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Elektro Golf für 18.000 Eur?

VW Golf 8 (CD)
Themenstarteram 5. März 2020 um 3:46

Hallo!

Neben der geringen Reichweite war ja stets der hohe Kaufpreis ein wichtiges Argument gegen den Kauf eines Elektroautos.

Nun wird der E-Golf (13 Kw, 136 PS), über VW oder andere Börsen, für 17.000 - 22.000 Eur angeboten.

In der Basisausstattung ist eigentlich alles drin.

Sind das reine Lockangebote?

Oder krempelt VW gerade den laden um, nachdem Renault den Zoe nun auch günstiger anbietet?

Was ist davon zu halten?

Hat jemand hier ein solches Angebot genutzt?

Und: wie fährt das Ding und was ist die reale Reichweite im Winter?

Für 18.000 Eur wäre das ein klasse Auto für meine Frau, die ohnehin nur Kurzstrecken fährt.

Danke und Grüße,

ZK

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84 Antworten

Zitat:

@jennss schrieb am 11. März 2020 um 10:09:52 Uhr:

1

Ich habe keine Ahnung, ob oder wie weit die Hersteller bei den stark herabgesetzten E-Autos schon im Verlustbereich sind,

2

Der eGolf wird zur Vermeidung der Strafzahlungen noch produziert, oder?

zu 1: die Hersteller sind idR schon zum Listenpreis im Verlustbereich. Weil das Elektroauto so wenig lukrativ ist, sah sich Dyson genötigt das einzustellen (da keine Tragfähige Vermarktung erwartet wird), hat Tesla noch nie etwas ausgeschüttet und nur Nachschüsse gefordert (trotz Mrd Einnahmen durch Verkauf der CO2-Zertifikate und Fahrzeuge in hochpreisigem Segment), stellt die Post den Streetscooter ein (die Produktion war kein besonderer finanzieller Vorteil, keiner will das Unternehmen kaufen), kommen die E-Autos nur schleppend (ich habe den E-Go Life noch nicht gesehen und auch den Microlino noch nicht)

zu 2: JEDES E-AUTO wird NUR DAFÜR produziert (Tesla mal außen vor)

e-Golf wird aktuell noch produziert.

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 11. März 2020 um 10:34:00 Uhr:

Zitat:

@jennss schrieb am 11. März 2020 um 10:09:52 Uhr:

1

Ich habe keine Ahnung, ob oder wie weit die Hersteller bei den stark herabgesetzten E-Autos schon im Verlustbereich sind,

2

Der eGolf wird zur Vermeidung der Strafzahlungen noch produziert, oder?

zu 1: die Hersteller sind idR schon zum Listenpreis im Verlustbereich. Weil das Elektroauto so wenig lukrativ ist, sah sich Dyson genötigt das einzustellen (da keine Tragfähige Vermarktung erwartet wird), hat Tesla noch nie etwas ausgeschüttet und nur Nachschüsse gefordert (trotz Mrd Einnahmen durch Verkauf der CO2-Zertifikate und Fahrzeuge in hochpreisigem Segment), stellt die Post den Streetscooter ein (die Produktion war kein besonderer finanzieller Vorteil, keiner will das Unternehmen kaufen), kommen die E-Autos nur schleppend (ich habe den E-Go Life noch nicht gesehen und auch den Microlino noch nicht)

zu 2: JEDES E-AUTO wird NUR DAFÜR produziert (Tesla mal außen vor)

Zu 1.: Das ist allesamt höchst spekulativ und teils auch unrichtig:

- Dyson ist Staubsaugerhersteller, nicht Autohersteller, ebenso wie die Post ein Logistikunternehmen und kein Autohersteller ist. Wo sollen da Know How und Skaleneffekte für den Autobau herkommen?

- Tesla weist soeben ein positives Jahresergebnis aus, https://edition.cnn.com/2020/01/29/business/tesla-earnings/index.html - für einen Newcomer in einer Branche nur mit Platzhirschen finde ich das wenigstens erstaunlich.

- Neue E-Autos kommen nicht schleppend, sondern von praktisch jedem Hersteller.

- Über die interne Kalkulation und Profitabilität etwa eines E-Golf für VW weißt du so viel wie ich, nämlich null komma gar nichts. Immerhin ist ein Elektroauto viel einfacher herzustellen als ein Verbrennungsmotor, sollte also - Stückzahlen vorausgesetzt - auch günstiger sein. Dann aber verdient der Wagen aber trotz Preissenkung noch genug für den Konzern.

Zu 2.: Jedes Auto wird produziert, um Gewinn für den Hersteller zu erzielen. Das ist die einzige sichere Wahrheit. Ob der Gewinn durch Vermeidung von Strafzahlungen für den Verkauf anderer Autos erwirtschaftet wird, sonst eine Quersubvention stattfindet oder der Wagen einfach im Vergleich zu den Gestehungskosten teuer verkauft wird, ist wirtschaftlich egal. Aber auch hier ist deine Darstellung eine reine Vermutung ins Blaue und keine Tatsache.

Zitat:

@mick070 schrieb am 11. März 2020 um 11:36:26 Uhr:

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 11. März 2020 um 10:34:00 Uhr:

 

Zu 1.: Das ist allesamt höchst spekulativ und teils auch unrichtig:

- Über die interne Kalkulation und Profitabilität etwa eines E-Golf für VW weißt du so viel wie ich, nämlich null komma gar nichts. Immerhin ist ein Elektroauto viel einfacher herzustellen als ein Verbrennungsmotor, sollte also - Stückzahlen vorausgesetzt - auch günstiger sein. Dann aber verdient der Wagen aber trotz Preissenkung noch genug für den Konzern.

Zu 2.: Jedes Auto wird produziert, um Gewinn für den Hersteller zu erzielen. Das ist die einzige sichere Wahrheit. Ob der Gewinn durch Vermeidung von Strafzahlungen für den Verkauf anderer Autos erwirtschaftet wird, sonst eine Quersubvention stattfindet oder der Wagen einfach im Vergleich zu den Gestehungskosten teuer verkauft wird, ist wirtschaftlich egal. Aber auch hier ist deine Darstellung eine reine Vermutung ins Blaue und keine Tatsache.

1: Weßt Du nicht welche Einblicke ich habe. Allerdings gibt es eben ein teures Bauteil an dem E-Auto: die Batterie. Aufgrund meiner Einblicke kann ich jedoch behaupten: Mit E-Autos wird kein Geld verdient ...

2: ... außer über die Vorteile bei der CO2-Bestrafung. Und auch hier ist meine Darstellung keine Vermutung.

Aber das sprengt den Rahmen hier, es geht darum ob der E-Golf für den angestrebten Einsatzzweck zu diesem Preis sinnvoll sein kann. Und nicht um den Profit der Hersteller - darüber und über unsere Einblicke können wir uns gerne via PN austauschen

Facts, no stories. Wenn du tiefere Einblicke hast, lege deine Erkenntnisse und Quellen dar. Darfst oder willst du nicht? Dann ist alles nur heiße Luft. Fake News sozusagen. Ich sehe jedenfalls keinerlei Grund, deinen Äußerungen mehr zu vertrauen als Behauptungen ins Blaue hinein.

Zitat:

@mick070 schrieb am 11. März 2020 um 12:06:31 Uhr:

Facts, no stories. Wenn du tiefere Einblicke hast, lege deine Erkenntnisse und Quellen dar. Darfst oder willst du nicht? Dann ist alles nur heiße Luft. Fake News sozusagen. Ich sehe jedenfalls keinerlei Grund, deinen Äußerungen mehr zu vertrauen als Behauptungen ins Blaue hinein.

Das kannst Du gerne so halten. Solange sind Deine Behauptungen aber ebenso wenig Wert.

Und - ich will und soll nicht ;)

Dass eAutos preislich konkurrenzfähig platziert werden ist klar glaube ich.

Trotzdem decken diese knappen Preise alle internen Entwicklungskosten und sonstige pauschalen Verrechnungssätze ab.

Bei einem Golf7 ist die Plattform bezahlt, anders könnte VW den eGolf und andere Derivate des G7 jetzt nicht so extrem im Markt platzieren.

 

Mir wurden von einem Mitarbeiter einmal reine Material und Fertigungskosten eines RS4 B7 von 8500€ genannt als es um den Preis für ein Nullserienfahrzeug ging. Da sieht man, wie tief ein Autobauer Luft holen kann.

Wie die Rechnung wirklich aussieht kann man nur schwer vermuten.

Medikamente im Einkauf in der Apotheke und dann der Verkaufspreis. Da wird dir schwindelig. Mode noch schlimmer.

Bei Lebensmitteln kenne ich mich auch aus, da gibt es auch manchmal ein aha Erlebnis, wenn man sieht was NICHT verdient wird.

Aber die Kalkulation müsste man sich erstmal genau zu Gemüte führen

Dass ein neues Auto noch keinen Gewinn abwirft, wenn man die Entwicklungskosten einbezieht, ist recht normal, denke ich. Der Gewinn kommt erst mit den Jahren. Dann sind auch die Produktionsanlagen abgeschrieben, wie beim eGolf.

j.

am 12. März 2020 um 10:29

VW hat wohl kaum Pobleme, der Golf 7 läuft schon lange und gut, die E-Ausstattung fällt unter Entwicklung, dürfte mittlerweile aber auch Gewinn abwerfen.

Es sind wohl eher die Händler, deren Gewinnmargen immer kleiner werden. Die Käufer lassen sich vor Ort beraten, erwarten Showrooms und möglichst alle Farben, Sitzausführung, Sonderaustattungen, Probefahrten etc.Und bestellen dann im Internet über Carwow oder bei Reimporteuren.

Bei Margen von 10 - 20 % kaum möglich. Im Einzelhandel für Kleidung etc. sind Aufschläge von 150-200 % üblich.

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