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E Bike - dreirädrig - vorne oder hinten 2 Räder besser?

Themenstarteram 23. Oktober 2022 um 7:19

Nach meiner Hüft OP wird Fahrradfahren wird auf dem Plan stehen.

Mein Herrn-Fahrrad wird dann im Frühjahr gegen einen Tiefeinsteiger getauscht werden.

Trotzdem habe ich bedenken, wegen einen selbst oder fremdverschuldeten Sturz.

Deshalb war es meine Überlegung, für ein Jahr auf ein Dreirad umzusteigen. Mir ist klar, die Fahrweise muss auch hier an das Dreirad angepasst werden, dies sollte für mich kein Problem sein.

Habe viel im Internet geschaut, irgendwie komme ich zu dem Ergebnis, dass bei 2 Rädern hinten ein Umkippen doch recht schnell vorkommen kann.

Ist ein Dreirad mit 2 Rädern vorne stabiler beim Fahren?

Oli

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7 Antworten
am 23. Oktober 2022 um 8:24

Das hängt eher am Schwerpunkt, wenn du hinten sitzt dürfte die Achse hinten auch sinniger sein; der Wendekreis wäre dann auch besser.

 

Wie sich das mit dem Schwerpunkt bei schneller Fahrt verhält jedoch wenn das Fahrrad in der Kurve über die Achse schiebt, da könnte vorne wirklich besser sein.

 

Interessant ist aber dass alle Motor betriebenen Spaßbikes Aktueller Generation keine klassischen Trikes mehr sind sondern vorne ihre beweglichen Achsen haben damit man immer noch in Schräglage kommt, steigert auch die Übersicht der eigenen Breite; aber die haben natürlich einen tieferen Schwerpunkt der nicht nur vom Fahrer dominiert wird.

Bei einem Dreirad bilden die 3 Räder ein Dreieck.

Das gilt natürlich auch für Motorräder mit Beiwagen.

Die kippen sobald die Kombination aus Schwerkraft und Fliehkraft (bitte keine Diskussion über Scheinkraft) dieses Dreieck verlässt.

Daher spielt die Sitzposition eine Rolle.

Je weiter die Last (Fahrer +...) von den Rädern entfernt ist und je tiefer die Last um so stabiler ist das ganze.

Eine gelenkte Vorderachse mit 2 Rädern ist deutlich komplexer als eine mit nur einem Rad.

Diese Motorräder mit 2 Vorderräder die sich in die Kurve legen können sind noch einmal komplexer und bringen wohl nicht die hier gewünschte Stabilität.

=> 2 Hinterräder. Last mögkichst niedrig und eher nicht zu nahe am Vorderrad vorsehen.

Themenstarteram 23. Oktober 2022 um 9:00

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 23. Oktober 2022 um 08:24:24 Uhr:

 

Interessant ist aber dass alle Motor betriebenen Spaßbikes Aktueller Generation keine klassischen Trikes mehr sind sondern vorne ihre beweglichen Achsen haben damit man immer noch in Schräglage kommt,

Das stimmt, aber soviel Geld möchte bzw. kann ich nicht ausgeben. Da es ja nur für den Übergang zum normalem Fahrrad dienen soll, kommt nur ein "starres" Dreirad in Frage.

Das hört sich sowieso nach versenktbarer Sattelstütze an, dann kann man sich den Tiefeinsteiger vielleicht sparen.

 

 

Die Beweglichen war ja auch nur eine Anmerkung zum Verständnis so Teile gibt’s momentan nur mit Verbrennungsmotor.

 

Ein Sturz muss ja nicht gleich Das Hüftgelenk beeinträchtigen, und wenn schon kann jedem mit normaler Hüfte auch passieren dass er danach ein Gelenk braucht. Da wird wohl eher vorausschauendes fahren hilfreich sein, ich bin eher im Wald unterwegs da sind Spurrillen die Gefahr.

Hallo Oli, vorn die Achse ist immer die stabilere Anordnung. Das kurvenäußere Vorderrad stützt nach außen gerichtete Massenkräfte ab. (Bei Vorwärtsfahrt :-)). Besonders wenn Bremsen und Lenken gleichzeitig angesagt sind, ist der vordere äußere Aufstandspunkt entscheidend. Es hilft auch, wenn man sich angewöhnt, den Körperschwerpunkt in der Kurve nach innen zu verlagern. Das muss man dann aber immer machen und vor dem Lenken damit beginnen. Wenn es eng wird, ist es zu spät.

Ein Seitenwagengespann hat eine komplexere Physik, solange der Fahrer mit den Brems- und Antriebskräften spielen kann (wenn er es beherrscht). Da macht das Dreiradfahren richtig Spaß.

Mfg th.

Hallo Oli,

gestern bin ich an einem E-Dreirad vorbeigefahren (ich saß leider im Auto), welches mir einen sehr stabilen Eindruck machte. Vorn ein Rad, hinten die Achse. Spur so ca. 80 cm. Radstand vllt. so 1,5 m. Die Sitzfläche befand sich nur ca 60 cm über dem Boden aber es war kein Liegerad. Die Fahrerin machte einen entspannten Eindruck. Mit einem so tief liegenden Schwerpunkt sollte man die Fuhre nicht so schnell zum Kippen bringen. Ich suche mal in der Bilderwelt, ob mir diese Ausführung über den Weg läuft.

MfG th.

Hallo Oli, schau mal unter vanraam victor. Ist eine Möglichkeit. Bei der Bildersuche kannst Du alles, was vorn angetrieben ist, weglassen. Da reicht unterwegs ein kurzer harter Anstieg (gibt es auch auf asphaltierten Bahndämmen an Kreuzungen) und es ist Schiebehilfe gefragt. Das würde Dich quasi an das Dir bekannte Territorium fesseln.

Der zu findende Kompromiss bei hinten liegender Achse ist der möglichst tief liegende Sitz (Gesamtschwerpunkt) bei möglichst kurzem Radstand.

Unter Helkama habe ich auch noch ein schlichtes Gerät gesehen, habe aber nicht erkennen können, wie die Vorderräder zu bremsen wären. Ohne das gehts natürlich gar nicht.

Mfg. Th.

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