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DURCHSCHLängeln durch den Stau - Biker in der Rettungsgasse Erfahrungen mit der Polizei

Themenstarteram 20. Juli 2017 um 7:51

Hallo an alle,

je ich weiss, das Durchschlängeln zwischen 2 Fahrzeugen ist verboten und das Benutzen des Standstreifens auch um als Biker einem Stau auszuweichen.

Nun in Luxemburg ist gerade eine Petition im Gange um dies nach österreichischem Vorbild zu legalisieren.

Meine Frage nun

Gibt es in diesem Forum Biker, welche für das Vorschlängeln mal einen Strafzettel bekamen?

und wenn ja wie hoch war die Strafe ? Oder gab es diesbezüglich mal Erfahrungen mit der Polizei ?

Oder hatte jemals einer von euch die Erfahrung das BIKER und NUR BIKER die RETTUNGSGASSE blockierten? Bitte schreibt eure Erfahrungen.

 

UND NEIN bitte keine Verbotsbelehrungen.

für diejenigen Biker die dadurch keine Probleme hatten, bitte einfach nur ein "DANKE" das reicht für die Statistik.

Gruss aus Luxemburg

Frederic

Beste Antwort im Thema

Als Franzose darf ich das. Wir haben unsere Autofahrer so gut erzogen, dass die schon rechts ran fahren, wenn sie von weitem einen einzelnen Scheinwerfer sehen...:D:D

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Laut Internet, ist das schon richtig mit den 195 Euro und ein Punkt. Ok, 160 Euro plus Bearbeitung.

Zitat:

@Christian74 schrieb am 10. September 2020 um 10:27:39 Uhr:

Das ist offensichtlich ein deutsches Phänomen. In den Niederlanden und in Belgien habe ich noch nie einen Motorradfahrer gesehen, der sich in einem Stau oder an einer Ampel hinten angestellt hat. Da wird ganz selbstverständlich nach vorne gefahren. Weder Polizei noch andere Verkehrsteilnehmer reagieren darauf.

In Frankreich ist es auch geduldet, dass Zweiräder im Stau zwischen die Fahrzeuge fahren.

Dieses Jahr war ich erstmals mit der XMAX auf dem Peripherique, und die einheimischen Moppeds fahren mit gefühltem Affenzahn durch die Kolonnen. Auch unter den Augen von Freunden und Helfern.

Ich eher nicht. Man muss dafür nicht nur sein Fahrzeug gut beherrschen, sondern auch wissen, wo man hin will. Es sind wohl eher Ortskundige, die den schnellen Weg nehmen.

Ich habe dafür mal eine Punkt- und Geldstrafe eingefahren. Nennst sich "Rechtsüberholen".

Seitdem mache ich das nicht mehr so oft!

 

Mfg

So lange ich bei zähfließendem, teilweise stop-and-go-Verkehr irgendwie in Bewegung bleibe, zockle ich hinter den Autos her.

Aber gestern wäre das Krad min. 30 Min. ohne Kühlung gelaufen, oder ich hätte es 50-100x abgestellt und gestartet. Also geschoben und das kanns nicht sein!

Wenn ich das Gefühl habe, dass ich selbst gleich Überhitze, fahr ich durch die Mitte oder vorsichtig rechts vorbei. Alles immer mit der gebotenen Vorsicht, also mit vllt 15-20 km/h.

 

Mopped is wassergekühlt, die hält das schonmal aus. :D

 

Wenn's mir nicht zu warm wird bleibe ich einfach in der Schlange stehen.

Zitat:

@isaucheinname schrieb am 10. September 2020 um 12:01:32 Uhr:

So lange ich bei zähfließendem, teilweise stop-and-go-Verkehr irgendwie in Bewegung bleibe, zockle ich hinter den Autos her.

Aber gestern wäre das Krad min. 30 Min. ohne Kühlung gelaufen, oder ich hätte es 50-100x abgestellt und gestartet. Also geschoben und das kanns nicht sein!

Bei zähfließendem Verkehr lässt es sich am besten springen, weil keiner die Tür öffnet.

Ist schon immer eine gewisse Umstellung wenn man ins Ausland fährt und dort sowas mehr oder weniger normal ist.

Wohne im äußersten Südwesten von D. Wenn ich durch Basel zur Arbeit fahre, kommen Deutsche, Schweizer und Franzosen zusammen. Für den Arbeitsweg habe ich mir extra einen 300er Roller besorgt um dem täglichen Stau zu entkommen. Wenn die Franzosen dich von hinten herankommen sehen, machen sie sofort Platz. Das machen auch manche der anderen 2 Nationalitäten. Aber von letzteren gibt es auch immer welche, die dir den Weg versperren wollen. Deutsche, sowie auch Schweizer. Bei denen ist der Gedanke, daß die Straße Wettkampfbereich ist, viel tiefer verwurzelt und nicht der 1. zu sein, ist automatisch Niederlage.

Auf Korsika habe ich mal erlebt, daß ein Polizist uns im Stau ungeduldig nach vorne gewunken hat, als wollte er sagen: "Seid ihr meschugge, daß ihr euch in den Stau stellt?" :D:cool:

Zitat:

@Marodeur schrieb am 10. September 2020 um 13:41:15 Uhr:

Ist schon immer eine gewisse Umstellung wenn man ins Ausland fährt und dort sowas mehr oder weniger normal ist.

Ich bin den Mendel Pass runter von einen Weibchen (mit rosa Hasenohren auf den Helm :D) auf einen Roller überholt worden, trotz Gegenverkehr. Ich dachte, scheisse jetzt krachst........ ne, die Autofahrer vorne haben Sie immer ganz locker einscheren lassen, bis ich sie nicht mehr gesehen hab.

Ich muss zugeben, es kostete mich eine Menge überwindung, aber so zu überholen geht da unten tatsächlich.

Musst nur schauen dass keine D- Fahrer vor Dir sind :rolleyes:

Italien fand ich jetzt nicht so schön. Der Einstieg am Penser Joch war schön, da hat mich ein Italiener gleich vorbei geblinkt. War aber dann für 3 Tage der Einzige der sowas gemacht hat. Ansonsten eher Kampflinie und es wird wohl einfach erwartet das man da als Motorradfahrer dann auch entsprechend frech fährt. Ist nicht so ganz meins. Da sind mir die Franzosen lieber. ;)

Zitat:

@Christian74 schrieb am 10. September 2020 um 10:27:39 Uhr:

Das ist offensichtlich ein deutsches Phänomen. In den Niederlanden und in Belgien habe ich noch nie einen Motorradfahrer gesehen, der sich in einem Stau oder an einer Ampel hinten angestellt hat. Da wird ganz selbstverständlich nach vorne gefahren. Weder Polizei noch andere Verkehrsteilnehmer reagieren darauf.

Das ist schlicht und ergreifend in den meisten Ländern auch legal.

Von daher auch kaum verwunderlich, daß die Moppedfahrer dort es so machen.

https://www.ifz.de/.../

am 11. September 2020 um 4:39

Zitat:

@Marodeur schrieb am 10. September 2020 um 15:49:20 Uhr:

Italien fand ich jetzt nicht so schön. Der Einstieg am Penser Joch war schön, da hat mich ein Italiener gleich vorbei geblinkt. War aber dann für 3 Tage der Einzige der sowas gemacht hat. Ansonsten eher Kampflinie und es wird wohl einfach erwartet das man da als Motorradfahrer dann auch entsprechend frech fährt. Ist nicht so ganz meins. Da sind mir die Franzosen lieber. ;)

Häufig ist es auch ein subjektiver Eindruck, dass in einigen Ländern extrem gefahren wird. Es stechen ja meistens die Extremen hervor und wenn die häufiger sind, dann glaubt man schnell, dass das üblich ist.

Ist mir in Monterrey (Mexico) aufgefallen. Habe dort einige Monate gearbeitet mit einem einstündigen Arbeitsweg.

Zuerst glaubt man, man müsse da auch irgendwie auf Attacke fahren. Nur wenn man genau drauf achtet, dann überholt man so die Meisten.

Bin dann ähnlich wie zuhause gefahren und plötzlich schwamm ich wie die Anderen im Verkehr mit.

Hektisch wird es in dem Chaos nur, wenn man glaubt, man müsse jede Lücke erwischen, die sich vor einem auftut. Es huscht auch ganz schnell jemand anderes da rein, aber die Meisten tun sich den Stress nicht an.

Achtet das nächste mal in vermeintlichen Chaotenländern darauf, was wirklich die Masse macht und nicht was einzelne Kamikaze veranstalten.

Zitat:

@kawastaudt schrieb am 10. September 2020 um 11:42:03 Uhr:

Ich habe dafür mal eine Punkt- und Geldstrafe eingefahren. Nennst sich "Rechtsüberholen".

Seitdem mache ich das nicht mehr so oft!

Mfg

erinnert mich an die Mittelspurfahrer:rolleyes: die Überhole ich eigentlich fast immer rechts...da sollte die Rennleitung mal hinterher sein....da können sie mal richtig dran verdienen;)

Dauerhaftes Mittelspurfahren ist nicht verboten - im Gegensatz zum Linksspurfahren.

Aber nur erhöhtem verkehrsaufkommen. Ansonsten kostet es 80 Euro und ein Punkt

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