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Elektro Golf für 18.000 Eur?
Hallo!
Neben der geringen Reichweite war ja stets der hohe Kaufpreis ein wichtiges Argument gegen den Kauf eines Elektroautos.
Nun wird der E-Golf (13 Kw, 136 PS), über VW oder andere Börsen, für 17.000 - 22.000 Eur angeboten.
In der Basisausstattung ist eigentlich alles drin.
Sind das reine Lockangebote?
Oder krempelt VW gerade den laden um, nachdem Renault den Zoe nun auch günstiger anbietet?
Was ist davon zu halten?
Hat jemand hier ein solches Angebot genutzt?
Und: wie fährt das Ding und was ist die reale Reichweite im Winter?
Für 18.000 Eur wäre das ein klasse Auto für meine Frau, die ohnehin nur Kurzstrecken fährt.
Danke und Grüße,
ZK
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84 Antworten
Der Preis war sicher auch ein großes Problem. Man sieht das ja an den guten Verkaufszahlen jetzt ?
Bei der ganzen Reichweitendiskussion vergisst man immer wieder, dass auch 400km mit dem EGolf problemlos zu bewältigen sind. Es braucht etwas mehr Zeit, aber eines kann der EGolf perfekt: Die Fahrgäste entschleunigen. Es auf der Autobahn bei 110km/h zu belassen, dann spätestens nach 1,5h eine Raststätte aufzusuchen, dem Golf Strom und dem Kind Bewegung zu geben... so reist man stressfrei und kommt später, aber so viel gelassener an, dass man sich fragt, warum man das nicht schon viel früher entdeckt hat.
Und plötzlich erscheinen die Reichweitendiskussionen der Petrolheads einfach nur noch lächerlich.
PS: Unser Langstrecken- und Erstwagen ist neben dem Golf längst zum Zweitwagen geworden.
Na klar nutzt man das Elektro-Auto so viel wie möglich, wenn man es erst mal hat !
Schon alleine wegen der niedrigeren Verbrauchskosten.
Keine Probleme mit Kaltstart oder Kurzstrecke wie beim Verbrenner.
Geringere Lärmentwicklung.
Sehr hohes Drehmoment in jeder Situation.
Es gibt viele Vorteile, das ist denke ich den meisten bewusst.
Die Einschränkungen sind trotzdem real, denn auch wenn sich das entschleunigte Leben super anhört.
Im Alltag hat man leider nicht immer die Zeit, so langsam zu fahren und dann auch noch großzügig Pausen zu machen.
Zitat:
@Manager2008 schrieb am 07. März 2020 um 22:30:29 Uhr:
Im Alltag hat man leider nicht immer die Zeit, so langsam zu fahren und dann auch noch großzügig Pausen zu machen.
... im Alltag fahre ich auch keine 400 km am Stück ;)
Wie lange war die Pause und wie viel hat das Nachtanken für welche Reichweite gedauert ?
Man liest ja manchmal, das speziell unterwegs das Strom tanken sehr teuer werden kann...
Hi!
Bitte nicht die leidige Diskussion über doofe, rückwärtsgewandte "Petrolheads" und die E-Auto-Käufer, die die Weisheit mit Löffeln gefressen und die Zeichen der Zeit als einzige erkannt zu haben glauben.
Es gibt nach wie vor kein für Pendler alltagstaugliches E-Auto unterhalb 43.000 Eur (Tesla Model 3). Der normale Familienvater dürfte eher 20.000 Eur zur Verfügung haben. Für ein Auto, das alles kann was eine Familie braucht.
E-Golf, Leaf und Zoe, die e-Autos der 20k-Eur Klasse, sind Hausfrauenspielzeuge oder etwas für Kurzstreckenfahrer. Wer ausgesprochen viel Zeit hat, kann natürlich auch alle 1,5h 30 Minuten laden. Wenn das überhaupt reicht und sofort eine Ladesäule frei ist.
Die meisten Familien, so auch wir, könnten gut mit einem e-Golf als Zweitwagen für Mutti leben.
Aber allein seligmachend ist die E-Mobilität zur Zeit nun wirklich nicht.
110 Km/h und alle 150 Km 30 Minuten Pause? Ich bitte Dich! Wenn ich meinen Vater besuche, fahre ich 450 Km in 3,5h. Morgens hin, abends zurück. Mit einem e-Golf würde das locker die dreifache Zeit brauchen, da ich stets <120 Km/h fahre. Gerne auch mal 200.
Das geht zur Zeit nur mit einem Verbrenner oder einem Tesla S Topmodell für 120.000 Eur.
Euine zwnagsweise durch technischen Mangel oktroyierte "Entschleunigung" brauche ich nun wirklich nciht. Das würde mich sehr viel mehr Nerven und Entspannung kosten, als mit dem alten Diesel leise und bequem mit 180 Km/h über die Autobahn zu gleiten und nach frühestens 600 Km anhalten zu müssen.
ZK
Ich nutze den eGolf ab April zum pendeln. 3-4x pro Woche 65km einfache Strecke mit den Anspruch, im Büro auch für die Hinfahrt am nächsten Tag geladen zu haben.
Wir kommen hier immer von einem speziellen Fall zum nächsten. Es ist ja nicht die Regel, dass man 400km von den Eltern weg wohnt, die man jedes 2. Wochenende besucht.
Wie schon einmal geschrieben: HighHeels sehen geil aus, für mich selbst wären sie allerdings nichts ;-)
Wie bitte kann man mit einem Diesel leise und bequem 600 km mit 180 Km/h stressfrei über die Autobahn gleiten, natürlich ohne Pause????
Es wird Zeit, dass auch bei uns eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn eingeführt wird.
Wenn ich auf der A7 unterwegs bin, kann ich froh sein, wenn ich mal über einen längeren Abschnitt gleichmäßig 140 km/h fahren kann.
Bei der Vielzahl an Verkehrsteilnehmern funktioniert ‚individual‘ irgendwann aber einfach nicht mehr.
Aber das soll nicht Problem des eGolf sein.