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E10/Super/Super+ verbrennen! Oder lieber Strom verbrauchen?

Themenstarteram 4. Januar 2020 um 13:33

Ich verbrenne gern Benzin, weil das Fahren Spaß macht. Benzin ist dafür das Mittel zum Zweck. Elektromobilität finde ich super, sofern Reichweite, Infrastruktur und Leistung stimmen. Elektromobilität würde vermutlich auch die endlosen Diskussionen über richtige Endtöpfe und deren Lautstärke beenden. Nicht nur auf der Straße wäre das hilfreich, sondern auch auf Rennstrecken, wo ich bspw. mit einigen MT-Kumpels gelegentlich fahre. Denn dort ist die erhöhte Lautstärke nicht selten DER Grund, weshalb bestimmte Motorräder ausgeschlossen werden müssen.

 

Was meint ihr zu diesem Thema? ;)

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@BennySpeed schrieb am 31. August 2020 um 13:23:24 Uhr:

Wo kommen eigentlich die ganzen Drecksbatterien her, und welche armen Säue sollen die Rohstoffe abbauen??

Vermutlich ähnlich arme Säue wie die, die heute in ölproduzierenden Ländern leben; oder in Ländern, wo gerne mal eine Bohrinsel explodiert oder ein Tanker das Wasser zum Glitzern bringt, so als neues Motiv für eine Mauritius-Briefmarke...

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Würde ich nicht unbedingt so pauschal sagen.

Die Hubräume im LKW Motor sind deutlich grösser und die Verbrennungbedingungen sind anders.

Das kann auch ein Grund sein, warum LKW verhältnismäßig deutlich mehr Harnstoff benötigen.

Um's wirklich sauber zu bekommen, braucht man ca. 5%-8% und beheizte SCR-Kats. Aber das kostet Geld und Komfort.

Für Gammelfahrzyklen wie den alten NEDC und jetzt WLTP reicht definitiv auch weniger.

Zitat:

@Vulkanistor schrieb am 17. Oktober 2021 um 17:56:07 Uhr:

Würde ich nicht unbedingt so pauschal sagen.

Die Hubräume im LKW Motor sind deutlich grösser und die Verbrennungbedingungen sind anders.

Das kann auch ein Grund sein, warum LKW verhältnismäßig deutlich mehr Harnstoff benötigen.

Würde ich eher andersrum vermuten. Große Hubräume mit niedrigerem Mitteldruck reduzieren die Häufigkeit von Temperaturen oberhalb der ~1400°C wo thermisches NOX gebildet wird.

Aber beim LKW lassen sich größere Tanks leichter unterbringen, vmtl. wird daher nicht so sehr gegeizt.

Zitat:

@TDIBIKER schrieb am 17. Oktober 2021 um 11:09:47 Uhr:

Möchte allen Fahrradfahren dringend davon abraten, bei rot den Staller Sattel runterzupreschen, das halte ich für lebensgefährlich.

Ja, die Todessehnsucht beobachtet man immer wieder mal bei diesen Spezies :D

Staller Sattel bin ich vor einer Woche gefahren - nicht mal mehr Motorräder unterwegs

 

aber vor 6 Wochen war eine Lady mit ner E- Maschine da- Bergauf....

Hier quasi für die Landbevölkerung zum mitmeißeln wie man so schön sagt :D

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

Okay, ein Fahrrad zusammenbauen akzeptiert, aber so ein Teil? Da wirken sich Fehler etwas anders aus, als beim Fahrrad.

Eine weitere Totgeburt, da man schlicht nicht überall starten und landen darf.

Im vermeintlichen freien Luftraum ist bereits heute weniger Platz als auf unseren Strassen.

Egal wie gut und billig ein Flieger für Jedermann werden wird, es wird an den Flugregeln und der Flugsicherung scheitern.

Selbst Drohnen dürfen kaum noch im Stadtgebiet fliegen.

Wer grad ein gutes Typ 2 Ladekabel braucht, das gibts im Angebot bei Tesla. ;)

https://www.mydealz.de/.../...5m-lange-mode3-typ2-32a-3-phasig-1879725

E-Motorräder sind die Chance für ein Revival von Beiwagen! ;)

https://www.golem.de/.../...mmt-mit-batterie-beiwagen-2111-160830.html

Aber eigentlich nur logisch.

Für Leute, die sowieso Gespanne mögen, bestimmt eine gute Idee.

Als reine Möglichkeit, die Reichweite eines E-Motorrads zu erhöhen, wahrscheinlich eher nicht das Mittel der Wahl.

WEnn ein Motorrad 120km Reichweite hat und dann innerhalb von 6 Minuten geladen ist reicht das für 93,725% aller Motorradfahrer....

200-300km Reichweite dürften in den nächsten Jahren technisch eher realisierbar sein, als einmal aufladen in 10 Minuten oder weniger.

Auch wenn ich ultraschnelles Laden unheimlich toll finde, es ist nach dem Stand der Technik nicht realistisch, egal wie schön es in einigen Visionen klingt. Es sind dafür extreme Ströme bei hohen Spannungen notwendig, was bei kompakten Baugrössen, wie bei Motorrädern zwangsläufig notwendig, nicht machbar ist.

Da muss uns was gänzlich anderes einfallen.

Zitat:

@Roadrunner2o18 schrieb am 4. November 2021 um 15:47:38 Uhr:

WEnn ein Motorrad 120km Reichweite hat und dann innerhalb von 6 Minuten geladen ist reicht das für 93,725% aller Motorradfahrer....

120 km bei optimalen Bedingungen? Nicht schneller als ? Bloß nicht stark beschleunigen?

Bei 200-300 km Reichweite wäre es mir ziemlich wurst, wenn ich dann mal eine halbe oder dreiviertel Stunde für weitere 100 km warten müsste. Nach der Strecke kann man schon mal eine etwas längere Pause machen.

Ich stelle mir eher die Frage, wie man in Motorradgebieten die Infrastruktur hinbekommen will. Wenn man mal so sieht, was auf den gängigen Pässen an schönen Tagen an Moppeds, Autos, Wohnmobilen etc. unterwegs ist, da bräuchte es in der Umgebung hunderte oder tausende Ladesäulen, wenn nur ein Bruchteil der Leute laden will.

Ich bin echt gespannt, was die Zukunft noch so bringt.

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