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E60 LCI 530d, DPF angeblich voll, Fehler 4D4A und 452A

BMW
Themenstarteram 25. September 2019 um 22:10

Hallo zusammen,

ich bekomme seit ein paar hundert Kilometern eine Warnmeldung auf dem Display im Tacho und dem Navi, dass der Dieselpartikelfilter einen Fehler hat. Dazu gibt es die Meldung das die Weiterfahrt möglich ist, mit evtl. eingeschränkter Leistung. Diese Meldungen kommen immer so nach ca. 10min Fahrt. Leistungseinbußen habe ich keine. Der Wagen marschiert brav bis auf 260km/h Tacho. So wie früher auch immer.

Der Dicke wurde früher immer Langstrecke gefahren, stand aber das letzte Jahr viel rum und wird jetzt regelmäßig kurze Strecken gefahren. Der Kilometerstand ist jetzt bei ca. 282.500km. :D

Zur Diagnose nehme ich die Carly-App und habe auch schon zwei längere Autobahnfahrten gemacht, bei denen ich bei warmem Motor und Kühlwasser (über 75°C) manuell eine Regeneration angefordert habe. Die Rußmasse scheint dann auch immer wieder runter zu gehen, aber die Aschemasse bleibt bei etwa 63g. Wenn ich das in der App richtig sehe, ist der Abgasgegendruck normal und schwankt zwischen 33hPa/mBar und ca. 0,04mBar.

Ich habe jetzt im Fehlerspeicher vom Motorsteuergerät die Meldungen 4D4A und 452A und bekomme diese auch nicht mit der Löschfunktion weg. Beim Freundlichen habe ich das auch versuchen lassen, aber die meinten das sich diese Fehler nicht löschen lassen. Der DPF wäre voll mit Asche und müsse gewechselt werden. Ruß kann man abbrennen, die Asche aber nicht. Danach wären die Adaptionswerte zu löschen, damit dann die Fehler gelöscht werden. Dazu habe ich einen Ausdruck aus deren Service-Software bekommen, in der beschrieben wird das Fehler 452A erscheint "wenn der Partikelfilter den Großteil der maximalen Laufstrecke überschritten hat". Fehler 4D4A erscheint dann "wenn trotz der erfolgten Aufforderung zum Filtertausch" nichts unternommen wurde.

Mir kommt das aber sehr bekannt vor. Ich habe seit langem immer einen Fehlercode vom DPF gehabt, dessen Fehlernummer ich leider nicht mehr weiß (evtl. auch 452A). Dieser Fehler wird laut meinen früheren Recherchen wohl standardmäßig ausgelöst, wenn man mit dem Wagen eine gewisse Laufleistung erreicht hat. Wenn ich mich recht entsinne bei 180.000km oder so. Es ist also völlig egal, ob der Filter wirklich voll mit Asche ist. Ab der vorgegebenen Laufleistung hat man diesen ersten Code im Fehlerspeicher, kann ihn aber noch löschen. Für mich sieht die Beschreibung der neuen Fehler so aus als wäre das hier genau dasselbe, nur eine Nummer schärfer, weil es immer einen lauten Gong mit Anzeige im Display gibt. Deshalb bekommt man das als Fahrer überhaupt erst mit.

Meine Frage ist nun, da ich außer der nervigen Meldung keine Probleme habe, ob man diesen Fehler irgendwie dauerhaft aus dem System bekommt und einfach weiterfahren kann, bis evtl. eines Tages wirklich mal der Notlauf angeht wegen zu hohem Abgasgegendruck. Vielleicht kann ich ja mit Carly irgendwo selbst diese "Adaptionswerte" löschen!? Ich finde hier so eine Funktion aber nur beim Automatikgetriebe.

Anderenfalls würde ich es wohl mal bei DPF24.de mit einer Reinigung probieren. Einen neuen DPF einzubauen finde ich n bisschen teuer.

DPF-Fehler4D4A
Ista-dpf-4d4a
Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 15. Juli 2020 um 10:59

Da ich die Tage wieder das Thema hatte musste ich an diesen Thread hier denken.

Ich glaube es ist jetzt 9 Monate her, dass ich den Filterwechsel habe kodieren lassen. Der Wagen läuft immernoch ohne Probleme. Leistung ist wie am ersten Tag. Egal ob Kurzstrecke oder Vollgas auf der Autobahn, alles i.O.

23 weitere Antworten
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Sorry aber deine Lösungsansatz ist absolut falsch.

Zunächst mal ist es nicht normal das der Fehler bei 180.000 km auftaucht.

Die Aussage von BMW, dass man den Partikelfilter tauschen muss weil der Aschegehalt darin zu hoch ist, finde ich persönlich Nonsens, das kann man auch anders und viel günstiger klären. Und wenn man gar kein Geld ausgeben will kann man ihn einfach durch Waschen, habe ich mehrmals durchgeführt mit Erfolg.

Diesen Fehler zu ignorieren, das was du vorhast, ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz.

Der Partikelfilter hat sich nicht ohne Grund zugesetzt, entweder deine Kühlmitteltemperatur kommt nicht auf die normalen ca. 90°C

Gute du hast einen anderen abgasrelevante Fehler im Fehlerspeicher oder andere Gründe die dazu führen dass der Partikelfilter nicht regeneriert wird, wie z.b. Kurzstrecken Profil. Aber den Fehler aus dem System einfach dauerhaft zu löschen und weiterhin mit dem erhöhten Abgasgegendruck durch die Gegend zu fahren bringt dich nicht weiter. Irgendwann wird er anfangen Öl zu fressen, einen höheren Verbrauch zu haben und nach und nach einen Leistungsverlust zu haben den man nicht so einfach bemerkt, weil es sehr schleichend dazu kommt. Ich rede jetzt mal nicht von der Mehrbelastung der Bauteile wie z.b. Turbolader.

meine persönliche Empfehlung, Abgasgegendruck messen, nicht die Symptome behandeln sondern die Ursache finden, Ursache als Mangel abstellen, danach die Symptome behandeln indem man den Partikelfilter durch wäschst, wieder einbauen, weiterfahren und glücklichen sein.

Registriere mal einen filtertausch dann sind die Fehler weg ;)

Wenn das noch der erste DPF ist, dann ist der mit 280000Km mit Asche voll. Meiner war nach 4 Jahren und knapp 250000Km voll und wurde bei BMW getauscht, was damals teuer, aber noch erheblich güstiger war als heute, aber es gab auch noch keine wirklichen Alternativen. Heute würde ich ihn bei einem relativ neuen Fahrzeug einschicken, es gibt Firmen die den Filter so regenerieren, dass er kaum von einem neuen zu unterscheiden ist. Kosten zwischen 300 und 400€. Bei unseren 'alten' E60/61 sollte man es, wie witjka auch schreibt, erst mal mit Durchspülen versuchen, vorsicht aber wenn der KAT mit dran ist.

Allerdings kann man nicht erwarten, nochmal 250000Km damit zu fahren, weil man zwar die Asche aber nicht alle Verkrustungen dabei herausbekommt. Aber es ist die günstigste Alternative, und witjka kann sicherlich sagen, wie lange etwa so eine Reinigung hält.

Ich gehe natürlich davon aus, dass die Temperatur- und Drucksonden ok sind, sonst hat man noch eine andere teure Baustelle.

Ich bin damals auch zunächst noch weitergefahren, bis mich der deutlich erhöhte Dieselverbrauch genervt hat, weil die DDE wohl ständig noch versucht hat zu regenerieren. Mein zweiter DPF hat jetzt 175000Km und obwohl alle Glühkerzen defekt sind (sitzen fest) und nur noch Kurzstrecke gefahren wird (außer einer Regenerationsfahrt im Monat) erst einen Differenzdruck von 86 mbar.

Mach dem Tip von Dorfbesorger, einfach neuen registrieren. Kann aber Carly nicht , ich könnte das mit einem Gutmann machen , ansonsten die üblichen Verdächtigen nehmen. Wenn ich das richtig verstanden habe wird nur hochgerechnet und die Fehlermeldung gesetzt, Hat also nichts mit dem wirkliche Zustand zu tun. Solange die Drücke gut sind ist alles top. Gruß

Wenn ich Cary richtig interpretiert habe dann ist der Druck aber zu hoch. Zumindest nah dran. 35Bar.

Themenstarteram 26. September 2019 um 9:03

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 26. September 2019 um 07:21:01 Uhr:

Wenn ich Cary richtig interpretiert habe dann ist der Druck aber zu hoch. Zumindest nah dran. 35Bar.

Also das war der Maximalwert den ich bei den letzten beiden Fahrten gesehen habe. Es ging dann runter auf ca. 0,04mBar bzw. hPa. Ganz unten rechts im Bild sieht man den Ausschnitt aus der Ansicht "Freeze Frame" mit 0,00mbar Differenzdruck. So wie ich das verstehe war das der aktuelle Wert als vor etwa 400km das erste Mal der Fehler 4D4A kam.

Themenstarteram 26. September 2019 um 9:12

Zitat:

@Dorfbesorger schrieb am 26. September 2019 um 00:37:13 Uhr:

Registriere mal einen filtertausch dann sind die Fehler weg ;)

Zitat:

@marskiefer schrieb am 26. September 2019 um 07:03:36 Uhr:

Mach dem Tip von Dorfbesorger, einfach neuen registrieren. ...

Ich nehme mal an das ich dann darauf achten sollte, dass vor dem Reset gerade eine erfolgreiche Regeneration erfolgt ist, damit sich der Wagen nicht mit der Rußmasse verrechnet? Oder verbrennt er dann evtl. bei der nächsten Regerneration den überschüssigen Ruß gleich mit?

Zitat:

@marskiefer schrieb am 26. September 2019 um 07:03:36 Uhr:

Wenn ich das richtig verstanden habe wird nur hochgerechnet und die Fehlermeldung gesetzt, Hat also nichts mit dem wirkliche Zustand zu tun.

Das war nur bei den alten Modellen bis BJ 2005 so. Hier geht es um einen LCI und der meldet sich erst wenn wirklich ein Wechsel bzw. eine Reinigung fällig ist (oder irgendein Problem mit der Regeneration vorliegt).

Einfach löschen wird hier auf Dauer keine Abhilfe schaffen.

 

Zitat:

@RB26 schrieb am 26. September 2019 um 09:19:20 Uhr:

Zitat:

@marskiefer schrieb am 26. September 2019 um 07:03:36 Uhr:

Wenn ich das richtig verstanden habe wird nur hochgerechnet und die Fehlermeldung gesetzt, Hat also nichts mit dem wirkliche Zustand zu tun.

Das war nur bei den alten Modellen bis BJ 2005 so. Hier geht es um einen LCI und der meldet sich erst wenn wirklich ein Wechsel bzw. eine Reinigung fällig ist (oder irgendein Problem mit der Regeneration vorliegt).

Nö, der LCI meldet sich auch um 200tkm rum.

Zitat:

@Spechtone schrieb am 26. September 2019 um 10:00:02 Uhr:

Nö, der LCI meldet sich auch um 200tkm rum.

Ich habe meinen 535d LCI mit 90.000 km gekauft und habe jetzt fast 300.000 drauf und da meldet sich gar nichts.

Fahre auch nen 535d Lci und bei mir gab es eine Meldung.

Nicht über den BC, aber im FS oder IS stand der drin. Irgendwas von restlaufstrecke bald erreicht usw.

Gelöscht, neuen registriert und weiter. Allerdings ist die Peripherie und der Gegendruck voll im grünen Bereich. Ansonsten wäre ich mit einfach löschen und weiterfahren vorsichtig.

Die restlaufstreken Meldungen allein beeinträchtigen das System nicht. Wenn das die einzigen Fehler sind hilft der filtertausch. Der Druck ist erhöht, aber solange der 480 nicht gesetzt wird kann man gut fahren. Man sollte dennoch bei der Gelegenheit die gesamte Problematik einmal checken.

Mich erinnert das, was der Themenstarter hier oben beschreibt,

an die Vorgehensweise der Druckerhersteller.

Da sind auch Limits hinterlegt. Erst wird gewarnt, dass die Kartusche dem Ende

nahe ist, dann kommt das nächste Limit, dann druckt er einfach nicht mehr.

Die Druckqualität war aber uneingeschränkt top.

Wer sich das gefallen lässt wechselt brav, wer nicht holt sich den Reset-Modus

beim Hersteller und druckt weiter mit der alten Kartusche so lange bis sie

wirklich leer ist.

Für die Meldungen sollte nur ein reales Kriterium eine Rolle spielen, wie der

Differenzdruck und nicht Laufleistungsstatistik!

Was sind denn nun die Kriterien für die Meldungen, frage ich mich?

Sowohl Laufleistung als auch realer Differenzdruck, je nach dem was zu erst kommt

oder wie?

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