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E10/Super/Super+ verbrennen! Oder lieber Strom verbrauchen?

Themenstarteram 4. Januar 2020 um 13:33

Ich verbrenne gern Benzin, weil das Fahren Spaß macht. Benzin ist dafür das Mittel zum Zweck. Elektromobilität finde ich super, sofern Reichweite, Infrastruktur und Leistung stimmen. Elektromobilität würde vermutlich auch die endlosen Diskussionen über richtige Endtöpfe und deren Lautstärke beenden. Nicht nur auf der Straße wäre das hilfreich, sondern auch auf Rennstrecken, wo ich bspw. mit einigen MT-Kumpels gelegentlich fahre. Denn dort ist die erhöhte Lautstärke nicht selten DER Grund, weshalb bestimmte Motorräder ausgeschlossen werden müssen.

 

Was meint ihr zu diesem Thema? ;)

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@BennySpeed schrieb am 31. August 2020 um 13:23:24 Uhr:

Wo kommen eigentlich die ganzen Drecksbatterien her, und welche armen Säue sollen die Rohstoffe abbauen??

Vermutlich ähnlich arme Säue wie die, die heute in ölproduzierenden Ländern leben; oder in Ländern, wo gerne mal eine Bohrinsel explodiert oder ein Tanker das Wasser zum Glitzern bringt, so als neues Motiv für eine Mauritius-Briefmarke...

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Ich bin in den 80ern angefangen zu fahren. Sowohl Motorrad, als auch Auto. Ich gebe zu, der Sound, der Geruch von verbranntem Gemisch u. ebenso der Geruch eines Motorradmotors, der von unten hochzieht, gefällt mir. Auch der Sound u. der Geruch an einer Rennstrecke. Herrlich. Aber, früher war nicht alles besser. Ich gehöre nicht zu den ewig gestrigen. Ich genieße das Fahren an sich. Und deshalb sage ich, wenn's was besseres (Umweltschutz} gibt, warum nicht?

Mal wieder ein Video von 1000ps

https://www.youtube.com/watch?v=4R8H0pLjCVw

 

@nichich Geruch kannst inzwischen nachrüsten.... XD

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 3. August 2021 um 12:15:35 Uhr:

Es fährt sich halt nicht wie ein Variomatikroller. Nicht von Deiner stufenlosen Automatik auf einen Direktantrieb schließen.

Ich bin schon mal eine ordentliche Runde im Karwendel mit einem BMW C-Evolution gefahren. Das war zwar ein Roller, aber einer mit Elektroantrieb und dem von dir angedeuteten Schmackes von unten raus.

Das ist ein typisches One Trick Pony: Zieht von unten raus wie die Sau. Das ist aller Ehren wert, und um E-Motorräder richtig zu bewerten, sollte man das auch mal ausprobiert haben. Aber so nice der Schub auch sein mag, zum engagieren Motorradfahren fehlt mir da noch was.

Vor ein paar Jahren hat der Motorentuner und Autor Ulf Penner mal ein Plädoyer für die Existenzberechtigung von Böcken wie der 300er Ninja mit 48 PS gehalten, in einer Umgebung, in der 600er Supersportler 120 PS haben und 100er Superbikes über 200. Er sagte sinngemäß, dass man die kleinen Maschinchen noch richtig auswingen könne, dass es in jeder Kurve darauf ankäme, genau den richtigen Schaltpunkt zu treffen, dass man mit einem solchen Teil leichter am Limit fahren könne als mit einem Supersportler, wo dies höchst illegal und lebensgefährlich ist. Und genau das würde ich bei einem E-Bike ohne Schaltgetriebe vermissen. Ich fahre Motorrad nicht, um von A nach B zu kommen, sondern um Motorrad zu fahren. Natürlich würde ich gern mal ein E-Mopped wie die aktuelle Zero ausprobieren, die 3,3 Sekunden von 0 auf 100 braucht. Aber auf die Dauer wäre mir das doch etwas fad.

Und dann gibts halt noch die Motorradfahrer, die halt hauptsächlich das vorbeirauschen der Landschaft ohne störende Karosserie drumherum genießen - und Sound und Vibrationen darauf keinen Einfluss haben oder sogar stören.

So manchem Fahrer täte es gut wenn er mal vor und in der Kurve nicht mit dem Getriebe beschäftigt ist sondern sich mal auf die perfekt gefahrene Linie konzentrieren könnte. Auch das gibt es. Es muss nicht immer das rumschalten in den Gängen sein was es interessant macht. Und das auswringen kenn ich, ist aber eher was fürs Zweitmotorrad. Auf Dauer wars mir zu nervig.

Ein weiterer Grund, warum ich von 600er auf 1000er umgestiegen bin. Jetzt kann ich mir das Schalten größtenteils sparen.

So'n Elektromopped muss ja auch ein bißchen (optisch) anmachen.

Die neue SuMo-Variante von der Zero FX (glaub ich) geht da schon langsam in die Richtung.

Oder die Brixton Crossfire 500... wäre die für den aufgerufenen Preis elektrisch, hätte ich wohl schon zugeschlagen.

Die muss dann aber auch ne Motorattrappe als Verkleidung um den Akku haben. :D

Wäre ein schickes "Nahverkehrsmopped"...

Mir gefallen die Energica mit ihrem Gitterrahmen schon auch.

Zitat:

@Christian74 schrieb am 11. August 2021 um 15:35:55 Uhr:

Ein weiterer Grund, warum ich von 600er auf 1000er umgestiegen bin. Jetzt kann ich mir das Schalten größtenteils sparen.

Irgendwas um 170 Nm, der GT ist es vollkommen egal, ob ich den 1. oder 4. Gang in einer Serpentine drin hab. In der Stadt 50 im 6. - kein Problem und am Ortsschild ruhig aufdrehen.

Vor einiger Zeit war ich beim hiesigen Zero-Händler und sprach ihn auf den neuen Tourer an. Nur nimmt der keine Verbrenner in Zahlung und so waren das Interesse und ich weg.

In der aktuellen "Motorrad" gibt es die Alpen-Masters, und da kommt die neue Energica Eva erstaunlich schlecht weg.

Was immer wieder herausgehoben wird, das ist dieser irrsinnige Anzug, da läuft das Ding in einer eigenen Liga und lässt sogar Brenneisen wie eine BMW S1000R mühelos stehen.

Davon abgesehen ist der Hobel mörderschwer (über 270 Kilo), was in Verbindung mit dem hohen Schwerpunkt ein kippeliges und gleichzeitig kurventräges Fahrverhalten gibt. Eine Energica ohne Fahrer wiegt halt so viel wie eine Ducati Monster mit Fahrer. "Motorrad" bezeichnet das Fahren mit diesem Motorrad auf Alpenpässen als "Schwerstarbeit". Der Mörderpunch auf den Geraden wird aufgefressen vom zähen Handling in den Kurven. Dazu kommt die ingenieurstechnische Schwachleistung, dass der E-Hobel das lauteste(!) Mopped im ganzen Vergleich war, lauter als eine Triumph Speed Triple. Und erst wenn man sich das alles angesehen hat, kommen halt noch die Totschlagargumente mit Anschaffungspreis (35.000 Euro, dreimal so viel wie eine Monster+) Reichweite (165 km) und Ladeproblematik hinzu.

Ich fahre im Moment ein 23 Jahre altes Mopped, und ich fahre damit zwischen 5.000 und 10.000 km im Jahr. Da wäre es auch aus ökologischer Sicht unsinnig, auf ein E-Mopped umzusteigen.

Ich sag ja schon dauernd sie müssen leichter werden. Wobei 270 kg für manche ja an sich kein Gegenargument ist, die BMW meines Vaters ist auch nicht leichter. Schwerer wiegt da schon die nicht ganz so gute Gewichtsverteilung. Da hat Energica noch Lernbedarf. Ist noch bissl kopflastig.

Mit dem neuen Motor sind schon einmal 10 kg weg, macht 260. Aber erst unter 250 wirds dann langsam interessant. Kommt ja auch der Reichweite zu Gute. Ich bin unter 230 kg dann langsam dabei, noch lieber wären mir 200-220 kg, aktuell sind es bei mir ja 210 rum. Aber da bedarf es noch einiger Steigerung bei der Energiedichte.

Meine BlackTea hat die Öffentlichkeit erreicht…

https://www.n-tv.de/.../...er-Vintage-Stromer-article22734345.html?...

 

Die 21,5kWh der Energica sind ungefähr die Hälfte des Gewichts. Der Fortschritt wird dieses reduzieren.

Dauert halt noch was…

Meine vorsichtige Prognose...bis die Reichweite halbwegs ausreicht und die Preise mit den bisherigen Modellen konkurrieren können, werden noch einige Jahre vergehen.

Ich schätz 2025-2030. Die PKW haben’s da leichter.

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