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Endstufe einstellen und Lautsprecher richtig einspielen..

Themenstarteram 22. September 2002 um 22:01

Radio auf 3/4 drehen und level/gain bis zum anzeichen einer verzerrung aufdrehen ... die frage: die boxen müssen doch richtig eingespielt werden.. oder können diese direkt voll belastet werden? ... aber nur kurz(woofer)

welche möglichkeit zur korrekten einstellung und zur richtigen lautsprecher belastung gibt es?:>

danke

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12 Antworten

einstellen passt so wie geschrieben.

Ich würde die Woofer nicht gleich voll belasten, langsam steigern find ich besser.

Wobei sich da die Leute von Woofer zu Woofer streiten was besser ist. Direkt Vollgas oder erst einspielen (über viele Stunden).

Themenstarteram 23. September 2002 um 15:03

danke.. also dreh ich den gain nich bis zum verzerren auf..sondern nur 1/4 oder 1/2 ..

nico

richtig einspielen tut man bei der system-reso.

d.h. NICHT bei der reso des chassis, sondern dort wo man das nette "maximum" im impedanzgang hat - bezogen auf die gesamte box.

bei bassreflex-woofern nimmt man das 2. (=obere) maximum (da gibts nämlich 2 - und beim unteren macht der woofer kaum hub, was er aber soll).

(ausnahme: peak-abstimmung überhalb der box-reso, aber das ist doof und wird sowieso nicht gemacht *hihi* )

das hat den vorteil das die schwingspult nicht so heiss wird, was nämlich nicht gut für den kollegen ist.

dann so laut aufdrehen dass der woofer ca. Xmax macht (Pi*Daumen schätzen), und spielen lassen.

dafür müsste man sich natürlich eine CD brennen (oder nen aux-eingeng und einen frequenzgenerator haben), aber das sollte nicht so ein grosses problem sein :)

ansonsten braucht man ein system nicht unbedingt einspielen, das spielt sich mit der zeit selber ein.

am anfang (die ersten 1-2 wochen) leiser hören schadet sicher nicht.

mfg.

--hustbaer

Einpegeln

 

Hallo!

Also das mit dem Einpegeln ist so eine Sache. Das mit dem 3/4-Radio aufdrehen und Gain an der Endstufe auf bis es zerrt hab ich bis jetzt auch immer so gemacht, weil ich es so am klügsten fand.

Nun wurde ich heute eines besseren belehrt. Ein Bekannter hat meine Musikanlage nämlich folgendermaßen eingepegelt: Bass, Treble und sämtliche EQ-Einstellungen am Radio auf null, Gain an der Endstufe auf vollen Anschlag (2x15" hängen dran) - fertig! Man sollte nun am Radio sehr vorsichtig sein mit Pegel geben da man so seine Boxen leicht über den Jordan bringen kann. Aber Leute ich sags euch: Der Sound ist dafür hammermäßig und um ein vielfaches besser und druckvoller als vorher!!!!!!

Warum?- Nun ja, mir wurde es so erklärt, dass bei vollem Gain bis zum Anschlag die Endstufe ihre absolut volle Leistung abgibt, wird somit immer voll ausgelastet, einleuchtend! Was Musikqualität betrifft war ich auch positiv überrascht. Klar, da der Bass dadurch auch voluminöser klingt.

Einfach mal probieren! So macht Musik hören im Auto garantiert mehr Spaß!

MFG

Harald

Den Gain ganz rauf?Ich kann mir kaum vorstellen das die Endstufe dann noch saubere Signale abgibt!

@Colt-Freaky

 

Also, was du da schreibst ist ja fast schon fahrlässig (zum Glück schreibst du dazu, das man jetzt am Radio sehr vorsichtig aufdrehen muß).

Was du da beschreibst ist für dB-drag sicherlich gut zu gebrauchen, zum normalen Musikhören aber wohl kaum ! Und der bessere Klang resultiert wohl eher daraus, daß du alle Klangverbieger (Bass-,Höhen- und Equalizerregler) auf flat gestellt hast.

Der Gain-Regler an der endstufe ist lediglich dazu da, um den erstärker an die usgangssignalstärke der Headunit anzupassen, bzw. unterschiedliche Lautsprecher/Verstärker Kombinationen im Pegel einander anzupassen.

Beispiel:

Stell dir mal folgendes vor: du hast einen Baßverstärker an dem 2 Subwoofer in einem wirkungasgradoptimierten Bandpaß hängen, Gain voll aufgedreht. Dazu besitzt du eine kleine 2-Kanalendstufe (Gain natürlich auch volle Pulle) und ein Frontsystem. Viel Spaß jetzt beim Musikhören. Viel mehr als den Baß wirst du wohl kaum hören. (der Unterschied muß gar nicht mal so kraß sein)

Deine beschriebene Methode ist wie gesagt für dB-drag und Mc Doof Prolls zu gebrauchen, sonst nicht.

Besser:

-Alle Klangverbieger auf Flat (es sei denn man benutzt professionelle Equalizer, doch dann braucht man wohl kaum mehr diese Anleitung)

-Subwooferverstärker aus

-Radio mit sehr laut aufgenommener CD füttern

-Frontsystemverstärker Gain zudrehen

-Radio ca. 3/4 (wenn die CD wirklich sehr laut aufgenommen ist ruhig etwas mehr) aufdrehen

-nun den Gain des Frontsystem soweit aufdrehen, daß die boxen anfangen zu verzerren und den Gain ein tück zurückdrehen

-jetzt den Subwoofer mit zugedrehtem Gain dazuschalten und solange aufdrehen bis auch dieser anfängt zu verzerren und etwas zurückdrehen oder bis er änfängt sich zusehr in den vordergrund zu spielen. Wer eine Baßpegelfernbedinung besitzt kann auf das oder verzichten, sollte die Fernbedienung vorher allerdings voll aufdrehen.

Dies ist natürlich wie immer nur eine grobe Grundeinstellung, denn es fehlen noch die richtigen Trennfrequenzen, eventuell Equalizereinstellungen und und und. Daher rate ich jedem Newbie bei einem richtigen achhändler einzukaufen, der kümmert sich nämlich auch um die richtigen Einstellungen und dies zumeist kostenlos.

Was bringt eine 15% günstigere Anlage die aber nur 70% des Potenzials ausspielen kann, weil sie falsch eingestellt ist ????

Ausserdem ist doch wenn man das Radio nur etwas aufdreht die Ausgangsspannung des Vorverstärkerausgangs viel niedriger und somit enthällt sie auch mehr Störsignale...hab nämlich mal gelesen, dass sie weniger enthält wenn die Spannung höher ist und das ergibt sich ja daraus ;)

Hi

Ich kann meinen Vorrednern nur recht geben!

Meine Subs laufen mit rund 1/2 Gain! Meine 2 Kanal fürs Frontsystem auf Miniumum!

Liegt natürlich nur an den Amps!

IM PA-Sektor gebe ich den AMPS auch volle Pulle :D , aber da ist noch nen Limiter und ne Aktivweiche davor, also Verzerrungsfrei!

Beim Mischer kann ich dann alles geben und es wird nicht lauter! Sollte man fürs Auto auchmal bringen! Würde manchem Sub und Amp das leben verlängern :D

Gruß

Daniel

@Ruffryder

 

Du meinst sicherlich das Richtige, drückst es nur ein wenig falsch aus.

VV-Ausgänge mit geringerer spannung enthalten NICHT mehr Störsignale, sondern sind lediglich anfälliger für diese. sprich: ein 0,5V VV-Ausgang ist in einem Störsignalfreiem Raum einem 4V VV-Ausgang ebenbürtig. Ansonsten müßte ja bei niedrigen Abhörlautstärken nur rauschen rüberkommen und erst mit steigender Lautstärke auch Musik *fg*

@ ruffryder Stimmt, die Störsignale kommen normalerweise erst irgendwo im Kabel oder durch einstreuungen zu dem normalen Signal dazu und haben folglich immer den gleichen Pegel, egal ob man das Radio jetzt "volle Kanne" aufgedreht hat oder nicht. Dementsprechend ist also der Anteil der Störsignale bei einem hohen Musiksignalpegel kleiner. Wenn du das jetzt andersrum machst, also Gain voll aufgedreht und dann mit dem Radio regeln, dann ist der relative Störanteil viel höher weil die Störungen ja voll mitverstärkt werden. Außerdem ist die zweite Methode mit viel mehr Risiko verbunden, vor allem wenn andere Leute mitfahren und an der Anlage rumspielen, ich weiß ich hau meinem Bruder auch immer auf die Finger wenn der am Radio rumdrehen will aber wer weiß ob man das immer verhindern kann...

Das hab ich wohl gemeint, ich hab halt die Angewohnheit mich um 5 Ecken auszudrücken ;)

Nunja im Prinzip habt ihr natürlich alle recht dass dieses Einpegeln zum Teil schon ein Krampf ist, vor allem im CarHiFi-Bereich, ohne Aktivweiche usw, wurde eh schon angesprochen.

Ich aber als eh schon bassgeschädigter SPL-Fetischist war nach diesem Einpegeln von meinem Bekannten irre begeistert, der Unterschied zu vorher hat mich echt aus dem Sitz geschmissen so krass war der.

Für eine super Vorführung beim dB-Drag sicher eine gute Lösung :-)

MFG

Harald

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