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Ein Auto aus Dänemark auf eigener Achse importieren und Vollkasko

Themenstarteram 4. Oktober 2020 um 11:34

Hallo,

ich möchte ein Auto aus Dänemark auf eigener Achse importieren. Dänische Ausfuhrkennzeichen enthalten schon eine Hapftlichversicherung aber ich möchte auch eine Vollkaskoversicherung abschliessen.

Welche Versicherer (deutsch oder dänisch) bietet eine Vollkaskoversicherung für solche fälle? Ich habe schon ein paar kontaktiert aber leider ohne Erfolg.

Danke schön im Voraus.

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9 Antworten

Zitat:

@siverist schrieb am 4. Oktober 2020 um 11:34:16 Uhr:

Hallo,

ich möchte ein Auto aus Dänemark auf eigener Achse importieren. Dänische Ausfuhrkennzeichen enthalten schon eine Hapftlichversicherung aber ich möchte auch eine Vollkaskoversicherung abschliessen.

Welche Versicherer (deutsch oder dänisch) bietet eine Vollkaskoversicherung für solche fälle? Ich habe schon ein paar kontaktiert aber leider ohne Erfolg.

Danke schön im Voraus.

Das wird auch so bleiben.

Erfahrungsgemäß sind "Überführungsfahrer" weit angereist und hatten keine Pausen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass du einen so blöden Versicherer findest,

der das Risiko, für eine angemessene Vergütung eingeht.

Wenn du den Wagen einer Spedition anvertraust, hast du eher eine Chance,

den Wagen ordentlich Transportversichern zu können.

Kannst Du nicht die Papiere vorab bekommen und den in Deutschland schon normal zulassen? Dann mit den Schildern nach DK, dranschrauben und losfahren.

Themenstarteram 4. Oktober 2020 um 13:51

Zitat:

Das wird auch so bleiben.

Erfahrungsgemäß sind "Überführungsfahrer" weit angereist und hatten keine Pausen.

Trotzdem kann etwas Schlimmes passieren.

Zitat:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass du einen so blöden Versicherer findest,

der das Risiko, für eine angemessene Vergütung eingeht.

Warum blöd? Grundsätzlich ist das Risiko gleich.

Ich habe einmal in Polen und einmal in der Tschechien ein Auto gekauft und es gab keine Probleme mit der Vollkaskoversicherung.

Hast Du bei der selben Versicherung wieder angefragt? Es dürfte egal sein, aus welchem der neun Nachbarländer Deutschlands ein Auto eingeführt wird.

Wenn die das nicht mehr machen, haben die sicher aus irgendwelchen Gründen ihre Geschäftspolitik geändert.

Themenstarteram 4. Oktober 2020 um 14:06

Zitat:

@remarque4711 schrieb am 4. Oktober 2020 um 12:02:27 Uhr:

Kannst Du nicht die Papiere vorab bekommen und den in Deutschland schon normal zulassen? Dann mit den Schildern nach DK, dranschrauben und losfahren.

Leider nicht (http://www.muenchen.de/dienstleistungsfinder/muenchen/1064078/):

Fahrzeuge aus dem Ausland müssen vor der Zulassung und vor Erstellung der Zulassungsbescheinigung Teil II identifiziert werden.

Sollte das in Ihrem Fall noch nicht erfolgt sein, müssen Sie das Fahrzeug vor Ort durch die Zulassungsbehörde identifizieren lassen.

Die Identifizierung kann auch von jeder anderen deutschen Zulassungsbehörde, von amtlich anerkannten Sachverständigen, von Prüfern für den Kraftfahrzeugverkehr oder von Prüfingenieuren einer amtlich anerkannten Überwachungsorganisation vorgenommen werden.

Meine Idee wäre in dem Fall von DK nach Flensburg zur Zulassungsstelle (oder die nächste hinter der Grenze) ohne Kasko (Risiko) zu fahren, Fahrzeug identifizieren lassen, dann eine eVB für Kurzzeitkennzeichen vom Versicherer Deines geringsten Misstrauuens ordern (per Telefon, SMS, WhatsApp oder an die Zulassungsstelle faxen lassen) und an der Zulassungsstelle die KZK zuteilen lassen.

Die Vollkasko schließt Du dann rückwirkend in den Versicherungs-Vertrag ein, welcher ab regulärer Zulassung fünf Tage früher beginnt und das KZK mit einschließt und verrechnet. Die eVB für die KZK und der spätere Vertrag müssen natürlich beim selben Versicherer ausgestellt werden.

Du meinst sicher, für ein KZK eine Deckungszusage in der Kasko bestätigen lassen und nicht rückwirkend die VK einschließen lassen. Schadensfall geht das bestimmt nicht

Nein, ich meine das so, wie ich es geschrieben habe. eVB für KZK gibt es bei meiner Versicherung soweit ich informiert bin nicht mit TK/VK (war jedenfalls früher so, als das für mich mal aktuell war). Kann aber bei Antragstellung rückwirkend eingeschlossen werden.

Die eVB für die reguläre Zulassung muss dann natürlich mit VK-Deckung ausgestellt werden um das so zu handhaben. Am besten mit der eVB für das KZK zusammen ordern.

Zitat:

@schleuti schrieb am 4. Oktober 2020 um 11:54:10 Uhr:

...

Wenn du den Wagen einer Spedition anvertraust, hast du eher eine Chance,

den Wagen ordentlich Transportversichern zu können.

...bei einer Spedition ist der Wagen als Fracht automatisch versichert. Eine Frachtversicherung ist Grundvorraussetzung um überhaupt eine Spedition aufmachen zu können.

 

Zitat:

@siverist schrieb am 4. Oktober 2020 um 13:51:10 Uhr:

Zitat:

Das wird auch so bleiben.

Erfahrungsgemäß sind "Überführungsfahrer" weit angereist und hatten keine Pausen.

Trotzdem kann etwas Schlimmes passieren.

...deshalb versichert das auch niemand bzw. niemand zu "normalen" Prämien.

Aus der Sicht von Versicherern sind übermüdete Überführungsfahrer, die Vollgas möglichst schnell mit irgendwelchen fremden Autos quer durch Europa donnern einfach ein Risiko bei dem man nur schlechte Geschäfte machen kann.

Zumal am Ende der Tour noch ein zukünftiger Eigentümer ist, der die Kiste bei Übernahme penibel bis auf die letzte Schraube und Kratzerchen untersucht... die letzten Endes die Versicherung zahlen soll.

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