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Enduro für Einsteiger

Husqvarna
Themenstarteram 26. März 2017 um 19:15

Hallo,

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Es gibt zwar schon viele ähnliche Beiträge aber bis jetzt hat mir noch keiner die richtige Antwort geliefert.

Ich habe vor diesen Sommer meinen A2 Führerschein zu machen und habe deswegen schon unzählige Stunden im Internet verbracht um mir ein passendes Gefährt auszusuchen. Insgesamt bin ich nun über Husqvarna, Husaberg, Yamaha, KTM, Beta und Suzuki gestolpert, habe jedoch noch kein wirklich perfekt passendes Modell für mich gefunden. Gesucht wird eine Enduro oder evtl. eine Supermoto.

Ich hoffe ihr könnt mir mit euren Erfahrungen weiterhelfen und mir Vorschläge unterbreiten oder Tipps geben ;).

Meine Erfahrung:

- Diverse Mopeds

- 20 PS, 250ccm Honda (weiß keiner was das fürn Modell ist :D ist aber eine Vollcross fürs Gelände wie die üblichen von Honda)

Wofür?

- 70% Straße

- 30% Gelände (Crossstrecken etc., nicht allzu "zerbrechlich" :D)

(ich weiß so ein richtiges Mittelding gibt es eigentlich nicht)

Motorad:

- 4 Takt

- lieber leichter als viel PS

- 25-50 PS (mein Bruder ist KFZ-Meister, drosseln möglich)

- 300-650 ccm

- mittelmäßiger Wartungsaufwand (nicht unbedingt alle 500km Ölwechsel)

- relativ lange Laufzeit mind. 50000 km (ich weiß es kommt auf die Pflege an :b)

- ungern über 3000€, eher so 2000-2500€, es sei denn es ist eine Bombe (gebraucht natürlich)

Danke schon mal im voraus! Die Wünsche müssen nicht ALLE erfüllt werden, Abstriche müssen bestimmt gemacht werden.

PS: Bin kein Leistungsjunkie, d.h. ich brauch keine Maschine die unbedingt meinen A2 auszreizt, sondern halt für mich geeignet ist.

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53 Antworten

Das angebot vom sammler sollte der TS annehmen. Papiere zuschicken lassen und mit kennzeichen per Bus etc anreisen.

Für eine seperate geländegängige maschine würde ich empfehlen nochmal genaustens über die Möglichkeiten nachzudenken. Im wald rumfahren darf man nicht, und der einsatz auf einer cross strecke kostet. Das wird angesichts des bugets von 2500€ aktuell wohl noch weit entfernt liegen. Dazu muss ein gutes einkommen im hintergrund vorhanden sein...

Zitat:

@Papstpower schrieb am 28. März 2017 um 09:08:48 Uhr:

Das angebot vom sammler sollte der TS annehmen. Papiere zuschicken lassen und mit kennzeichen per Bus etc anreisen.

Das Angebot muss ich leider cancellen. Ist nicht mehr verfügbar. Da war einer schnell. :eek:

War ganz hübsch geworden, die Kleine...

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Themenstarteram 28. März 2017 um 19:01

Ich glaube ich habe mich jetzt entschieden ich werde eine KTM LC4 620 SC Baujahr: 1996-2001 nehmen. Preisrahmen wohl 2.400-2.800€ Diese haben schon 2 Ölpumpen, sodass mir der 5. Gang auf der Straße nicht flöten geht. Den kleinen Ölkreislauf werde ich wohl nicht an seine Grenzen bringen da meine Fahrweise noch nicht so rabiat ist.

Da ich das gute Stück meist nur in meinen Semesterferien fahren werde und selten dazwischen, ist wohl auch der hohe Wartungsaufwand zu stemmen (auch finanziell) . Der Motor der KTM (welcher eigentlich nicht für die Straße gebaut ist) wird mir wohl aufgrund der Kurzstrecken auch nicht sterben und die starken Vibrationen werden denk ich mal auch erträglich durch die nicht all zulangen Fahrzeiten am stück.

Trotzdem bedanke ich mich an alle die ihren Beitrag geleistet haben. Ich bin auf jedenfalls um einiges schlauer geworden ;) . Vielleicht hat ja noch jemand ein paar Erfahrungen zur KTM von denen er berichten kann.

Ich hatte eine 640 LC4 von 2001 (Bilder)

 

Das Motorrädle habe ich an Heiligabend 2013 für 800 Euro blind am Telefon gekauft und den Betrag online überwiesen. "Motor macht Geräusche"

Die Geräusche entpuppten sich als ein defektes Kupplungshauptlager, ein mitten im Motor eingebautes, eigentlich gut dimensioniertes Kugelrillenlager. Das kostete gerade mal 25 Euro, dazu ein Motordichtsatz (der Motor muss raus und zerlegt werden) ein Ölfilter und Motoröl. Das wars dann auch. Dazu kam eine Menge Arbeit, weil man der Kati gut ansehen konnte, dass sie auch im Winter gefahren wurde.

Mit den ersten Frühlings-Sonnenstrahlen konnte ich eine hübsche Enduro mein eigen nennen.

Nicht lange allerdings, denn mit den geringen Schwungmassen ist die 640 LC4 sehr sportlich ausgelegt. Nachdem ich den Motor ein paar Mal abgemurkst hatte und am Randstein in völliger Unterschätzung der Höhe des "beast" fast auf die Fresse gefallen wäre, habe ich sie an jemanden weiter gegeben, dem sie besser lag.

Ich würde mir sowas heute auch wieder kaufen, sobald mir eine über den Weg schwappt. Aber für speziellen Einsatz, z.B. in den Westalpen, aber Anreise auf einem Anhänger, oder beim Enduro-Training. Für den offroad/Straße - Tourgebrauch wird es weiter die Africa Twin oder die F 800 GS sein.

Die Wartungsintensität sehe ich wenig dramatisch.

Wenn Du nicht allzu weit von 72184 entfernt lebst, kannst Du mich kontaktieren.

Motorrad-Kameraden mit schmalem Geldbeutel helfe ich gerne.

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Wobei deine kurzstrecke eher das schlechte für den motor darstellt.

Was soll denn wartungsintensiv sein? Teuer? Nur hoffnungslos verbaut? Beides zusammen? So viel hexenwerk wirds nicht sein...

Themenstarteram 28. März 2017 um 23:12

Zitat:

@Papstpower schrieb am 28. März 2017 um 23:52:26 Uhr:

Wobei deine kurzstrecke eher das schlechte für den motor darstellt.

Was soll denn wartungsintensiv sein? Teuer? Nur hoffnungslos verbaut? Beides zusammen? So viel hexenwerk wirds nicht sein...

Großtenteil der Zeitaufwand und Preis hätte ich jetzt gedacht :).

Kurzstrecken schlecht für den motor? O.o also ich rede jetzt von 10-60 km am Stück vlt. Mal 2 vlt. Mal auch 12 Stunden pause dazwischen (Rückweg meine ich, oder bis weiterfahrt). Ich dachte das die KTMs gerade diese Kurzstrecken gewohnt sind :/

Kurzstrecke würde ich so definieren, dass dabei der Motor gar nicht erst auf Betriebstemperatur kommt.

 

Mal kurz Brötchen holen, oder zum Zigarettenautomat...

am 29. März 2017 um 5:59

Die Meinungen über die Definition von "Kurzstrecke" gehen ziemlich auseinander, aber 10km gehört nicht mehr dazu. Ausserdem kann ein Motor auch mal Kurzstrecke vertragen. Wichtig ist nur, dass der Motor noch nicht voll ausgefahren wird, wenn er kalt ist.

Richtige Eisenärsche halten allerdings alles unter 100km für Kurzstrecke.

Themenstarteram 29. März 2017 um 6:13

Zitat:

@WorldEater666 schrieb am 29. März 2017 um 07:19:08 Uhr:

Kurzstrecke würde ich so definieren, dass dabei der Motor gar nicht erst auf Betriebstemperatur kommt.

Mal kurz Brötchen holen, oder zum Zigarettenautomat...

Ahh ok nein da nehm ich dann wohl doch eher das Auto oder den habicht (simson) ;)

Das fahrrad wäre optimal. Das auto wird nicht warm, der vogel ebenso wenig.

Zitat:

@Vulkanistor schrieb am 29. März 2017 um 07:59:06 Uhr:

Richtige Eisenärsche halten allerdings alles unter 100km für Kurzstrecke.

Is' ja auch so. :D

 

Drunter lohnt sich das umziehen schon fast nicht. ;)

Zitat:

@wobblesprivat schrieb am 29. März 2017 um 01:12:08 Uhr:

Ich dachte das die KTMs gerade diese Kurzstrecken gewohnt sind :/

Wie kommst Du auf sowas ?

Das hat doch nichts mit den Initialien der Herren Kronreif und Trunkenpolz aus Mattighofen zu tun. Stehender, wassergekühlter Vierventil-Einzylinder mit Trockensumpfschmierung. Das können andere auch.

Noch'n Tipp: Für mich scheidet die 620er KTM aus, weil sie keinen E-Starter hat. Jetzt kommen gleich die Puristen, die sowas für unnötig halten. Pustekuchen.

Nicht nur weil ich nach einer Meniskus-OP damit ein Problem habe, auch wenn man den Hobel am 60 Prozent-Hang umgelegt hat, der Puls schon nahe 140 ist, weil "echtes" Enduro fahren (also nicht die Orange vor der Eisdiele parken) Kraft kostet und der Vergaser (der älteren Modelle) bei 90 Grad Schräglage gerade übergelaufen ist, ist es nicht ganz einfach, den Motor in misslicher Situation mal schnell anzukicken.

Da ist ein Druck aufs Knöpfchen ein Segen, um aus dem Tiefsand oder Modder rauszukommen. Ich zeige mal ein Beispiel (Foto) Das ist keine Hardenduro, das ist ein waschechter Crosser. KTM 420 GS, ein Hardcore Zweitakter mit 52 PS und Molybdänstahlrahmen aus der Zeit, als KTM noch ein Wettbewerber im Motocross und kein modetrendiger "sportmotorcycles"-Produzent war.

Wer von dem Motor eine zurück bekommen hat, weil er beim Ankicken unvorsichtig war, kann noch heute davon berichten. Ich hatte original Schiss vor dem Ding, das ich mir da zugelegt hatte.

Aus dem Grund scheidet leider auch die XR 600 R von Honda für mich aus.

Jetzt habe ich - animiert durch diesen thread und weil ich gestern zwei Bikes aus meiner Sammlung verkauft habe - selbst mal geschaut und eine interessante 640 LC4 im Bereich unter 2000 Euro gefunden. Säuft Öl und hat bereits neue Nockenwellen, das dritte Kugelrillen- und andere Lager.

Da sollte man vielleicht mal besser nach der Ölpumpe schauen, als ständig defekte Lager zu wechseln.

Aber die interessiert mich...

09

Irgendwie vermisse ich in den Vorschlägen die olle DR 350. In meinen Augen der beste Kompromiss zwischen Fango und Tango.

Ich hatte in Beitrag Nr. 2 schon die DRZ400 eingeworfen.

Früher(TM) war ich auch Hardendurofan. Wollte ich unbedingt haben. Nachdem ich dann mal mit frischem Führerschein Gelegenheit hatte, eine zu fahren, hatte sich das erledigt. Mit so einem Rütteleisen auf Asphalt macht einfach wenig bis keinen Sinn. Und öffentliches Gelände war in den 80ern schon nicht mehr ganz einfach, heute ist es quasi unmöglich.

Mit einer Zero FX geht wahrscheinlich noch was, weil man die nicht hört. Aber sonst...

Die 400er ist aber a)schweineteuer und b) weniger für´s Grobe.

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