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Ein GOLF für über 35000 € ??
Ich suche schon seit langem ein neues Auto… da ich seit 20 Jahren VW fahre (warum eigentlich???) guck ich da internsiver….
Eigentlich wollte ich einen Tiguan, aber die Preise sind ja total bekloppt sobald der etwas schicker aussehen soll. Also back to the Basics ein Golf
Ich mag VW nur in R-Line Ausstattung. Also ist meine Konfiguration ein Golf Variant 1.5 TSI DSG Highline, R-Line, Schiebdach, Winterräder und halt was man sonnst so will = 42000 UVP
Whaaaat ?
Händlerangebote liegen so ab 35k€
Ich bin wirklich hin und hergerissen…. Ist ein GOLF wirklich so viel „wert“ ???
ich rede ja nicht von einem GTI oder R der einen gewissen Spassfaktor hat. Nein ein spiessiger Familenkombi wobei ich nicht mal den Platz brauche ;-), ich find den Kombi nur ein wenig schicker…
Ein Traumauto ist der Golf ja nun nicht gerade Er ist „nett“.. und für mich ein guter Kompromiss
Alle Bekannten denen ich erzähle ich überlege einen Golf für diese Summe kaufen halten mich für bekloppt Wer sich nicht genauer damit befasst, denkt „oh ja ein Golf kostet so um 25k€…“
UVP 42000 glaubt mir kein Mensch.
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93 Antworten
Och man, lufri! Bist du für Ironie absolut unempfänglich? Das war ein Scherz! ;)
Zitat:
@schlambambomil schrieb am 6. Juli 2017 um 15:37:07 Uhr:
Och man, lufri! Bist du für Ironie absolut unempfänglich? Das war ein Scherz! ;)
Lies nochmal nach, dann siehst du meinen :) . . . .
Zitat:
@FoxMulder1970 schrieb am 6. Juli 2017 um 11:17:13 Uhr:
Klar ist das viel drin etc, aber ist es das Wert für einen Golf.
Es geht mir ja nicht darum das ich das Geld nicht ausgeben will, aber für mich sind das immer noch 70000 Mark.
Genau das ist doch das Problem!
Jeder argumentiert gleich damit, dass es doch am Ende "nur" einGolf ist. Dabei vergessen die meisten, dass der heutige Golf auch nichts mehr mit einem von vor 20 Jahren zu tun hat, außer eben den Namen!
So gesehen, nimmt man sich den Golf 7 in der niedrigsten Ausstattung und zahlt keine 70000 DM mehr :rolleyes:
Zitat:
@lwinni schrieb am 6. Juli 2017 um 10:58:00 Uhr:
Zitat:
@VW Polo G40 schrieb am 6. Juli 2017 um 09:59:48 Uhr:
Mein 125 PS Highline Golf hätte laut Liste 29710 € gekostet.
Gegenfrage:
Was hast / hättest du vor 20 Jahren für einen vergleichbaren Leistungsstarken Wagen bezahlt?
Nur bezogen auf die Motorleistung, die Extras nicht eingerechnet, die Serienausstattung schon gar nicht, denn damals war selbst ESP ein Extra ...
Tipp: Ein Golf wäre es nicht gewesen (ein Golf 3 VR6 max.) ;)
Antwort: 1996 Opel Vectra B 1.8 16V CD Sport 115 PS, 15Zoll Alus, Klima, CD Radio, 4 eFH, NSW, Doppelairbag, ABS, Funkfernbedienung für ZV, Metalliklack .... Listenpreis ca. 43 tsd DM (~22 tsd Euro); Bezahlt ca. 37 tsd DM (~19 tsd Euro).
Das war damals ein Wagen der Mittelklasse (ca. 4,45m lang).
1999 BMW 320i gekauft (6 Zyl, 150PS) Listenpreis 60tsd DM (~ 30,7tsd Euro), bezahlt 54 tsd DM (~27,6tsd Euro)
Heute Golf 7 Listenpreis 40tsd Euro, bezahlt 37 tsd Euro. Dafür gab es vor 20 Jahren einen BMW 523i evt 528i neu (jedoch weder Leistungsgleich, noch ausstattungsbereinigt)
Mal der Vergleich zu Deinem Vectra: ein Golf Variant ist ähnlich groß. Von der Ausstattung würde da heute der Trendline mit Alus, NSW und CD Player alles mitbringen. Somit kommt er auf rund 23.500€ Liste. Wohlgemerkt bei 19% MwSt. Der Vectra würde mit 19% auf rund 22.800€ kommen.
Mein Golf Comfortline hat letztes Jahr neu 16.500,-- Euro gekostet. Neuwagen direkt in Wolfsburg abgeholt.
1,2 TSI mit Alufelgen, Parkpilot in deep black.
Mehr brauche ich nicht. Auch für 35.000 ist es nur ein Golf. Dafür bekommt man 2 von meiner Sorte.
Habe mir letztens einen 2016 GTD Variant beim VW Händler gekauft mit 22tkm mit 5 Jahren Garantie( oder sinds 4?) Bezahlt habe ich 22900. Fand ich ok. Aber sonst wird da viel mehr aufgerufen. Dann hätte ich ihn auch nicht genommen.
Wer einen Neuwagen für 35k kauft, hat idR. ein Auto nach seinen Wünschen mit LP 40k+ und ist somit mit allen aktuellen Raffinessen und voller Garantie sowie weiteren Vorteilen unterwegs. Bricht man da mal die monatlichen Kosten runter bei einer Haltezeit von 5 Jahren und 100tkm stellt man schnell fest dass es so nichts Vergleichbares gibt.
Klar kann ich mir auch einen gebrauchten maßgeschneiderten Anzug kaufen, oder einen von der Stange. Das hängt davon ab wie wichtig er mir ist und was für Ansprüche ich daran stelle.
Bin kürzlich einen AMG gefahren mit NP 110k. Da war innen auch nur Plastik und geklappert hat es mehr als mein Golf.
Was ich damit sagen will: ja der Golf kostet gutes Geld, dafür bekomm ich aber auch ein gutes (wenn auch nicht perfektes) Auto das mich treu begleitet und je nach Motor ordentlich Spaß machen kann. Ersatzteile gibt es wie Sand am Meer und jeder KFZ'ler hatte schon mal einen Golf von unten gesehen. Ich finde man muss das etwas weiter betrachten was noch alles hinten dran kommt. Von den Arbeitsplätzen ganz zu Schweige.
Zitat:
@rv112xy schrieb am 7. Juli 2017 um 09:40:48 Uhr:
...
Bin kürzlich einen AMG gefahren mit NP 110k. Da war innen auch nur Plastik und geklappert hat es mehr als mein Golf.
...
Ach bitte! Sachlich bleiben, der Golf hätte mindestens genauso geklappert!
Was viele hier vergessen, bei der Umstellung auf den Euro wurde zwar unser Lohn halbiert und erst mal alle Preise. Wenn man heute mit offenen Augen durch die Supermärkte geht, oder an der Tanke steht, wird man merken, wir zahlen wieder DM Preise, nur mit einem € dahinter. Der Euro-Lohn ist natürlich geblieben... gerade gestern noch gelesen, im Vergleich zum Jahre 2004 haben wir aktuell in Deutschland doppelt so viele Leute, die unter der Armutsgrenze leben müssen.
Der Liter Sprit 1,50DM, da kann ich mich noch dran erinnern, voriges Jahr oder so der Liter Sprit 2,10€, das wären nach eurer Rechnung 4,20 DM und das habe ich persönlich noch nicht miterlebt.
Was ich damit sagen will, würde es heute noch einen Vectra B geben, würde der auch keine 40kDM mehr kosten, sondern 40k€ ;)
Da meine Ausführungen oben ja scheinbar nicht verstanden wurden, habe ich meinem Bruder und einer Freundin mal den Link geschickt, beide arbeiten in einem Autohaus (nicht im selben). Beide sagen, bei Neuwagen ist Listenpreis gleich Festpreis, bei Gebrauchtwagen halt der Preis, der dran steht... Handlungsspielraum keiner. Nen Satz Fußmatten geht vielleicht noch, evtl. die Zulassung, mehr ist nicht drin. Genauso wie ich es bei meiner Fahrzeugsuche erlebt habe. Was macht man nun, um 30% Rabatt zu bekommen? Wenn ich dieses Wort nur erwähnt habe, wurde ich fast raus geworfen?! Selbst auf die Frage, ob am Preis noch was zu machen ist, reagierten fast alle ziemlich ungehalten?! Dann lese ich hier vom Rabatten um die 5.000€... einfach so, locker flockig für Jedermann? :confused:
In welchem Land lebst Du? Wirklich in Deutschland 2017?
Kein Mensch bezahlt beim Neuwagen den Listenpreis. Selbst VW-Autohäuser werben doch ständig mit hohen Rabatten. Im Autohaus bekommst du ca. 20 % Nachlass. Wenn Du bei einem Internet-Portal mit Vermittlungsauftrag bestellst, dann bekommst Du, so wie ich letzten Herbst bei nem Golf halt mal 26 % Nachlass. Ein deutsches Modell mit Werksabholung in WOB. Für mich nach meinen Wünschen bestellt. Die Bestellung läuft dann über ein großes VW-Autohaus z.B. in Aachen. Wer dir etwas anderes erzählt, der nimmt dich auf den Arm.
Und zu dem Thema DM und Euro. Das sind doch alles Stammtischparolen. Die Lebenshaltungskosten, auch die Autos sind heute im Verhältnis zum Einkommen günstiger als zu DM-Zeiten. Es sind doch nicht nur die Preise gestiegen. Löhne sind doch auch gestiegen. Heute arbeitest Du für nen Golf weniger als vor 20 oder vor 40 Jahren.
Naja, der Lohn ist gerade im mittleren und oberen Einkommensbereich schon gestiegen. Dadurch ist auch der entsprechende Median gestiegen, wodurch die Armutsschwelle (vereinfacht: wer weniger als 60% des Medians verdient, gilt als relativ arm) gestiegen ist. Weil die unteren Einkommen (die sich in der Regel aber auch leider keinen Neuwagen leisten können) aber in den letzten 15 Jahren tatsächlich kaum bis gar keine realen Einkommenssteigerungen erlangen konnten, hat die Zahl der Menschen, die unter diese Armutsschwelle rutschen, zugenommen.
Nicht falsch verstehen: Das soll eine Erklärung sein wie solche Werte zustande kommen und kein "ist doch alles nicht so schlimm". Meiner Meinung nach sollte man da auf jeden Fall gegensteuern....
Gerne wird auch der Zinseszinseffekt bei der Inflation unterschätzt. Selbst bei nur 2% Inflation haben sich die Preise schon nach 36 Jahren verdoppelt.
Zitat:
@VW_Golf_Neuling schrieb am 7. Juli 2017 um 19:55:59 Uhr:
Löhne sind doch auch gestiegen. Heute arbeitest Du für nen Golf weniger als vor 20 oder vor 40 Jahren.
Erzähle das mal meinen 5 Kollegen, die letztes Jahr neu zu uns in die Firma gekommen sind und jetzt den tollen (Ironie) Mindestlohn bekommen :rolleyes:
Die haben Brutto einiges weniger als ich Netto... um es mal etwas in Zahlen zu fassen, nach Abzügen sind die nicht mehr 4-stellig beim Lohn :rolleyes:
In Aachen war ich bei einem Audi Autohaus, Namen müsste ich mal schauen. Da ging es um einen gebrauchten A4 Avant, die hätten mir zwar die Zulassung dazu gegeben, nur waren denen die insgesamt 500Km Fahrt zu weit, um das Auto wirklich anzumelden. Wie gesagt, auf diese 20€ verzichte ich eigentlich gerne, ist in meinen Augen nix...
20% im Autohaus? Nicht bei VW.... Internet derzeit 17% max bei den gängigen Portalen für ein deutsches Auto
Das ist immer um den Quartalswechsel so wenig, weil die neuen Verkaufsfördermaßnahmen von VW meistens bis zum Quartalsende gehen und dann erst wieder neue veröffentlicht werden. Aktuell sehe ich bei manchen Portalen beim Golf 21 % Nachlass. Wobei das das Facelift ist, das es erst seit einem halben Jahr gibt. Vor dem Modellwechsel gab es wie gesagt 26 %. Zum Jahresende, im 4. Quartal gibt es meistens mehr Verkaufsaktionen. Ich habe Monate lang fast täglich im Internet geschaut und dann im Oktober 2016 meinen Golf bestellt.
Ich war auch mit dem Internetangebot beim Händler vor Ort. Die hätten damals 20 % Nachlass gegeben. Nur eben nicht mehr. Deshalb wurde es der Kauf über das Internet. Und glaubt mir, die Mitarbeiter des Internet-Portals waren bei der Abwicklung am Telefon freundlicher und kompetenter, als die Verkäufer im Autohaus vor Ort.