EKAS wechseln, wer hat das schon mal gemacht?
Hallo Gemeinde,
bei meinem V6 Diesel OM 642 ist der Stellmotor am Öl verreckt.
Kann mir vielleicht jemand angeben, der den schon mal gewechselt hat, was alles raus muß.
Ich bekomme den Kabelkanal nicht raus, der direkt über dem Stellmotor und unter dem Turboeinlaß liegt, um an den Stellmotor zu gelangen.
Vielen Sank für eure Hilfe.
glyoxal
Beste Antwort im Thema
Hallo,
der Motor rußt im unteren Drehzahlbereich laut Erfahrungen aus dem US Forum angeblich mehr.
Das zeige sich durch schwarze Ablagerung an der Heckschürze und trete schon nach wenigen 100 meilen, spätestens aber nach ca 1000 Meilen auf.
Wir haben den "Umbau" vor ca 5000 km vollzogen, davon waren höchstens 1000 BAB, der Rest waren Kurztrips von ca 15 km oder Stadtfahrten.
Den Ruß können wir nicht nachvollziehen. Öfter als alle 3-4 Tankfüllungen wird der Wagen nicht gewaschen also sollte sich das durchaus zeigen, wenn es denn auftritt.
Wenn ich das US Forum richtig verstanden habe, verharrt der Motor jetzt in der geöffneten Stellung, es wird eben nicht mehr abgeschaltet, wie die Steuerung ja einst sollte.
Per PN hat mich die Frage danach erreicht, wie der Einbau des Widerstandes sich genau vollzogen hat, also hier der vollständige Ablauf:
Das Rohr, dass über dem EKAS verläuft lösen, d.h.: Schraube lösen, die gleichzeitig die Kunststoff-Motorabdeckung hält, und dem Rohr Richtung Kühler folgen, auf dem Weg ist der Kühlwasserschlauch an das Metallrohr verbunden. Das muss ausgehängt werden. Dann zwei Schrauben lösen, die im Verlauf des Rohres kommen. Eine davon ist gefühlt einen halben Kilometer lang und hält die Heckklappenverriegelung, tatsächlich aber nur ca 12cm. Ist etwas kniffeling, 10er Außentorx ist glaube die Schlüsselweite.
Das Rohr kann nach dem lösen der insgesamt drei Schrauben richtig Fahrzeugfront vom Lader abgezogen werden. Jetzt hat man den Platz, um den Stecker vom EKAS abzuziehen. Also abziehen und einfach mit etwas Iso-Band so fixieren, dass er jetzt fahrerseitig des Rohres herausschaut. Dann kann das Rohr wieder montiert werden. In dem Stecker sind drei Kontakte. Kontakt 1+3 mittels des 4,7 Ohm Widerstandes verbinden. Voilá. Fertig.
Wir haben dann mit der Stardiagnose noch alle Fehler gelöscht und seitdem fährt der Wagen wieder gut.
Die zweite Frage per PN war nach dem Verbrauch vor der Reparatur. Der lag stets über 10,5L.
Sobald der Wagen wieder zu Hause ist, mache ich gerne noch Fotos.
Liebe Grüße
TurboFrager
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243 Antworten
Hallo HD,
ja, es sind 4,7kOhm.
Viel Erfolg, Robin
Ja man kann den EKAS ohne Ausbau des Turboladers Wechseln ....
Habe es selber letzte Woche gemacht.
Hallo zusammen, ich möchte mir evtl. einen w212 mit dem v6 om642 Diesel kaufen. Ist der auch von dem Problem betroffen, dass der ekas verölt ?
@__HD__
@RobinD
@TurboFrager
Habe anscheinend das gleiche Problem mit EKAS, funktioniert bei euch der Trick nun mit dem Widerstand?
Danke für jeden Tipp!
@Arbando_CH Bei mir hat es so halb funktioniert. Die EKAS hat keinen Fehler mehr angezeigt, so richtig weg war er aber trotzdem nicht. Reduzierte Leistung, keine MKL und normalse Schalten. Kann sein, dass der Widerstand einen unerwünschten Kontakt zu Pin 2 entstanden ist... Ich hab den Widerstand vorne im Stecker eingesteckt und nicht das Kabel durchgeschnitten und den Widerstand eingelötet. Lange Rede kurzer Sinn, die EKAS hab ich zeitig neu gemacht.
Übriges hat bei mir im 211er die erste EKAS bis 297tKm gehalten und ich hab sie dann vorsorglich im Zuge der Ölkühlerdichtung mit gewechselt...
Mittlerweile habe ich das Problem gelöst. Es gibt eine 15A Sicherung im Sicherungskasten im Motorraum, die für den Schaltkreis EKAS-Ladedruckstellmotor zuständig ist. Die geht flöten wenn da etwas im Schaltkreis kaputt geht. Die muss man ersetzen.
Vorher aber den EKAS Stecker rausziehen!
Nun funktioniert der Motor wieder normal, ausser die MKL im KI, dann mittels SD die Fehler löschen und einen 4,7 Ohm Widerstand in diesen Srecker reinstecken. Voila! Und schon 1500€ gespart....
Zitat:
@glyoxal schrieb am 16. Dezember 2011 um 09:47:00 Uhr:
Hallo !
ich möchte das Problem nochmals aufgreifen:
Beim OM642 V6 CDI mündet die Kurbelgehäuseentlüftung in den Ansaugtrakt kurz vor dem Turbo—jedoch ist diese Dichtung vor dem Turbo (also die Turbodichtung) sehr oft undicht und dann “schwitzt” oder tropft Öl auf den Stellmotor der Einlasskanalabschaltung:
Das Resultat , der Stellmotor ist über kurz oder lang kaputt.
Und diesen zu wechseln ist eine Sch.…ß Arbeit Turbo raus……
Es gibt selten einen OM 642 welcher das Problem nicht hat oder da nicht schwitzt.
Bei Mercedes gibt es keine Kulanz . Die können nur neue Modelle auf den Markt bringen und um die alten Probleme soll sich der Kunde selbst kümmern.
Was kann man machen : Dichtring bei jedem Service wechseln oder
meine Überlegung:
Einen Ölabscheider dazwischen einbauen, denn dann bleibt der Ansaugtrakt sauber und das Öl kann nicht mehr auf den Stellmotor tropfen —dann ist die Dichtung fast egal.
Vielleicht ist auch der Zyklonenabscheider nicht geeignet, sollte man den vielleicht austauschen ???
Was habe ich gefunden: Mann und Hummel ist ja seriös.
http://www.westernfilters.com.au/docs/Mann_Pro-Vent.pdf
Was haltet ihr davon ?
Gruß
glyoxal
Hii bin vor kurzem auf dieses Problem gestoßen bin der Link ist defekt
Wäre es möglich den neu zu posten
Vielleicht hilft dir mein alter Beitrag rund um den OM642 weiter?
Zitat:
@Armando_CH schrieb am 10. September 2017 um 20:21:15 Uhr:
Mittlerweile habe ich das Problem gelöst. Es gibt eine 15A Sicherung im Sicherungskasten im Motorraum, die für den Schaltkreis EKAS-Ladedruckstellmotor zuständig ist. Die geht flöten wenn da etwas im Schaltkreis kaputt geht. Die muss man ersetzen.
Vorher aber den EKAS Stecker rausziehen!
Nun funktioniert der Motor wieder normal, ausser die MKL im KI, dann mittels SD die Fehler löschen und einen 4,7 Ohm Widerstand in diesen Srecker reinstecken. Voila! Und schon 1500€ gespart....
Hallo ,
gibt es für dieses vorgehen vielleicht eine Bebilderte Anleitung....im Netz finde ich nichts....
Witz? Bei Youtube gibt es Videos rauf und runter dazu. Besser als eine bebilderte Anleitung.
nein kein Witz ,höre das erstmal davon.Ok ich hab es gefunden,vielen dank für die Info!!
Zitat:
@EBLER schrieb am 17. Dezember 2018 um 18:55:39 Uhr:
nein kein Witz ,höre das erstmal davon.Ok ich hab es gefunden,vielen dank für die Info!!
Gerne
hallo zusammen, ich brauche hilfe und rat. hab jetzt bei einem 164er 320 cdi das ekas und den stellmotor vom turbo gewechselt, aber dieser wagen will einfach nicht.
bin mit meinem latein am ende.
immer wieder kommt der fehler P0244 mit MKL und der fehler P2510, der jedoch ohne MKL.
der wagen zieht nicht richtig, drehzahl nur bis max. 3500 umdrehungen.
was mache ich falsch? was übersehe ich.
und ekas wechseln mit eingebautem motor ist echt ne beschissene arbeit, jedoch ist der tip mit dem sekundenkleber der beste tip ever.
ich komme aus der neubrandenburger ecke und würde mich über jeden rat, jede hilfe, jeden tip freuen.
Schon so oft geschrieben, dass der LDS alleine in den meisten Fällen nicht reicht entweder du kaufst den neuen Turbo mit LDS neu oder du schickst den alten Turbo mit neuem LDS zu einem Turbospezi, der dann beides aufeinander anpasst. Sorry, aber das wurde schon x-mal hier besprochen
164er 320CDI ?
Du bis im 211er Forum.