noch an den Smog-Alarm erinnern und ich kann mich an die Dunstwolken von den Autos erinnern. Das alles kennt man (zum Glück) in Dortmund nicht mehr.

Ich bin aber auch ein sehr rationaler Mensch, der Dinge hinterfragt. Ich finde es ist eine große Dummheit und Verschwendung und viel mehr Umweltverschmutzung, wenn man bspw. noch fahrbereite Autos verschrotten lässt. Je jünger sie sind umso schlimmer. Das war bspw. bei den "Umweltzonen" der Fall, und das wird auch wieder der Fall sein, wenn die blaue Plakette kommt. :rolleyes:

Und die Leute klatschen auch noch dabei, wenn die Politik so einen Stuss durchsetzt. Das die Industrie klatscht ist mir schon klar, aber warum denn der kleine Bürger? Oder von mir aus auch gar der grüne gutbetuchte Müsli-Esser? Das ist doch Umweltverschmutzung par Exellence. Nur um ein bestimmtes (Gedanken-)Gut durchzusetzen? Da mache ich nicht mit.

am 29. Juni 2016 um 18:43

Ist es nicht egal welche Partei man wählt, bei den Wahlversprechen ist es genau wie bei der Autoindustrie, erstmal groß trommeln und anpreisen und dann kommt es eh ganz anders siehe VW-Skandal.

Dieser Elektroantriebsmüll hat schon etliche Milliarden an Forschung und Entwicklung gekostet, dennoch ist in den letzten 10 Jahren nicht viel bei rumgekommen. Ein E-Auto ist für mich uninteressant, mich schrecken die Kosten der Akku-Miete ab. Ich kauf mit doch kein E-Auto und zahle dann noch jeden Monat für die Akkus, zudem sind die Preise der Fahrzeuge selbst, im Vergleich zum Verbrenner, für Otto-Normalverbraucher absolut uninteressant. Wer zahlt für so eine Elektroschleuder wie den E-Golf in der Grundausstattung 34.900 € wenn man dafür einen Vollausgestatteten Benziner oder Diesel bekommt.

Dabei wäre es so einfach!! Warum nicht mit dem fahren was auf unserem Planeten in Unmengen vorhanden ist, SALZWASSER!

Jeder Benziner kann durch Nachrüstung mit stink normalem Salzwasser fahren, es geht, ich hab es gebaut über ein Jahr genutzt. Reiner Sauerstoff aus dem Edelstahlauspuff, null Emission!!

Salz und Wasser hat jeder zu Hause, nur würden da ganze Industriezweige Pleite gehen und deswegen wird es das auch frühestens in 50-70 Jahren erst geben oder noch später.

Wer brauch dann schon eine Tankstelle außer zum Luftdruck prüfen oder Einkaufen.

Die Patente dafür gibt es schon, werden aber schön verschlossen gehalten. So lange die Industrie und deren Oberhäupter noch schön Geld erwirtschaften können mit Öl, Benzin und Diesel, wird sich an der ganzen Sache auch nichts ändern. Die ganze Elektro-Sparte ist doch auch nur ein Lückenfüller wie der Wankelmotor oder der Hybrid.

;-)

Zitat:

@Ascender schrieb am 29. Juni 2016 um 18:29:38 Uhr:

Ich bin aber auch ein sehr rationaler Mensch, der Dinge hinterfragt. Ich finde es ist eine große Dummheit und Verschwendung und viel mehr Umweltverschmutzung, wenn man bspw. noch fahrbereite Autos verschrotten lässt.

Da ist natürlich was dran.

Aber warum soll man einer alten Technik festhalten und nicht nach Alternativen gucken? Da braucht man doch nur mal Nachrichten zu gucken und sich ernsthafte Gedanken machen wo Öl und Gas herkommen, ob das so politisch stabile Regionen sind und ob die Versorgung immer so zuverlässig klappt wie die letzten Jahre. Da gab es schon so ein paar "Scharmützel" wo wir ein paar Milliarden für bezahlt haben weil wir keine eigenen Leute mit hinschicken wollten. Strom können wir selber, auch wenn das mal notgedrungen aus mehr Braunkohle sein muss.

Klar ist ein E-Auto heute noch keine Alternative für jeden, wenn man sich die letzten 10 Jahre aber anguckt was heute schon auf dem Markt ist wird da die Entwicklung deutlich weitergehen. In 10-15 Jahren wird wohl kaum noch ein Verbrenner verkauft werden der nicht zumindest einen Hybridantrieb mit an Bord hat.

Ist am Ende wie jede Neuerung im Auto. Alles Scheisse, früher war alles besser, will ich nicht, rumheul, und 10 Jahre später ist das normal. Fing mit Gurten an die nur für die Weicheier waren. Ging über Kat, ABS, bleifreien Sprit, ... und heute sind es halt andere Antriebsmöglichkeiten.

Zitat:

@Ascender schrieb am 29. Juni 2016 um 18:29:38 Uhr:

Zitat:

@Moers75 schrieb am 29. Juni 2016 um 17:35:41 Uhr:

 

Warte ab, die früher war alles besser Fraktion kann schnell zur Fraktion der ewig gestrigen werden. Dazu braucht man kein Grüner oder Öko zu sein, da reicht ein Blick auf die Straße wenn man mal die rosarote Autobrille abnimmt.

Das ist ja schnell das Vorurteil, dass man in diese Schiene reinrutscht. Ich fahre prinzipiell nur alte Autos, obwohl ich mir Neuwagen auch leisten könnte.

Ich hatte bspw. vor zwei Jahren einen Sticker auf der Windschutzscheibe - mit lieben Gruß vom Nachbarn. Da stand "Umweltsau" drauf. Den hätte ich sogar drangelassen, wenn er das nicht mitten ins Blickfeld des Fahrers geklebt hätte.

Es ist nicht so, dass ich da völlig ignorant bin was Umweltverschmutzung angeht. Ich bin in den 90ern im Ruhrgebiet groß geworden und kann mich noch gut daran erinnern wie meine Mutter jeden Tag die Fenster putzen musste weil alles vollgerußt war. Und ich kann mich daran erinnern wie der Himmel in der Nacht glühend rot war, aufgrund der ganzen Brennöfen. Ich weiß auch wie Autos ohne Katalysator riechen. Wenn man als kleiner Pimpf über die Straße ging war man ja quasi in optimaler Höhe. :rolleyes:

Ich kann mich noch an den Smog-Alarm erinnern und ich kann mich an die Dunstwolken von den Autos erinnern. Das alles kennt man (zum Glück) in Dortmund nicht mehr.

Ich bin aber auch ein sehr rationaler Mensch, der Dinge hinterfragt. Ich finde es ist eine große Dummheit und Verschwendung und viel mehr Umweltverschmutzung, wenn man bspw. noch fahrbereite Autos verschrotten lässt. Je jünger sie sind umso schlimmer. Das war bspw. bei den "Umweltzonen" der Fall, und das wird auch wieder der Fall sein, wenn die blaue Plakette kommt. :rolleyes:

Und die Leute klatschen auch noch dabei, wenn die Politik so einen Stuss durchsetzt. Das die Industrie klatscht ist mir schon klar, aber warum denn der kleine Bürger? Oder von mir aus auch gar der grüne gutbetuchte Müsli-Esser? Das ist doch Umweltverschmutzung par Exellence. Nur um ein bestimmtes (Gedanken-)Gut durchzusetzen? Da mache ich nicht mit.

Ich ganz bestimmt auch nicht.

Zitat:

Da braucht man doch nur mal Nachrichten zu gucken und sich ernsthafte Gedanken machen wo Öl und Gas herkommen, ob das so politisch stabile Regionen sind und ob die Versorgung immer so zuverlässig klappt wie die letzten Jahre.

Den Gedanken kann ich grundsätzlich nachvollziehen, aber ich glaube nicht daran, dass Menschen nur gute oder nur böse Absichten haben. Wie ich schon schrieb: Wir geben eine Abhängigkeit auf (Erdöl), und werden dafür doppelt von etwas anderem abhängig (Strom). Wo der Strom herkommt ist dann auch egal. Ob das hier alles politisch so korrekt zugeht mag ich auch bezweifeln. Die Lobbyisten haben schon ordentlich Dreck am stecken. Und russisches Gas ist nach wie vor unser Lebenselixier. ;)

Eine Gesellschaft wird immer von etwas abhängig sein. Und wenn es nur Kartoffeln sind. ;)

Die Mehrheit der gewöhnlichen Bevölkerung

versteht nicht was wirklich geschieht.

Und sie versteht noch nicht einmal,

daß sie es nicht versteht !

(Noam Chomsky)

...Und hat es immer noch nicht verstanden ! :cool:

Endzeitstimmung ist wirklich ein gänzlich falsches Wort.

Aber dass es sich vom Diesel zunehmend zum Benzinhybid oder eventuell zu einem Benzin-elektischen oder Gas-elektrischen Antrieb entwickeln könnte ist schon gut möglich.

Mit Benzin-elektrisch meine ich einen Ottomotor der einen Generator antreibt und man hat an einer der Achsen oder auch an beiden einen E-Motor.

Man braucht dann nur eine kleine Batterie für die Energierückgewinnung beim Bremsen und vielleicht um von dort bei bestimmten Lastzuständen zusätzliche Energie heraus zu holen. Auch statt dem Turbolader könnte man einen Turbogenerator verwenden der aus der Abgasenergie Strom erzeugt.

Man könnte den Motor dann praktisch ständig in einem möglichst wirtschaftlichen Betriebszustand fahren.

Es sollte mich wundern wenn man damit nicht in den Bereich der Wirtschaftlichkeit des Diesels käme, wenn nicht besser.

Aber wie gesagt von irgend einer Endzeitstimmung zu reden wäre völlig falsch, ein deutlicher Rückgang des Diesels ist aber schon möglich.

Zitat:

@TDI nie schrieb am 29. Juni 2016 um 13:40:34 Uhr:

Einfach keine E-Autos kaufen.

Und schon herrscht massive Panik bei der Industrie.

Wir Konsumenten haben es in der Hand wenn wir wollen.

Genau! Und immer schön weiter die Umwelt versauen!

E-Autos haben unbestritten große Vorteile, auf der anderen Seite gibt es aber auch Aufgaben zu lösen.

Wen ich hier solche Meinungen lese, dass eine Steckdose in der Garage 3000,- kostet und sich PV nicht lohnt, dann muss sagen: Bildung tut Not!

Was wäre denn die Alternative? Weiter mit Öl und all den Nachteilen und Abhängigkeiten die daraus entstehen? Weiter mit Fahrzeugen, deren Verbrenner technisch immer komplizierter, aufwändiger und teuerer werden? Wer nun sagt, das braucht es alles nicht, früher ging es auch und da war sowieso alles besser, der hat nichts verstanden.

Mann muss zur Kenntnis nehmen, dass immer mehr Menschen dies nicht mehr wollen.

Bei vielen Gegnern der alternativen Techniken ist es einfach nur Unwissenheit, Trägheit und Angst vor der Zukunft.

 

Ich hoffe die Zeit der Verbrenner geht bald zu ende.

VW schlägt mit seiner Ankündigung den richtige Weg ein.

Zitat:

Wen ich hier solche Meinungen lese, dass eine Steckdose in der Garage 3000,- kostet und sich PV nicht lohnt, dann muss sagen: Bildung tut Not!

Ich habe mich gebildet. Die einfachste Ladesäule zur Versorgung eines E-Autos kostet 1.800 EUR. Mit Montage 3.000 EUR. Uns liegen mehrere Angebote vor. Bei einem Forenkollegen von mir ist es ähnlich. Und bei ihm ist noch zusätzlich das Problem: Wenn mehrere Nachbarn sowas machen wollen reicht die Kapazität der Stromkabel nicht aus. Die müssten dann von der Stadt neu dahinverlegt werden.

Ich habe nicht geschrieben, dass sich Photovoltaik nicht lohnt! Aber es dauert eben bis man die Kosten wieder drin hat. Und die Kosten kämen nochmal zusätzlich oben drauf! Lesen UND Verstehen - letzteres ist nicht ganz unwichtig!

Zitat:

Was wäre denn die Alternative? Weiter mit Öl und all den Nachteilen und Abhängigkeiten die daraus entstehen? Weiter mit Fahrzeugen, deren Verbrenner technisch immer komplizierter, aufwändiger und teuerer werden?

Wie ich schon schrieb: So lange die Infrastruktur nicht vorhanden ist, ist der Verbrenner nicht wegzudiskutieren. Und wie ich bereits mehrmals schrieb: Eine Abhängigkeit aufgeben, damit man doppelt abhängig von jemand anderem wird? Kein guter Plan, meiner Meinung nach. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Bundesbürger in der Stadt leben als Mieter. Und nicht jeder kann sich eine PV-Anlage auf das Dach stellen. Die werden also von den Stromversorgern abhängig sein. Abhängigkeit führt zu mehr Nachfrage, führt zu höheren (Strom-)preisen. Für die ist das keine Lösung.

Zitat:

früher ging es auch und da war sowieso alles besser, der hat nichts verstanden.

Nur zu dumm, dass du offensichtlich nicht gelesen hast was ich geschrieben habe. Mit solchen Leuten ist jede Kommunikation einfach nur unmöglich, weil sie Kommentare schnell überlesen und dann sofort drauflos schimpfen.

Zitat:

Bei vielen Gegnern der alternativen Techniken ist es einfach nur Unwissenheit, Trägheit und Angst vor der Zukunft.

Das hat damit nichts zu tun. Der einzige Grund warum ich kein E-Auto fahre ist, weil es sich wirtschaftlich für mich ABSOLUT nicht lohnt. Der Preis pro Kilometer ist einfach viel zu hoch, plus die ganzen Einschränkungen, die man dafür in Kauf nehmen muss. Als Zweitauto für die Stadt - sicher - kein Problem. Für mehr aber auch nicht.

Man kann genauso gut den Befürwortern vorwerfen, dass sie sich blindlinks in ihrer Ideologie verrennen und anderen - an Fakten vorbei - ihre Meinung aufzwingen wollen.

Zitat:

Ich hoffe die Zeit der Verbrenner geht bald zu ende.

Und ich hoffe die Zeit der Dummschwätzer geht vorbei. Aber wahrscheinlicher wird sein, dass die Zeit der Verbrenner weitaus früher zu Ende geht als die der Dummschwätzer. :rolleyes:

Moin

Ja, E-Autos, also reine, sind heute noch nichts für jeden. Und auch in Zukunft wird ein Vielfahrer, der täglich mehrere Hundert km fahren muß, mit einem E-Auto nur leidlich zurecht kommen. Meine Meinung.

Aber die meisten Fahrzeuge die als Zweitwagen angemeldet sind, die nur die kurzen Fahrten machen, die täglich nachweilslich keine 100 km fahren, die können schon heute elektrisch fahren.

 

Das witzige ist nur das Deutschland unheimlich viel Propagandistisch als unmöglich bezeichnet, während dies andere einfach mal machen.

Als E10 aufkam war Deutschland mit seinen Medien ganz vorne mit der Aussage: Einmal tanken, Auto kaputt. Blos nicht kaufen, zerstört sofort dein Auto. Teufelszeug. Verbrauch verdoppelt sich. Was weis ich nicht was noch fürn Müll. Noch heute weinen einige das die Palmölplantagen Urwälder zerstören, und das nur wegen E10. ;-)

Anderswo, sogar in Europa, fuhr man das Zeug einfach und stellte nichts fest. Auch die Medien schrieben nichts über angebliche, unbewiesene Gefahren.

Und auch in Deutschland mußte man feststellen, huch, die Menschen tanken es, und die Autos laufen dennoch mit keinem bis geringen Mehrverbrauch.

 

Hybrid. Vor allem die funktionierenden wie der Prius. Die Medien, wieder mal, schrieben sich die Finger wund: Akku muß alle 70.000 getauscht werden, Verbraucht dennoch sieben Liter, Technik unausgereift, funktioniert nicht, keine elektrische Reichweite, taugt nichts, und so weiter.

Wieder, anderswo ist der Wagen ein Renner. Und auch die deutschen Medien mußten feststellen, Mist, der Wagen läuft, und alles was wir schrieben war Bullshit. Dennoch muß man noch heute Menschen erklären das der Wagen gar nicht elektrisch laufen muß, und 4,5 Liter sind keine sieben Liter...

Und heute, E-Autos haben keine Reichweite, sind hässlich, funktionieren nicht, man braucht viel mehr Reichweite.

Auch heute ist es wieder so das andere Staaten ab 2025 Verbrennermotoren nicht mehr zulassen. Das Busse und LKWs anderswo schon heute elektrisch laufen. Und in Deutschland beschreiben die meisten ihren E-Wagen als zuverlässigen, billigen Kurzstreckenwagen.

Auf die Schönheit kommen die Medien immer ganz schnell, wenn sie ansonsten keine Argumente haben.... :-)

 

Und, die einfachste Ladesäule für einen E-Wagen ist eine Steckdose. Wenn diese dir für 1800 Euro verbaut wird, würd ich mal einen anderen Elektriker fragen.

Moin

Björn

Zitat:

@Ascender schrieb am 30. Juni 2016 um 09:43:56 Uhr:

Ich habe mich gebildet. Die einfachste Ladesäule zur Versorgung eines E-Autos kostet 1.800 EUR. Mit Montage 3.000 EUR. Uns liegen mehrere Angebote vor.

http://esl-shop.de/...-elektroauto-walli-light-11kw-typ2-3-phasig.html

Dazu kommt dass das E-Auto zu Hause meist doch die ganze Nacht laden kann und bei vielen dann mit Adapter eine normale Haushaltssteckdose reicht. Oder passende Adapter mit der jede normale Drehstromsteckdose nutzbar ist wenn man höhere Ladeleistungen braucht.

https://adacemobility.wordpress.com/.../

 

Zitat:

@Friesel schrieb am 30. Juni 2016 um 12:32:17 Uhr:

 

Und, die einfachste Ladesäule für einen E-Wagen ist eine Steckdose. Wenn diese dir für 1800 Euro verbaut wird, würd ich mal einen anderen Elektriker fragen.

Moin

Björn

Das was du beschreibst heißt "German Angst".

https://de.wikipedia.org/wiki/German_Angst

Aber du irrst dich im letzten Punkt. Klar, du kannst das Auto zehn Stunden an der Steckdose anschließen - jeden Tag. Ob man sich bei 2,3 kW pro Stunde damit einen Gefallen tut glaube ich nicht. Normale Haushaltssteckdosen sind für so eine Belastung nicht ausgelegt. Mein Vater, der sich dafür interessiert, ist Elektriker-Meister.

Abgesehen von dem Sicherheitsaspekt hätte man dann noch den Vorteil, dass man mit der maximalen Kapazität laden kann.

Im Keller habe ich eine 21kw Steckdose.

Trotzdem kaufe ich kein E-Karren.

Zitat:

@Ascender schrieb am 30. Juni 2016 um 09:43:56 Uhr:

Zitat:

Wen ich hier solche Meinungen lese, dass eine Steckdose in der Garage 3000,- kostet und sich PV nicht lohnt, dann muss sagen: Bildung tut Not!

Ich habe mich gebildet. Die einfachste Ladesäule zur Versorgung eines E-Autos kostet 1.800 EUR. Mit Montage 3.000 EUR. Uns liegen mehrere Angebote vor. Bei einem Forenkollegen von mir ist es ähnlich. Und bei ihm ist noch zusätzlich das Problem: Wenn mehrere Nachbarn sowas machen wollen reicht die Kapazität der Stromkabel nicht aus. Die müssten dann von der Stadt neu dahinverlegt werden.

Ich habe nicht geschrieben, dass sich Photovoltaik nicht lohnt! Aber es dauert eben bis man die Kosten wieder drin hat. Und die Kosten kämen nochmal zusätzlich oben drauf! Lesen UND Verstehen - letzteres ist nicht ganz unwichtig!

Du hast geschrieben: Einfachster Stromanschluss zum Laden eines Elektroautos. Das ist gemeinhin eine stinknormale Steckdose. Die kostet keine 3000,- !

Zitat:

@Ascender schrieb am 30. Juni 2016 um 09:43:56 Uhr:

Zitat:

Was wäre denn die Alternative? Weiter mit Öl und all den Nachteilen und Abhängigkeiten die daraus entstehen? Weiter mit Fahrzeugen, deren Verbrenner technisch immer komplizierter, aufwändiger und teuerer werden?

Wie ich schon schrieb: So lange die Infrastruktur nicht vorhanden ist, ist der Verbrenner nicht wegzudiskutieren. Und wie ich bereits mehrmals schrieb: Eine Abhängigkeit aufgeben, damit man doppelt abhängig von jemand anderem wird? Kein guter Plan, meiner Meinung nach. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Bundesbürger in der Stadt leben als Mieter. Und nicht jeder kann sich eine PV-Anlage auf das Dach stellen. Die werden also von den Stromversorgern abhängig sein. Abhängigkeit führt zu mehr Nachfrage, führt zu höheren (Strom-)preisen. Für die ist das keine Lösung.

ES ist schade, dass die Gegner von Zukunftstechnologien immer den "Jetzt-Zustand" als Statusquo hinstellen. Die Dinge werden sich entwickeln und die kosten werden fallen.

Und: Die Infrastruktur ist da! Strom gibt es fast überall. Es bedarf nur eines politischen Willens den an vielen Stellen für viele Menschen zugänglich zu machen.

Zur Abhängigkeit: Ich bin lieber von meinem (deutschen) Stromanbieter und meiner eigenen PV-Anlage abhängig als von russischem Gas und Öl aus arabischen Ländern.

Vielleicht ist Dir auch entgangen, wieviele Kriege ums Öl geführt wurden und leider immer noch geführt werden.

Zitat:

@Ascender schrieb am 30. Juni 2016 um 09:43:56 Uhr:

Zitat:

früher ging es auch und da war sowieso alles besser, der hat nichts verstanden.

Nur zu dumm, dass du offensichtlich nicht gelesen hast was ich geschrieben habe. Mit solchen Leuten ist jede Kommunikation einfach nur unmöglich, weil sie Kommentare schnell überlesen und dann sofort drauflos schimpfen.

na ja.......

 

Zitat:

@Ascender schrieb am 30. Juni 2016 um 09:43:56 Uhr:

Zitat:

Bei vielen Gegnern der alternativen Techniken ist es einfach nur Unwissenheit, Trägheit und Angst vor der Zukunft.

Das hat damit nichts zu tun. Der einzige Grund warum ich kein E-Auto fahre ist, weil es sich wirtschaftlich für mich ABSOLUT nicht lohnt. Der Preis pro Kilometer ist einfach viel zu hoch, plus die ganzen Einschränkungen, die man dafür in Kauf nehmen muss. Als Zweitauto für die Stadt - sicher - kein Problem. Für mehr aber auch nicht.

Man kann genauso gut den Befürwortern vorwerfen, dass sie sich blindlinks in ihrer Ideologie verrennen und anderen - an Fakten vorbei - ihre Meinung aufzwingen wollen.

Eine Meinung aufzwingen willst Du ja auch. Dabei verteidigst Du ein Relikt, das nicht die Zukunft darstellen "kann".

Noch lohnt es sich nicht mit der E-Mobilität - es wird aber bald soweit sein.

Zitat:

@Ascender schrieb am 30. Juni 2016 um 09:43:56 Uhr:

Zitat:

Ich hoffe die Zeit der Verbrenner geht bald zu ende.

Und ich hoffe die Zeit der Dummschwätzer geht vorbei. Aber wahrscheinlicher wird sein, dass die Zeit der Verbrenner weitaus früher zu Ende geht als die der Dummschwätzer. :rolleyes:

Das ist schon ein starkes Stück was Du da los lässt.

Du bezeichnest Diejenigen, die sich Gedanken um die Zukunft machen und dabei auch die Umwelt und Ökonomie im Blick haben als Dummschwätzer.

Respekt! Zeugt von deinem Niveau. Ich habe Dich nicht beleidigt, wieso machst Du das? Gehen Dir die Argumente aus? Und Diskutieren willst Du auch schon nicht mehr? Na, das sagt ja dann schon alles.....

Spielen wir schon wieder das Spiel?

Zitat:

Du hast geschrieben: Einfachster Stromanschluss zum Laden eines Elektroautos. Das ist gemeinhin eine stinknormale Steckdose. Die kostet keine 3000,- !

Dann lade mal dein Auto an einer Haushaltssteckdose. Tue dir ruhig keinen Zwang an.

Zitat:

ES ist schade, dass die Gegner von Zukunftstechnologien immer den "Jetzt-Zustand" als Statusquo hinstellen. Die Dinge werden sich entwickeln und die kosten werden fallen.

Wir reden doch hier vom aktuellen Zustand, oder nicht? Bzw. von der nahen Zukunft. Dass das E-Auto irgendwann in der Zukunft mehr Vor- als Nachteile hat bestreite ich doch garnicht.

Zitat:

Die Infrastruktur ist da! Strom gibt es fast überall. Es bedarf nur eines politischen Willens den an vielen Stellen für viele Menschen zugänglich zu machen.

Also ist die Infrastruktur doch nicht da. Verdrehe doch nicht die Tatsachen. Nur weil es Stromleitungen gibt, heißt es nicht, dass dieser Strom auch in den Autos ankommt. Und dieser Investitionsbedarf ist enorm, wenn man dieses Vorhaben flächendeckend vor hat, nicht mehr und nicht weniger.

Zitat:

Ich bin lieber von meinem (deutschen) Stromanbieter und meiner eigenen PV-Anlage abhängig als von russischem Gas und Öl aus arabischen Ländern.

Vielleicht ist Dir auch entgangen, wieviele Kriege ums Öl geführt wurden und leider immer noch geführt werden.

Du machst es dir zu einfach. Es ist ja auch nicht nur arabisches und russisches Öl, sondern auch schottisches oder norwegisches. ;) Aber davon abgesehen: Gründe um Kriege zu führen werden wir immer finden. Aktuell geht es ums Öl, ja. In Zukunft um andere Ressourcen. Ob nun Edelmetalle (die man auch zur Genüge in Hightech - auch in E-Autos - wieder findet, oder gar Wasser. Die Geheimdienste und Militärs dieser Welt werden unseren Lebensstandard schon zu erhalten wissen. ;) Der Run hat längst begonnen.

Sagen wir mal so: Die Energiewende und eine Revolution des E-Autos wird die Welt nicht ändern/retten. Hört doch auf dem E-Auto sowas anzudichten. Das ist realitätsfremd.

Außerdem ist es ja schön, dass du eine PV-Anlage hast, aber die hat nunmal nicht jeder. ;) Wie ich schon schrieb: Die meisten Menschen sind Mieter in Großstädten. Hier haben die meisten noch nichtmal eine Garage zur Verfügung. Ich gehöre ebenfalls dazu, weil ich als junger Mensch nicht weiß wohin es mich verschlägt. Die Arbeitgeber fordern von mir größtmögliche Flexibilität. Da werde ich mich ganz bestimmt nicht örtlich binden, wenn es heißt: In zwei Jahren gehe ich nach München oder Genf. Bei meinen Eltern habe ich es ähnlich erlebt. Zwar nur die Distanz Dortmund-Bremen, aber wir wussten zunächst auch nicht was wir hier mit der Eigentumswohnung machen sollen. Es kann ja wirklich sein, dass du sichere und gefestigte berufliche Perspektiven hast, aber nochmal: Hat nicht jeder.

Mit Gas zu heizen ist wohl derzeit eine der günstigsten Methoden als Mieter. Das ist nicht zu unterschätzen. In den Südeuropäischen Ländern gibt es diese Gas-Infrastruktur nicht. Die Leute müssen mit Strom heizen, haben auch in etwa so viele PV-Anlagen auf dem Dach wie hierzulande, aber eben längst nicht jeder. Und vor allem Städter nicht. Die Folge: Aufgrund der Finanzkrise heizen viele nun klassisch mit Holz. Das ist günstiger als Strom! ---> Smog! In China das selbe Spiel. Die Belastungen dort durch die privaten Haushalte sind nicht zu vernachlässigen.

Und wie ich auch schon auf der ersten Seite schrieb: Das E-Auto wird sich erst dann durchsetzen, wenn es wirtschaftlicher ist als ein Verbrenner. Das ist derzeit einfach nicht gegeben, da können wir noch so lange diskutieren.

Zitat:

na ja.......

Was? :confused:

Du hast dir doch meine Beiträge nicht vernünftig durchgelesen, sonst hättest du nicht diesen Beißreflex gehabt.

Zitat:

Eine Meinung aufzwingen willst Du ja auch. Dabei verteidigst Du ein Relikt, das nicht die Zukunft darstellen "kann".

Noch lohnt es sich nicht mit der E-Mobilität - es wird aber bald soweit sein.

Tue ich das? Ich habe mehrmals (!) geschrieben, dass ich nichts gegen E-Autos habe und sogar selbst eines fahren würde, wenn es sich wirtschaftlich lohnt. Aber das hast du wahrscheinlich (mehrmals) überlesen... :rolleyes:

Zitat:

Das ist schon ein starkes Stück was Du da los lässt.

Du bezeichnest Diejenigen, die sich Gedanken um die Zukunft machen und dabei auch die Umwelt und Ökonomie im Blick haben als Dummschwätzer.

Respekt! Zeugt von deinem Niveau. Ich habe Dich nicht beleidigt, wieso machst Du das? Gehen Dir die Argumente aus? Und Diskutieren willst Du auch schon nicht mehr? Na, das sagt ja dann schon alles.....

Ich diskutiere doch mit dir. Aber ich habe mich auch von dir veräppelt gefühlt, so wie du hier reingegrätscht bist. Du hast den Eindruck gemacht als ob du dir nicht meine Beiträge durchgelesen hast, bestenfalls überflogen. Und schon hast du dich schützend und aufbäumend vor das E-Auto gestellt und hast versucht mich kleinzureden, und dabei hast du viele meiner Beiträge ignoriert, die dir sogar recht gegeben haben.

Leider ist das auch kein Einzelfall. Man kann doch seine Argumente vorbringen, gar kein Thema. Man kann auch Pro-E-Auto sein, auch kein Thema. Aber wieso muss man ständig den Verbrenner so schlecht reden?

Beide Antriebskonzepte haben derzeit ihre Existenzberechtigung.

Ich glaube die grüne Propaganda schadet ihr auch mehr als dass es ihr was nützt. Die Ziele sind durchaus ehrbar, aber nur wenn man bei der Wahrheit bleibt und die Sachen nicht verdreht finden sie auch Anklang.

Ein Beispiel ist etwa die Formel E. Ich habe mich schon an anderer Stelle dazu ausgelassen.

Bitte hier den ersten Kommentar zu dem Blogartikel lesen:

http://www.motor-talk.de/.../...berlin-steht-unter-strom-t5698672.html

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