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e-Golf als Gebrauchtfahrzeug / Kaufberatung
Hallo Zusammen, ich könnte kommendes Jahr einen 2015er e-Golf von einem Freund kaufen, Laufleistung ca. 50.000km. Der Wagen dürfte für etwa 15.000€ zu bekommen sein.
Die Frage die ich mir stelle ist - Garantie auf die Batterie ist bekanntlich 8 Jahre. Somit bleiben mir noch 2 Jahre Rest. Wie sieht es mit der Haltbarkeit der Zellen aus? Was kommen für Kosten auf mich zu, wenn der Akku mal den Geist auf gibt oder platt ist? Im Klartext - macht es Sinn einen 2015er e-Golf zu kaufen? Danke für eure Einschätzung. Vielleicht kann der eine oder andere auch etwas zur tatsächlichen Haltbarkeit / Reichweite / Kapazität sagen, der auch ein ähnlich „altes“ Modell fährt.
Beste Antwort im Thema
Leute, versteht doch bitte endlich mal, dass das nicht "die Batterie" ist, die von jetzt auf gleich defekt ist.
Ein Akku besteht aus Zellen und Modulen.
Man kann einzelne Module und Zellen tauschen.
Wenn nach 10 Jahren mal nur noch 70% übrig sind, dann kann man die defekten Zellen tauschen.
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123 Antworten
Ändert aber nichts an der Tatsache das die dann alten Zellen die neuen mit runterzieht. Auch das ist leider ein Fakt.
Woher kommt eigentlich diese krasse Akku-Angst? Bis jetzt zeigt sich doch eher, dass ab einem gewissen Punkt die Akkus recht konstant in der Leistung bleiben.
Verstehe ich auch nicht
Ich hatte bisher eher immer Angst, dass der Zahnriemen reißt, als dass der Akku schlechter wird
Irgendwelche Ängste muss man doch pflegen um sich vor dieser magischen neuen Technik zu schützen...
Ich habe da soo viel Angst vor, dass ich auf das leasing verzichtet habe ??
Wenn nach 8 Jahren oder 100.000km bis zu 20% vom Akku fehlen ist das schon viel. Aber das kommt nicht von heute auf morgen und bis dahin wird es Instandsetzer dazu geben wenn man wirklich etwas dran ändern muss.
In 10 Jahren gibt's mit Sicherheit X Anbieter, die das für solche Volumenmodelle wie den eGolf oder i3 aus der "Ersten Generation" durchführen.
Und selbst wenn: meine Phantasie ist, dass mein Golf jetzt 280km packt. Lass alles blöd laufen was so geht, dann hat er nach meinen 4 Leasingjahren noch 150km. Keine Ahnung was VW dann auf Garantie macht, aber für ein zweites Leben bei z.B. meinen Eltern reicht das LOCKER.
Egal was ist, es gibt immer jemanden, für den es reicht und der sich dann vielleicht freut, ein eAuto in dieser Fahrzeugklasse erwerben zu können.
Und wenn ich mir die ersten ModelS so ansehe, hab ich eigentlich vor gar nichts Angst. Die hauen teilweise Kilometer runter und pumpen die Akkus nur am Supercharger voll weils gratis ist.
Hat eigentlich jemand Angst, dass der AC-Lader mal defekt wird?
Aber mit der konstanten Leistung der Akkus hat er recht. Nach Neuzustand fallen sie erstmal "deutlich" um dann in einem Fenster zu verweilen. Habe heute bei jemanden sein 190er ausgelesen und der hat bei ca. 31000 km noch 19,9 kWh übrig. Ich habe bei ca. 49000 noch 19,4 kWh.
Zitat:
@Kaesespaetzle schrieb am 30. September 2020 um 20:02:49 Uhr:
Leute, versteht doch bitte endlich mal, dass das nicht "die Batterie" ist, die von jetzt auf gleich defekt ist.
Ein Akku besteht aus Zellen und Modulen.
Man kann einzelne Module und Zellen tauschen.
Wenn nach 10 Jahren mal nur noch 70% übrig sind, dann kann man die defekten Zellen tauschen.
Mein Händler ist der Meinung, dass man nur beim ID 3 die einzelnen Zellen ersetzen kann.
Beim eUp und eGolf ist eine neue Batterie fällig, was den Wert des Autos um ein
Vielfaches übersteigt.
Also wirtschaftlicher Totalschaden. Da kommt dann eigentlich nur Leasing infrage,
kein Kauf.
Dann hat dein Händler keine Ahnung von der Materie und will einfach nur den neuen id3 verkaufen.
"264 Zellen liefern 24,2 kWh. Der e-Golf hat ein DIN-Leergewicht von 1.510 kg....318 kg entfallen
davon auf die zwischen der Vorder- und Hinterachse positionierte Lithium-Ionen-Batterie. Sie besteht
aus insgesamt 264 Einzelzellen, die in 27 Module (mit sechs und zwölf Zellen) integriert sind. ..."
Und so ein Modul kostet 300-500€
Ich glaub, dass die Akku-Angst daher kommt, dass jeder schon mal schlechte Erfahrungen gemacht hat.
Mit einem Handy, in dem der Akku nach 2 Jahren stark nachgelassen hatte.
Mit einem Akkuschrauber, der auf einmal nach 10 Schrauben leer war.
Mit einem DECT-Telefon, das nach 5 min Gespräch angefangen hat zu piepsen.
usw.
Und da gehen wohl viele aus Unwissenheit davon aus, dass es beim e-Auto genau so ist.
In meinem privaten Umfeld fahren alle (mind 2) Verbrenner ... ländlicher Raum, Berufspendler oder Mama-Taxi.
Keiner denkt nur entfernt dran, sich ein e-Auto zu kaufen und verstehen kann uns keiner, weil doch der eGolf nur so eine geringe Reichweite hat ... auf die Frage, wie viel Strecken sie im Jahr über 200 km fahren ... da bleibt eigentlich nur der Urlaub ... und das kann man ja mit dem Verbrenner machen, wenn man nicht unterwegs laden will.
Da muss durchaus noch ein Umdenken geschehen.
Danke für die Erklärung mit den Zellen / Modulen, dass das so modular austauschbar ist, hab ich auch nicht gedacht.
Interessant wären dann noch die Kosten für den Tausch, sind die Module von unten einzeln zugänglich, oder muss da der Boden abgesenkt werden?
https://www.youtube.com/watch?v=qVJpy6n05ss
das ist ein kompletter aufbau der rausgehoben werden muss
Dann löst man die abdeckung und kommt so an die einzelmodule
aber es ist logisch, dass sowas nur von einem Fachbetrieb gemacht werden kann.
Zumal man dazu an HV Anlagen geschult sein muss und eh eine Hebebühne braucht
das ist zwar e-up
https://www.youtube.com/watch?v=5VSiHxETfDc
aber so wie man das teil aufbaut, kann man es auch abbauen
Danke für das Video! Bei der Führung durch Dresden meinte der Guide, dass man den Akku nur herausnehmen kann wenn man eine Scheidung durchführt - also "die Hochzeit" retour. Das wäre ja mega dämlich und käme dem Totalschaden gleich denn welche Werkstatt sollte sowas machen.
Aber die Realität ist ja pillepalle.
Wer weiß was in 8 Jahren ist. Vielleicht nimmt jemand den Akku in Zahlung weil er für Powerwalls weitergenutzt werden kann und es gibt dann den SUPERAKKU zum Nachrüsten?! Da werden sich meiner Meinung nach ganz viele kleine Buden aus dem Boden stampfen, die da Hand anlegen an Elektronik und Akku.
Ok, das ist schon krass. Ich meine, man findet nicht sehr viel wenn man nach eGolf Battery Replacement sucht etc.
Aber machbar ist es auf jeden Fall.
Klar ist der Akku sehr gut verschraubt. Wäre ja auch dumm wenn nicht.
Aber raus bekommt man ihn trotzdem.
Da ich meinen E-Golf mag, würde ich ihn nach Ablauf des Leasings übernehmen, wenn der Preis passt. Spätestens dann mache ich den Thread “Batterie- und Motortuning“ auf. Bin gespannt, was der Markt dann so anbietet! ;-)
Grüße