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Ebay-Angebote von Rentnerfahrzeugen - seriös?

Themenstarteram 19. November 2009 um 8:57

Hallo Freunde,

ich stöbere manchmal auf ebay, wenn mir langweilig ist, so wie gerade eben. In schöner Regelmäßigkeit sind da Angebote zu finden wie dieses hier:

http://cgi.ebay.de/...emZ290371579903QQcmdZViewItemQQptZAutomobile?...

Sind das denn überhaupt seriöse Anzeigen? Ich meine, ich würde mir nie über ebay ein Auto kaufen, auch da ich selber in der Branche bin und weiß, wie da mitunter Schmu getrieben wird, aber dennoch: Das mit den aufgelisteten Scheckhefteinträgen klingt ja gut, aber andererseits: Der Look dieses Inserats, die Schriftart, die verwendet wurde, der Hintergrund, das sieht alles wenig nach Mercedes-Seriosität und Klasse aus, sondern eher nach... na ja, Schaumschlägerei, würd' ich mal sagen.

Habt ihr mit solchen Inseraten schon Erfahrungen gemacht? Ich meine speziell solche Händler, die auf ebay ältere Mercedes und davon sehr viele Rentner-W202er versteigern... also nicht unbedingt den Citroen BX für einen Euro oder so etwas. Bin auf eure Meldungen gespannt, das würde mich doch mal interessieren, da ich solche ebay-Inserate von alten, angeblich top- und scheckheftgepflegten Mercedes relativ oft lese.

Beste Antwort im Thema
am 15. Januar 2010 um 15:09

Ich würde ein Auto nur, mit mindesten 1,5 Jahre TÜV kaufen.

Ein Auto was sooo lange stillsteht, da muß die Bremse doch streiken.

bezw. die Scheiben total verrostet sein.

Aber ich möchte hier wirklich keine Urteile fällen, die Bewertungen

bei Ebay sind nun mal sehr gut und alle Käufer können sich nicht irren.

Die Preise sind zwar ganz schön hoch, aber wenn man selbst so ein

Auto sein eigen nennt mit wenig KM und es verkaufen möchte,

dann möchte man auch sehr vieeeele € dafür haben.

Ich glaube es spricht auch sehr viel Neid der User eine Rolle, die es

einem Menschen, der vielleicht sehr fleißig ist, einfach nicht gönnen.

Ich merke es daran, das wenn man hier etwas erzählt was der Wahrheit enspricht,

von einigen Usern in Frage gestellt wird und auf Teufel komm raus irgend ein Grund

gefunden wird um einen als Spinner oder Märchenerzähler darzustellen.

Einer will hier schlauer als der Andere sein und schon ist der Krach da.

Ich ergreife jetzt mal die Partei für Thomas und wer meiner Meinung ist,

möchte dieses doch bitte mit Danke anklicken, dann weiß auch Thomas, wie

wirklich über Ihn gedacht wird.

Gruß RollyHH

 

 

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206 Antworten
am 30. November 2009 um 13:16

Es gibt eben solche Händler. Die karren durch Deutschland und labern älteren Leuten die Schätzchen für ein Butterbrot ab. Die Autos werden dann optisch schön gemacht und für ein vielfaches des Kaufpreises angeboten.

Ob da nun technisch alles in Ordnung ist, ist keine Selbstverständlichkeit. Das sind eben nur Händler, die stecken so wenig Geld wie möglich in ein Auto und verkaufen es so teuer wie möglich, da braucht man sich gar nichts vorzumachen und einzureden, auch ein Scheckheft schützt nicht vor Schäden, schlechter Fahrweise des Vorbesitzers und/oder Rost.

Zum Thema 51 oder 220 km Fahrleistung in 13 Monaten.

Sagt mir bitte; wer zahlt für 13 Monate Steuer und Versicherung, um a.) das Fahrzeug fast nicht

zu bewegen bzw b.) um es nur von Inspektions zu Inspektion zu fahren?

Die gleiche Frage stelle ich bezgl. des W126

 

http://cgi.ebay.de/...emZ290375516328QQcmdZViewItemQQptZAutomobile?...

 

In zehn Monaten wird fast ein Drittel der 22 jähirgen Gesamtlaufzeit gefahren,

von 1997 bis 2005 hingegen nur 200 km in 8 (acht) Jahren!!

Was kostet ein 260SE in 8 Jahren an Steuer & Versicherung?

Wer zahlt das für einen Wagen der nicht gefahren wird?

 

Zitat:

Original geschrieben von Esprit ATP Tour

Zum Thema 51 oder 220 km Fahrleistung in 13 Monaten.

Sagt mir bitte; wer zahlt für 13 Monate Steuer und Versicherung, um a.) das Fahrzeug fast nicht

zu bewegen bzw b.) um es nur von Inspektions zu Inspektion zu fahren?

Da gibt es genügend Menschen, insbesondere ältere.

Bei mir sind es beispielsweise beide Omas, also 100%.

Die eine wohnt etwas abgeschieden auf landwirtschaftlichem Terrain,

fährt zweimal die Woche zum Einkaufen=30km, also im Monat rund 120 --> im Jahr also nicht einmal 1500.

Die andere wohnt in der Stadt, fährt mit ihrer A-Klasse jedoch trotzdem auch zweimal die Woche zum Einkaufen.

Ergibt Fahrleistungen von unter 1000 km im Jahr.

Mein Großonkel (M-Klasse) wohnt auch recht zentral. Fahrleistungen trotzdem um die 1000 km im Jahr.

Das Ganze könnten wir jetzt noch mit der älteren Verwandtschaft meiner Freundin durchmachen.

Es gäbe kein Einziges (!) älteres Ehepaar, das mehr als 1800-2000 km im Jahr zurücklegt.

Alle beschriebenen Personen sind zwischen Ende 60 und Mitte 70, und sind geistig wie körperlich noch recht fitt.

Also wo ist das Problem? :confused:

Kennst Du keine älteren Menschen? ;)

Schon gut;

Betuchte Rentner fahren mit Bus um ihre S-Klasse zu schonen, um sie Jahre später

an einen Wiederverkäufer fast zu verschenken

HA HA HA

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Esprit ATP Tour

Schon gut;

Betuchte Rentner fahren mit Bus um ihre S-Klasse zu schonen, um sie Jahre später

an einen Wiederverkäufer fast zu verschenken

 

HA HA HA

Die extrem niedrigen Fahrleistungen älterer Leute gibt es tatsächlich. Weil so ein Auto ganz anderen Zwecken dient als bei uns Jüngeren (na, ich bin auch schon über 50...). Meine Eltern brauchen das Auto für die wöchentliche Einkaufsfahrt und paar Wege zum Arzt. Macht 10km x 52 Wochen = 520km/Jahr + x = 1.000km/Jahr. Fällt mein Vater aus (3 Herzinfarkte in den letzten 15 Jahren), dann steht das Auto, weil meine Mutter keinen Führerschein hat - die Kilometerleistung sinkt also in bestimmten Jahren noch weiter. Wäre es kein Golf, sondern ein "Reisewagen", dann würde ab und an auch ich das Auto nutzen um meine Eltern irgendwohin zur weiter entfernt wohnenden Verwandschaft zu kutschen - die Jahresfahrleistung würde punktuell schlagartig auf ein Vielfaches steigen.

 

Daneben gibt es gerade bei der "alten" Generation, die genügend Geld hat, noch denn Effekt, dass es aus Statusgründen eben ein Benz sein muss, der in der Garage steht. Egal, ob man den jetzt von der Größe braucht oder ob was anderes 1.000x sinnvoller wäre.

 

Es gibt genügend Leute, die auch bei mir nur den Kopf schütteln, weil ich mir parallel 3 Autos halte. Ist für Normalsterbliche genauso schwachsinnig wie wenn sich nen betuchter Rentner ne S-Klasse in die Garage seiner Villa stellt und dann nicht nutzt.

Betuchte Menschen machen sich nicht deine Überlegungen.

Wenn ich ne Rente von 6000-8000 Euro im Monat habe ,

dann interessiert mich das doch nicht ob ich für ein fast ungenutztes

Fahrzeug unnötiger Weise , Steuern und Versicherung bezahle.

Das sind doch Peanuts (nicht für mich) !

Ob jetzt diese hier genannten Verkäufer redlich sind oder nicht , kann und will ich nicht beurteilen

aber bei solch blumigen Texten schrillen sämtliche Alarmglocken.

Mich nerven eher diese schleimigen Wiederverkäufer mit ihrem Geschwafel,

aber das es alte Fahrzeuge gibt die wenig gefahren werden steht für mich außer Zweifel.

Mein Vater ist das Beste Beispiel dafür.

Allerdings möchte ich dieses Auto nicht haben , Steht blitzeblank in der Garage sehr wenig gefahren aber außer den üblichen Service Intervalen auch nix dran gemacht warum auch ist ja noch fast neu :D aber so langsam wirds demnächst mit den Wehwehchen losgehen und wenn man zu diesem Zeitpunkt ein solches Auto erwischt dann darf man erst mal ordentlich was reinstecken.

Lieber ein Auto mit etwas mehr km-Leistung , bei dem aber auch regelmäßig alle Verschleißteile

gewechselt worden sind , denn ein Auto kann sich auch kaputtstehen .

In diesem Sinne , Augen auf beim Kauf !

Zitat:

Original geschrieben von Esprit ATP Tour

Schon gut;

Betuchte Rentner fahren mit Bus um ihre S-Klasse zu schonen, um sie Jahre später

an einen Wiederverkäufer fast zu verschenken

HA HA HA

Du willst es gar nicht verstehen oder? :confused:

Mal abgesehen davon: Eine A-Klasse und M-Klasse der ersten Generation als S-Klasse zu bezeichnen ist ja wohl lächerlich. Weder vom Unterhalt noch von den restlichen Kosten ist der Vergleich grotesk.

Was soll an der Versicherung teuer sein, wenn man 30 Jahre und mehr unfallfrei gefahren ist?

Und dann noch die furchtbar hohen Steuern im Jahr von 100-200€...

Jeder Hartz-4-Empfänger kann sich das leisten...

Ach Leute dreht mir doch das eigene Wort nicht im Munde rum.

Es geht um den W126 bei ebay, nicht wessen Großonkel welches

Modell fährt oder fuhr.

Zum Thema 8 Jahre den Wagen kaum gefahren, 220 km oder so.

Rechnet euch mal aus, was ein W126 260SE ( Euro 1 )

und bei 30% Versicherung in 8 Jahren kostet.

 

Okay es soll nicht unser Problem sein, aber ( Darüber mehr vllt morgen )

 

 

 

 

 

 

Darüber wollen wir morgen auch nicht diskutieren, da es dafür eine naheliegende Lösung gibt:

Selbst wenn das Taxi um vieles billiger sein sollte, haben die Leute trotzdem ein Auto daheim stehen, um einerseits pseudo-unabhängig zu sein und andererseits von heute auf morgen einfach so einen langen Ausflug machen zu können, den sie zwar nicht machen, aber sie könnten ja. So ist es auch bei meinen Großeltern, die zwei mal die Woche ins 4 km entfernte Nachbardorf zum Einkaufen und Arzt fahren. Das Taxi wäre viel billiger, aber man will halt seinen Kübel nicht aufgeben. Allein für den Wert des Fahrzeuges könnten sie täglich bis an ihr Lebenende Taxifahren. Klingt unlogisch, ist aber so.

Wenn der Wagen dann noch regelmäßig gewartet wird und in ner trockenen Garage steht, hat man sogar noch nach vielen Jahren ein neuwertiges Auto, welches sich eben nicht kaputt gestanden hat. Da die älteren Leute immer wollen, dass alles pickobello ist, geht es jährlich alle 1500 km zur Inspektion in die Markenwerkstatt.

So kommt man dann zu den vielen Rentnerfahrzeugen. Wenn ich mehr Zeit hätte, wäre das wohl auch ein schöner Zeitvertreib für mich. Irgendwo Schätze ausgraben, herrichten und dann verkaufen. Die besten Fahrzeuge behält man dann. Warum nicht?

Also, ATP-Tour, nimm es einfach als gegeben hin, es gibt auch unrationale Menschen, wie mich z. B. die während des Studiums nen Mercedes kaufen, kaum damit fahren, aber eben ein Schnäppchen gemacht haben und hin und wieder einen riesen Spaß mit dem alten Benz haben.

Zitat:

Original geschrieben von Esprit ATP Tour

Ach Leute dreht mir doch das eigene Wort nicht im Munde rum.

Es geht um den W126 bei ebay, nicht wessen Großonkel welches

Modell fährt oder fuhr.

Zum Thema 8 Jahre den Wagen kaum gefahren, 220 km oder so.

Meine Beispiele dienten auch lediglich zum "Beweisen", dass es sehr viele ältere Menschen gibt, die eben doch nur ein paar Kilometer im Monat mit ihrem Auto zurücklegen.

Aber lassen wirs gut sein dabei... ;)

@Goify: Du sprichst mir aus der Seele :D

An die Fraktion "Wir glauben dass die Menschen gut sind"!

 

15 (fünfzehn) Minuten brauchte ich um 5 Gebrauchte in den Händen zu haben, siehe Foto.

Wie lange man braucht, um die Heftklammern zu öffnen und dadurch ein oder zwei Hefte in

chronologischer Reihenfolge "passend" zu machen, weiß ich nicht? Dazu Anm. unten.

Was ich aber weiß ist, dass es überall in der Republik "Spezialfirmen" gibt, die

den Tacho auf jede gewünschte, logisch auf das geschönte Scheckheft abgestimmt, km-Angabe

"einstellen".

Anmerkung: Keine Behauptungen, nur Fragen!

Vielleicht erklärt das, weshalb Jahresfahrleistungen von einmal 51 km, einmal 8.500 km herauskommen?

Kommen bei einem Anbieter solche Ungereimtheiten im Verhalten der Jahresfahrleistungen

häufiger vor, welche Schlüsse könnte man dann ziehen?

Jedenfalls:

Stimmt der gute Zustand innen und außen eines PKWs mit dem "neuen" Tachostand inkl. Scheckheft

überein, wer wird dann noch Zweifel an der Echtheit haben?

 

 

Die Rentnerfahrzeuge in gutem Zustand sind grundsätzlich nicht das Problem sondern der Kilometerstand. Es wäre bestimmt so einfach diesen unmanipulierbar im Fahrzeug zu verankern, welchen sich dann der Tacho zur Anzeige abgreift.

Vielleicht könnte man davon wegkommen, den Kilometerstand als das wichtigste Instrument, welches über den Wert des Fahrzeuges bestimmt, zu sehen.

Ist der Kilometerstand so wichtig? Denn wenn selbst Profis einen manipulierten Km-Stand nicht aufdecken können, dann muss das Fahrzeug in einem guten Zustand sein, egal, wie viel er gelaufen ist.

Als Ersatz könnte man so auf die simple Art ein plombierter Betriebsstundenzähler an der Kurbelwelle anbringen.

Kann man nicht einfach die diversen Vorbesitzer anrufen und mit ihnen reden, was der Wagen so erlebt hat?. Bei den älteren Briefen stehen ja alle drin.

Betrogen wird halt dort, wo man dadurch hohe Erträge einfahren kann.

@ATP Tour Du scheinst ja unheimlich motiviert zu sein "Betrügereien" aufdecken zu wollen

solltest Polizist werden :D

klar , es gefällt niemandem auf ein manipuliertes Angebot reinzufallen, aber das ganze Thema kann man auch etwas sachlicher angehen.

Der Thread kann sicherlich weiterhelfen , den etwas unerfahren Autokäufer auf mögliche

Gefahren und Ungereimtheiten hinzuweisen.

Aber letztlich sind wir doch alle mündige Bürger und sollten wissen was wir tun.

Aber auch der ein oder andere Fehlkauf gehört zum Erwachsenwerden dazu !

In jedem Menschen steckt auch ein Pokerspieler , Gefahrensucher usw.

wir kaufen Dinge die wir weder brauchen oder gar bezahlen können.

Kaufen gerät zum Rausch , da schaltet sich das Hirn auf Tunnelblick und deine ganzen mühevoll gesammelten Fakten und Beispiele erreichen die potentiellen "Opfer" erst gar nicht , oder erst wenns zu spät ist und der Rausch dem Kater gewichen ist.

Also entspann dich und machs wie Fabjo , der amüsiert sich köstlich über beide Seiten.

Willi

 

Ich denke auch dass man sich nicht in etwas hineinsteigern sollte ( gilt insb. für mich ).

 

Ergo zurück zum Tagesordnungspunkt.

Wer möchte seinen W202 tieferlegen, beim wem geht dies oder das nicht,

oder wer möchte seinen C120 zu einen AMG 88 umbauen? )))

 

Grüße; ab und wann ne kleine Stammtischrunde im Forum kann auch mal gut tun.

Esprit

Köstlich, köstlich. :D

Warscheinlich sind hier einige, die mit solchen Autos reingefallen sind.

Außen hui, innen pfui.

Ob bei Ebay oder einer anderen Verkaufsplattform.

Jeder muss selbst wissen und entscheiden, ob er so ein Auto kauft oder nicht.

Das A und O ist ein gewissenhafter und genauer Gebrauchtwagencheck beim TÜV.

Dieses Ergebnis sollte immer für eine Kaufentscheidung bindend sein.

 

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