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E10/Super/Super+ verbrennen! Oder lieber Strom verbrauchen?

Themenstarteram 4. Januar 2020 um 13:33

Ich verbrenne gern Benzin, weil das Fahren Spaß macht. Benzin ist dafür das Mittel zum Zweck. Elektromobilität finde ich super, sofern Reichweite, Infrastruktur und Leistung stimmen. Elektromobilität würde vermutlich auch die endlosen Diskussionen über richtige Endtöpfe und deren Lautstärke beenden. Nicht nur auf der Straße wäre das hilfreich, sondern auch auf Rennstrecken, wo ich bspw. mit einigen MT-Kumpels gelegentlich fahre. Denn dort ist die erhöhte Lautstärke nicht selten DER Grund, weshalb bestimmte Motorräder ausgeschlossen werden müssen.

 

Was meint ihr zu diesem Thema? ;)

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@BennySpeed schrieb am 31. August 2020 um 13:23:24 Uhr:

Wo kommen eigentlich die ganzen Drecksbatterien her, und welche armen Säue sollen die Rohstoffe abbauen??

Vermutlich ähnlich arme Säue wie die, die heute in ölproduzierenden Ländern leben; oder in Ländern, wo gerne mal eine Bohrinsel explodiert oder ein Tanker das Wasser zum Glitzern bringt, so als neues Motiv für eine Mauritius-Briefmarke...

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Mein Swift hat 90PS und es können sogar zwei Erwachsene vernünftig hinten sitzen. Dieser Kleinwagen ist ungefähr so gross wie früher der Golf II, nur dass dieser meistens nur drei Türen hatte und hinten weniger Platz bot.

Ansonsten gilt das, was Lew auch über seinen i3 schreibt: Es ist schön mit so einem kleinen Wagen zu fahren, da Parkplätze häufiger und einparken damit wieder easy werden.

Mit meinem C5 Kombi fahre ich fast gar nicht mehr.

Der Swift ist aber etwas, was kaum in die momentane SUV-Welle passt.

Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 4. Januar 2020 um 18:34:31 Uhr:

Zitat:

@adi1204 schrieb am 4. Januar 2020 um 18:22:37 Uhr:

 

Warum sollten die das tun?

Weil das für 130 km/h reicht und mehrere Generationen damit zufrieden waren.

Wenn es darum geht die Auto wieder leichter zu machen: Dann müssten die Fahrer aber auch auf Bremskraftverstärker, Lenkunterstützung, Klimaanlage, elektrische Fensterheber, pneumatisches Fahrwerk, hydraulische Heckklappenöffner, Zentralverriegelung und weiteren elektrischen Schnickschnack incl. Steuerungssoftware und Lambdasonde verzichten, damit die Autos leichter werden. Dann gibt's aber auch keine elektronische Fehlerdiagnose mehr! Mit anderen Worten: Zurück zum Käfer! Wollen wir das??

Genau das ist der Bullshit, den die deutschen Hersteller uns weissmachen wollen.

Fast den ganzen Kram hat mein Swift (ausser pneumatisches Fahrwerk, hydraulische Heckklappenöffner, dafür mit Sitzheizung) und er ist nicht schwerer als ein Golf II, dafür aber sicherer und mit geringerem Verbrauch.

Nur wie Lew richtig sagt, die Attribute „Sicherheit“, „Übersicht“, „Souveränität“ verbindet man mit dem Wagen nicht, wobei er durchaus sicher ist. Er ist allerdings zweiter Sieger, wenn ein Porsche Cayenne mit 100 Sachen in ihn reinfährt.

Zitat:

@walter0411 schrieb am 4. Januar 2020 um 18:40:51 Uhr:

Stelle mir gerade vor, es gibt in Berlin nur noch E- Auto’s und alle parken direkt zum laden an einem Hypercharger....

Wäre ne ‘ echte Arbeitsbeschaffungsmassnahme und sieht bestimmt genial aus- noch keine Idee, wie man das platzmässig hinbekommt und dann ist ja noch die Sache mit der Versorgung? Ach ja, ein Atomkraftwerk gleich neben dem Reichstag, bei Tante Merkel, passt!

Das ist Blödsinn. Warum werden immer abstruse Szenarien als Argumente benutzt?

Stell Dir vor, morgen beginnen die Sommerferien für alle Deutschen und alle fahren heute Abend noch zum Tanken. Wir werden niemals genügend Tankstellen für alle haben! Benzin kann nicht funktionieren!

Zitat:

@GDIddle schrieb am 4. Januar 2020 um 17:39:24 Uhr:

Immer noch weniger Abgase als ein Auto? Na, auch das ist fraglich. Schließlich ist das auch wesentlich abhängig von der Anzahl der beförderten Personen. Wenn Du im Auto / auf dem Motorrad allein fährst, stimmt die Aussage. Wenn Du zu zweit fährst, auch noch. Ab drei Personen aufwärts verschiebt sich der Verbrauch zugunsten des Autos. Bei fünf beförderten Personen im Auto verbrauchst Du - wenn wir von durchschnittlich 8 L/100 km - ausgehen, 1,6 Liter pro Person, beim Motorrad (4,5 l/100km) 2,25 L pro Person. Ist also ne Frage der Betrachtungsweise.

Das ist korrekt; allerdings sitzen statistisch nur ca. 1,4 Personen in einem fahrenden Auto. Gefühlt sitzt in jedem 2.Auto nur ein Mensch. Wenn von den Leuten auch nur die Hälfte E-Roller fahren würden, würde es die Innenstädte parkplatz- und luftmäßig spürbar entlasten. Selbst Motorräder mit Verbrennungsmotor wären ein Schritt in die richtige Richtung, zumindest was Parkplätze angeht. Und der Führerschein ist auch kein Hindernis mehr, wenn ein Leichtkraftrad oder Trike gefahren wird.

Wäre für BMW eigentlich an der Zeit, den C1 wieder zu bauen. Keine Helmpflicht und ein Dach über dem Kopf. Statt 125 ccm den E-Antrieb vom C-Evolution.

Kommt. Govecs (E-Schwalbe) hat von BMW das Konzept gekauft oder sonstwie überlassen bekommen.

2021 angeblich zu kaufen.

Würde mich auch stark interessieren.

Betonung auf "angeblich" - das Gerücht hatte ich auch gehört, doch recht mir fehlt der Glaube.

Diese Hersteller erinnern mich an e.Go: Der Herr Prof. Schuh der TH Aachen kündigt seit Jahren an, dass er viel schneller und günstiger als die grossen ein vollwertiges Elektroauto auf die Beine stellen kann. Das klang vor ein paar Jahren auch richtig vielversprechend.

Mittlerweile steht der VW ID3 in den Startlöchern und der e.Go hat immer noch keine Zulassung.

(Hersteller:

Zitat:

Bei dem e.GO Life handelt es sich um ein noch nicht homologisiertes Fahrzeug, welches sich noch im Vorserienstadium befindet und noch nicht zum Kauf angeboten wird.

Quelle: https://life.e-go-mobile.com/)

Und während der ID3 zumindest auf dem Papier wie ein vollwertiges Auto mit akzeptabler Reichweite wirkt und das durchaus bezahlbar, ist der e.Go doch wieder nur ein Stadtflitzer mit eingeschränkter Reichweite. Ein typischer Zweitwagen, der die Parksituaton nicht wirklich gesamtheitlich entschärft, da man noch ein "richtiges" Auto braucht.

Es dürfte heute auch unlaublich schwer sein, eine wirklich neue Fahrzeugmarke aus dem Nichts aufzubauen. Elon Musks Tesla dürfte da eine ziemlich Ausnahme bleiben und deren dauerhafter Bestand muss sich auch erst noch zeigen. Aber das war bei allen Marken so. Und selbst die etablierten Marken kämpfen ja zur Zeit extrem.

e-Go? Da war doch was? Ach ja, die brauchen dringend eine Finanzspritze, sonst wird das ein e-No-Go.

Nur am Rande mal zur E-Mobilität bemerkt: Vor rund zwei Monaten hab ich übers Netz eine Probefahrt mit einem Tesla "beantragt" - jetzt hat sich glatt Tesla Germany GmbH aus Düsseldorf gemeldet, die Probefahrten mit dem Model 3 finden stündlich zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr von Montags bis Freitags statt. Toll, da fahre ich also rund 220 km mit dem Verbrenner nach Düsseldorf, lass mir dann die ersten 10 min das Auto erklären, um dann 50 min im Stadtverkehr zu fahren. Blöd nur, dass ich sehr selten richtigen Stadtverkehr habe, sondern überwiegend Landstraße und Autobahn. Den Test kann ich also getrost sein lassen.

Das wohlwollend ausgedrückt lückenhafte Vertretungsnetz und der fast ausschliessliche Online Vertrieb wird Tesla immer mehr vorgeworfen.

Da Tesla aber immer noch mehr Autos verkaufen als sie herstellen können, sind sie auf diese klassischen Vertretungen nicht angewiesen. Das wäre nur ein zusätzlicher Kostenfaktor. Eventuell haben sie Dich nicht als Kunden gewonnen, aber sie brauchen Dich auch nicht. Mich auch nicht. Zumindest noch nicht.

Und so kriegen die mich auch nicht. Egal ob Tesla, Mercedes, BMW oder sonst ein Modell. Keines wird fehlerfrei bis zur Verschrottung fahren, braucht Wartung und Reparaturen. Und da fahre ich nicht 200 und mehr km (falls das Auto dann noch fahren kann) bis zur nächsten Werkstatt.

Du kannst den gekauften Tesla 1600km lang testen. Gefällt er Dir nicht, gibst Du ihn einfach vor erreichen der 1600km zurück und Du erhältst den vollen Kaufpreis erstattet.

Inspektionen gibt es nicht. Die Gründe für einen Werkstattaufenthalt sind dünn. Alle ~ 80.000km mal Bremsen und Klima checken.

Auch wenn technischbedingt ein Elektroauto viel zuverlässiger als ein Verbrenner ist und deutlich weniger Wartung benötigt, hat er dennoch mechanische Teile, die verschleissen und nicht mit einem Software-Update via Remotezugriff gefixt werden können.

Das könnte in Zukunft einige Tesla Kunden ziemlich verärgern, wenn eigentliche Standardprobleme (Radlager, Lenkung, Fahrwerk) eines Autos zu echten Werkstattproblemen ausufern.

Ein Tesla wird nicht schlechter als andere Autos in diesen Punkten sein, eventuell ist er sogar besser, aber auch Teslas werden irgendwann ganz ordinär ausgeschlagenen Lenkungen oder Fahrwerke haben. Da hilft auch kein Elektroantrieb.

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 4. Januar 2020 um 21:21:18 Uhr:

Du kannst den gekauften Tesla 1600km lang testen. Gefällt er Dir nicht, gibst Du ihn einfach vor erreichen der 1600km zurück und Du erhältst den vollen Kaufpreis erstattet.

Inspektionen gibt es nicht. Die Gründe für einen Werkstattaufenthalt sind dünn. Alle ~ 80.000km mal Bremsen und Klima checken.

Echt? Das Ding wird auf mich zugelassen, ich fahre 1.598 km und stelle den dann wieder vor die Tür?

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