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e-tron: Eindrücke, Erfahrungen und Probefahrten

Audi e-tron GE
Themenstarteram 29. Dezember 2018 um 22:07

Einige von euch konnten durch die „Escape-Room“ Aktion das Fahrzeug schon kennenlernen.

Wie sind eure Eindrücke?

Bilder sind ausdrücklich erwünscht!

Beste Antwort im Thema

Mit dem Etron 55 durch den Balkan nach Griechenland, 2300 km

Übernommen habe ich mein Fahrzeug am 25.März und am 28.April sollte die Reise beginnen.

In diesen ersten 4 Wochen habe ich 3 Mal kleinere Ausflüge gemacht, um das Auto und das Laden kennenzulernen.

Probleme gab es in dieser Zeit nur insofern, als sich der Stecker 2 Mal nur über die Notentriegelung lösen ließ.

Ein weiteres Mal ließ sich der Stecker erst garnicht einführen, weil sich das Plastikteil, welches den Stecker während des Ladens verriegelt, nach vornr geschoben hatte, und dadurch den Stecker blockierte.

Diese Problem ist bei Audi allerdings seit Ende Februar bekann, und man sucht nach einer Lösung.

1. Vorstellung des Fahrzeugs: etron 55, Edition One,bei Übernahme 17 km alt, praktisch ohne Einführung übernommen,

da ich mehr vom Fahrzeug wusste als mein Händler.

Änderungen, die ich am Fahrzeug vornehmen ließ: Die 21-Zoll Reifen wurden ersetzt durch 19-Zoll Winterreifen.

Da ich die Sommerreifen nur bis zum Reifenhändler fuhr, kann ich keine Aussagen machen, inwiefern sich der Ver-

brauch änderte.

2. Vorstellung des Fahrers und des Beifahrers: Ich habe das Auto blind bestellt und musste zur Edition One greifen, weil

ich vor dem 28 April keinen Etron 55 bekommen hätte.

Ich bin kein Beschleunigungsfetischist und auch der Verbrauch ist mir relativ gleichgültig, obwohl im weitern Bericht

doch sehr viel zum Verbrauch und zum Auto selbst zu sagen ist.

Die Beifahrerin: Meine Ehefrau, die sich gottergeben auf dieses Abenteuer mit mir einließ.

Es sollte sich jedoch bald herausstellen, daß sie zur wichtigsten Person wurde, da sie mit einem Smartphone um-

gehen kann, und ohne solch ein Gerät ist solch eine Reise praktisch unmöglich.

3, Vorarbeiten:

a Ladekarten

New Motion

Telekom

Plugsurfing

Audikarte

Chargemap

New Motion wurde von mir bewusst an die erste Stelle gesetzt, weil sie mir am meisten Freude bereitete.

Wenn ich sie einsetzte, hat sie funktioniert, zumindest in Deutschland und in Österreich.

Fazit zu den Ladekarten: Hätte ich nur diese eine dabeigehabt,wäre ich genausoweit gekommen, nämlich bis an die

Grenze zwischen Österreich und Ungarn, da war dann nämlich Schluß mit Lustig.

4. Apps: Von jeder Ladekarte die entsprechende App dazu und noch einige andere mehr. Hätte ich mir aber alles

schenken können, denn nur eine einzige App, nämlich Plugshare, hat uns nie im Stich gelassen und wusste immer

noch eine Ladestelle, die man anfahren konnte.

5. Der Reiseweg: Es gab 3 Möglichkeiten

a Ancona und die Fähre nach Griechenland

Diese Strecke wurde gestrichen, weil in Italien die Schnellladesäulen dünn gesät sind.

b Über Serbien und Mazedonien

Diese Strecke wurde auch gestrichen. Zwar gibt es in Serbien 3 Schnellladestellen (50), aberich konnte nicht

herausbekommen wie sie freigeschaltet werden.

c Es blieb also nur eine Strecke übrig: Ungarn, Rumänien und Bulgarien.

Bevorzugt wurde diese Strecke auch, weil es in Informationen immer wieder hieß, daß man dort bei Kaufland

und Lidl laden könnte.

6. Der Streckenverlauf also: Startpunkt war Weinsberg, dann in Richtung Nürnberg, weiter über Passau, Wien,

Budapest,Timisoara, Sofia.

Endpunkt: Thessalien/Volos/Afissos

Länge: 2300 km

7. Abrp (Abetterrouteplanner)

Vorbereitet hatte ich mich mit diesem Programm, da es mir am Genauesten die einzelnen Ladestellen bis zum Ende

angab. Sauber aufgelistet wurden weiterhin Ladezeit Verbrauch (wahrscheinlich), usw.

Garnichts anfangen konnte ich mit meiner Audinavigation. Die Strecke wurde mir zwar angezeigt, hörte dann aber

in Ungarn auf. In Deutschland wurden mir wahllos viele Stationen angezeigt, in Ungarn nichts mehr.

8. Fahrt

Abfahrt in Weinsberg am 28.April 2019, 14.00 Uhr, Wetter: sonnig, 18 Grad

1. Station: Berg in der Oberpfalz (Vorschlag abrp)

182 km, Tempomat 130, Verbrauch 24,9, Ionitysäule, Standdauer ca, 20 Min, New Motion.

2,Station. Sankt VAlentin in Österreich

Abrp hatte zwar Straubing als nächstes Ziel angegeben, weil das Auto aber so wenig verbrauchte,

wagte ich es die 305 km Nach Sankt Valentin.

305 km, Tempomat 110, Verbrauch 22,1, 4 Ionitysäulen alleine für mich, während alle 8 Teslasäulen belegt

waren.

Mein Audi macht seltsame Dinge. Bei Tempomat 110 fährt er solange ruhig,bis ein schnelleres Auto

an uns vorbeifahren will. Dann aber, wie von einer Tarantel gestochen,beschleunigt es ohne mein

Zutun auf 130. Dann beruhigt es sich wieder,

3.Station Göttelsbrunn

250 km, kein Tempomat, da Wien, Verbrauch 21,9, wieder funktioniert New Motion und das jeweils für

5.86 Euro.

4.Station Abrp schlägt Budapest vor, da man mir aber vorher gesagt hatte,daß die dortigen Taxifahrer die Säulen

blockieren, will ich ausweichen auf Szambek, etwa 20 km vor Budapest.

Dann setzt peitschender Regen ein, die Autobahn steht unter Wasser und mein Verbrauch geht hoch auf

28. Urplötzlich hört der Regen auf, mein Verbrauch sinkt und mich sticht der Hafer. Warum nicht

die 4.Station umgehen und auf Nr. 5 zusteuern, nämlich Kecskemet. Sind ja nur 310 km.

5.Staion Komme mit einer Restreichweite von 45 km an und finde vor dem Hotel Four Points Sheraton eine tolle

schnelle Säule vor. inzwischen ist es 3.30 Uhr.

Nachdem ich mich an der Rezeption angemeldet habe, bezahlt und meinen Pass abgeliefert habe, voller

Freude zurück zum Auto und zum Laden mit einer Freischaltkarte des Hotels. Als ich die Karte vorhalte,

entdecke ich ein Blatt Papier "Out of Order". 3 Stunden lang bleibt mir nur ein Stecker 2 übrig um mich

nach Station 6 zu schleppen, nämlich Szeged: Dort warten 3 Schnelllader auf mich.

6.Station. Szeged

Ankunft 7.30, Verbrauch auf der letzen Strecke 18,7, aber nur weil ich mein Auto "getragen" habe, zwischen

70 und 80km. Ich glaube nicht, daß man den etron mit weniger fahren kann, es sei denn bergab und dann

auch noch hinter einem Bus.

Die erste Säule, die wir ins Navi eingeben, erweist sich als freies Feld, das uns trotz mehrmaligem Anfahren

immer wieder als Ziel angegeben wird. Die Einheimischen wissen nichts.

Säulen Nr. 2 und 3 liegen mitten in der Stadt,teilweise muß man gegen den Verkehr anfahren, und

entpuppen sich als Metallkästen, die keinen Laut von sich geben, geschweige denn Strom. Ein Anruf bei der

Hotline bringt uns zu einem Anrufbeantworter und zum bekannten "Sprechen Sie..."

Hat hier jemand Gelder von Brüssel bekommen und leere Kästen hingesetzt?

meine Restreichweite reicht nicht bis Timisoara, wo das "Paradies" beginnt, weil es dort Kaufland und Lidl

gibt und das auch noch kostenlos. Aber wie dorthin kommen. War der etron ein Fehlkauf und ich hätte bei

meinem Q7 mit einer Reichweite von fast 1200 km bleiben sollen. Erste ernsthafte Zweifel

Aber wozu hat man eine Frau. Sie entdeckt eine Boschwerkstatt und dort schnorren wir in 3 Stunden

soviel Strom, daßß es reicht bis Timisoara. Mein allerherzlichster Dank an diese Werkstatt.

8.Station. Timisoara/Rumänien

Ankunft dort nach 24 Stunden ca. 14.00Uhr und sofort den ersten angegebenen Kaufland angefahren, es

ist zwar Ostermontag, aber die großen Kaufhäuser sind offen. Trotz mehrmaligem Umfahren des Park-

platzes ist kein Säule zu finden. Auch die Dame am Informationsschalter weiß von nichts. Plugshare

und meine Frau "mischen" sich wieder ein: ganz kurz um die Ecke sei eine Tritiumsäule und zwar eine

schnelle. Es ist wirklich nur um die Ecke und ein wahres Paradies: eine schnelle und 4!!! langsamere.

Angesteckt - und nichts rührt sich. Also an eine lagsame. Nach 3Stunden und einem Marsch durch

die Stadt -wirklich sehenswert -wieder zurück zum Auto, wo uns eine nette Rumänin anbietet, mi

ihrer Karte die Schnellladesäule freizuschalten. Diesmal reagiert die Säule und teilt uns mit,daß sie

kaputt sei. Die Rumänin sagt uns, daß es in 5 km Entfernung ein Lidlsäule gebe, natürlich schnell, aber

ich traue der Sache nicht und ziehe mich wieder zurück auf den Schnarcher. Um 18.00 habe ich zu 70%

voll, wir fahren weiter und da der angesprochene lidl an unserem Weg liegt, wollen wir schauen, ob es

ihn gibt. 5 km weiter stehen wir vor einem funktioneirenden!!! Triplecharger und laden auf auf 100%

auf.

9.Station:Drobeda Turnu Severin/Eisernes Tor

Hier soll es vor einem Lokal an der Donau einen langsamen Lader geben, aber wir brauchen ihn, um bis

Sofia zu kommen. Inzwischen sind wir 26 Stunden unterwegs, keine Stunde Schlaf und es geht in die

Karpaten bei Nacht.

Ankunft um 21.00 Uhr vor dem Lokal.Verbrauch durch die Karpaten 25. Ermöglicht wird dieser Wert

auch durch eine unheimlich starke Rückgewinng an Strom wenn es aus dem Gebirge herausgeht.

Ansonsten schnurrt der Audi klaglos dahin bis auf ein paar Fehlermeldungen, die immer für Entsetzen

sorgen. Aber alles Lügen -ja der Audi lügt wie gedruckt - keine einzige Fehlermeldung hat gestimmt

und nach kurzer Zeit verschwanden alle wieder.

Und man mag es kaum glauben -fast am Ende der Welt - nicht nur eine,nein gleich 2 Säulen.

Einmal für Tesla und einmal den Rest der Welt, allerdings ohne chademo. Der Audi meint in 6 Stunden sei er

wieder voll. 21.00 Uhr plus 6 Stunden ergibt 3.00 morgens. Ich rufe im Hotel an, um uns anzumelden,

aber wir werden nicht akzeptiert, also die 2. Nacht im Auto.

Um 5.00 Uhr geht es weiter: 320 km nach Sofia ohne Zwischenladung. Auf zum nächsten Kaufland.

Inzwischen scheint das Auto gelernt zu haben, daß wir in einer Gegend sind, wo der Strom rar ist, das

Navi sucht die seltsamste Strecke, aber es sind immer die kürzesten.

Ankunft in Sofia, Kaufland sofort gefunden, Frau findet Ladesäule in entfernter Ecke, Säule funktioniert,

währenddessen unterhalten wir uns mit 2 bulgarischen Stromern. Einziges Zugeständnis vom Staat an die

Stromer: Ein Pickerl für freies Parken in Sofia. Nach eineinhalb Stunden geht es weiter an die vorletzte

Säule vor der griechischen Grenze. Und dann ab ins Niemandland, denn in Griechenland kann man die

Säulen praktisch an einer Hand abzählen.

30 km vor der Grenze landen wir bei einem Kia-Händler, dem man durch die neue Autobahn das

Wasser abgegraben hat, und was hat er im Garten an der Strasse stehen? Eine Schnelle.

Vor lauter Freude vergreife ich mich und habe chademo in der Hand bis mich meine Frau darauf hinweist,

daß es auch CCS gibt. Mein Dank diesem Mann, der uns Stromern einfach einen Lader zur Verfügung

stellt.

20 km weiter dann die Grenze und irgendwo hatte ich gelesen, daß vor einem Finix Casino nochmals

eine Säule stehen sollte. Vor der Grenze dann tatsächlch einFinix, aber keine Ladesäule. Bei mehr-

maligem Rumfahren entdeckten wir, daß wir vor dem Hotel suchten, während wir vor dem Casino

suchen sollten. Dort fanden wir dann auch 2 langsame Säulen, die wir ebenfalls nochmals nutzten, um

ganz voll zu haben.

Danach ab nach Griechenland zum Haus - 395 km -allerdings nur machbar, weil wir von einer Höhe

von ca 600 Metern nach unten rollten bis zum Meer.

Am Haus eingesteckt lud das Auto dann ca 38 Stunden bis zu 422 km.

Fazit: Vor Antritt der Reise wurden wir häufig als blauäugige Abenteurer belächelt. die Fahrt hat jedoch gezeigt

daß sogar der Balkan mit einem Etron zu bewältigen ist.

Allerdings ist eine sehr genaue Planung nötig und bei all den Überraschungen eine gehörige Portion

von Gelassenheit und Flexibilität.

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Danke für den ausführlichen Bericht.

Viele Dinge wie Fahrwerk, Beschleunigung, Raumgefühl sind sehr subjektiv und für jeden ist was anderes wichtig. Dementsprechend muss da auch jeder selbst das Auto testen, weil da gibts von Verbrennern zu E Auto ja keinen grundlegenden Unterschied.

Der Verbrauch wäre vor allem für Personen die ständig längere Distanzen zurück legen müssen wichtig, das betrifft aber meiner Einschätzung nach nur 5%.

Danke auch für die errechneten Haltepunkte.

Was für eine Strecke hast du da gewählt und was war dann die Gesamtzeit?

Oder hast du das nicht so genau testen können?

Strecke war von Bochum nach München Zentrum. Ich war einfach zu hektisch (eher panisch, weil die Sache mit der Verbrauchsmessung völlig in die Hose zu gehen drohte.

Das Thema verdient auf jeden Fall noch eine genauere Untersuchung.

Da muß es auch Einstellmöglichkeiten geben.

Wenn man an des Handbuch rankäme, würde sich schon viel klären.

Nächstes mal werde ich mich auf wenige Dinge konzentrieren, dafür aber

auch ausführlicher.

Gruß Jake

Zitat:

@Jake1865 schrieb am 16. Februar 2019 um 11:23:56 Uhr:

Erster Fahrbericht e-tron.

....................

- Navi: habe München als Ziel eingegeben und ein Foto der Tour mit den Haltestellen gemacht. Wahrscheinlich kann man da noch viel konfigurieren, denn der Wagen nutzt auch Lader mit nur 50 kW, was ich für totalen Blödsinn halte.

....................

Ich freue mich jetzt noch mehr auf meinen eigenen e-tron....

Gruß Jake

................

Erst einmal ein Dankeschön für den Bericht. :)

Ich finde das Foto von der Ladeplanung im Navi regelrecht beängstigend und bin heilfroh das ich schon eine Weile elektrisch fahre und mich auf anderen Wegen über Ladesäulen informieren kann... :rolleyes:

Von Bochum nach München liegt die erste Schnellladesäule mit >100kW derzeit tatsächlich erst in Kleinostheim bei Aschaffenburg. Danach folgen welche bei Würzburg, Geiselwind und Nürnberg.

Er schickt aber den Fahrer nach Langgönsheim ans Rathaus, einem Ort einige km abseits der AB um dort am Wechselstrom mit maximal 11kW zu laden.:confused::confused::confused:

Ich kenne den Ort, eine Bekannte kommt gebürtig von dort.

Ich würde vorher mal an einer der AB Raststätten für 20 Minuten halten um den benötigten Strom bis Kleinostheim zwischen zuladen.

Dann in Kleinostheim laden und eventuell schon wieder in Geiselwind oder Nürnberg jeweils >100kW laden bevor es von dort Nonstop nach München geht.. Warum er den Fahrer nach Feucht mit 50kW schickt würde ich gerne wissen.

Das das Navi so langsame Lader vorschlägt, eigentlich unvorstellbar..

Einzige Erklärung für mich, alle anderen Lademöglichkeiten waren zum Zeitpunkt der Routenplanung als deaktiviert oder defekt gemeldet, was aber eigentlich so geballt nicht passen würde..

Aber in Fröndenberg, einer der mehreren Möglichkeiten vor Langgöns zu laden, zählt Audi ja auch 9 Ladepunkte, 4xCCS 50kW, 1xCHAdeMO 50kW und 4x22kW Wechselstrom... So kommt man natürlich für den Kunden auf über 70.000 Ladepunkte in Europa, der CHAdeMO ist aber für den E-tron nicht nutzbar und die 22kW bei nur derzeit nur 11kW Ladeleistung am Fahrzeug an einer Schnellladesäule mit verfügbaren 50kW einfach nur unsinnig... :eek:

Gruß

Norbert

Zitat:

@norbertk571 schrieb am 16. Februar 2019 um 12:50:10 Uhr:

Zitat:

@Jake1865 schrieb am 16. Februar 2019 um 11:23:56 Uhr:

Erster Fahrbericht e-tron.

....................

- Navi: habe München als Ziel eingegeben und ein Foto der Tour mit den Haltestellen gemacht. Wahrscheinlich kann man da noch viel konfigurieren, denn der Wagen nutzt auch Lader mit nur 50 kW, was ich für totalen Blödsinn halte.

....................

Ich freue mich jetzt noch mehr auf meinen eigenen e-tron....

Gruß Jake

................

Erst einmal ein Dankeschön für den Bericht. :)

Ich finde das Foto von der Ladeplanung im Navi regelrecht beängstigend und bin heilfroh das ich schon eine Weile elektrisch fahre und mich auf anderen Wegen über Ladesäulen informieren kann... :rolleyes:

Von Bochum nach München liegt die erste Schnellladesäule mit >100kW derzeit tatsächlich erst in Kleinostheim bei Aschaffenburg. Danach folgen welche bei Würzburg, Geiselwind und Nürnberg.

Er schickt aber den Fahrer nach Langgönsheim ans Rathaus, einem Ort einige km abseits der AB um dort am Wechselstrom mit maximal 11kW zu laden.:confused::confused::confused:

Ich kenne den Ort, eine Bekannte kommt gebürtig von dort.

Ich würde vorher mal an einer der AB Raststätten für 20 Minuten halten um den benötigten Strom bis Kleinostheim zwischen zuladen.

Dann in Kleinostheim laden und eventuell schon wieder in Geiselwind oder Nürnberg jeweils >100kW laden bevor es von dort Nonstop nach München geht.. Warum er den Fahrer nach Feucht mit 50kW schickt würde ich gerne wissen.

Das das Navi so langsame Lader vorschlägt, eigentlich unvorstellbar..

Einzige Erklärung für mich, alle anderen Lademöglichkeiten waren zum Zeitpunkt der Routenplanung als deaktiviert oder defekt gemeldet, was aber eigentlich so geballt nicht passen würde..

Aber in Fröndenberg, einer der mehreren Möglichkeiten vor Langgöns zu laden, zählt Audi ja auch 9 Ladepunkte, 4xCCS 50kW, 1xCHAdeMO 50kW und 4x22kW Wechselstrom... So kommt man natürlich für den Kunden auf über 70.000 Ladepunkte in Europa, der CHAdeMO ist aber für den E-tron nicht nutzbar und die 22kW bei nur derzeit nur 11kW Ladeleistung am Fahrzeug an einer Schnellladesäule mit verfügbaren 50kW einfach nur unsinnig... :eek:

Gruß

Norbert

Hat das jemand schon ausführlicher getestet mit den geplanten Ladestopps?

Audi wirbt ja damit, dass man dann übers Navi den schnellsten und effektivsten Weg planen kann ohne großen Aufwand. Hab jetzt auch kein Problem vor der Fahrt die nötigen Stopps an Schnellladern selbst zu planen, aber wenns automatisch geht wär ja schon sinnvoll.

Das muß auf jeden Fall nochmal getestet werden.

Ich habe stumpf München eingegeben und das war der Vorschlag bzw. die Routenplanung dazu.

Da scheint was nicht ganz zu passen.

Da sollte jemand nochmal prüfen. Ich werde das beim nächsten Mal auf jeden Fall ausführlich tun.

Gruß Jake

Bei der Präsentation in Salzburg meinte ein Verkäufer, dass auch alle Händler vom VW Konzern zeitnah mit 350kw Lader aufgestattet werden sollen.

Hat das sonst noch jemand gehört von euch oder hat Infos darüber?

Hallo Jake.

Was du „misslungen“ nennst finde ICH super. Voll aus dem wahren Leben gegriffen, klasse!

Klar wären ein paar definitive Werte gut aber dafür kommen die emotionalen Werte gut zum tragen. Und dieser Teil des Tests ist Dir super gut gelungen!

Auch ich bin knapp an die 50 Lenze und auch ich war auf meiner Probefahrt wie ein kleines Kind unterwegs... So what...

Aber ich muss Dir sagen:

Ein „Gummiband“ beim beschleunigen? Hab ich so nicht wahr genommen. Der Pedalbefehl wurde, bei meinem etron, sofort und mit einer Wehemenz 1zu 1 umgesetzt. Wie ich „deinem Freund“ schon versucht habe zu erklären geht das Ding los...

Genau das Gleiche mit der Rekuperation. Meiner hat nach „Gas“ wegnehmen einfach „gesegelt“. Sehr angenehm war wenn man auf eine T-Kreuzung zu gefahren ist und man „gelupft“ hat, ja dann...

Langsam gewinne ich den Eindruck dass das schwer an den Einstellungen liegt. Also welche Assis aktiviert sind. Oder vielleicht am Software-Stand?

So oder so, für mich passt das.

Und, auf jeden Fall bedanke ich mich für deinen „misslungenen“ Test! ;-()). Es ist eine Ergänzung zu meiner gemachten Erfahrung. Ich würde mich freuen wieder von dir zu lesen!

Ein schönes Restwochenende wünscht dir

Bernd

Zitat:

Ein „Gummiband“ beim beschleunigen? Hab ich so nicht wahr genommen. Der Pedalbefehl wurde, bei meinem etron, sofort und mit einer Wehemenz 1zu 1 umgesetzt.

Vielleicht ist das nur mißverständlich ausgedrückt.

Gummibandeffekt bedeutet, mit gleichbleibender Leistung und gleichbleibend hohem Drehmoment immer gleichbleibend beschleunigend.

Den Effekt habe ich auch mit meinem CVT Getriebe, wo der Motor auf maximale Drehzahl und Leistung gebracht wird und nur noch das Getriebe die Beschleunigung über die kontinuierlich veränderte Untersetzung liefert. Dabei bleibt das Drehmomment auch annähernd gleich.

Anders als bei Verbrennern mit normalen Getrieben, da ändert sich die Beschleunigung, aufgrund Leistungs- und Drehmomentkurve. Das fühlt sich dynamischer an, obwohl es langsamer ist.

Ich wollte also keineswegs andeuten der Wagen wäre lahm. Die 3,2 Sekunden von 80-120 sprechen für sich.

Mit den Einstellungen gebe ich dir Recht. Wer weiß wer da alles dran schon herumgestellt hat.

Wenn ich den Halteassi nicht wieder eingeschaltet hätte, wäre der nächste Fahrer ohne gefahren und womöglich enttäuscht, den Wagen immer mit der Bremse halten zu müssen.

Gruß Jake

PS: Ich habe gerade nochmal auf meine Stoppuhr gesehen, denn ich habe das eben gefunden:

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

Es stimmt aber. Ich kann das selbst kaum glauben. Äh gibts hier Teslafahrer die meine Werte bestätigen können?

EDIT: OK, habe gerade gegoogelt, Der Tesla X kann das auch.

Jetzt wird mir auch klar, weshalb mein Porschemitfahrer diese Elastizität so gelobt hat, da kommt auch kaum ein Porsche mit.

 

Siehst du. Mein Reden. Der etron geht wie Sau... ;-())

@Jake1865 - ich bin heute etwas spät dran, daher wurde eigentlich alles schon gesagt. Also halte ich es kurz:

TOP-TOP-TOP, vielen Dank dafür.

Und natürlich auch ein Danke an alle anderen hier, die so fleißig ihre Eindrücke und Bilder posten. Langsam aber sicher bekomme ich ein Bild vom e-tron und es wird immer besser.

Allen noch einen schönen Sonntag.

Danke für den Bericht, aber ob man jetzt 25-30 kWh/100 km verbraucht oder deutlich unter 20 kW/h, ist für mich schon ein großer Unterschied. Klar, durch die Rekuperation wird uneffiziente Fahrweise noch weniger bestraft als mit einem Diesel und schon mit dem wird auf der Autobahn gerne gerast. Bleibt erstmal nur die geringe Reichweite der Elektroautos, welche die Fahrer einbremst...

Schade, dass die Verbrauchsmessungen nicht wirklich funktioniert haben. Aber mit meinem Space Star hat es auch lange gedauert, bis ich die Verbrauchswerte auf meinem Arbeitsweg auf 0,1-0,2 l/100 km genau abschätzen konnte. Hunderte Wiederholungen mit allen möglichen Windrichtungen, LKW Geschwindigkeiten, Einfluss der Beleuchtung, der Reifen, der Temperatur... bei identischer Fahrweise braucht der Wagen bei schlechten Umweltbedingungnen 50 % mehr Kraftstoff.

Bei den Reifendimensionen, die ich fahre, gibt es kaum bessere Winterreifen als mit Kraftstoffeffizienz F. Trotzdem rollen die einen Reifen super, während andere Schrott sind...

Zitat:

Bei den Reifendimensionen, die ich fahre, gibt es kaum bessere Winterreifen als mit Kraftstoffeffizienz F. Trotzdem rollen die einen Reifen super, während andere Schrott sind...

Das ist mal eine wichtige Aussage.

Ich hatte den Eindruck das die genannten Reifen einen sehr schlechten Rollwiderstand haben, weil ich dieses Windschattenfahren mit Leerlaufrollen täglich (ca.50-60 mal auf 50km) auf dem Arbeitsweg praktiziere. Deshalb erlaube ich mir das beurteilen zu können. Mit guten Reifen müßte der e-tron nach einem Stromstoß mit seinen 2,6 t Rollen ohne Ende. Ich hatte schon den Verdacht da wäre eine leichte Reku im Spiel, aber das würde wohl im Display angezeigt.

Apropos Display: In der Grundeinstellung war das einerseits ganz schön überfrachtet, was nicht verkehrt ist, denn daran kann man sich gewönnen (es ist meines Wissens auch auf "normale" Anzeige umschaltbar), aber andererseits waren viele Infos zu ungenau.

Beim Akkustand steht 0% und 100% dazwischen nix, ausser 3 mikroskopisch kleinen Unterbrechungen der Linie zwischen den beiden Werten.

Momentantverbrauch auch nur sehr grob angezeigt. -30, 0, 30 bis +60 das wars.

Ähnlich die Reku und Poweranzeige nur Striche, keine Werte.

Ich hoffe man kann da noch was feiner Einstellen oder eine andere Displayeinstellung wählen.

Zitat:

@White-Head666 schrieb am 16. Februar 2019 um 23:04:46 Uhr:

Siehst du. Mein Reden. Der etron geht wie Sau... ;-())

Hast Recht, ich bin aber einer derjenigen die starke Motorräder gefahren und sehr starke Beschleunigungen gewohnt sind. Beim Auto kann es mir deshalb gar nicht schnell genug gehen.

Ich bin also kein guter Maßstab. Deshalb hatte ich ja auch einen geeigneteren Beifahrer dabei, der sehr kompetent und schon sein Leben lang dem Motorsport zugetan ist.

Gruß Jake

EDIT: Anbei das Bild vom Gesamtverbrauch der Testfahrt. Es scheint schwierig zu sein den e-tron weit über die 30 kWh zu bringen. Bis auf den Beginn der Fahrt war die Autoreku ausgeschaltet. Somit wäre der Verbrauch mit Sicherheit etwas niedriger.

Reichweite

Ja, man gewöhnt sich an Alles und auch meine Devise ist: Leistung kann man eigentlich nie genug haben.

Da sehe ich das wohl etwas prakmatischer. Für die angegebenen (Basis)Daten geht der Audi-Stromer richtig gut und hat meine Erwartungen erfüllt und gerade bei der Beschleunigung eigentlich übertroffen. Kein Turbo, kein Getriebe, was erst auf Touren kommen muss. Einfach drauf treten...

Und hier hinkt der subjektive Eindruck den man vom Verbrenner eben hat. Es fehlen die „Lastwechsel“ die beim Schaltvorgang entstehen und so den „Druck“ immer wieder „fühlbar“ machen.

Und, wie schon angedeutet, bin ich ohne „Boost“ gefahren was ungefähr 350PS entsprechen soll. Mit Boost legt der ja nochmal ca. 50PS drauf...

Mit dieser Leistung und seinem Gewicht ist,finde ich zumindest, die Beschleunigung beeindruckend.

Aber Leute, speziell die die noch am Zweifeln sind, macht unbedingt eine Probefahrt! Lasst euch das Auto „richtig“ einstellen und dann los... ;-())

Grüße von

Bernd

Achja, zu den Displayeinstellungen:

Ja, da hast du dir wohl die Falsche „ausgesucht“. Ich habe 6 verschiedene „Displays“ gefunden. Mehr oder minder mit einer anderen Priorität. Informationen zum Akku kann man auch aufs Navidisplay, also parallel, anzeigen lassen.

Durchzappen kann man das mit den Tasten links am Lenkrad. Außerdem, mein Guide war da ziemlich fix, kann man das Ganze auch noch in den Fahrzeugeinstellungen vorkonfigurieren...

Grüße von

Bernd

Wo ja vor allem von 0-100 ziemlich irrelevant ist.

Für sichere Fahrt ist eher von 0-40 zum beschleunigen aus Ausfahrten wichtig sowie von 80-110 bei Überholmanövern.

Hab ich bei meinen Einsatzfahrten immer wieder gemerkt und bin auch froh, dass ich bisher da kein Problem hatte. Mit dem E Tron sicher noch weniger.

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