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E 300 de Diesel-Hybrid

Mercedes E-Klasse
Themenstarteram 17. April 2018 um 23:58

Laut jesmb und anderen soll der Diesel Hybrid nun ja bald kommen.

Wird damit das größte Problem des Hybrids, das häufig notwendige Nachtanken, auf Langstrecke gelöst? Wird der ebenfalls einen 66Liter Tank bekommen?

Wird der 300de Dank E-Boost spritziger sein als der 220d, auch wenn der Akku quasi leer ist? Oder machen die 300+kg Mehrgewicht durch die Akkus das kaputt?

Beste Antwort im Thema

Was für eine hirnverbrannte Diskussion. Der Verbrauch bei dem Wagen in speziellen Situationen ist vollkommen irrelevant. Das Fahrzeug ermöglicht Emissionsfrei in Städten zu fahren. Das Fahrzeug ermöglicht lange Strecken zu fahren. Das Fahrzeug hat tolle Komfortfunktionen wie Standklima, eine tolle Besteuerung sowie einen wirklich tollen Durchzug für einen 2L Diesel.

Ich komme vom M550D, davor RS6, und frage mich wirklich was hier für Kindergartendebatten sind ob ein "350d oder 400d" den e300de vollkommen stehen lässt. Es spielt in der Praxis keine Rolle auf deutschen Autobahnen oder sonstwo. Und wenn die Autobahn mal frei ist dann spielt es keine Rolle wie schnell ich in den Begrenzer bei 250 brauche, was auch wieder nur Kindergartendiskussionen sind.

Bis auf wenige Ausnahmen erlaubt die bessere Motorisierung nicht das schnellere Fahren, sondern das zügige Fahren mit ausreichenden Sicherheitsabständen. Es gibt kaum einen Motor der die Hirnverbranntheit einiger "Helden der Autobahn" ausbügelt die mit dem 200ps TDI auf dem Bodenblech mit 1m Abstand bei 200 drängeln und Sicherheitsabstand nicht kennen. Der große Motor erlaubt es ähnlich Flott aber mit Sicherheitsmarge und Gesetzestreue unterwegs zu sein.

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Es kommt drauf an. Ein Vielleicht macht ein E300de keinen Sinn ein E300e sehr wohl. Es kommt immer auf das Fahrprofil an. Alleine die Steuerersparnis (10 Euro/ Jahr) ist schon immens. Strom kostet mich aktuell 0.2689 Cent und bald 0.2983 ( dafür aber für 24 Monate fix). Ich habe meinen E300e seit dem 15.12.21 und fahre immer noch mit der ersten Tankfüllung.

In der Anschaffung war der E300e auch deutlich günstiger als ein reiner Verbrenner.

Ich fahre überwiegend in der Stadt oder 50km zu Schwiegereltern und zurück. Da passt der E300e richtig gut.

Asset.JPG

Zitat:

@_Bob_ schrieb am 18. Januar 2022 um 21:56:25 Uhr:

Es kommt drauf an. Ein Vielleicht macht ein E300de keinen Sinn ein E300e sehr wohl. Es kommt immer auf das Fahrprofil an. Alleine die Steuerersparnis (10 Euro/ Jahr) ist schon immens. Strom kostet mich aktuell 0.2689 Cent und bald 0.2983 ( dafür aber für 24 Monate fix). Ich habe meinen E300e seit dem 15.12.21 und fahre immer noch mit der ersten Tankfüllung.

In der Anschaffung war der E300e auch deutlich günstiger als ein reiner Verbrenner.

Ich fahre überwiegend in der Stadt oder 50km zu Schwiegereltern und zurück. Da passt der E300e richtig gut.

10 Euro/a ? Schreibfehler ?

Für diesen Anwendungsfall wäre ja ein EQC ideal, den hätte es evtl. noch günstiger gegeben ;)

Beim Strom sollte man übrigens die Grundgebühr anteilig miteinrechnen, das kann schon noch 2-4ct extra ausmachen.... (bei 10Euro/M und 3000kWh sinds bei 29ct/kWh exakt 4ct).

Würde der 300de nicht beim GLS den größten Sinn machen ? Dort würde das Mehrgewicht weniger prozentual aufschlagen, der GLS wird nicht selten sehr langsam im leichten Gelände bewegt, Rekuperation wäre massiv, GLS-Fahrer haben praktisch immer gute Lademöglichkeiten, also alles Szenarien für ideale E-Unterstützung...

Nein laut meinem Steuerbescheid zahle ich 10 Euro pro Jahr (für die nächsten drei Jahre danach 40 Euro). Normalerweise sind es 40 aber es gibt wohl noch einen Rabatt i.H.v. 30 Euro wegen E Auto. Also im Großen und Ganzen lohnt sich das Ganze. Beim Diesel sieht das anders aus.

Bei meinen 300de bezahle ich über 300€ Steuern im Jahr...

 

Da hätte ich für meinen E220d weniger bezahlt.

 

War auch erstmal verwundert, sollte aber wohl so stimmen.

Ich habe gerade den Steuerbescheid meines E300de angesehen: € 160,00/Jahr.

Zitat:

@dim4ik schrieb am 19. Januar 2022 um 08:19:36 Uhr:

Bei meinen 300de bezahle ich über 300€ Steuern im Jahr...

 

Da hätte ich für meinen E220d weniger bezahlt.

 

War auch erstmal verwundert, sollte aber wohl so stimmen.

Das kann nicht richtig sein. Sollte normalerweise 190 Euro sein und dann die 30 Euro Rabatt. Da würde ich nochmal nachfragen.

Ich zahle auch nur 160 in Jahr. Ich glaube die nächten 3 (oder5?) Jahre. Natürlich kostet die PV auch! Die bezahlt sich aber durch die Einspeisevergütun nach ca. 16 Jahren! (inkl Wartung etc.) Natürlich muss ich für meinen selbst genutzten Strom die nächsten 5 Jahre Umsatzsteuer bezahlen, kann im Gegenzug aber die Umsatzsteuer vom Kauf und Betrieb der PV gegenrechnen. Aber okay, ich zahle für den selbst genutzten Strom dann round about 0,05€ kWh. Ist immer noch günstig und ihr vergesst hier teilweise den Aspekt der Energiewende die wir schaffen müssen und die Verringerung der Umweltbelastung durch Abgase und Lärm. Ich weis der Hybrid ist da kein Paradebeisspiel, aber ein erster Schritt, zumindest für mich! Das E-Auto für die Frau und die PV sind ja bereits bestellt. Meine Kinder sollen auch noch etwas von der Erde haben. Und jeder CO2 neutral gefahrene Kilometer ist dann ein (mein) Schritt dazu. Und das einige hier zukünftig leider mehr für ihren Strom bezahlen müssen weiß ich, habe ja bereits darauf hingedeutet. ICH habe allerding die nächten 2 Jahre einen Tarif mit 0,2772€ und hoffentlich bald meine PV die natürlich nicht nur für die Autos ist! Wenn das Profil passt ist der 300(d)e jedenfalls wirtschaftlich und vor allem Sinnvoll als Einstieg in die E-Mobilität und Beitrag zur Energiewende.

dreass

Und die Solarpanel werden in der Nachbarschaft von den Bäumen gepflückt?

Was willst du uns, oder mir, damit sagen? Bzw. was ist der Hintergrungd deine sarkastischen Frage?

Zitat:

@STFighter schrieb am 18. Januar 2022 um 12:26:56 Uhr:

Ich komme auch bei unter 0°C mindestens 30 Kilometer... Ich weiß nicht was ihr für ein seltsames Fahrprofil habt, oder wie schwer euer Gasfuß ist...

Ich schaffe auch mit leerem Akku (wie ich momentan leider täglich habe, fahre ausschließlich im BL momentan) relativ easy unter 5 Liter Diesel. Meistens so ~4,4-4,8

Ich weiß nicht, wie ich das erreichen könnte - obwohl ich alles andere als einen Bleifuß in der Stadt habe.

Zyklus:

(kostenlos) laden auf Arbeit

Vorklimatisieren noch an der Säule

Display zeigt 30km el. Reichweite bei Abfahrt, 100%

10km städtischer Heimweg, wenn möglich, immer so vorausschauend, dass nicht gebremst, sondern bis zum Stillstand rekuperiert wird, keine heftigen Beschleunigungen, mitschwimmen ist angesagt.

Nach 10km ist der Ladestand bei ca. 50%, Reichweite wird dann mit ca. 12-15km angegeben

Morgens kurz (!), max. 5min Vorklimatisieren

Akkustand dann nur noch 30%, Reichweite 10km

Nach 8-9km 0%, Diesel springt an.

Mir fällt nichts ein, was ich da noch optimieren könnte.

Hat mein Auto einfach ein mechanisches Problem, denn auch Diesel nimmt er m.E.n. zu viel? Treibanker?

Kann ich bestätigen der 300e kostet 10€ Steuern pro Jahr

Zitat:

@STFighter schrieb am 18. Januar 2022 um 21:28:14 Uhr:

33 Cent ist hoch? Ich hab gerade hier die Strompreiserhöhung liegen - jetzt sind es 0,35 Cent und Check24 und all die anderen sagen, wenn ich Wechsel, komm ich nicht unter 0,38 Cent die kWh.

Sorry, aber E-Auto macht aktuell nur dann Sinn, wenn der Diesel 2,50 Euro kosten würde.

Vor allem wenn der Verbrauch eines reinen E-Autos dann auch mal schnell um die 30 kWh/100 km ist, gerade im Winter, möglicherweise noch mit Anhänger.

Ja, 33 Cent die kWh dürfte immer noch über dem Schnitt liegen. Aber so ein Schnitt hat es an sich, dass es auch wen darüber gibt. Grade Neukunde will man aktuell nicht sein.

Ansonsten weiß ich nicht, wie du auf 2,50€ den Liter Diesel kommst. 0,35€/kWh und 30 kWh/100km landet man bei aktuellen Spritpreisen bei knappen 7 Liter Diesel. Die sind auf kurzen Strecken im Winter und/oder mit Anhänger wohl kaum zu unterbieten.

Zitat:

@manatee schrieb am 19. Januar 2022 um 12:46:54 Uhr:

Ich weiß nicht, wie ich das erreichen könnte - obwohl ich alles andere als einen Bleifuß in der Stadt habe.

...

Mir fällt nichts ein, was ich da noch optimieren könnte.

Hat mein Auto einfach ein mechanisches Problem, denn auch Diesel nimmt er m.E.n. zu viel? Treibanker?

Einen riesen Einfluss kann die Heizung im Winter spielen, insbesondere bei niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeiten und kurzen Strecken. Wenn du sie mal auf einer Strecke aus lässt, wüsstest du wie groß der Anteil ist.

Zitat:

@manatee schrieb am 19. Januar 2022 um 12:46:54 Uhr:

Ich weiß nicht, wie ich das erreichen könnte - obwohl ich alles andere als einen Bleifuß in der Stadt habe.

Zyklus:

(kostenlos) laden auf Arbeit

Vorklimatisieren noch an der Säule

Display zeigt 30km el. Reichweite bei Abfahrt, 100%

10km städtischer Heimweg, wenn möglich, immer so vorausschauend, dass nicht gebremst, sondern bis zum Stillstand rekuperiert wird, keine heftigen Beschleunigungen, mitschwimmen ist angesagt.

Nach 10km ist der Ladestand bei ca. 50%, Reichweite wird dann mit ca. 12-15km angegeben

Morgens kurz (!), max. 5min Vorklimatisieren

Akkustand dann nur noch 30%, Reichweite 10km

Nach 8-9km 0%, Diesel springt an.

Mir fällt nichts ein, was ich da noch optimieren könnte.

Hat mein Auto einfach ein mechanisches Problem, denn auch Diesel nimmt er m.E.n. zu viel? Treibanker?

Was fährst du für einen Luftdruck und welche Reifen hast du drauf? Je nach Asphaltbeschaffenheit kann das auch einen unterschied machen.

5 Minuten Vorklimatisieren bei meinem, bei -3°C sind ca. 8-10% Akku.

Zitat:

@STFighter schrieb am 20. Januar 2022 um 09:33:11 Uhr:

5 Minuten Vorklimatisieren bei meinem, bei -3°C sind ca. 8-10% Akku.

So sieht es aus, die Vorklimatisierung zeigt gut, was die Heizung kann. Da ballert die in den ersten Minuten mit voller Leistung und das sind 7kW. Da ist eine kWh in gut 8 Minuten durch. Fährt man Stadtverkehr mit 20km/h im Schnitt, braucht man für 100km 300 Minuten. Das ist Faktor 35. Würde die Heizung also immer alles geben, dann wären in diesem Beispiel bereits 35kWh/100km allein für die Heizung weg. Natürlich macht diese in der Praxis nicht so viel Leistung dauerhaft, auch nicht im Stadtverkehr, aber 10-12kWh/100km kann man im Stadtverkehr schon "investieren".

Dabei will ich explizit nicht sagen, dass man frieren soll, aber man muss sich klar sein, von nichts kommt nichts.

Zitat:

@dreass schrieb am 19. Januar 2022 um 09:31:11 Uhr:

... ihr vergesst hier teilweise den Aspekt der Energiewende die wir schaffen müssen und die Verringerung der Umweltbelastung durch Abgase und Lärm. Ich weis der Hybrid ist da kein Paradebeisspiel, aber ein erster Schritt, zumindest für mich! ..... Meine Kinder sollen auch noch etwas von der Erde haben. Und jeder CO2 neutral gefahrene Kilometer ist dann ein (mein) Schritt dazu.

....

Das ist genau meine Ansicht. Ich habe zwar den Vorgänger also die erste Generation von Hybrid (Mild Hybrid), aber es reicht schon, wenn ich elektrisch in die Siedlung reinfahre und elektrisch ein- und ausparke bzw. in meine Garage reinfahre. Im Winter bzw. unter 10°C springt der Diesel immer öfters an, aber immer noch besser als rein Verbrenner. Wenn man im Verkehr mitschwimmt, kommt der Sinn eines Hybrids immer mehr zur Geltung. Andere Länder sind da schon sehr weit fortgeschritten in Sachen Hybrid. In meinen Augen ist es die vernünftigste Lösung bis es eine akzeptierbare Alternative auf dem Markt kommt.

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