Forume-tron
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Audi
  5. Audi E-Autos
  6. e-tron
  7. e-tron: Eindrücke, Erfahrungen und Probefahrten

e-tron: Eindrücke, Erfahrungen und Probefahrten

Audi e-tron GE
Themenstarteram 29. Dezember 2018 um 23:07

Einige von euch konnten durch die „Escape-Room“ Aktion das Fahrzeug schon kennenlernen.

Wie sind eure Eindrücke?

Bilder sind ausdrücklich erwünscht!

Beste Antwort im Thema

Mit dem Etron 55 durch den Balkan nach Griechenland, 2300 km

Übernommen habe ich mein Fahrzeug am 25.März und am 28.April sollte die Reise beginnen.

In diesen ersten 4 Wochen habe ich 3 Mal kleinere Ausflüge gemacht, um das Auto und das Laden kennenzulernen.

Probleme gab es in dieser Zeit nur insofern, als sich der Stecker 2 Mal nur über die Notentriegelung lösen ließ.

Ein weiteres Mal ließ sich der Stecker erst garnicht einführen, weil sich das Plastikteil, welches den Stecker während des Ladens verriegelt, nach vornr geschoben hatte, und dadurch den Stecker blockierte.

Diese Problem ist bei Audi allerdings seit Ende Februar bekann, und man sucht nach einer Lösung.

1. Vorstellung des Fahrzeugs: etron 55, Edition One,bei Übernahme 17 km alt, praktisch ohne Einführung übernommen,

da ich mehr vom Fahrzeug wusste als mein Händler.

Änderungen, die ich am Fahrzeug vornehmen ließ: Die 21-Zoll Reifen wurden ersetzt durch 19-Zoll Winterreifen.

Da ich die Sommerreifen nur bis zum Reifenhändler fuhr, kann ich keine Aussagen machen, inwiefern sich der Ver-

brauch änderte.

2. Vorstellung des Fahrers und des Beifahrers: Ich habe das Auto blind bestellt und musste zur Edition One greifen, weil

ich vor dem 28 April keinen Etron 55 bekommen hätte.

Ich bin kein Beschleunigungsfetischist und auch der Verbrauch ist mir relativ gleichgültig, obwohl im weitern Bericht

doch sehr viel zum Verbrauch und zum Auto selbst zu sagen ist.

Die Beifahrerin: Meine Ehefrau, die sich gottergeben auf dieses Abenteuer mit mir einließ.

Es sollte sich jedoch bald herausstellen, daß sie zur wichtigsten Person wurde, da sie mit einem Smartphone um-

gehen kann, und ohne solch ein Gerät ist solch eine Reise praktisch unmöglich.

3, Vorarbeiten:

a Ladekarten

New Motion

Telekom

Plugsurfing

Audikarte

Chargemap

New Motion wurde von mir bewusst an die erste Stelle gesetzt, weil sie mir am meisten Freude bereitete.

Wenn ich sie einsetzte, hat sie funktioniert, zumindest in Deutschland und in Österreich.

Fazit zu den Ladekarten: Hätte ich nur diese eine dabeigehabt,wäre ich genausoweit gekommen, nämlich bis an die

Grenze zwischen Österreich und Ungarn, da war dann nämlich Schluß mit Lustig.

4. Apps: Von jeder Ladekarte die entsprechende App dazu und noch einige andere mehr. Hätte ich mir aber alles

schenken können, denn nur eine einzige App, nämlich Plugshare, hat uns nie im Stich gelassen und wusste immer

noch eine Ladestelle, die man anfahren konnte.

5. Der Reiseweg: Es gab 3 Möglichkeiten

a Ancona und die Fähre nach Griechenland

Diese Strecke wurde gestrichen, weil in Italien die Schnellladesäulen dünn gesät sind.

b Über Serbien und Mazedonien

Diese Strecke wurde auch gestrichen. Zwar gibt es in Serbien 3 Schnellladestellen (50), aberich konnte nicht

herausbekommen wie sie freigeschaltet werden.

c Es blieb also nur eine Strecke übrig: Ungarn, Rumänien und Bulgarien.

Bevorzugt wurde diese Strecke auch, weil es in Informationen immer wieder hieß, daß man dort bei Kaufland

und Lidl laden könnte.

6. Der Streckenverlauf also: Startpunkt war Weinsberg, dann in Richtung Nürnberg, weiter über Passau, Wien,

Budapest,Timisoara, Sofia.

Endpunkt: Thessalien/Volos/Afissos

Länge: 2300 km

7. Abrp (Abetterrouteplanner)

Vorbereitet hatte ich mich mit diesem Programm, da es mir am Genauesten die einzelnen Ladestellen bis zum Ende

angab. Sauber aufgelistet wurden weiterhin Ladezeit Verbrauch (wahrscheinlich), usw.

Garnichts anfangen konnte ich mit meiner Audinavigation. Die Strecke wurde mir zwar angezeigt, hörte dann aber

in Ungarn auf. In Deutschland wurden mir wahllos viele Stationen angezeigt, in Ungarn nichts mehr.

8. Fahrt

Abfahrt in Weinsberg am 28.April 2019, 14.00 Uhr, Wetter: sonnig, 18 Grad

1. Station: Berg in der Oberpfalz (Vorschlag abrp)

182 km, Tempomat 130, Verbrauch 24,9, Ionitysäule, Standdauer ca, 20 Min, New Motion.

2,Station. Sankt VAlentin in Österreich

Abrp hatte zwar Straubing als nächstes Ziel angegeben, weil das Auto aber so wenig verbrauchte,

wagte ich es die 305 km Nach Sankt Valentin.

305 km, Tempomat 110, Verbrauch 22,1, 4 Ionitysäulen alleine für mich, während alle 8 Teslasäulen belegt

waren.

Mein Audi macht seltsame Dinge. Bei Tempomat 110 fährt er solange ruhig,bis ein schnelleres Auto

an uns vorbeifahren will. Dann aber, wie von einer Tarantel gestochen,beschleunigt es ohne mein

Zutun auf 130. Dann beruhigt es sich wieder,

3.Station Göttelsbrunn

250 km, kein Tempomat, da Wien, Verbrauch 21,9, wieder funktioniert New Motion und das jeweils für

5.86 Euro.

4.Station Abrp schlägt Budapest vor, da man mir aber vorher gesagt hatte,daß die dortigen Taxifahrer die Säulen

blockieren, will ich ausweichen auf Szambek, etwa 20 km vor Budapest.

Dann setzt peitschender Regen ein, die Autobahn steht unter Wasser und mein Verbrauch geht hoch auf

28. Urplötzlich hört der Regen auf, mein Verbrauch sinkt und mich sticht der Hafer. Warum nicht

die 4.Station umgehen und auf Nr. 5 zusteuern, nämlich Kecskemet. Sind ja nur 310 km.

5.Staion Komme mit einer Restreichweite von 45 km an und finde vor dem Hotel Four Points Sheraton eine tolle

schnelle Säule vor. inzwischen ist es 3.30 Uhr.

Nachdem ich mich an der Rezeption angemeldet habe, bezahlt und meinen Pass abgeliefert habe, voller

Freude zurück zum Auto und zum Laden mit einer Freischaltkarte des Hotels. Als ich die Karte vorhalte,

entdecke ich ein Blatt Papier "Out of Order". 3 Stunden lang bleibt mir nur ein Stecker 2 übrig um mich

nach Station 6 zu schleppen, nämlich Szeged: Dort warten 3 Schnelllader auf mich.

6.Station. Szeged

Ankunft 7.30, Verbrauch auf der letzen Strecke 18,7, aber nur weil ich mein Auto "getragen" habe, zwischen

70 und 80km. Ich glaube nicht, daß man den etron mit weniger fahren kann, es sei denn bergab und dann

auch noch hinter einem Bus.

Die erste Säule, die wir ins Navi eingeben, erweist sich als freies Feld, das uns trotz mehrmaligem Anfahren

immer wieder als Ziel angegeben wird. Die Einheimischen wissen nichts.

Säulen Nr. 2 und 3 liegen mitten in der Stadt,teilweise muß man gegen den Verkehr anfahren, und

entpuppen sich als Metallkästen, die keinen Laut von sich geben, geschweige denn Strom. Ein Anruf bei der

Hotline bringt uns zu einem Anrufbeantworter und zum bekannten "Sprechen Sie..."

Hat hier jemand Gelder von Brüssel bekommen und leere Kästen hingesetzt?

meine Restreichweite reicht nicht bis Timisoara, wo das "Paradies" beginnt, weil es dort Kaufland und Lidl

gibt und das auch noch kostenlos. Aber wie dorthin kommen. War der etron ein Fehlkauf und ich hätte bei

meinem Q7 mit einer Reichweite von fast 1200 km bleiben sollen. Erste ernsthafte Zweifel

Aber wozu hat man eine Frau. Sie entdeckt eine Boschwerkstatt und dort schnorren wir in 3 Stunden

soviel Strom, daßß es reicht bis Timisoara. Mein allerherzlichster Dank an diese Werkstatt.

8.Station. Timisoara/Rumänien

Ankunft dort nach 24 Stunden ca. 14.00Uhr und sofort den ersten angegebenen Kaufland angefahren, es

ist zwar Ostermontag, aber die großen Kaufhäuser sind offen. Trotz mehrmaligem Umfahren des Park-

platzes ist kein Säule zu finden. Auch die Dame am Informationsschalter weiß von nichts. Plugshare

und meine Frau "mischen" sich wieder ein: ganz kurz um die Ecke sei eine Tritiumsäule und zwar eine

schnelle. Es ist wirklich nur um die Ecke und ein wahres Paradies: eine schnelle und 4!!! langsamere.

Angesteckt - und nichts rührt sich. Also an eine lagsame. Nach 3Stunden und einem Marsch durch

die Stadt -wirklich sehenswert -wieder zurück zum Auto, wo uns eine nette Rumänin anbietet, mi

ihrer Karte die Schnellladesäule freizuschalten. Diesmal reagiert die Säule und teilt uns mit,daß sie

kaputt sei. Die Rumänin sagt uns, daß es in 5 km Entfernung ein Lidlsäule gebe, natürlich schnell, aber

ich traue der Sache nicht und ziehe mich wieder zurück auf den Schnarcher. Um 18.00 habe ich zu 70%

voll, wir fahren weiter und da der angesprochene lidl an unserem Weg liegt, wollen wir schauen, ob es

ihn gibt. 5 km weiter stehen wir vor einem funktioneirenden!!! Triplecharger und laden auf auf 100%

auf.

9.Station:Drobeda Turnu Severin/Eisernes Tor

Hier soll es vor einem Lokal an der Donau einen langsamen Lader geben, aber wir brauchen ihn, um bis

Sofia zu kommen. Inzwischen sind wir 26 Stunden unterwegs, keine Stunde Schlaf und es geht in die

Karpaten bei Nacht.

Ankunft um 21.00 Uhr vor dem Lokal.Verbrauch durch die Karpaten 25. Ermöglicht wird dieser Wert

auch durch eine unheimlich starke Rückgewinng an Strom wenn es aus dem Gebirge herausgeht.

Ansonsten schnurrt der Audi klaglos dahin bis auf ein paar Fehlermeldungen, die immer für Entsetzen

sorgen. Aber alles Lügen -ja der Audi lügt wie gedruckt - keine einzige Fehlermeldung hat gestimmt

und nach kurzer Zeit verschwanden alle wieder.

Und man mag es kaum glauben -fast am Ende der Welt - nicht nur eine,nein gleich 2 Säulen.

Einmal für Tesla und einmal den Rest der Welt, allerdings ohne chademo. Der Audi meint in 6 Stunden sei er

wieder voll. 21.00 Uhr plus 6 Stunden ergibt 3.00 morgens. Ich rufe im Hotel an, um uns anzumelden,

aber wir werden nicht akzeptiert, also die 2. Nacht im Auto.

Um 5.00 Uhr geht es weiter: 320 km nach Sofia ohne Zwischenladung. Auf zum nächsten Kaufland.

Inzwischen scheint das Auto gelernt zu haben, daß wir in einer Gegend sind, wo der Strom rar ist, das

Navi sucht die seltsamste Strecke, aber es sind immer die kürzesten.

Ankunft in Sofia, Kaufland sofort gefunden, Frau findet Ladesäule in entfernter Ecke, Säule funktioniert,

währenddessen unterhalten wir uns mit 2 bulgarischen Stromern. Einziges Zugeständnis vom Staat an die

Stromer: Ein Pickerl für freies Parken in Sofia. Nach eineinhalb Stunden geht es weiter an die vorletzte

Säule vor der griechischen Grenze. Und dann ab ins Niemandland, denn in Griechenland kann man die

Säulen praktisch an einer Hand abzählen.

30 km vor der Grenze landen wir bei einem Kia-Händler, dem man durch die neue Autobahn das

Wasser abgegraben hat, und was hat er im Garten an der Strasse stehen? Eine Schnelle.

Vor lauter Freude vergreife ich mich und habe chademo in der Hand bis mich meine Frau darauf hinweist,

daß es auch CCS gibt. Mein Dank diesem Mann, der uns Stromern einfach einen Lader zur Verfügung

stellt.

20 km weiter dann die Grenze und irgendwo hatte ich gelesen, daß vor einem Finix Casino nochmals

eine Säule stehen sollte. Vor der Grenze dann tatsächlch einFinix, aber keine Ladesäule. Bei mehr-

maligem Rumfahren entdeckten wir, daß wir vor dem Hotel suchten, während wir vor dem Casino

suchen sollten. Dort fanden wir dann auch 2 langsame Säulen, die wir ebenfalls nochmals nutzten, um

ganz voll zu haben.

Danach ab nach Griechenland zum Haus - 395 km -allerdings nur machbar, weil wir von einer Höhe

von ca 600 Metern nach unten rollten bis zum Meer.

Am Haus eingesteckt lud das Auto dann ca 38 Stunden bis zu 422 km.

Fazit: Vor Antritt der Reise wurden wir häufig als blauäugige Abenteurer belächelt. die Fahrt hat jedoch gezeigt

daß sogar der Balkan mit einem Etron zu bewältigen ist.

Allerdings ist eine sehr genaue Planung nötig und bei all den Überraschungen eine gehörige Portion

von Gelassenheit und Flexibilität.

850 weitere Antworten
Ähnliche Themen
850 Antworten

Anbei noch ein Bild. Ein Tag nach dem letzten WS Aufenthalt, inkl. Prüfung und Software-Update der VAS

Wow, was ist das denn? Da kann ich mich ja glücklich schätzen, dass der Tausch bei mir im Oktober so erfolgreich verlief und es bislang auch keine Probleme gibt.

Naja, wenn ich mir den Sauberkeitszustand des Spiegels so anschaue - wie soll es möglich sein, dass eine Linse durch ein derart dreckiges Glas ein sauberes Bild erfassen kann? Gleiches Thema bei der Rückfahrkamera.

Die Position / Konstruktion und das grundsätzliche Erfordernis, dass Linsen sauber gehalten werden müssen, sind einem ja bereits vor dem Kauf bekannt.

Man kann meines Erachtens schlichtweg nicht erwarten sein Auto über Tage / Wochen dreckig zu fahren, aber keine Einschränkungen dadurch zu haben.

Auch wenn die Linse, zugegeben, sehr dreckig ist, ergibt sich dadurch nicht solch ein milchig weißes Bild...

Was ich dort an Faktoren sehe:

- von hinten einfallendes Sonnenlicht

- dreckige Linse

- formatfüllender Strauch / Hecke im Bildausschnitt, was den "milchigen" Eindruck verschärft

Sicherlich eine in der Praxis nicht auf jeder Autobahn anzutreffende Konstellation ...

Für einen sachlichen Vergleich müsste sich jemand dazu bereiterklären, seine VAS mit einem klassischen Spiegel "Addon" ausrüsten zu lassen, damit man immer jeweils im exakt selben Setting den direkten Vergleich hätte.

Freiwillige gerne vor.

Vielleicht kann das ja in den Mängelbereich schieben. Sind ja nicht wirklich die Eindrücke von der Probefahrt.

Ich hatte die Probleme mit Halos bei den virtuellen Spiegel auch, letzte Woche ein Software Update für die Spiegelheizung bekommen und bisher keine Probleme mehr gehabt, mal sehen. Leider hab ich die TPI nicht, kann aber nachfragen wenn ich nächste Woche das 93N1 Update bekomme falls jemand daran interessiert ist

Das Auto war 12h vor dem Foto in der Waschanlage und danach keine 400km unterwegs. Wie gesagt, wenn man die Dinger täglich putzt mag es gehen.

Das supertolle Anti-Halo Update habe ich auch drauf. Ergebnis von grad eben anbei ...

20211118

Ich würde dann mal ein Coating ausprobieren. Habe hiermit bei der Rückfahrkamera meines Alfa sehr gute Erfahrungen gemacht:

 

SOFT99 Glaco Mirror Coat Zero Scheibenversiegelung, 40ml https://www.amazon.de/dp/B0035ZI9VE/ref=cm_sw_r_cp_apip_9bqeJWGIqDVbv

@Stelen, kommt mir vor wie der Motorradmodus…so sah meine Sicht immer aus, wenn man bei Regen auf der AB mit dem Motorrad unterwegs was :D SW hatte nie geholfen, musste eine neue Hardware her um das zu lösen.

Ist aber, wie @Alfa Genetic schreibt auch bei der Rückfahrkamera ein Thema, sobald ich auf der AB unterwegs bin und es Streckenabschnitte gibt mit feuchter Bahn, ist die Kamera dicht und dieser Pipistrahl hilft nichts, gefühlt gießt der die Blumen und kommt nicht an die Kamera.

Weiß jemand, ob man da etwas justieren kann?

Früher hab ich die Düsen mit ner dünnen Stecknadel „nachjustiert“…

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Audi
  5. Audi E-Autos
  6. e-tron
  7. e-tron: Eindrücke, Erfahrungen und Probefahrten