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E10/Super/Super+ verbrennen! Oder lieber Strom verbrauchen?

Themenstarteram 4. Januar 2020 um 13:33

Ich verbrenne gern Benzin, weil das Fahren Spaß macht. Benzin ist dafür das Mittel zum Zweck. Elektromobilität finde ich super, sofern Reichweite, Infrastruktur und Leistung stimmen. Elektromobilität würde vermutlich auch die endlosen Diskussionen über richtige Endtöpfe und deren Lautstärke beenden. Nicht nur auf der Straße wäre das hilfreich, sondern auch auf Rennstrecken, wo ich bspw. mit einigen MT-Kumpels gelegentlich fahre. Denn dort ist die erhöhte Lautstärke nicht selten DER Grund, weshalb bestimmte Motorräder ausgeschlossen werden müssen.

 

Was meint ihr zu diesem Thema? ;)

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@BennySpeed schrieb am 31. August 2020 um 13:23:24 Uhr:

Wo kommen eigentlich die ganzen Drecksbatterien her, und welche armen Säue sollen die Rohstoffe abbauen??

Vermutlich ähnlich arme Säue wie die, die heute in ölproduzierenden Ländern leben; oder in Ländern, wo gerne mal eine Bohrinsel explodiert oder ein Tanker das Wasser zum Glitzern bringt, so als neues Motiv für eine Mauritius-Briefmarke...

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Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 29. Juli 2021 um 15:48:24 Uhr:

Da kann man gegentreten und dann ist Ruhe.

Der war RICHTIG GUT!!!

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 29. Juli 2021 um 01:12:41 Uhr:

5 Jahre hängen die Motorräder hinter den Autos. Mehr nicht.

Wenn 2030 keine Verbrenner mehr in Europa verkauft werden, weil der Betrieb und der Unterhalt im Vergleich zum Eauto viel zu teuer geworden ist, dann wollen die Leute auch keine Verbrennermoppeds mehr.

Das ist ein Aspekt, der offensichtlich noch gar nicht ins Bewusstsein der japanischen Motorradhersteller angekommen ist. Und auch der Motorradfahrer.

Wenn die Autowelt elektrisch ist, wird die Motorradwelt zwangsweise auch elektrisch. Von den paar Moppeds wird keine Tankstelle überleben können.

Es wird kein langes nebenher geben. 2040 ein Verbrennerfahrzeug neu zu kaufen, wird sein wie heute ein Kassettendeck zu kaufen.

Ganz ehrlich, ich habe mir vor zwei Wochen die erste Maschine gekauft, Verbrenner. Ich habe vor einem Jahr die Reservierung bei Niu für ein E-Motorrad gemacht. Immer noch keine Liefertermine. Auch Alrendo antwortet nicht.

Das einzige lieferbare E-Motorrad wäre Zero. Aber deutlich zu teuer.

Mit 5 Jahren bist du viel zu optimistisch, mittlerweile habe icb das Gefühl, dass die Motorradhersteller schlafen.

Es ist egal, ob die schlafen oder nicht.

Irgendwann wird es tatsächlich so sein, dass Verbrenner fahren unattraktiv wird. Sei es jetzt, weil Verbrenner mit Fahrverboten belegt werden, City-Maut zahlen müssen, es gesellschaftlich verpönt ist oder weil Sprit teuer oder Tankstellen seltener werden.

Dann kaufen halt nur ein paar Fanboys bei Yamaha, Honda und Co., wenn die bis dahin kein Produkt auf den Markt haben. Der Rest kauft dann halt Energica und Harley.

Das regelt sich von ganz allein. Motorradfahrer haben keine Lobby. Also wird es da keine Sonderregelungen geben.

 

Es wird sicherlich noch lange eine einsame Zapfsäule hinter den ganzen Hyperchargern geben. An der wird man auch sein Verbrennermopped noch lange tanken können. Der Sprit wird halt nur irgendwann recht teuer werden. In den südfranzösischen Alpen wird die Zapfsäulendichte dann natürlich sehr abnehmen.

Ich glaube da allerdings eher nicht an 2040. Aber da wird das anfangen.

 

Der Weg zur Elektromobilität wird übrigens auch noch andere Branchen vor Denksportaufgaben stellen.

Viele Produkte (Kunststoffe, Öle etc.) sind Abfallstoffe aus der Benzin- und Dieselproduktion. Diese Abfallstoffe waren jetzt in der Coronapandemie teilweise schon knapp, weil weniger Kraftstoff verbraucht und folglich auch produziert wurde.

Das Zeug wird dann auch nicht billiger.

Zitat:

@muhmann schrieb am 29. Juli 2021 um 19:48:42 Uhr:

 

Dann kaufen halt nur ein paar Fanboys bei Yamaha, Honda und Co., wenn die bis dahin kein Produkt auf den Markt haben. Der Rest kauft dann halt Energica und Harley.

Für den ganz kleinen Rest sind diese Marken vielleicht eine Alternative. Für den wirklichen Test aber nicht, da einfach unbezahlbar.

Tja, die fahren halt weiter Gebrauchtmoppeds. Gibt ja genug.

Der autosektor hat nun mal nicht so das Gewichtsproblem.

Mehr Reichweite, dann eben größeren Akku.

Gut, kostet auch mehr . Aber sonst nicht so problematisch.

Wiegt das Auto eben noch etwas mehr.

Letztens war im TV der neue Mercedes sowieso. Reichweite angeblich 600 km, aber auch 2,5 t.

Da frage ich mich, was daran noch ökologisch ist, wenn 70 kg Mensch damit transportiert werden.

Das funktioniert eben beim motorrad nicht. Einfach noch mal 100 kg Akku zusätzlich dürfte für die meisten Mopeds den Todesstoß bedeuten.

Jemand schlug letztens ein umdenken vor.

Eben keine riesigen Akkus, sondern schnelleres Laden. 150 bis 200km in 5 bis 10 min.

Dann jammert man wieder wegen der Reichweite. Ist doch immer das Gleiche. Wer sich jetzt wegen der 20 Minuten Ladezeit moderner E Autos (ioniq 5) ankackt findet immer neue Begründungen warum es nicht taugt. Die Welt soll sich ändern und auf den Kopf stellen fürs Klima aber ich doch bitte nicht mal länger stehen müssen.

So jedenfalls mein Eindruck bei aktuellen Diskussionen. Da wird mit dem Finger auf die bösen Chinesen gezeigt und die sollen erstmal komplett alles auf den Kopf stellen und hierhin und dorthin aber sich selbst mal 1 Meter anpassen... ha... Geht nicht, weil... Ja, aber...

Zitat:

@Marodeur schrieb am 30. Juli 2021 um 13:19:18 Uhr:

Dann jammert man wieder wegen der Reichweite. Ist doch immer das Gleiche. Wer sich jetzt wegen der 20 Minuten Ladezeit moderner E Autos (ioniq 5) ankackt findet immer neue Begründungen warum es nicht taugt. Die Welt soll sich ändern und auf den Kopf stellen fürs Klima aber ich doch bitte nicht mal länger stehen müssen.

So jedenfalls mein Eindruck bei aktuellen Diskussionen. Da wird mit dem Finger auf die bösen Chinesen gezeigt und die sollen erstmal komplett alles auf den Kopf stellen und hierhin und dorthin aber sich selbst mal 1 Meter anpassen... ha... Geht nicht, weil... Ja, aber...

Bei Motorrädern reden wir aber nicht von 20 Minuten, sondern von Stunden.

Wenn ich z.B. eine Strecke von 900 km an einem Tag fahre, mache ich unterwegs 4 Pausen. Alle zusammen dauern ca. 1 - 1,5 Stunden. Mit einem Elektromotorrad, selbst mit 200 km Reichweite, würde jeder einzelne Stopp heute mindestens ca. 3 Stunden dauern. Also länger als die Fahrtzeit.

Und das abzulehnen ist nachvollziehbar.

 

Zitat:

@phludowin schrieb am 30. Juli 2021 um 13:31:36 Uhr:

Bei Motorrädern reden wir aber nicht von 20 Minuten, sondern von Stunden.

Wenn ich z.B. eine Strecke von 900 km an einem Tag fahre, mache ich unterwegs 4 Pausen. Alle zusammen dauern ca. 1 - 1,5 Stunden. Mit einem Elektromotorrad, selbst mit 200 km Reichweite, würde jeder einzelne Stopp heute mindestens ca. 3 Stunden dauern. Also länger als die Fahrtzeit.

Und das abzulehnen ist nachvollziehbar.

Ok, mein Posting war eher allgemeiner Natur weils mich immer so nervt. ;)

Mit Energica geht auch CCS laden. Aber ja, bei wenig Reichweite sind natürlich 20 Minuten auch relativ lang. Aber klar, Schnellladen halte ich auch für eine Grundvoraussetzung wenn man Touren fahren will. Auch wenn natürlich die Ausflugsziele eher keine Schnelllader haben. Da ist dann schon die Frage wie hoch soll die Reichweite sein.

Wie schon angeführt haben wir keine Lobby. Vor allem auch wenn es um den Ausbau der Ladeinfrastruktur geht wird man nicht auf die Bedürfnisse von den Motorradfahrern Rücksicht nehmen. Daher entsteht das Netz an Hyperchargern eher in Städten und an den Autobahnen entlang. Das muss man für Touren dann natürlich einplanen. Wie bisher ein Laden irgendwo bei der Tanke in der Pampa wird dann halt nix. Wenn man nach 150 km Kurven laden möchte sollte man idealerweise eine große Stadt oder eine Autobahn kreuzen.

Einfacher wäre, die Akkus tauschen zu können.

Die Lösungen gab es schon bei Renault und Tesla. Wollte keiner.

Neuer Versuch mit Wechselakkus:

https://www.electrive.net/.../

Naja, das ist aber noch sehr unkonkret.

Wechselakkus in großem Stil machen nur bei einem herstellerübergreifend einheitlichen System Sinn.

Das kommt so schnell nicht.

V.a. kannst du einen Wechselakku nicht/schwer tragend auslegen (Spart Fahrzeugseitig Gewicht), nicht/schwer Wasserkühlen und großartig Kapazität kannst auch vergessen. Wiegt einfach zu viel, bei 200 km Wunschreichweite gehts Richtung 100 kg Speichergewicht - Keine Ahnung wer das wechseln will. Und selbst wenns 2030 nur noch 50 kg sind, will ich das auch nicht wechseln.

Wird auch schwierig, den Wechselakku für eine längere Tour im Rucksack mitzuschleppen.

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