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E10 und C215 geht das ?

Mercedes CL C215
Themenstarteram 14. November 2010 um 22:12

Hallo CL-Freund.

Das ist meine erste Anfrage im Forum.

Habe mir endlich meinen Traum erfüllt und einen wunderschönen CL 500, 12/2000, 74.000 km, 1.Hd, gekauft. Der Wagen ist fantastisch. Könnte mir jemand von Euch sagen, wie sich das mit dem E10-Kraftstoff ab 2011 verhält. Muß ich aus Korosionsgründen, dann den wesentlich teureren Super-Plus-Kraftsoff tanken oder geht das alte Super-Benzin dann immernoch?

Noch eine Frage: Wie schätzt ihr das Potenzial des C215 ein, zu einer Ikone zu werden. Als Besitzer eines CL sieht man die Sache ja nicht immer objektiv.

Danke für jede Reaktion

Beste Antwort im Thema

Super 95 mit 5% Ethanolbeimischung wie bislang soll es ja weiterhin geben, der E 10 Sprit soll ja erstmal nur zusätzlich eingeführt werden.

Meine Sorge ist eher, daß das nur der Anfang vom Ende des bisherigen 5% Sprits ist, den dann beispielsweise der 107er oder 126er nicht mehr tanken kann aber benötigen würde.

Im Übrigen - die Schäden treten ja schleichend an den Schläuchen und Materialien des Einspritzsystems auf, man wird nicht gleich nach dem ersten und zweiten Tanken was merken, und nachher ist´s dann keiner gewesen, trotz evtl. Freigaben. Zahlmeister bleibt man dann selbst.

Ich werde diesen Biosprit-Blödsinn nicht mitmachen und weiterhin Super mit 5% tanken, zumal die Ökobilanz mehr als zweifelhaft ist, wenn der Wahnsinn mit dem Biosprit um sich greift und mehr Regenwald abgeholzt wird oder die Landwirtschaftsflächen zu Lasten der Ernährung für die Spritproduktion gebraucht werden.

Aral/BP und Shell sind bezüglich des Bioanteils beim bisherigen Biodiesel ja auch schon wieder negativ aufgefallen, daß sie sich nicht an Vorgaben halten.

Gruß

Martin

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Super 95 mit 5% Ethanolbeimischung wie bislang soll es ja weiterhin geben, der E 10 Sprit soll ja erstmal nur zusätzlich eingeführt werden.

Meine Sorge ist eher, daß das nur der Anfang vom Ende des bisherigen 5% Sprits ist, den dann beispielsweise der 107er oder 126er nicht mehr tanken kann aber benötigen würde.

Im Übrigen - die Schäden treten ja schleichend an den Schläuchen und Materialien des Einspritzsystems auf, man wird nicht gleich nach dem ersten und zweiten Tanken was merken, und nachher ist´s dann keiner gewesen, trotz evtl. Freigaben. Zahlmeister bleibt man dann selbst.

Ich werde diesen Biosprit-Blödsinn nicht mitmachen und weiterhin Super mit 5% tanken, zumal die Ökobilanz mehr als zweifelhaft ist, wenn der Wahnsinn mit dem Biosprit um sich greift und mehr Regenwald abgeholzt wird oder die Landwirtschaftsflächen zu Lasten der Ernährung für die Spritproduktion gebraucht werden.

Aral/BP und Shell sind bezüglich des Bioanteils beim bisherigen Biodiesel ja auch schon wieder negativ aufgefallen, daß sie sich nicht an Vorgaben halten.

Gruß

Martin

Zitat:

Original geschrieben von Travertin

Noch eine Frage: Wie schätzt ihr das Potenzial des C215 ein, zu einer Ikone zu werden.

Sehr hoch. Nur muß da schon was anderes her, als ein V8 2000er Baujahr. Als Wertanlage sind immer die seltensten Modelle optimal und die letzten Baujahre. Die haben ja meißt locker 10 Jahre weniger auf dem Buckel.

mfg

Michael

 

Ich denke wenn man es schafft, einen C215 mehrere Jahrzehnte zu pflegen und zu erhalten, dann ist es egal, welches Modell es ist. Schließlich sind nur roundabout 44000 gebaut worden, viele sind nach Amerika gegangen.

Einige sind bereits aufgrund von Unfällen auf dem Schrott. Andere fristen ihr Dasein bei den örtlichen Kiesplatzhändlern. Bei derartigen Autos drückt man vor Beginn der Probefahrt erstmal 5 Minuten mit der R-Taste die Fehlermeldungen im KI weg. Wenn diese Wagen keinen Liebhaber als nächsten Besitzer bekommen, ist der Weg als Teilespender so gut wie sicher.

Wer 2055 noch einen C215 besitzt, wird dann einen Klassiker mit Wertsteigerungspotential besitzen, vorausgesetzt die Pflege und der Zustand stimmt. Wie man es schaffen soll solch einen Wagen so lange zu erhalten ist die nächste Frage. Einen dicken Geldbeutel vorausgesetzt, braucht man sehr viel Liebe für das Auto.Wenn der jeweilige Wagen sein Preistal erreicht hat, dann ist ein kompletter Wechsel der Dämpfer, Ventile und der Pumpe ein wirtschaftlicher Totalschaden, die ganzen Steuergeräte mal außen vor, die halten auch nicht ewig.

Einfach fahren und genießen. Und dann irgendwann entscheiden, ob, und wenn ja wann, sich die Wege trennen. Die Zeiten des /8 sind vorbei, den konnte man 25 Jahre in die Scheune stellen, entrosten, spachteln, lackieren, polieren, und dann war der wieder fit, um es überspitzt zu sagen.

Gruß

Daniel

Themenstarteram 15. November 2010 um 8:17

Herzlichen Dank für die Antworten zum Thema E10. Dann hoffe ich mal das die offizielle Anwort von MB korrekt ist. Man wird sehen...

Zum Thema Klassiker möchte ich Michael und Daniel anworten: Ich glaube, daß vor allem die Form und das Design die bestimmenden Elemente für die Entwicklung eines Autos zum Klassiker sind und nicht das Baujahr oder die Sonderausstattung. Es gab Wagen, bei denen wußte man schon bei der Vorstellung, daß Sie zum Klassiker werden (z.B. 300SL, Pagode, 911, E-Typ). Ich wurde auf den C215er von einem befreundeten MB-Designer aus Sifi aufmerksam gemacht. Er glaubt, daß nur ganz wenige Modelle das Zeug zur Ikone haben und zu denen gehört nach Meinung der Design-Experten der C215. Es geht dabei vorallem um die Eigenständigkeit der Formensprache. Ich fahre meinen C215 nun 3 Monate und kann bestätigen, daß das Auto enorm Aufsehen erregt und Reaktionen hervorruft. Und wenn das jetzt schon der Fall ist, wie wird das dann erst iin 10/20/30 Jahren sein. Dabei sehe ich es sogar als Vorteil an, daß man den Wagen im Moment noch für einen Zuhälterschlitten hält. Ich erinnere nur an die Geschichte des 190er der Nitribit.

Danke und schöne Grüße

In meiner Antwort ging es hauptsächlich um den WERT. Immer die seltensten Modelle haben als Oldtimer den höchsten Wert.

Das der C215 ein Klassiker wird steht ausser Frage. Ist nunmal eines der schönsten Coupes, die MB je gebaut hat.

V12 Biturbo Modelle und die dicken AMG`s werden als Oldtimer kaum bezahlbar werden.

mfg

Michael

Hallo,

dass der C215 ein Klassiker wird, wie z.B. der W126 SEC, halte ich für unwahrscheinlich. Gute Exemplare werden aber trotzdem ihren Wert behalten, denke ich.

Zum Thema Kiesplatzhändler: Ich habe mir insgesamt drei Autos angeschaut, bevor ich gekauft habe. Zwei davon hatten eine dauerhaft brennende MKL und direkt nach dem Start haufenweise Fehler im Display.

Obwohl ich im unteren Preissegment gekauft habe und mein Auto über 200TKM hat, habe ich nach Wechsel einer Lambdasonde und eines ABC Bauteils keinerlei Probleme. Im übrigen hatte ich auch noch nie eine Fehlermeldung im Display, auch nicht wenn das Auto drei Wochen stand ( z.B. ABC).

Ich will damit sagen, dass man durchaus Glück haben kann, auch wenn man im untersten Preissegment kauft ( 10000 bis 13000 euro)

MfG

Zitat:

Original geschrieben von glastrongabriel

 

Ich will damit sagen, dass man durchaus Glück haben kann, auch wenn man im untersten Preissegment kauft ( 10000 bis 13000 euro)

MfG

Da spiel ich aber lieber Lotto.

Und der C215 wird zu 100% ein Klassiker. Der W126 ist noch lange auf dem Weg ein Klassiker zu werden. Immerhin war das die LUDENKARRE der 80er. Das Image wird der nie los.

mfg

Michael

Ich denke mal, Klassiker sind die 126er Coupés bereits lange, auch wenn damals der ein oder andere Lude so einen Wagen in tiefer-breiter-schrecklicher gefahren hat :rolleyes: - und die C215er werden auch alleine ihrer Eleganz wegen Klassiker - das muß ja auch nicht zwangsläufig heißen, daß diese Autos auch hochpreisige Wagen werden.

Dafür sind sowohl vom 126erCoupé als auch vom 215er zu viele Autos gebaut worden, als daß diese mal Preise wie ein perfektes Ponton-Coupé, geschweige denn 300 S Coupé erzielen können.

Es gibt ja auch preiswerte Klassiker :) .

Gruß

Martin

Themenstarteram 18. November 2010 um 8:12

Wird der C215 ein Klassiker: Sehr interessante Diskussion !!!

Der C126 (warum eigentlich immer W...) war natürlich eine Ludenauto und das wird für das Auto aus meiner Sicht auch eher ein Vorteil sein, um zum Klassiker zu werden. Genau so übrigens wie beim C215. Den sah man oft auf der Reeperbahn. Mir ist es lieber, ein Auto hat ein Image als keins. Aber etwas ganz anderes ist entscheidend und das ist die Durchgängigkeit der Formensprache über Fahrzeuggenerationen hinweg und das spricht eindeutig für den C215 und gegen den C126. Es gibt eine ganz klare Designlinie vom W188 (1951-1950), über den W111/W112 (1961-1971) zu unserem C215. Das ist beim C126 nicht der Fall. Er wirkt wie ein aufgepumpter SLC aus den 70er. Die 70er und 80er-MB-Modelle zeichnen sich durch "Kantigkeit" aus. Auch dazu hat mein MB-Designer einen schönen Satz geprägt: "Gutes Autodesign kannst Du daran erkennen, daß die Formen weiblich aussehen und Lust machen......aufs Autofahren natürlich". Das hat mir sofort eingeleuchtet. Interessante Aussage, wenn man unter diesem Aspekt die Klassiker durchgeht. Übrigens treten wir gerade in eine Phase, in der die Designs der Autos wieder Eckig und maskulin werden. Deshalb glaube ich nicht, daß das aktuelle Coupe´in die Linie paßt.

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