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Elektro Golf für 18.000 Eur?

VW Golf 8 (CD)
Themenstarteram 5. März 2020 um 3:46

Hallo!

Neben der geringen Reichweite war ja stets der hohe Kaufpreis ein wichtiges Argument gegen den Kauf eines Elektroautos.

Nun wird der E-Golf (13 Kw, 136 PS), über VW oder andere Börsen, für 17.000 - 22.000 Eur angeboten.

In der Basisausstattung ist eigentlich alles drin.

Sind das reine Lockangebote?

Oder krempelt VW gerade den laden um, nachdem Renault den Zoe nun auch günstiger anbietet?

Was ist davon zu halten?

Hat jemand hier ein solches Angebot genutzt?

Und: wie fährt das Ding und was ist die reale Reichweite im Winter?

Für 18.000 Eur wäre das ein klasse Auto für meine Frau, die ohnehin nur Kurzstrecken fährt.

Danke und Grüße,

ZK

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84 Antworten

Zitat:

@ZiKla schrieb am 8. März 2020 um 04:53:41 Uhr:

Hi!

Bitte nicht die leidige Diskussion über doofe, rückwärtsgewandte "Petrolheads" und die E-Auto-Käufer, die die Weisheit mit Löffeln gefressen und die Zeichen der Zeit als einzige erkannt zu haben glauben.

Es gibt nach wie vor kein für Pendler alltagstaugliches E-Auto unterhalb 43.000 Eur (Tesla Model 3). Der normale Familienvater dürfte eher 20.000 Eur zur Verfügung haben. Für ein Auto, das alles kann was eine Familie braucht.

E-Golf, Leaf und Zoe, die e-Autos der 20k-Eur Klasse, sind Hausfrauenspielzeuge oder etwas für Kurzstreckenfahrer. Wer ausgesprochen viel Zeit hat, kann natürlich auch alle 1,5h 30 Minuten laden. Wenn das überhaupt reicht und sofort eine Ladesäule frei ist.

Die meisten Familien, so auch wir, könnten gut mit einem e-Golf als Zweitwagen für Mutti leben.

Aber allein seligmachend ist die E-Mobilität zur Zeit nun wirklich nicht.

110 Km/h und alle 150 Km 30 Minuten Pause? Ich bitte Dich! Wenn ich meinen Vater besuche, fahre ich 450 Km in 3,5h. Morgens hin, abends zurück. Mit einem e-Golf würde das locker die dreifache Zeit brauchen, da ich stets <120 Km/h fahre. Gerne auch mal 200.

Das geht zur Zeit nur mit einem Verbrenner oder einem Tesla S Topmodell für 120.000 Eur.

Euine zwnagsweise durch technischen Mangel oktroyierte "Entschleunigung" brauche ich nun wirklich nciht. Das würde mich sehr viel mehr Nerven und Entspannung kosten, als mit dem alten Diesel leise und bequem mit 180 Km/h über die Autobahn zu gleiten und nach frühestens 600 Km anhalten zu müssen.

ZK

Nach diesem Statement zweifle ich tatsächlich, dass der E-Golf deine Einstellung zur Mobilität nachhaltig ändern wird. Da für dich ja finanzielle Anreize (günstiger Kaufpreis) und der Einsatz für Kurzstrecke wichtig sind, könntest du mit dem E-Golf trotzdem klarkommen - oder zumindest die „Hausfrau“ mit ihrem „Spielzeug“.

Gute Fahrt dann. :-)

Aus gegebenem Anlass habe ich diverse OT-Beiträge entfernt. Bitte bleibt beim Thema (siehe Überschrift). Danke.

 

Polmaster

MT-Moderation

Zitat:

@gttom schrieb am 5. März 2020 um 09:13:56 Uhr:

Für um 20tsd Euro begeht man da sicher gar keinen Fehler.

Wenn man Reichweite will, würde ich jetzt den Corsa-e für 20000 € vorziehen (338 km nach WLTP und Wärmepumpe serienmäßig, außerdem inkl. 80 kW DC Laden, da Akku klimatisiert ist. Und 11 kW AC gibt es für wenig Aufpreis)

j.

Und ich wette, dieser Corsa hat eine absolut attraktive Ausstattung ...

Dann gehe mal den Konfigurator durch. Der eGolf hat serienmäßig keine Wärmepumpe und kein CCS. Dafür fehlen dem Corsa das LED-Licht (500 €), Parkpiepser mit Rückfahrkamera (490 €?) und das Navi (500 €). Ich würde auch noch Sitzheizung+Lenkradheizung (420 € Winterpaket) mitnehmen. In orange metallic kommt man da mit 11 kW AC ca. auf +2600 €, abzüglich Rabatt. Der Golf ist sichtbar eine Klasse höher, aber schlechter für die Langstrecke.

j.

Meine Güte, der Corsa ist auch kein Langstreckenfahrzeug.

Was ist ein Langstreckenfahrzeug? Wenn ich hin und wieder mal 500 km fahren muss, ist das mit einem Corsa-e sicher kein Problem. Ich habe gemerkt, dass meine Pausen, wenn ich z.B. von Hamburg nach Köln fahre (ca. 1x Pause), oft gut 30 Minuten haben. Also würde ich mit dem Corsa-e wohl nicht nennenswert länger brauchen als mit unserem Verbrenner (Plugin-Hybrid). Mit dem eGolf wäre das schon zeitaufwendiger. Zwar bin ich schon ein Typ, der relativ viel Pause macht, aber 231 km nach WLTP sind halt schon ca. alle 150 km Pause und damit m E. nicht mehr so universell.

j.

Sind wir noch zu 100 Prozent beim e Golf? Nein? Dann back to topic.

Doch. Geht es darum, den Preis für den eGolf zu beurteilen, kommt man nicht drumherum, zu schauen, was es für das Geld sonst noch gibt. Jedes Auto hat seine Reize und man muss es für sich beurteilen, was einem besser gefällt.

j.

Der Thread ist keine Kaufberatung für andere e-Fahrzeuge.

Ich hatte vor Monaten ein Leasingangebot für den e-Corsa für etwa 500€ im Monat im Vergleich zu 190€ beim E-Golf. Für den 208e waren es 430€. Seitdem sind diese beiden (technisch) fast identischen Autos für mich gestorben.

Das billige Verkaufen der e-Autos (eGolf, Corsa-e etc.) liegt wohl an den hohen Strafzahlungen. Es ist günstiger, ein E-Auto ohne viel Gewinn zu verkaufen als auf die Verbrenner CO2-Strafen zu zahlen, wenn man die mit keinem E-Auto ausgleicht. Ich hätte aber gedacht, dass auch Leasingangebote günstiger werden müssten.

j.

Zitat:

@jennss schrieb am 10. März 2020 um 20:59:52 Uhr:

Das billige Verkaufen der e-Autos (eGolf, Corsa-e etc.) liegt wohl an den hohen Strafzahlungen. Es ist günstiger, ein E-Auto ohne viel Gewinn zu verkaufen als auf die Verbrenner CO2-Strafen zu zahlen, wenn man die mit keinem E-Auto ausgleicht.

j.

Fast richtig. Aber Dein „ohne viel Gewinn“ muss wohl ersetzt werden durch „noch mehr Verlust“.

Die Hersteller wollen das E-Auto ganz sicher nicht.

Ich habe keine Ahnung, ob oder wie weit die Hersteller bei den stark herabgesetzten E-Autos schon im Verlustbereich sind, aber anders kann man die Verluste beim Verbrenner wg. Strafzahlungen wohl nicht ausgleichen. Der ID.3 kommt ja erst im Spätsommer. Der eGolf wird zur Vermeidung der Strafzahlungen noch produziert, oder?

j.

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