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Ein paar Fragen zum Astra K (Allgemein, Motoren, Sitze)
Hallo zusammen,
ich war letztens in einem Opel-Autohaus und habe mich mal durch die Modelle "gesessen" und dabei ist mir aufgefallen, dass der Astra K, zumindet für mich persönlich, einen angenehmen Fahrersitz bietet: Vierfache Lordosenverstellung plus Winkelregulation des unteren Sitzes. Haben alle Astra K diese Einstellmöglichkeiten oder erst aber einer bestimmten Ausstattungslinie?
Bezüglich der Motoren: Aktuell sind ja die Benziner mit 1.2l als Dreizylinder und die Diesel 1.5l auch als Dreizylinder. Im letzten war wurden ja noch zahlreiche 1.4l Turbo Vierzylinder und 1.0l Dreizylinder zugelassen. Von dem 1.4l Vierzylinder lese ich immer wieder über Ruckelprobleme, beim 1.6l Diesel Vierzylinder über Geräuschprobleme in Verbindung mit der Kette in Verbindung mit dem Kettenspanner und einer bestimmten Dichtung. Die 1.2l Dreiylinder Benziner sind ja alle sehr neu, haben aber eine Ausgleichswelle, was sicherlich gut ist.
Meine Fragen:
1. Wie schaut es mit der o.g. Verstellbarkeit der Sitze aus - muss man da auf eine bestimmte Ausstattungslinie achten?
2. Sind die 1.6l CDTI Vierzylinder mit Euro6d-Temp (6/2018 bis 7/2019) immer noch anfällig?
3. Haben die 1.4l Turbo-Benziner (auch 6/2018 bis 7/2019) mit Euro6d-Temp immer noch das Problem mit der Ruckelei beim Beschleunigen?
4. Wie ist die Erfahrung mit den 1.0l Dreizylindern?
5. Kann man schon etwas zu den 1.2l Dreizylinder Benzinern sagen?
6. Gibt es grundsätzlich Dinge, auf die man beim Astra K achten muss oder sollte (Anfälligkeiten, Motoren, Getriebe)?
Vielen Dank euch! Eure Antworten bringen mich sicherlich einen Schritt weiter.
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69 Antworten
Fahre seit November 2016 einen Astra ST 1.4 T Dynamik mit 125 PS und Start / Stopp. Ich hatte mir für den Fahrersitz die AGR - Variante ausgesucht. Kann die AGR - Sitze nur empfehlen. Die im Vorgängerfahrzeug Astra J waren ebenfalls sehr gut. Aber am Besten selbst ausprobieren / testen. Der Dynamiksitz auf der Beifahrerseite ist auch ganz gut. Leider hatte der serienmäßig keine Höhenvorstellung. Bei der Bestellung sollte man wirklich auf die Feinheiten achten.
Der Astra K ist vom Konzept her ein gutes Auto, nervt aber manchmal mit Kleinigkeiten. Bei meinem waren das zum Beispiel nicht festsitzende Fensterzierleisten, knarrendes Kupplungspedal.
Das Problem mit dem ruckelnden Motor hat meiner, mit aktueller Laufleistung von 125000km auch. Laut Werkstatt geht das auch nicht weg, trotz bestimmter Ölsorten, Zusätzen usw.
Bei meinem Fahrzeug war zusätzlich noch das Getriebe ein Manko. Die Zahnräder 5 / 6 sowie Synchronringe usw. mußten getauscht werden, weil der 6.Gang bei Autobahnfahrten herausflog.
Das LED - Matrixlicht ist sehr zu empfehlen. Da hab ich Glück gehabt, weil ich noch die ersten drin habe
Danke für deinen Erfahrungsbericht. Die Probleme mit dem 1.4 (Turbo) sind leider bekannt, jedoch gibt es in im Facelift weiter, aber eben nur mit CVT-Automatik.
Zum Thema Ruckelei konnte ich folgende Aussage finden:
"Bei diesen Aggregaten ist die Kurbelgehäuseentlüftung im Ventildeckel eingebaut. Wenn hier die Membran undicht wird (was auch häufig eintritt), wird Motoröl in den Verbrennungsraum gesaugt. Ölkohleaufbau an den Ventilen bis hin zum Durchbrennen selbiger und einem daraus resultierenden Motorschaden sind die unerfreulichen und ziemlich teuren Folgen.
Wenn ungewöhnliche Motor- bzw. Sauggeräusche schon im Leerlauf zu bemerken sind, musst Du mit deinem Astra daher unverzüglich in die Werkstatt."
Quelle: https://schnelles-wissen.de/opel-astra-bekannte-probleme-rueckrufe
Zitat:
@eddy_mx schrieb am 2. März 2020 um 19:13:55 Uhr:
[...]
Die Probleme mit dem 1.4 (Turbo) sind leider bekannt, jedoch gibt es ihn im Facelift weiter, aber eben nur mit CVT-Automatik.
Nein, der 1,4er m Facelift ist ein Dreizylinder und hat mit dem 1,4er des Vor-Facelift nichts zu tun.
Zitat:
Zum Thema Ruckelei konnte ich folgende Aussage finden:
"Bei diesen Aggregaten ist die Kurbelgehäuseentlüftung im Ventildeckel eingebaut. Wenn hier die Membran undicht wird (was auch häufig eintritt), wird Motoröl in den Verbrennungsraum gesaugt. Ölkohleaufbau an den Ventilen bis hin zum Durchbrennen selbiger und einem daraus resultierenden Motorschaden sind die unerfreulichen und ziemlich teuren Folgen.
Wenn ungewöhnliche Motor- bzw. Sauggeräusche schon im Leerlauf zu bemerken sind, musst Du mit deinem Astra daher unverzüglich in die Werkstatt."
Quelle: https://schnelles-wissen.de/opel-astra-bekannte-probleme-rueckrufe
Da werden Sachverhalte gemischt. Die Membran im Ventildeckel ist ein typisches Problem der 1,4er im J, nicht im K.
Woran die Ruckelei beim 1,4er im K liegt - man weiß es nicht genau.
Dass die Maschine empfindlich ist für LSPI (bis hin zu Motorschäden) wegen Verkokungen auf dem Kolbenboden ist bekannt und hat mit dem Ruckeln nichts zu tun.
Der 1,4er im K VFL hat zwei Baustellen ...
Weiß jetzt nicht wie die neuen Facelift Motoren sich verhalten. Diese Dreizylinder sollen ja noch neu entwickelt worden sein. Müsste auch mal einen zum Vergleich fahren.
Hatte auch schon Ängste mit der Haltbarkeit meines 1.4 T Motors im K. Immerhin schon 125000 km weil ich Vielfahrer bin. Heute war er zur Inspektion. Morgen wird er wieder abgeholt. Alles in Ordnung lt. Werkstatt. Hab sogar noch die ersten Bremsen. Fahre erst mal das Fahrzeug weiter, weil ich noch nicht weiß, was für ein Opel der nächste wird.
Nächster Mokka, vielleicht ein Grandland, oder doch ein Astra L. Wie bereits gesagt, das Konzept vom Astra K finde ich vollkommen in Ordnung.
Das wusste ich nicht, danke für die sachliche wie auch orthografische Korrektur.
Habe mich nochmal im Opel-Autohaus umgesehen und musste feststellen, dass die Sitzwangen der "vollen" AGR-Sitze (dort im Insignia) tatsächlich zu eng sind - im Astra dagegen, für mich persönlich, optimal. Laut Verkäufer sind das auch im Astra AGR-zertifizierte Sitze.
Konnte mir auch den neuen 1.5er Diesel R3 mal im Auto selbst anhören. Ich habe schon deutliche Vibrationen verspürt, aber unerträglich war es nicht - zumal der Motor ja auch noch völlig kalt war. Was die Lautstärke angeht ist das natürlich zum Benziner eine ganz andere Nummer, aber wie gesagt, der Motor war noch kalt.
Ich fahre den 1.6er CDTI mit 110 ps als Active ST BJ 2017 seit bald 2 Jahren. Als Jahreswagen (ex-Leihwagen) mit 20 k km gekauft. Laufleistung knapp 70.000 km Stand jetzt. Verbrauch über 50.000 km (ab Zapfsäule gemessen) 4.2 L / 100 km. Probleme bisher: Keine, die etwas mit der Werkstatt zu tun hätten. Letzte Inspektion ergab, dass die Bremsbeläge hinten auf 30 % runter sind. Also sind bei 100.000 km neue Beläge fällig. Würde das Auto wieder kaufen.
Danke für deiner Rückmeldung. Der 1.6 CDTI würde mir eigentlich grundsätzlich gut gefallen, nur weiß ich eben nicht, ob die Kettenprobleme einen nicht doch irgendwann, wenn auch später, einholen. Das ist die Frage, die mich beschäftigt.
Dazu kann ich Dir leider wenig sagen. Vor einem Jahr hat er beim Kaltstart im Winter (allerdings: Garagenwagen) kurz gerasselt. Irgendwo habe ich dann gelesen man solle den Wagen nicht mut eingelegtem ersten Gang abstellen (wegen des Kettenspanners). Besser wäre es den Gang rauszunehmen und dafür die Parkbremse zu nutzen. Ich habe keine Ahnung, ob es das war, aber: Seitdem ich das so (Gang raus beim Abstellen) handhabe hat er nie wieder gerasselt. Weder beim Starten noch sonstwie.
Was bewirkt denn der Gang? Normalweise starte und stoppe ich mein Fahrzeug mit getretener Kupplung und somit Trennung zwischen Getriebe und Motor
Zitat:
@Bermonto09 schrieb am 6. März 2020 um 19:34:03 Uhr:
Normalweise starte und stoppe ich mein Fahrzeug mit getretener Kupplung und somit Trennung zwischen Getriebe und Motor
Dito - geht bei Keyless auch gar nicht anders, er meckert sonst.
Vielleicht steht die Kette bei eingelegtem Gang unter Spannung, aber auch nur, wenn das Getriebe unter Spannung steht, was man verhindern kann, indem man zuerst die Handbremse zieht und dann den Gang einlegt.
Haben sich schon mal Leute hier darüber unterhalten https://www.motor-talk.de/.../...e-bei-den-problem-tsi-s-t6410902.html :D
Danke für den Hinweis. Der TE in dem verlinkten Thread schreibt, dass es für den Motor noch besser wäre, nicht einmal die Handbremse anzuziehen und stattdessen Radkeile zu verwenden. Mir erschließt sich der Zusammenhang zwischen Handbremse und Motorentlastung nicht.
Kann ich Dir auch nicht sagen. Fakt für mich ist: Ich hatte das Rassel für einige Zeit, nach Ändern der Parkprozedur ist es nie wieder aufgetreten. Ob das ursächlich zusammenhängt kann ich nicht sagen. Der Wagen läuft rund und das zählt.